Roll over kaputt
Heilbronner Stimme
Karussell kaputt: Bubi & Co springen ein
Von Kilian Krauth
Zum Abschlusstag des Unterländer Volksfestes tauchen drei neue Stände auf der Theresienwiese auf
Am letzten Volksfest-Tag trauten viele Stammgäste ihren Augen nicht. Nicht etwa weil sie von Walter Zinks Feuerwerk geblendet gewesen wären. Vielmehr zeigte der Festplatz gegenüber dem Göckelesmaier-Zelt ein ganz neues Gesicht.
Anstelle des großen Fahrgeschäftes "Roll over" standen dort plötzlich drei eher unscheinbare Stände.
Festwirt Karl Maier und Schausteller Helmut Frey lüften das Geheimnis: Am Sonntag Nachmittag gab das Getriebe des Großkarussells - Gott sei Dank mit Ankündigung und deshalb ohne Fahrgast - den Geist auf.
Und dies ausgerechnet am vorletzten Volksfesttag. Um das Gerät aber rechtzeitig vor dem nächsten Rummel-Engagement wieder flott zu kriegen, musste es die Firma Ahrend noch in der Nacht auf Montag ruckzuck abbauen und zur Reparatur nach Bochum karren.
Festwirt Maier: "Die arme Krake. Ein Bild des Jammers."Eine 21 auf 21 Meter große Lücke in Nachbarschaft zum Festzelt, noch dazu am letzten Festtag, dem Feuerwerkstag? Für Maier unvorstellbar.
Im Handumdrehen trommelte er drei Ersatzstände zusammen. Angela Roloff steuerte ihren "Süßen Schlitten" bei, Manfred Wölfle, alias Bananen-Bubi, ein Kinderkarussell und die Familie Schweizer einen Spielstand mit Milchkannenwerfen.
Rechtzeitig zum Rummelstart um 14 Uhr war die Lücke geschlossen. Nur die Rückwand zeugt noch vom "Roll Over".
22 Stunden nach dessen Ex konnten Festbesucher und -beschicker "in Ruhe" weiter feiern.Wie Frey und Maier erklären, "kommt es schon ab und zu mal vor, das was kaputt geht".
Dass aber innerhalb kürzester Zeit eine neue Rummelecke ersteht, sei ungewöhnlich. Für die Schausteller ist das unkomplizierte Einspringen "typisch für unsere Flexibilität" und auch eine Frage der "Solidarität innerhalb unseres Standes."
14.08.2001
Karussell kaputt: Bubi & Co springen ein
Von Kilian Krauth
Zum Abschlusstag des Unterländer Volksfestes tauchen drei neue Stände auf der Theresienwiese auf
Am letzten Volksfest-Tag trauten viele Stammgäste ihren Augen nicht. Nicht etwa weil sie von Walter Zinks Feuerwerk geblendet gewesen wären. Vielmehr zeigte der Festplatz gegenüber dem Göckelesmaier-Zelt ein ganz neues Gesicht.
Anstelle des großen Fahrgeschäftes "Roll over" standen dort plötzlich drei eher unscheinbare Stände.
Festwirt Karl Maier und Schausteller Helmut Frey lüften das Geheimnis: Am Sonntag Nachmittag gab das Getriebe des Großkarussells - Gott sei Dank mit Ankündigung und deshalb ohne Fahrgast - den Geist auf.
Und dies ausgerechnet am vorletzten Volksfesttag. Um das Gerät aber rechtzeitig vor dem nächsten Rummel-Engagement wieder flott zu kriegen, musste es die Firma Ahrend noch in der Nacht auf Montag ruckzuck abbauen und zur Reparatur nach Bochum karren.
Festwirt Maier: "Die arme Krake. Ein Bild des Jammers."Eine 21 auf 21 Meter große Lücke in Nachbarschaft zum Festzelt, noch dazu am letzten Festtag, dem Feuerwerkstag? Für Maier unvorstellbar.
Im Handumdrehen trommelte er drei Ersatzstände zusammen. Angela Roloff steuerte ihren "Süßen Schlitten" bei, Manfred Wölfle, alias Bananen-Bubi, ein Kinderkarussell und die Familie Schweizer einen Spielstand mit Milchkannenwerfen.
Rechtzeitig zum Rummelstart um 14 Uhr war die Lücke geschlossen. Nur die Rückwand zeugt noch vom "Roll Over".
22 Stunden nach dessen Ex konnten Festbesucher und -beschicker "in Ruhe" weiter feiern.Wie Frey und Maier erklären, "kommt es schon ab und zu mal vor, das was kaputt geht".
Dass aber innerhalb kürzester Zeit eine neue Rummelecke ersteht, sei ungewöhnlich. Für die Schausteller ist das unkomplizierte Einspringen "typisch für unsere Flexibilität" und auch eine Frage der "Solidarität innerhalb unseres Standes."
14.08.2001

