Eindrücke aus Orlando
Hallo zusammen!
Wie vielleicht aus den anderen heutigen Postings schon zu erkennen war, habe ich meinen 2-wöchen Orlando Trip hinter mir. Ich werde einfach mal ein paar Sätze zu jedem Park schreiben, auf das wir fleißig diskutieren mögen... :-)
generelles:
- Fast Pass / Universal Express ist ziemlich gut
- das dort betriebene Theming ist teilweise unglaublich
- Shamu macht sie alle nass... }>
Disney MGM:
Durch SFH ist die eigentliche Fahrt auf RnR ja auch hier bereits bekannt. Das Theming ist durch und durch gelungen, ich kann allerdings nur ab dem "Studio" mitreden, da ich hier nur einmal fuhr, und den Fast Pass zum Queue-Skippen verwendete. Besonders bemerkenswert: Die vielfach höhere Kapazität des Rides (im Vergleich zu STR) dank getrennten Ein-/Ausstiegs und daraus folgendem Betrieb mit drei Zügen. Dies hätte dem Ride in SFH auch ziemlich gut getan.
Zu ToT fällt mir (trotz Steckenbleibens -> Disney Forum) nur WOW, WOW, WOW ein. Ich denke das einzigartige Theming ist hier bzw. im Disney-Forum schon ausgiebig diskutiert worden, deshalb fasse ich mich kurz: gibt es eine perfektere Thematisierung, um einen so gelungenen Ride? Lobend zu erwähnen wäre auch hier noch die hohe Kapazität.
Ansonsten war der Park trotz strömendem Regens sehr gut zu besuchen. Die Indy Show hatte ich mir etwas anders (mehr Story, weniger auf Film-Dreh) vorgestellt/gewünscht, aber ansonsten war der Park nicht zuletzt wegen seiner zwei Thrillrides das Geld durchaus wert.
Universal Studios Florida:
Dieser Park war kurz gesagt nicht meine Welt. MIB war irgendwie verwirrt; kann man da überhaupt richtig zielen, oder ballert man wie unsereins einfach blind in die Deko rein?
Ansonsten waren es halt alles ganz gut gemachte Rides, die sich aber größten Teils auf das Durchschütteln der Insassen beschränken. Mein Fazit: Es fehlt die Abwechslung.
Busch Gardens Tampa Bay:
Der absolute negativ Höhepunkt... (jetzt bitte nicht gleich hauen - ist ja nur meine Meinung)
Warum?
Nun, irgendwie wirkte der Park auf mich ziemlich lieblos gestalltet. Klar, es ist alles ganz nett bebaut, aber der Versuch der Thematisierung ist meiner Ansicht nach gescheitert. Besonders die in fast allen Bereichen des Parks fehlende Hintergrundmusik (die einen Löwenanteil zur Atmospäre beiträgt) sehe ich hier als KO Kriterium. Wie man den ägyptischen Bereich um Montu herum zum Beispiel durch passende Beschallung hätte um 100% steigern können, zeigt Mirabilandia mit seinem einmaligen Maya Breich um Katun.
Mein Gesamteindruck war so schlecht, daß ich mich zum einen über das zusätzliche Geld (5 anstatt 4-Park Flex Ticket) geärgert habe, und zum anderen auch irgendwie richtig froh war, als ich den Park verlassen und wieder in das Bus Shuttle einsteigen durfte. Zu den Rides:
Montu war wie erwartet sehr gut, allerdings waren die Ride-Ops ziemlich lahm, d.h. der zweite Zug wartete meistens längere Zeit hinter dem sich immer noch in der Loading Phase befindenden ersten Zug. :-(
Kumba war für sein Alter erstaunlich.
Gwazi war die Katastrohpe - die allerdings die Ride-Ops verbockt haben. Dort geht so ziemlich alles drunter und drüber.
1. Fuhr dieser Duelling-Coaster einzeln... gähn...
2. War die "Gepäckstrategie" verwirrt. Wir durften zum Beispiel unseren Rucksack weder mit an Bord nehmen, noch in der Station lassen (OK, steht da auch, unser Fehler, ABER...), andere Leute hingegen durften Ihren (kein Witz!) umher rollenden Basketball dort ablegen.
