Studie des Deutschen Schaustellerbundes e.V.

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Studie des Deutschen Schaustellerbundes e.V.

Kölner Stadt-Anzeiger

Preise steigen
Pro Kirmesbesucher 45,37 Mark


Rund 63 Prozent der deutschen Bevölkerung gehen auf die Kirmes, das ergab eine Studie des Deutschen Schaustellerbundes e.V. Damit liegen Volksfeste nach den Besucherzahlen noch vor öffentlichen Schwimmbädern oder Kinos.

Daraus ergibt sich auch die große wirtschaftliche Bedeutung solcher Festivitäten: Mit 7,71 Milliarden Mark ist der Gesamtumsatz im Jahr auf Volksfesten so hoch wie die Umsätze von Theatern, Kinos, Freizeit- und Erlebnisbädern zusammen. Pro Person geben Kirmesbesucher im Schnitt 45,37 Mark aus.

Dennoch sind die Zukunftsprognosen für kleinere Volksfeste nicht besonders rosig: Da die großen Fahrgeräte immer kostenintensiver werden, gleichzeitig aber auch immer schneller veralten, stehen die Schausteller vor einem Problem. Nur indem sie die Fahrpreise erhöhen, können sie den Besuchern etwas Neues bieten.

Die hohen Preise vergraulen aber die Besucher. Schon in den vergangenen Jahren zeigte sich, dass nur 25 Prozent der Kirmesbesucher meinen, die Kirmes sei attraktiver geworden.

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