Vernünftige Entscheidung gegen den Kommerz
Moin
Endlich mal eine weise Entscheidung von Stadtoberhäuptern, die vorher überlegen, bevor es ums Geld geht. Anstatt blind auf weitere Einnahmen zu setzen, hat man sich in Bonn Gedanken gemacht und verständlicherweise (schliesslich hat Pützchen eine starke Tradition) gegen ein zweites fest entschieden. Hier die Meldng von Bonnaparte:
"Bonn plant keinen "Frühlings" Pützchens Markt
Geheimpläne sind "blühender Unsinn" - Belastungen in der Anliegerschaft erheblich - Reiz des Jahrmarktes Pützchen liegt an seiner über 600jährigen Tradition.
Bonn. Presseberichte von Donnerstag, die Stadt Bonn habe einen "Geheimplan" für die Aufteilung des Pützchens Markt auf Frühjahr und Herbst weist das Presseamt der Stadt Bonn als "blühenden Unsinn" zurück. Es dementiert damit auch entsprechende Äußerungen der Bezirksverwaltungsstelle Beuel. Die städtische Marktverwaltung hat nicht die Absicht, solche Vorschläge zu machen. Sie sind nach Ansicht der Stadtverwaltung weder wirtschaftlich vernünftig noch in der Öffentlichkeit und der Anliegerschaft mehrheitsfähig.
Hans-Walter Slabbers, der Leiter des Ordnungs- und Straßenverkehrsamtes sieht wenig Vorteile, aber viele Probleme. Die Frage sei, ob es überhaupt ein Bedürfnis beim Bürger dafür gebe. Die Gesamtzahl der Besucher verteile sich auf zwei Veranstaltungen, die Grundkosten der Schausteller verdoppelten sich aber. Es sei nur schwer verständlich, wie man daraus ein wirtschaftliches Plus rechnen könne. Auch die Auswirkungen einer solchen Idee auf andere Bonner Großveranstaltungen sei unabsehbar, die Belastungen in der Anliegerschaft erheblich.
Nach Ansicht der Stadtverwaltung liegt der Reiz des Jahrmarktes Pützchen an seiner über 600jährigen Tradition, an seiner terminlichen Orientierung an die Wallfahrtsokatv zur heiligen Adelheid und am kurzen, aber heftigen fünftägigen Kirmesvergnügen im Bonner Altweibersommer. Dies sollten Geheimplanungs-Experten nicht aufs Spiel setzen."
Endlich mal eine weise Entscheidung von Stadtoberhäuptern, die vorher überlegen, bevor es ums Geld geht. Anstatt blind auf weitere Einnahmen zu setzen, hat man sich in Bonn Gedanken gemacht und verständlicherweise (schliesslich hat Pützchen eine starke Tradition) gegen ein zweites fest entschieden. Hier die Meldng von Bonnaparte:
"Bonn plant keinen "Frühlings" Pützchens Markt
Geheimpläne sind "blühender Unsinn" - Belastungen in der Anliegerschaft erheblich - Reiz des Jahrmarktes Pützchen liegt an seiner über 600jährigen Tradition.
Bonn. Presseberichte von Donnerstag, die Stadt Bonn habe einen "Geheimplan" für die Aufteilung des Pützchens Markt auf Frühjahr und Herbst weist das Presseamt der Stadt Bonn als "blühenden Unsinn" zurück. Es dementiert damit auch entsprechende Äußerungen der Bezirksverwaltungsstelle Beuel. Die städtische Marktverwaltung hat nicht die Absicht, solche Vorschläge zu machen. Sie sind nach Ansicht der Stadtverwaltung weder wirtschaftlich vernünftig noch in der Öffentlichkeit und der Anliegerschaft mehrheitsfähig.
Hans-Walter Slabbers, der Leiter des Ordnungs- und Straßenverkehrsamtes sieht wenig Vorteile, aber viele Probleme. Die Frage sei, ob es überhaupt ein Bedürfnis beim Bürger dafür gebe. Die Gesamtzahl der Besucher verteile sich auf zwei Veranstaltungen, die Grundkosten der Schausteller verdoppelten sich aber. Es sei nur schwer verständlich, wie man daraus ein wirtschaftliches Plus rechnen könne. Auch die Auswirkungen einer solchen Idee auf andere Bonner Großveranstaltungen sei unabsehbar, die Belastungen in der Anliegerschaft erheblich.
Nach Ansicht der Stadtverwaltung liegt der Reiz des Jahrmarktes Pützchen an seiner über 600jährigen Tradition, an seiner terminlichen Orientierung an die Wallfahrtsokatv zur heiligen Adelheid und am kurzen, aber heftigen fünftägigen Kirmesvergnügen im Bonner Altweibersommer. Dies sollten Geheimplanungs-Experten nicht aufs Spiel setzen."

