Winterdom-Artikel
Hamburger Abendblatt
Winterdom - so sicher wie nie
Mit Umsatzeinbußen rechnen die Schausteller des diesjährigen Winterdoms, der am Freitag auf dem Heiligengeistfeld beginnt. Grund ist die angespannte Weltlage, die zu Einnahmerückgängen auch bei anderen Volksfesten geführt hat. "Die Menschen meiden nach den Terroranschlägen in Amerika Großveranstaltungen, das merken wir deutlich", sagt Manfred Trümper, Leiter des Domreferates. Allein beim Münchner Oktoberfest gingen die Umsätze in diesem Jahr um rund zwei Drittel zurück.
Auf dem Hamburger Heiligengeistfeld soll jetzt erhöhte Polizeipräsenz rund um die Uhr für ein sicheres (Fahr)Vergnügen sorgen. "Der Dom ist in diesem Jahr besser geschützt als je zuvor", sagt Trümper. Und: "Die Menschen können doch nicht ununterbrochen in Angst leben. Wir müssen uns wieder für die schönen und bunten Seiten des Lebens öffnen. Uns freuen. Auch unseren Kindern zuliebe."
Der Winterdom erstreckt sich in diesem Jahr auf mehr als drei Kilometer Länge. Insgesamt 268 Schausteller verkaufen hier in den kommenden vier Wochen Spaß und Unterhaltung, Action und Abenteuer. Höhepunkt des Volksfestes ist ein mittelalterlicher Markt - rund 2500 Quadratmeter groß, mit Kunsthandwerkern und Holzschnitzern. Jeden Donnerstag und Freitag kämpfen dort Ritter gegeneinander.
Erstmals sind in diesem Jahr fast alle Fahr- und Schankbetriebe überdacht. Die Neuheit im Karussellbetrieb: die Montgolfière. Eine kurze Fahrt mit dem Heißluftballon in acht Meter Höhe. Jeden Freitag, um 22.30 Uhr, wird das Dom-Feuerwerk gezündet. Am 20. November gibt es außerdem einen großen Laternenumzug durch die Stadt. Start ist um 18 Uhr am Millerntor. Am 6. und 9. Dezember verteilt der Nikolaus auf dem Heiligengeistfeld Geschenke.
Für weihnachtliche Stimmung sorgen außerdem 400 Tannenbäume auf dem Festplatz. Der größte Baum ist 16 Meter hoch und mit mehreren Tausend Lichtern geschmückt.
Der 672. Hamburger Dommarkt (so der offizielle Name) ist vom 9. November bis zum 9. Dezember täglich von 15 bis 23 Uhr geöffnet, freitags und sonnabends sogar bis Mitternacht. (hpmh/hphk)
Jens Uwe Kupka
Winterdom - so sicher wie nie
Mit Umsatzeinbußen rechnen die Schausteller des diesjährigen Winterdoms, der am Freitag auf dem Heiligengeistfeld beginnt. Grund ist die angespannte Weltlage, die zu Einnahmerückgängen auch bei anderen Volksfesten geführt hat. "Die Menschen meiden nach den Terroranschlägen in Amerika Großveranstaltungen, das merken wir deutlich", sagt Manfred Trümper, Leiter des Domreferates. Allein beim Münchner Oktoberfest gingen die Umsätze in diesem Jahr um rund zwei Drittel zurück.
Auf dem Hamburger Heiligengeistfeld soll jetzt erhöhte Polizeipräsenz rund um die Uhr für ein sicheres (Fahr)Vergnügen sorgen. "Der Dom ist in diesem Jahr besser geschützt als je zuvor", sagt Trümper. Und: "Die Menschen können doch nicht ununterbrochen in Angst leben. Wir müssen uns wieder für die schönen und bunten Seiten des Lebens öffnen. Uns freuen. Auch unseren Kindern zuliebe."
Der Winterdom erstreckt sich in diesem Jahr auf mehr als drei Kilometer Länge. Insgesamt 268 Schausteller verkaufen hier in den kommenden vier Wochen Spaß und Unterhaltung, Action und Abenteuer. Höhepunkt des Volksfestes ist ein mittelalterlicher Markt - rund 2500 Quadratmeter groß, mit Kunsthandwerkern und Holzschnitzern. Jeden Donnerstag und Freitag kämpfen dort Ritter gegeneinander.
Erstmals sind in diesem Jahr fast alle Fahr- und Schankbetriebe überdacht. Die Neuheit im Karussellbetrieb: die Montgolfière. Eine kurze Fahrt mit dem Heißluftballon in acht Meter Höhe. Jeden Freitag, um 22.30 Uhr, wird das Dom-Feuerwerk gezündet. Am 20. November gibt es außerdem einen großen Laternenumzug durch die Stadt. Start ist um 18 Uhr am Millerntor. Am 6. und 9. Dezember verteilt der Nikolaus auf dem Heiligengeistfeld Geschenke.
Für weihnachtliche Stimmung sorgen außerdem 400 Tannenbäume auf dem Festplatz. Der größte Baum ist 16 Meter hoch und mit mehreren Tausend Lichtern geschmückt.
Der 672. Hamburger Dommarkt (so der offizielle Name) ist vom 9. November bis zum 9. Dezember täglich von 15 bis 23 Uhr geöffnet, freitags und sonnabends sogar bis Mitternacht. (hpmh/hphk)
Jens Uwe Kupka

