Event-Park Grundsteinlegung - Artikel aus Mitteldeutsche Zeitung
Artikel Mitteldeutsche Zeitung, 04.09.2001
Cospudener See bei Leipzig
Land der Pharaonen und Insel der Ritter
Familien- und Freizeitpark soll Pfingsten 2002 eröffnet werden
Leipzig/Zwenkau/MZ – Dieses Land der Pharaonen ist nicht von der Insel der Ritter entfreut – und beide findet man bald nur einen Katzensprung von Leipzig in Richtung Südwest. Näher als exotische Freizeitwelten ist hier freilich immer noch die sprichwörtliche Mondlandschaft. Seit einigen Tagen aber ist mehrfach umgegrabene Bergbaulandschaft zwischen Cospudener See, Elsterstausee e bösdorf und künftigen Zwenkauer See ein geschäftiger Bauplatz. Aus den Plänen der sächsischen Freizeitparkplaner wird Zug um Zug Handfestes – im Unterschied zu rund einem Dutzend ähnlicher Projekte in der näheren und weiteren ‚Umgebung, die allesamt Sandkastenspiele bleiben.
Doch ein passender Name für den 100 Millionen Mark teuren sächsischen Event Park wird noch gesucht. Der Grundstein aber ist nun gelegt. Seit gestern rollen die Bagger an. Gebuddelt wird, solange es die Witterung ermöglicht, denn am Pfingstwochenende 2002 soll der erste Familienpark weit und breit seine Tore öffnen. Und noch im Startjahr rechnet der Investor mit etwa 450.000 Besuchern – nicht zuletzt mit solchen aus dem südlichen Sachsen-Anhalt. Eine eigene Autobahnabfhart und Tausende Parkplätze an der neuen A 38 sollen jedenfalls Voraussetzungen für Zustrom auch aus dieser Richtung schaffen.
Schon in der ersten Ausbaustufe soll auch das Land der Pharaonen erstehen, gestaltet aus Sand und Palmen, typischen dekorativen Stücken der altägyptischen Zeit und mit einer großen Pyramide im Zentrum. Im Wildwasser-Boot durchqueren Besucher später das 30 Meter Hohe Bauwerk, können dabei unter anderem aus bordperspektive verfolgen, wie ein Pyramidenquader in altägyptischer Technologie in das Bauwerk eingefügt wird. Um schließlich nach rasanter Schussfahrt aus 22 Metern Höhe wieder landläufiges Niveau zu erreichen. Der Freizeitspaß, erklärt Event-Park-Geschäftsführer Peter Vohle, stehe natürlich auch im Pharaonen-Land im Mittelpunkt. Aber deswegen solle bei den jüngsten Besuchern tunlichst kein falsches Gesichtsbild gezeichnet werden. Bei der Darstellung der Ägypterkönige und ihrer Zeit habe man darum Rat und Hilfe bei den Mitarbeiter des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig gefunden. Als Gegenleistung solle künftig im Land der Pharaonen für einen vertiefenden Museumsbesuch in Leipzig geworben werden.
Anregungen für den Bau einer mittelalterlichen Burg auf der projektierten Insel der Ritter hätten die Freizeitpark-Planer gewiss auch an unmittelbarer Nachbarschaft finden können – an der Saale hellem Strande beispielsweise. Aber Ritterphantasien drehen sich auch hierzulande mehr um König Arturs und seine legendäre Tafelrunde als um die weitend anonym gebliebenen Geharnischten in Kaiser Ottos Gefolge. So haben sich die Burgarchitekten des Event-Parks ihre Anregungen bewusst in Old England geholt. Die Achterbahn freilich, die rasant durch diese Mittelalter - Sehenswürdigkeiten rast, ist höchst neuzeitlicher Natur. „Klein, wendig und schnell“, verspricht Vohle, werde diese Bahn, dennoch sei für die Mitfahrt nicht der Mut von Rittern gefordert. Auf manche Wunder und Überraschungen aber müsste sich der Besucher hier schon einstellen. Das „Magische Haus“, das nahe dem Castle entsteht , hält einiges davon parat. Und Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren locke in dieser altenglichen Phantasiewelt ein Abenteuerspielplatz mit Kinderburg und Baumhäusern.
Zu weiteren Attraktionen, die im Leipziger Südraum in wenigen Monaten auf die Besucher warten werden, hält sich die Unternehmensleitung noch bedeckt. Schließlich soll sich das Interesse bis zum Eröffnungstag noch steigern. Nur so viel: Vier Bereiche sollen es außer den genanten noch geben. „Und Fernziel ist es, im Event-Park an einem Besuchstag eine Phantasiereise um die ganze Welt unternehmen zu können“, sagt der Geschäftsführer. Damit deutet Vohle zumindest die Denkrichtung an, in der sich die weiteren Bereiche mit ihren Fahrgeschäften, Bühnen, Gastronomieinrichtungen und akkraktiven Pflanzungen und Wasseranlagen bis 2004 entwickeln werden.
Ägyptisch, englisch oder nach demVorbild anderer Herren Länder wird diese touristische Erlebniswlt gestaltet. „Typisch sächsisch“ aber, so befand Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee anlässlich der Grundsteinlegung die Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit der Planer bei der Entwicklung dieses Projektes. Immerhin250 Vollarbeitsplätze entstehen im Event-Park. Die ersten 50 künftigen Fachkräfte für den Freizeitparks beginnen schon im Oktober die Mitteldeutschland erstmalige Ausbildung im neuen Zweig der Freizeitwirtschaft. Auch TÜV-Akademie und Arbeitsamt sitzen bei dieser Ausbildung mit im Boot.