3. Regelt dort ein etwas jünglich wirkender OP an zentraler Stelle, der dem Job aber scheinbar überhaupt nicht gewachsen ist. Dieser ruft eigentlich nur ständig die anderen OPs an die Telefone (und hält sie dadurch logischerweise auf), und erzählt ihnen scheinbar was sie zu tun haben. Dies führte zu Diskussionen unter den Ops und ergo zu noch längeren als schon bereits durch die doppelten Kontrollen (Gurt, dann Bügel) gegebenen Dispatchzeiten.
Rhino Rally ist eigentlich toll gemacht, allerdings wäre ich bei einer Wartezeit von 90 Minuten doch etwas enttäuscht gewesen. Glücklicherweise hatte uns der Guestservice für unsere "Erlebnisse" am Gwazi einen Exit Pass ausgestellt, den wir dann dort verwendeten.
Fazit: Hätte ich es vorher gewußt hätte ich das Geld lieber gespart. Montu war sicherlich die Reise wert, aber ob es auch den Preis rechtfertigt (besonders mit Duelling Dragons in der Nähe, und "Katun-Erfahrung") muß wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Wetn´n´Wild:
An heißen Tagen (wie bei unserem Besuch) explodieren die Wartezeiten ab halb zwölf ziemlich nach oben. Besser zweimal halbtags hin, und dafür pünktlich zur Öffnung da sein.
Empfehlenswerter Spaßpark, der zusammen mit dem nächsten Park auch Flex-Ticket Inhabern "erholsamere" Tage bietet. :-)
SeaWorld - Der Überraschungsknüller.
Wir waren natürlich in erster Linie für Journey to Atlantis (nice) und vorallem Kraken (die beste Zero-G die ich bisher hatte, da diese auch mal wirklich das macht, was der Name verspricht) dort hingegangen, allerdings bot dieser Park doch auch ansonsten eine ganze Menge an faszinierenden Attraktionen. Vorallem die toll angelegten Becken, die meiner Ansicht nach auch viel Platz für die Tiere bieten, ließen den sonst bei den diversen Tierparks / -shows aufkommenden schalen "Beigeschmack" völligst verblassen. Interessant das hier die Hintergrundmusik im Park nicht fehlt, obwohl es ebenfalls ein Anhäuser-Busch Park ist. Mein Favorite-Ride: Die Stingray-Lagoon. :-)
Achja, und "so ganz nebenbei" war da ja auch noch "Shamu", der größte in einem Meerestierpark lebenden Killer-Wal... naja, manche Dinge erfahren Touristen halt erst, wenn sie schon vor Ort sind... :-)
Diesen Park würde ich uneingeschränkt jedem empfehlen der in der Nähe ist - ein Must-See eben.
Islands Of Adventure:
Kurz: Ich könnte jetzt Stunden lang schwärmen - eines ist nämlich sicher: IOA ist (wie beworben) ein Themepark der nächsten Generation. Dies definiert sich durch zwei Dinge: Einzigartige Themenbereiche (nix Western, oder die allseits beliebten und "einfallsreichen" Länder) die perfekt inszeniert, und bis ins kleinste Detail stimmig sind, und eine Atmosphäre die ich in noch keinem anderen Park erlebt habe. Mein (von den vielen) persönlich unglaublichstes Erlebnis (und darauf möchte ich es hier mal beschränken) war die Geburt des Dinos im Jurassic Park Discovery Center. Wieviel liebe zum Detail bei der Thematisierung gerade in diesem Bereich gelegt wird, um Kindern ( groß(-en/-gebliebenen) und kleinen ) die Illusion zugeben wirklich im "echten" Jurassic Park gewesen zu sein, ist einfach unglaublich und wurde mir persönlich in genau diesem Moment bewußt.
Poseidon´s Fury war genauso ein Oberhammer, den ich aber kurz ansprechen möchte, da auf dem Laufband zwischen CityWalk und Parkdeck immer vom "All New Poseidon´s Fury" erzählt wurde. Was war denn da mal anders?
Mein Abschied beim letzten Besuch viel mir sehr schwer, und ich kehrte nur ungern durch den Bogen des Port of Entry zurück in die "normale" Welt - leider auch mit der Gewissheit für eine lange Zeit nicht wieder zurückkehren zu können.
Soviel erstmal zu meinen Erlebnissen. Für Reisespezifische Fragen bzgl. Unterbringung, "getting-around", usw. stehe ich gerne zur Verfügung.
