Im Karussell fast stranguliert

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Im Karussell fast stranguliert

Artikel Nürnberger Nachrichten

Einer Fünfjährigen wurde ein Spielgerät fast zum Verhängnis
Im Karussell stranguliert
Durch Kette an den Mast gequetscht – Der Notschalter ging nicht

Die Fahrt auf einem Kinder-Kettenkarussell wäre einem fünfjährigen Mädchen am Samstagnachmittag beinahe zum Verhängnis geworden.


Das Mini-Karussell war von einem Schausteller auf einem Spielplatz in der Nähe eines Biergartens in Worzeldorf aufgebaut worden. Weil die kleine Victoria unbedingt eine Runde drehen wollte, setzte sie ihr Vater in einen der vier Sitze und warf eine Mark in das Spielgerät ein. Kaum hatte das Karussell sich zu drehen begonnen, blieb das Mädchen mit dem Fuß in einem Elektrokabel hängen, das hervorstand. Durch die Bewegung wurde der Sitz an den Mast gedreht, die Ketten strangu lierten die Kleine bis zur Bewusstlosigkeit.

Weil der Notschalter nicht funktionierte, konnte der Vater das Karussell nicht stoppen. Durch den Zug auf den Ketten war es ihm auch unmöglich, Victoria zu befreien – bis sich der Automat nach etwa 60 Sekunden selbst abschaltete. Der Rettungsdienst brachte das Mädchen ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nach Polizeiangaben nicht, das Kind habe glücklicherweise nur Quetschungen und Prellungen erlitten, die „nicht schwerer Natur“ sind. Die Kripo ermittelt jetzt die Unfallursache, ein Gutachter muss das Kinder-Karussell unter die Lupe nehmen.


Jens Uwe Kupka
#2

RE: Im Karussell fast stranguliert

Antwort auf JUK, Beitrag #1

Boa !

Da bleibt einem als Daddy ja die Luft weg.
Will gar nicht daran denken wie oft ich meine Kinder schon
in so ein Teil gesetzt habe.
Gehört das Teil etwa Vorlop (läster)

>das Kind habe glücklicherweise nur Quetschungen und Prellungen erlitten, die „nicht schwerer Natur“ sind<

Schüttel !!

Gruß Dirk

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