Airwolf Artikel
Aus der Wormer Zeitung
Wolf der Luft
Neue Attraktion auf Backfischfest
Vom 29.08.2001
Von unserer
Mitarbeiterin
Julia Jennewein
Das vier Millionen Mark teure Gerät steht direkt am Anfang des Backfischfestes: 25 Meter hoch, 22 Meter breit, 27 Meter tief und 150 Tonnen schwer zieht es die Blicke der Besucher auf sich. „Es ist der Hit unter den Jugendlichen“, lobt der Besitzer Max Eberhard seine fünf Jahre alte Attraktion, den „Airwolf“.
Besonders hebt er die „spektakuläre Fahrweise“ hervor, die trotz der Überschläge und Drehungen in alle Himmelsrichtungen „gut verträglich“ sei. Auf dem Backfischfest hätte sich bis jetzt noch niemand übergeben, bemerkt Aljoscha Eickholt. Er ist der DJ des Airwolfs und steuert auch die Bewegungen der Gondel. „Die Drehungen lassen sich sowohl manuell als auch vom Computer in Richtung und Geschwindigkeit verändern“, erklärt Max Eberhard. Das sei auch das Besondere an dem Airwolf: Keine Fahrt sei wie die andere.
Am Abend laufe das Geschäft besonders gut: rund 50000 Glühlampen erleuchten den Airwolf, eines der neuesten und teuersten Fahrgeschäfte, die zur Zeit unterwegs sind. Sechs Mark kostet eine Fahrt, doch bis das Gerät einmal vollständig abbezahlt ist, dauere es mindestens zehn Jahre. „Abbezahlt ist nicht das richtige Wort. Man investiert ständig in so ein Fahrgeschäft, weil die einzelnen Teile ja mit der Zeit abgenutzt sind“. Max Eberhard beurteilt die finanzielle Situation der Schausteller momentan sowieso als schwierig: „Überall wird gespart, dass bekommen auch wir zu spüren“.
Unfälle hätte es bis jetzt noch nie gegeben. Die Bügel an den Sitzen sind dreifach gesichert, und „wenn irgendetwas mit den Sicherheitsbügeln nicht stimmt, hält der Computer das Gerät sofort an“, erklärt Aljoscha Voigt.
Drei Stunden werde der Airwolf täglich gewartet. Einmal jährlich werde beim TÜV eine Sichtprüfung vorgenommen und außerdem werde bei jedem neuen Standort eine Bauabnahme gemacht, das heißt ein ansässiger Sachverständiger, ein ansässiger Feuerwehrmann und jemand vom Ordnungsamt überprüfen noch einmal die Sicherheit.
Wolf der Luft
Neue Attraktion auf Backfischfest
Vom 29.08.2001
Von unserer
Mitarbeiterin
Julia Jennewein
Das vier Millionen Mark teure Gerät steht direkt am Anfang des Backfischfestes: 25 Meter hoch, 22 Meter breit, 27 Meter tief und 150 Tonnen schwer zieht es die Blicke der Besucher auf sich. „Es ist der Hit unter den Jugendlichen“, lobt der Besitzer Max Eberhard seine fünf Jahre alte Attraktion, den „Airwolf“.
Besonders hebt er die „spektakuläre Fahrweise“ hervor, die trotz der Überschläge und Drehungen in alle Himmelsrichtungen „gut verträglich“ sei. Auf dem Backfischfest hätte sich bis jetzt noch niemand übergeben, bemerkt Aljoscha Eickholt. Er ist der DJ des Airwolfs und steuert auch die Bewegungen der Gondel. „Die Drehungen lassen sich sowohl manuell als auch vom Computer in Richtung und Geschwindigkeit verändern“, erklärt Max Eberhard. Das sei auch das Besondere an dem Airwolf: Keine Fahrt sei wie die andere.
Am Abend laufe das Geschäft besonders gut: rund 50000 Glühlampen erleuchten den Airwolf, eines der neuesten und teuersten Fahrgeschäfte, die zur Zeit unterwegs sind. Sechs Mark kostet eine Fahrt, doch bis das Gerät einmal vollständig abbezahlt ist, dauere es mindestens zehn Jahre. „Abbezahlt ist nicht das richtige Wort. Man investiert ständig in so ein Fahrgeschäft, weil die einzelnen Teile ja mit der Zeit abgenutzt sind“. Max Eberhard beurteilt die finanzielle Situation der Schausteller momentan sowieso als schwierig: „Überall wird gespart, dass bekommen auch wir zu spüren“.
Unfälle hätte es bis jetzt noch nie gegeben. Die Bügel an den Sitzen sind dreifach gesichert, und „wenn irgendetwas mit den Sicherheitsbügeln nicht stimmt, hält der Computer das Gerät sofort an“, erklärt Aljoscha Voigt.
Drei Stunden werde der Airwolf täglich gewartet. Einmal jährlich werde beim TÜV eine Sichtprüfung vorgenommen und außerdem werde bei jedem neuen Standort eine Bauabnahme gemacht, das heißt ein ansässiger Sachverständiger, ein ansässiger Feuerwehrmann und jemand vom Ordnungsamt überprüfen noch einmal die Sicherheit.