Bye, Michael
(Ich hab´s korrekturgelesen, sollten sich aber trotzdem noch Fehler eingeschlichen haben, so möge man mir doch heute den Schlafmangel + Jet-Lag Bonus einräumen, und von zu lauten *Plonks* die mich wecken könnten absehen. :-))
Wie vielleicht aus den anderen heutigen Postings schon zu erkennen war, habe ich meinen 2-wöchen Orlando Trip hinter mir. Ich werde einfach mal ein paar Sätze zu jedem Park schreiben, auf das wir fleißig diskutieren mögen... :-)
generelles:
- Fast Pass / Universal Express ist ziemlich gut
- das dort betriebene Theming ist teilweise unglaublich
- Shamu macht sie alle nass... }>
Disney MGM:
Durch SFH ist die eigentliche Fahrt auf RnR ja auch hier bereits bekannt. Das Theming ist durch und durch gelungen, ich kann allerdings nur ab dem "Studio" mitreden, da ich hier nur einmal fuhr, und den Fast Pass zum Queue-Skippen verwendete. Besonders bemerkenswert: Die vielfach höhere Kapazität des Rides (im Vergleich zu STR) dank getrennten Ein-/Ausstiegs und daraus folgendem Betrieb mit drei Zügen. Dies hätte dem Ride in SFH auch ziemlich gut getan.
Zu ToT fällt mir (trotz Steckenbleibens -> Disney Forum) nur WOW, WOW, WOW ein. Ich denke das einzigartige Theming ist hier bzw. im Disney-Forum schon ausgiebig diskutiert worden, deshalb fasse ich mich kurz: gibt es eine perfektere Thematisierung, um einen so gelungenen Ride? Lobend zu erwähnen wäre auch hier noch die hohe Kapazität.
Ansonsten war der Park trotz strömendem Regens sehr gut zu besuchen. Die Indy Show hatte ich mir etwas anders (mehr Story, weniger auf Film-Dreh) vorgestellt/gewünscht, aber ansonsten war der Park nicht zuletzt wegen seiner zwei Thrillrides das Geld durchaus wert.
Universal Studios Florida:
Dieser Park war kurz gesagt nicht meine Welt. MIB war irgendwie verwirrt; kann man da überhaupt richtig zielen, oder ballert man wie unsereins einfach blind in die Deko rein?
Ansonsten waren es halt alles ganz gut gemachte Rides, die sich aber größten Teils auf das Durchschütteln der Insassen beschränken. Mein Fazit: Es fehlt die Abwechslung.
Busch Gardens Tampa Bay:
Der absolute negativ Höhepunkt... (jetzt bitte nicht gleich hauen - ist ja nur meine Meinung)
Warum?
Nun, irgendwie wirkte der Park auf mich ziemlich lieblos gestalltet. Klar, es ist alles ganz nett bebaut, aber der Versuch der Thematisierung ist meiner Ansicht nach gescheitert. Besonders die in fast allen Bereichen des Parks fehlende Hintergrundmusik (die einen Löwenanteil zur Atmospäre beiträgt) sehe ich hier als KO Kriterium. Wie man den ägyptischen Bereich um Montu herum zum Beispiel durch passende Beschallung hätte um 100% steigern können, zeigt Mirabilandia mit seinem einmaligen Maya Breich um Katun.
Mein Gesamteindruck war so schlecht, daß ich mich zum einen über das zusätzliche Geld (5 anstatt 4-Park Flex Ticket) geärgert habe, und zum anderen auch irgendwie richtig froh war, als ich den Park verlassen und wieder in das Bus Shuttle einsteigen durfte. Zu den Rides:
Montu war wie erwartet sehr gut, allerdings waren die Ride-Ops ziemlich lahm, d.h. der zweite Zug wartete meistens längere Zeit hinter dem sich immer noch in der Loading Phase befindenden ersten Zug. :-(
Kumba war für sein Alter erstaunlich.
Gwazi war die Katastrohpe - die allerdings die Ride-Ops verbockt haben. Dort geht so ziemlich alles drunter und drüber.
1. Fuhr dieser Duelling-Coaster einzeln... gähn...
2. War die "Gepäckstrategie" verwirrt. Wir durften zum Beispiel unseren Rucksack weder mit an Bord nehmen, noch in der Station lassen (OK, steht da auch, unser Fehler, ABER...), andere Leute hingegen durften Ihren (kein Witz!) umher rollenden Basketball dort ablegen.
3. Regelt dort ein etwas jünglich wirkender OP an zentraler Stelle, der dem Job aber scheinbar überhaupt nicht gewachsen ist. Dieser ruft eigentlich nur ständig die anderen OPs an die Telefone (und hält sie dadurch logischerweise auf), und erzählt ihnen scheinbar was sie zu tun haben. Dies führte zu Diskussionen unter den Ops und ergo zu noch längeren als schon bereits durch die doppelten Kontrollen (Gurt, dann Bügel) gegebenen Dispatchzeiten.
