Artikel Vogelpark Walsrode

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Artikel Vogelpark Walsrode

Entspannung nach einem turbulentem Expo-Jahr
Freizeitparks: Bilanz und Vorschau / Teil III: Vogelpark Walsrode

Der Vogelpark Walsrode durfte endlich wieder aufatmen. Zwar musste auch dieses Unternehmen Einbußen an reichlich regnerischen Tagen verkraften. Doch nach dem „Katastrophenjahr 2000“ ging es immerhin wieder bergauf. Auch in diesem Jahr gilt: Die Pforten bleiben geöffnet, am 1. November beginnt die mittlerweile dritte Wintersaison. Im nächsten Jahr steht der 40. Geburtstag der Einrichtung im Mittelpunkt.

Walsrode. Der Vogelpark Walsrode konnte sich wieder erholen. Zur Erinnerung: Das Unternehmen musste sich im vergangenen Jahr nicht nur mit der Expo-Konkurrenz, sondern auch mit internen Turbulenzen plagen. Da fällt die Bilanz 2001 trotz langer Schlechtwetterperioden vergleichsweise gut aus. Um die 445.000 Besucher (etwa so viele wie im Jahr 1999) werde die Einrichtung verbuchen können, rechnet Geschäftsführer Hans Geiger.

Am 1. November startet der Park in seine dritte Wintersaison. Die Öffnungszeiten werden dann leicht reduziert, die Eintrittspreise niedriger. Noch mehr Bereiche als bisher sollen diesmal geöffnet bleiben, kündigt Geiger an. Unter anderem mit Sonderausstellungen und Kombi-Angeboten will das Unternehmen die Wintersaison noch schmackhafter machen.

Schon am heutigen Montag fällt beispielsweise der Startschuss für eine Amphibien-, Insekten- und Reptilienausstellung. Dabei weihen unter anderem prominente Tierexperten in manches Geheimnis ein. Weihnachtsbäume und Nussknacker sollen ab dem 11. November im Mittelpunkt einer Ausstellung stehen. Besucher anziehen will der Park auch mit interessanten Angeboten inklusive Festschmaus.

Getreu dem neuen Motto „Vogelpark Walsrode - viel mehr als Vögel“ hat die Einrichtung in diesem Jahr nach dem Besitzerwechsel eine neue Marschrichtung eingeschlagen. Ob Flugvorführungen, Streichelzoo, „gläserne Aufzuchtstation“ oder bunte Wasserspiele: Die Angebotvielfalt komme gut an, resümiert Geiger.

Das nächste Jahr steht ganz im Zeichen des 40. Geburtstags der Anlage. Unter anderem mit der „Tukan-Parade“ der Vogelpark-Region will das Unternehmen für Furore sorgen (Das Bild zeigt die Vorbereitung). Fortgesetzt werden soll zudem das Vorhaben, größere Einheiten im Park zu schaffen. Das erfordert nicht nur bauliche Maßnahmen, sondern auch Knowhow: Leben verschiedene Tierarten in geräumigeren Volieren, müssen sie auch miteinander klarkommen.



Jens Uwe Kupka

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