Weitere Informationen: http://www.eventpark.de
Cospudener See bei Leipzig
Land der Pharaonen und Insel der Ritter
Familien- und Freizeitpark soll Pfingsten 2002 eröffnet werden
Leipzig/Zwenkau/MZ – Dieses Land der Pharaonen ist nicht von der Insel der Ritter entfreut – und beide findet man bald nur einen Katzensprung von Leipzig in Richtung Südwest. Näher als exotische Freizeitwelten ist hier freilich immer noch die sprichwörtliche Mondlandschaft. Seit einigen Tagen aber ist mehrfach umgegrabene Bergbaulandschaft zwischen Cospudener See, Elsterstausee e bösdorf und künftigen Zwenkauer See ein geschäftiger Bauplatz. Aus den Plänen der sächsischen Freizeitparkplaner wird Zug um Zug Handfestes – im Unterschied zu rund einem Dutzend ähnlicher Projekte in der näheren und weiteren ‚Umgebung, die allesamt Sandkastenspiele bleiben.
Doch ein passender Name für den 100 Millionen Mark teuren sächsischen Event Park wird noch gesucht. Der Grundstein aber ist nun gelegt. Seit gestern rollen die Bagger an. Gebuddelt wird, solange es die Witterung ermöglicht, denn am Pfingstwochenende 2002 soll der erste Familienpark weit und breit seine Tore öffnen. Und noch im Startjahr rechnet der Investor mit etwa 450.000 Besuchern – nicht zuletzt mit solchen aus dem südlichen Sachsen-Anhalt. Eine eigene Autobahnabfhart und Tausende Parkplätze an der neuen A 38 sollen jedenfalls Voraussetzungen für Zustrom auch aus dieser Richtung schaffen.
Schon in der ersten Ausbaustufe soll auch das Land der Pharaonen erstehen, gestaltet aus Sand und Palmen, typischen dekorativen Stücken der altägyptischen Zeit und mit einer großen Pyramide im Zentrum. Im Wildwasser-Boot durchqueren Besucher später das 30 Meter Hohe Bauwerk, können dabei unter anderem aus bordperspektive verfolgen, wie ein Pyramidenquader in altägyptischer Technologie in das Bauwerk eingefügt wird. Um schließlich nach rasanter Schussfahrt aus 22 Metern Höhe wieder landläufiges Niveau zu erreichen. Der Freizeitspaß, erklärt Event-Park-Geschäftsführer Peter Vohle, stehe natürlich auch im Pharaonen-Land im Mittelpunkt. Aber deswegen solle bei den jüngsten Besuchern tunlichst kein falsches Gesichtsbild gezeichnet werden. Bei der Darstellung der Ägypterkönige und ihrer Zeit habe man darum Rat und Hilfe bei den Mitarbeiter des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig gefunden. Als Gegenleistung solle künftig im Land der Pharaonen für einen vertiefenden Museumsbesuch in Leipzig geworben werden.
Anregungen für den Bau einer mittelalterlichen Burg auf der projektierten Insel der Ritter hätten die Freizeitpark-Planer gewiss auch an unmittelbarer Nachbarschaft finden können – an der Saale hellem Strande beispielsweise. Aber Ritterphantasien drehen sich auch hierzulande mehr um König Arturs und seine legendäre Tafelrunde als um die weitend anonym gebliebenen Geharnischten in Kaiser Ottos Gefolge. So haben sich die Burgarchitekten des Event-Parks ihre Anregungen bewusst in Old England geholt. Die Achterbahn freilich, die rasant durch diese Mittelalter - Sehenswürdigkeiten rast, ist höchst neuzeitlicher Natur. „Klein, wendig und schnell“, verspricht Vohle, werde diese Bahn, dennoch sei für die Mitfahrt nicht der Mut von Rittern gefordert. Auf manche Wunder und Überraschungen aber müsste sich der Besucher hier schon einstellen. Das „Magische Haus“, das nahe dem Castle entsteht , hält einiges davon parat. Und Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren locke in dieser altenglichen Phantasiewelt ein Abenteuerspielplatz mit Kinderburg und Baumhäusern.
Zu weiteren Attraktionen, die im Leipziger Südraum in wenigen Monaten auf die Besucher warten werden, hält sich die Unternehmensleitung noch bedeckt. Schließlich soll sich das Interesse bis zum Eröffnungstag noch steigern. Nur so viel: Vier Bereiche sollen es außer den genanten noch geben. „Und Fernziel ist es, im Event-Park an einem Besuchstag eine Phantasiereise um die ganze Welt unternehmen zu können“, sagt der Geschäftsführer. Damit deutet Vohle zumindest die Denkrichtung an, in der sich die weiteren Bereiche mit ihren Fahrgeschäften, Bühnen, Gastronomieinrichtungen und akkraktiven Pflanzungen und Wasseranlagen bis 2004 entwickeln werden.
Ägyptisch, englisch oder nach demVorbild anderer Herren Länder wird diese touristische Erlebniswlt gestaltet. „Typisch sächsisch“ aber, so befand Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee anlässlich der Grundsteinlegung die Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit der Planer bei der Entwicklung dieses Projektes. Immerhin250 Vollarbeitsplätze entstehen im Event-Park. Die ersten 50 künftigen Fachkräfte für den Freizeitparks beginnen schon im Oktober die Mitteldeutschland erstmalige Ausbildung im neuen Zweig der Freizeitwirtschaft. Auch TÜV-Akademie und Arbeitsamt sitzen bei dieser Ausbildung mit im Boot.
Weitere Informationen: http://www.eventpark.de

