Tagebuch eines Kurzurlaubs

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Tagebuch eines Kurzurlaubs

Hallöchen!

Ich bin eben aus der Lüneburger Heide zurückgekommen und es folgt ein längerer Bericht, der leider nicht bebildert ist, weil meine Digicam im Heide-Park kaputtgegangen ist und die Bilder der anderen noch nicht zur Entwicklung sind.

Aaaaaaalsooooo...
Sonntag, 29. Juli
Um 8 Uhr früh holten mich Oma und Opa von zu Hause ab und dann ging es ab in die Lüneburger Heide. 3 Tage Spaß und Action.
An diesem Tag kamen wir gegen Mittag in Soltau an, und da ging es erstmal in die Soltau-Therme. Die Soltau-Therme ist ein Mehrzweckbad, es besitzt eine Kurabteilung mit Solebecken, dessen Benutzung im Badpreis eingeschlossen ist, eine Schwimmhalle mit 25m-Becken, Sprungturm bis 5 Meter und 85 Meter Riesenrutsche, Hersteller SGGT (Heute FGGT), Höhe 9,64 Meter. Die Rutsche hat eine Standard-Langweiler-Figur-Acht-Form, ist aber durch ihr für eine solche Bahn steiles Gefälle sehr rasant.
Vorallem die Jumps (kleine Buckel in der Bahn) machten mir großen Spaß. Sogar mein Opa mit 67 Jahren ist hier noch runtergesaust.
Viel Zeit verbrachte ich im Freibad, welches eine rolba-nautic-19 Meter-Rutsche zu bieten hatte, welche eher etwas zum Aufwärmen ist. Es gibt hier auch ein großes Schwimmbecken, in dem ich einige Techniken, welche ich später für die praktische Tauchausbildung brauche, geübt habe, wie den Schritt ins Wasser. Als wir abends müde aus dem Bad in unsere Pension, die Pension "Haus Christel" in Fallingbostel, kamen, wurden wir schon empfangen. Es war schließlich unsere 9. Lüneburger-Heide-Tour, und immer in der selben Pension. Wir packten unsere Sachen aus und ließen uns dann ins Bett fallen, denn wir mussten ja für den nächsten Tag, an dem es dann richtig zur Sache gehen sollte, ausschlafen.

Montag, 30. Juli
Naja, ausschlafen... 7 Uhr standen wir auf und frühstückten. Wir fuhren so, dass wir um 9 Uhr im Heidepark waren. Am Eingang hörte ich nur noch von Oma: "Renne vorneweg, wir kommen hinterher!" Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich nahm die Beine in die Hand und war so nach kurzer Zeit bei Colossos. Die Wartezeit war noch angenehm, es waren ca. 45 Minuten. Ich saß dann hinten links, schloss den Gurt und Bügel und los ging es. Das erste, was mir auffiel, war der überaus leise und schnelle Lift. Auf dem Turn oben hatte ich dann Super Aussicht auf fast den ganzen Park. Das zählte aber nicht, denn in der Nächsten Sekunde gings runterwärts! Ich hob natürlich die Arme, wie sich das gehört. GEIL! Das war der erste Coaster seit langem, welcher mal wieder im Bauch kribbelte! Die restliche Fahrt, einfach geil!!! Da hier aber eh jeder Colossos kennt, werde ich hier nicht ausführlicher werden. Nur noch eins: 3 Reduzierbremsen habe ich entdeckt: Eine auf dem First Drop, eine auf dem ersten Camelback (Drop) und eine vor der Helix. Man merkt sie kaum, aber man merkt auf den Hügeln, vor allem auf den hohen, dass irgendwie der "Dampf weg ist". Trotzdem geile Fahrt.
Danach ging's zu Big Loop, wo ich OlBe4 getroffen habe. Verwöhnt von Colossos stieg ich in dieses "Vekoma-Ungetüm" ein, und zum erstenmal merkte ich, warum ihr alle Vekoma hasst! Die Bahn verteilt im ersten Turn vorm Lift schon derbe Schläge! Dies habe ich sonst nie wahrgenommen, ich fand das halt normal. Mal sehen, wie sich jetzt Python fährt, wenn ich demnächst mal wieder nach Berlin fahre...
Zweimal hab ich mir Big Loop angetan, mein Opa auch einmal. Dann ging es zur Bobbahn. Auch schön, aber sehr rappelig und 30 min. Wartezeit. Limit ließ ich an dem Tag links liegen, da die Warteschlange genau so lang war, wie bei Colossos.
Ich bin aber erstmal dann die Huss Rides gefahren, danach ging es zur Monorail. Nach der Fahrt ging mir meine Digicam kaputt, weshalb es keine Bilder gibt. Naja, Monorail.
Inzwischen war es ca. 13 Uhr, und der Magen hing in den Kniekehlen. Also auf zum Panoramarestaurant und ein Schnitzel "Jäger Art" mit Pommes verdrücken. Lecker :-9
Nun kamen noch die anderen Fahrten, hier werde ich nicht allzu viel ausführen, weil ich glaube, dass hier so gut wie jeder den Heidepark kennt.
Nur eins musste ich bemerken: Der Top Spin ist etwas extremer geworden. Voriges Jahr gab es nur 2 Überschläge, dieses Jahr 5.
Um 18 Uhr hatten wir genug und kehrten mit lahmen Beinen und müde in die Pension zurück.
Nach einer Partie Rommé gingen Oma und Opa ins Bett und ich schaute noch TV total, bevor ich auch einschlief.

