Neues aus der Neuen Mitte Oberhausen
Aquarium: Land in Sicht mit Jim Pattinson
Von Frank Eisenhardt
Verträge sind noch nicht unterzeichnet. Gleichwohl nimmt der geplante Bau des Groß-Aquariums in der Neuen Mitte konkrete Formen an. Das Topp-Management des potentiellen Investors Repley (Orlando, Florida) kommt zum Ortstermin (vom 17. bis 20. September) nach Oberhausen.
"Repley hat damit eine Grundsatzentscheidung für Oberhausen getroffen", kommentierte gestern der GEG-Aufsichtsratsvorsitzende Michael Groschek (SPD) den Stand der Dinge nach der Sondersitzung der kommunalen Holding-Gesellschaft (Grundstücksentwicklungs-Gesellschaft).
Er bezog sich damit auf den aktuellen Schriftverkehr der Amerikaner mit Oberbürgermeister Burkhard Drescher.
Im Revier wollen die Manager von Repley, einer Tochtergesellschaft der nordamerikanischen "Jim Pattinson Group", mit kompetenten Politikern über die hiesigen Fördermöglichkeiten sprechen und mit örtlichen Bauunternehmen Kostenberechnungen vornehmen.
Zudem sollen Fragen der Energieversorgung erörtert werden. Es gilt auch, einen geeigneten Standort für die separate Aufzucht- und Pflegestation für das maritime Leben zu finden.
Repley, im Bau von Großaquarien (u.a. in Myrtle Beach, Florida) erfahren, hat bereits ein deutsches Anwaltsbüro mit der Wahrnehmung der Interessen beauftragt, US-Architekten nehmen das Projekt unter die Lupe.
Daniel Schranz (CDU) zur jüngsten Entwicklung: "Es macht sich wohl bezahlt, dass wir bei diesem Vorhaben nicht die Geduld verloren haben. Auch wenn noch kein Vertrag unterschrieben worden ist, zeigt sich deutlich, dass die Amerikaner ja mehr als ein paar Dollar investieren."
Horst Pohlmann von den Grünen akzeptiert, dass es sich bei dem momentanen Stand der Dinge um mehr als nur Verhandlungen handelt. Er macht gleichzeitig auf die begrenzten Möglichkeiten der Kommune bei der Realisierung eines solches Vorhabens aufmerksam: "Das Ding händeln wir mit ungeheurem Aufwand ja fast schon seit einem Jahrzehnt."
Auch beim Bau der benachbarten Marina tut sich was. Groschek: "Nachdem die Fördergelder für den Bau des Hafens durch die Projekt Ruhr GmbH geklärt sind, haben sich Oberhausener Bauunternehmer bereit erklärt, für die arrondierende Bebauung um das Hafenbecken zu sorgen."
WAZ 08.09.01
Von Frank Eisenhardt
Verträge sind noch nicht unterzeichnet. Gleichwohl nimmt der geplante Bau des Groß-Aquariums in der Neuen Mitte konkrete Formen an. Das Topp-Management des potentiellen Investors Repley (Orlando, Florida) kommt zum Ortstermin (vom 17. bis 20. September) nach Oberhausen.
"Repley hat damit eine Grundsatzentscheidung für Oberhausen getroffen", kommentierte gestern der GEG-Aufsichtsratsvorsitzende Michael Groschek (SPD) den Stand der Dinge nach der Sondersitzung der kommunalen Holding-Gesellschaft (Grundstücksentwicklungs-Gesellschaft).
Er bezog sich damit auf den aktuellen Schriftverkehr der Amerikaner mit Oberbürgermeister Burkhard Drescher.
Im Revier wollen die Manager von Repley, einer Tochtergesellschaft der nordamerikanischen "Jim Pattinson Group", mit kompetenten Politikern über die hiesigen Fördermöglichkeiten sprechen und mit örtlichen Bauunternehmen Kostenberechnungen vornehmen.
Zudem sollen Fragen der Energieversorgung erörtert werden. Es gilt auch, einen geeigneten Standort für die separate Aufzucht- und Pflegestation für das maritime Leben zu finden.
Repley, im Bau von Großaquarien (u.a. in Myrtle Beach, Florida) erfahren, hat bereits ein deutsches Anwaltsbüro mit der Wahrnehmung der Interessen beauftragt, US-Architekten nehmen das Projekt unter die Lupe.
Daniel Schranz (CDU) zur jüngsten Entwicklung: "Es macht sich wohl bezahlt, dass wir bei diesem Vorhaben nicht die Geduld verloren haben. Auch wenn noch kein Vertrag unterschrieben worden ist, zeigt sich deutlich, dass die Amerikaner ja mehr als ein paar Dollar investieren."
Horst Pohlmann von den Grünen akzeptiert, dass es sich bei dem momentanen Stand der Dinge um mehr als nur Verhandlungen handelt. Er macht gleichzeitig auf die begrenzten Möglichkeiten der Kommune bei der Realisierung eines solches Vorhabens aufmerksam: "Das Ding händeln wir mit ungeheurem Aufwand ja fast schon seit einem Jahrzehnt."
Auch beim Bau der benachbarten Marina tut sich was. Groschek: "Nachdem die Fördergelder für den Bau des Hafens durch die Projekt Ruhr GmbH geklärt sind, haben sich Oberhausener Bauunternehmer bereit erklärt, für die arrondierende Bebauung um das Hafenbecken zu sorgen."
WAZ 08.09.01

