Annakirmes Artikel
Aachener Nachrichten
Zu heiß zum Kaufen - Das Wetter verdirbt das Geschäft
Kirmes im Umsatz-Tief
Düren (an-o). Die Schausteller auf der Annakirmes stöhnen. Nicht nur, weil es so heißt ist. Sondern auch, weil der Umsatz so schlecht ist: Minus 30 Prozent. Der schwache Besuch nachmittags lässt sich abends nicht mehr ausgleichen.
"Besonders die reinen Nachmittagsgeschäfte leiden", sagt Kirmesdirektor Max Röntz. Allerdings sei die Kirmes eigentlich immer vom Wetter gebeutelt. Weil im August der Sommer so richtig anfängt. Hinzu kommen in diesem Jahr die Sommerferien.
Am meisten, so Röntz, leiden die Kindergeschäfte. Also Kinderkarussells und Läden mit Süßwaren, "denn abends kommen ja sowieso weniger Kinder."
Für Gisela Klee-Sieben, an deren Kirmesstand es Gummibärchen, gebrannte Mandeln und Paradiesäpfel gibt, ist das ideale Kirmeswetter bewölkt, um die 24 Grad warm und ab und zu mal ein Regenschauer. "Bei so einem Wetter", erklärt die Fachfrau, "können die Leute nämlich nicht groß rausfahren. Und dann geht man eben auf die Kirmes."
Die Umsatzeinbußen, so Gisela Klee-Sieben, "liegen bei über 30 Prozent". "Abends wird es zwar besser, aber dann ist die Zeit, wo die Leute kaufen könnten, viel zu kurz." Auch Hubert Bongartz von der Bonbonniere klagt über einen so miesen Umsatz wie schon lange nicht mehr. "Die Leute kommen zu spät. Und das kostet uns mindestens ein Viertel an Umsatz. Schlimm."
"Es ist wirklich bitter", meint auch Ulrich Paulus. In seiner Mandelbrennerei ist der Umsatz in den Keller gerutscht. "Die Leute sind kauflustiger, wenn es draußen kühler ist. Es darf nicht heißer sein als 25 Grad. Sonst läuft das Geschäft schlechter."
Das Kaffeehaus Schulze war um 14 Uhr am Mittwoch total leer, keiner wollte Kaffee und Kuchen. Eine Auskunft über Umsatzzahlen war hier allerdings nicht zu bekommen.
Einen gibt es, der strahlt über das heiße Sommerwetter: Dietmar Häder von "Dahmen's Eis": "Bei mir läuft es sogar besser als voriges Jahr. Auch nachmittags. Ich bin echt zufrieden. Und der Renner ist Stracciatella-Eis."
Sandra Kinkel
Annakirmes: Schon mehrere Einbrüche in Wohnwagen
Junge rüttelte an Fenstern und Türen
Düren (an-o). Mit einem eher untypischen Annakirmesbesucher hatte es die Polizei am Mittwochnachmittag zu tun.
Spaziergängern auf der Annakirmes fiel ein Junge auf, der sich an den separat abgestellten Wohnwagen der Schausteller zu schaffen machte. Es sah so aus, als prüfe der Junge die Türen und Fenster, ob sie offen oder verschlossen waren.
Das kam den Beobachtern der Szene seltsam vor. In den vergangenen Tagen hat es schon mehrere Einbrüche in Wohnwagen gegeben. Davon hatten die Kirmes-Besucher gehört. Sie verständigten die Polizei und hielten den 14-Jährigen fest, bis die Kirmesplatz-Sonderstreife der Polizei da war.
Polizeibeamte nahmen den Jugendlichen schließlich in Gewahrsam und verständigten seinen Vater. Ob der Junge, der in Düren wohnt, tatsächlich etwas gestohlen hat, wird zu Zeit noch ermittelt.
mfg
Thomas Sander
Firma APS
Zu heiß zum Kaufen - Das Wetter verdirbt das Geschäft
Kirmes im Umsatz-Tief
Düren (an-o). Die Schausteller auf der Annakirmes stöhnen. Nicht nur, weil es so heißt ist. Sondern auch, weil der Umsatz so schlecht ist: Minus 30 Prozent. Der schwache Besuch nachmittags lässt sich abends nicht mehr ausgleichen.
"Besonders die reinen Nachmittagsgeschäfte leiden", sagt Kirmesdirektor Max Röntz. Allerdings sei die Kirmes eigentlich immer vom Wetter gebeutelt. Weil im August der Sommer so richtig anfängt. Hinzu kommen in diesem Jahr die Sommerferien.
Am meisten, so Röntz, leiden die Kindergeschäfte. Also Kinderkarussells und Läden mit Süßwaren, "denn abends kommen ja sowieso weniger Kinder."
Für Gisela Klee-Sieben, an deren Kirmesstand es Gummibärchen, gebrannte Mandeln und Paradiesäpfel gibt, ist das ideale Kirmeswetter bewölkt, um die 24 Grad warm und ab und zu mal ein Regenschauer. "Bei so einem Wetter", erklärt die Fachfrau, "können die Leute nämlich nicht groß rausfahren. Und dann geht man eben auf die Kirmes."
Die Umsatzeinbußen, so Gisela Klee-Sieben, "liegen bei über 30 Prozent". "Abends wird es zwar besser, aber dann ist die Zeit, wo die Leute kaufen könnten, viel zu kurz." Auch Hubert Bongartz von der Bonbonniere klagt über einen so miesen Umsatz wie schon lange nicht mehr. "Die Leute kommen zu spät. Und das kostet uns mindestens ein Viertel an Umsatz. Schlimm."
"Es ist wirklich bitter", meint auch Ulrich Paulus. In seiner Mandelbrennerei ist der Umsatz in den Keller gerutscht. "Die Leute sind kauflustiger, wenn es draußen kühler ist. Es darf nicht heißer sein als 25 Grad. Sonst läuft das Geschäft schlechter."
Das Kaffeehaus Schulze war um 14 Uhr am Mittwoch total leer, keiner wollte Kaffee und Kuchen. Eine Auskunft über Umsatzzahlen war hier allerdings nicht zu bekommen.
Einen gibt es, der strahlt über das heiße Sommerwetter: Dietmar Häder von "Dahmen's Eis": "Bei mir läuft es sogar besser als voriges Jahr. Auch nachmittags. Ich bin echt zufrieden. Und der Renner ist Stracciatella-Eis."
Sandra Kinkel
Annakirmes: Schon mehrere Einbrüche in Wohnwagen
Junge rüttelte an Fenstern und Türen
Düren (an-o). Mit einem eher untypischen Annakirmesbesucher hatte es die Polizei am Mittwochnachmittag zu tun.
Spaziergängern auf der Annakirmes fiel ein Junge auf, der sich an den separat abgestellten Wohnwagen der Schausteller zu schaffen machte. Es sah so aus, als prüfe der Junge die Türen und Fenster, ob sie offen oder verschlossen waren.
Das kam den Beobachtern der Szene seltsam vor. In den vergangenen Tagen hat es schon mehrere Einbrüche in Wohnwagen gegeben. Davon hatten die Kirmes-Besucher gehört. Sie verständigten die Polizei und hielten den 14-Jährigen fest, bis die Kirmesplatz-Sonderstreife der Polizei da war.
Polizeibeamte nahmen den Jugendlichen schließlich in Gewahrsam und verständigten seinen Vater. Ob der Junge, der in Düren wohnt, tatsächlich etwas gestohlen hat, wird zu Zeit noch ermittelt.
mfg
Thomas Sander
Firma APS

