Rekord auf Megacoster
Artikel RP-online
Alpener im Guiness-Buch / Ziel:
Rekord auf Megacoster
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ALPEN (RP). Klaus Peter Beier hat es gerne, wenn`s rund geht. Runde um Runde auf der Achterbahn. Stundenlang. Kilometerweit. Das brachte den Alpener ins "Guinness-Buch der Rekorde": Die neueste Ausgabe berichtet von seiner Rekord-Fahrt im Phantasialand - die dauerte 22 Stunden und war 2200 Kilometer lang. Doch Klaus Peter Beier hat noch mehr vor.
Kann man einen Rekord noch "toppen"? Über dieser Frage brütet Klaus Peter Beier im Grunde schon seit seiner Marathon-Tour auf der Colorado-Adventure-Achterbahn im Brühler Freizeitpark. Okay, in Amerika gibt es riesige Anlagen - aber gleich in andere Kontinente gehen . . .
Kräftig nachgerüstet
Und überhaupt: "In Europa rüsten die Freizeitparks ja kräftig nach", recherchierte Beier und hatte bald zwei mögliche Schauplätze für seine Touren der Extra-Klasse ausgespäht: Europas größte Stahl-Achterbahn zum einen, ihre hölzerne Schwester zum anderen. Die steht im "Heidepark" Soltau, doch der "Holiday Park" in Hassloch war schneller als die Kollegen in der Lüneburger Heide: "Der Manager war ganz begeistert von der Idee," strahlte Klaus Peter Beier jetzt im Gespräch mit der Rheinischen Post.
Auch der Alpener war ganz entzückt - von nüchternen technischen Daten: 62 Meter ist dieser "Megacoster" hoch; Tempo 120 werden auf der 1300 Meter langen Bahn locker erreicht. Bis zu 1300 Personen können das Super-Fahrgefühl auf der Anlage genießen, die zirka 20 Millionen Mark gekostet hast. Doch ganz so schnell rollen auch dort die Achterbahn-Wagen nicht auf Rekord-Kurs. Ohne Sponsoren läuft so ein Projekt nicht, berichtet Beier und wird sich nun auf die Suche nach spendablen Gönnern machen. Denn den Erlös spendet er immer einem guten Zweck. Sein letzter Rekord wurde von IMI Norgren in Alpen unterstützt.
Außerdem: "Wir müssen ja erst mal testen, ob das mit dem Rekord überhaupt machbar ist." Stichwort: Fahrgefühl. "Wenn man auf einer Bahn unterwegs ist und von vorne bis hinten kräftig durchgeschüttelt wird, übersteht man natürlich keine Langstreckenfahrt", weiß der Alpener.
Probe Ende September
Ende September geht`s deshalb zur Probefahrt vor Privatfernseh-Linsen nach Hassloch - obwohl Beier keine ernsthaften Bedenken hat: "Den Megacoster hat Werner Stange konstruiert. Und der ist der ,Papst` unter den Achterbahn-Entwicklern."
Von RAINER KAUSSEN
Jens Uwe Kupka
Alpener im Guiness-Buch / Ziel:
Rekord auf Megacoster
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ALPEN (RP). Klaus Peter Beier hat es gerne, wenn`s rund geht. Runde um Runde auf der Achterbahn. Stundenlang. Kilometerweit. Das brachte den Alpener ins "Guinness-Buch der Rekorde": Die neueste Ausgabe berichtet von seiner Rekord-Fahrt im Phantasialand - die dauerte 22 Stunden und war 2200 Kilometer lang. Doch Klaus Peter Beier hat noch mehr vor.
Kann man einen Rekord noch "toppen"? Über dieser Frage brütet Klaus Peter Beier im Grunde schon seit seiner Marathon-Tour auf der Colorado-Adventure-Achterbahn im Brühler Freizeitpark. Okay, in Amerika gibt es riesige Anlagen - aber gleich in andere Kontinente gehen . . .
Kräftig nachgerüstet
Und überhaupt: "In Europa rüsten die Freizeitparks ja kräftig nach", recherchierte Beier und hatte bald zwei mögliche Schauplätze für seine Touren der Extra-Klasse ausgespäht: Europas größte Stahl-Achterbahn zum einen, ihre hölzerne Schwester zum anderen. Die steht im "Heidepark" Soltau, doch der "Holiday Park" in Hassloch war schneller als die Kollegen in der Lüneburger Heide: "Der Manager war ganz begeistert von der Idee," strahlte Klaus Peter Beier jetzt im Gespräch mit der Rheinischen Post.
Auch der Alpener war ganz entzückt - von nüchternen technischen Daten: 62 Meter ist dieser "Megacoster" hoch; Tempo 120 werden auf der 1300 Meter langen Bahn locker erreicht. Bis zu 1300 Personen können das Super-Fahrgefühl auf der Anlage genießen, die zirka 20 Millionen Mark gekostet hast. Doch ganz so schnell rollen auch dort die Achterbahn-Wagen nicht auf Rekord-Kurs. Ohne Sponsoren läuft so ein Projekt nicht, berichtet Beier und wird sich nun auf die Suche nach spendablen Gönnern machen. Denn den Erlös spendet er immer einem guten Zweck. Sein letzter Rekord wurde von IMI Norgren in Alpen unterstützt.
Außerdem: "Wir müssen ja erst mal testen, ob das mit dem Rekord überhaupt machbar ist." Stichwort: Fahrgefühl. "Wenn man auf einer Bahn unterwegs ist und von vorne bis hinten kräftig durchgeschüttelt wird, übersteht man natürlich keine Langstreckenfahrt", weiß der Alpener.
Probe Ende September
Ende September geht`s deshalb zur Probefahrt vor Privatfernseh-Linsen nach Hassloch - obwohl Beier keine ernsthaften Bedenken hat: "Den Megacoster hat Werner Stange konstruiert. Und der ist der ,Papst` unter den Achterbahn-Entwicklern."
Von RAINER KAUSSEN
Jens Uwe Kupka