Rhino Rally ist eigentlich toll gemacht, allerdings wäre ich bei einer Wartezeit von 90 Minuten doch etwas enttäuscht gewesen. Glücklicherweise hatte uns der Guestservice für unsere "Erlebnisse" am Gwazi einen Exit Pass ausgestellt, den wir dann dort verwendeten.
Fazit: Hätte ich es vorher gewußt hätte ich das Geld lieber gespart. Montu war sicherlich die Reise wert, aber ob es auch den Preis rechtfertigt (besonders mit Duelling Dragons in der Nähe, und "Katun-Erfahrung") muß wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Wetn´n´Wild:
An heißen Tagen (wie bei unserem Besuch) explodieren die Wartezeiten ab halb zwölf ziemlich nach oben. Besser zweimal halbtags hin, und dafür pünktlich zur Öffnung da sein.
Empfehlenswerter Spaßpark, der zusammen mit dem nächsten Park auch Flex-Ticket Inhabern "erholsamere" Tage bietet. :-)
SeaWorld - Der Überraschungsknüller.
Wir waren natürlich in erster Linie für Journey to Atlantis (nice) und vorallem Kraken (die beste Zero-G die ich bisher hatte, da diese auch mal wirklich das macht, was der Name verspricht) dort hingegangen, allerdings bot dieser Park doch auch ansonsten eine ganze Menge an faszinierenden Attraktionen. Vorallem die toll angelegten Becken, die meiner Ansicht nach auch viel Platz für die Tiere bieten, ließen den sonst bei den diversen Tierparks / -shows aufkommenden schalen "Beigeschmack" völligst verblassen. Interessant das hier die Hintergrundmusik im Park nicht fehlt, obwohl es ebenfalls ein Anhäuser-Busch Park ist. Mein Favorite-Ride: Die Stingray-Lagoon. :-)
Achja, und "so ganz nebenbei" war da ja auch noch "Shamu", der größte in einem Meerestierpark lebenden Killer-Wal... naja, manche Dinge erfahren Touristen halt erst, wenn sie schon vor Ort sind... :-)
Diesen Park würde ich uneingeschränkt jedem empfehlen der in der Nähe ist - ein Must-See eben.
Islands Of Adventure:
Kurz: Ich könnte jetzt Stunden lang schwärmen - eines ist nämlich sicher: IOA ist (wie beworben) ein Themepark der nächsten Generation. Dies definiert sich durch zwei Dinge: Einzigartige Themenbereiche (nix Western, oder die allseits beliebten und "einfallsreichen" Länder) die perfekt inszeniert, und bis ins kleinste Detail stimmig sind, und eine Atmosphäre die ich in noch keinem anderen Park erlebt habe. Mein (von den vielen) persönlich unglaublichstes Erlebnis (und darauf möchte ich es hier mal beschränken) war die Geburt des Dinos im Jurassic Park Discovery Center. Wieviel liebe zum Detail bei der Thematisierung gerade in diesem Bereich gelegt wird, um Kindern ( groß(-en/-gebliebenen) und kleinen ) die Illusion zugeben wirklich im "echten" Jurassic Park gewesen zu sein, ist einfach unglaublich und wurde mir persönlich in genau diesem Moment bewußt.
Poseidon´s Fury war genauso ein Oberhammer, den ich aber kurz ansprechen möchte, da auf dem Laufband zwischen CityWalk und Parkdeck immer vom "All New Poseidon´s Fury" erzählt wurde. Was war denn da mal anders?
Mein Abschied beim letzten Besuch viel mir sehr schwer, und ich kehrte nur ungern durch den Bogen des Port of Entry zurück in die "normale" Welt - leider auch mit der Gewissheit für eine lange Zeit nicht wieder zurückkehren zu können.
Soviel erstmal zu meinen Erlebnissen. Für Reisespezifische Fragen bzgl. Unterbringung, "getting-around", usw. stehe ich gerne zur Verfügung.
Bye, Michael
(Ich hab´s korrekturgelesen, sollten sich aber trotzdem noch Fehler eingeschlichen haben, so möge man mir doch heute den Schlafmangel + Jet-Lag Bonus einräumen, und von zu lauten *Plonks* die mich wecken könnten absehen. :-))