Dienstag, 31. Juli
7 Uhr! Waschen, Anziehen, Frühstück (wie immer)!
Heute sollte es in den Serengeti-Park nach Hodenhagen (das heißt so, nicht lachen) gehen. Wie jedes Jahr.
Also machten wir uns auf dem Weg. Wir waren gerade bei Parköffnung angekommen, somit war die Autoschlange nicht so lang.
Als erstes stand natürlich die Safari mit dem Bus auf dem Programm, ein immer wieder schönes Erlebnis. Mit ein wenig Schadenfreude beobachtete ich, wie Paviane bei einem Privat-PKW die Scheibenwaschanlage auseinander nahmen und wie bei einem anderen der Motor brante. *ggg* selber schuld, wer da mit dem eigenen Auto durchfährt.
Danach ging es übers Affenland zur neuen Dschungelsafari. Hier kam ich an einer Calypso vorbei, bei der ich glaube, dass die von Schwarzkopf ist. Wenn jemand was weiß, der soll mich bitte belehren. Ich bin zweimal gefahren. Dies ist aber eher ein Aufwärm-Karussell. Man hat mal gesagt, der Serengetipark stelle alles so mir-nichts-dir-nichts unthematisiert in die Landschaft. Das kann ich nicht behaupten. Man hat die Gondeln der Calypso wie Leoparden gestaltet, so aus Polyurethan Leopard-Gesichter modelliert. Wunderschön. Die Dächer der Gondeln sahen wie große Urwaldbaum-Blätter aus.
Die Dschungelsafari war neu. Nach einer etwa 10-minütigen Wartezeit saßen wir auch schon in einem der umgebauten Mercedes-Kleintransporter. Sie sahen aus wie afrikanische Safari-Jeeps und in einen passten so ca. 30 Personen. Dann ging es erst durch die Sektion Afrika des Tierlandes und schließlich in eine weitestgehend naturbelassene Heidelandschaft über Stock und Stein. Ab und zu begegnete man vereinzelten Animatronics, wie einen schlecht gemachten umstürzenden Baum und einen King Kong, bei welchem der Lautsprecher für die Geräusche daneben in einem Kasten untergebracht war *lol*. Diese Fahrt war aber nicht schlecht.
Inzwischen war Mittagszeit und wir suchten die Fischkate auf. Die gab es aber nicht mehr, also aßen wir Currywurst und Pommes, meine Großeltern Kartoffelsalat. Die Currywurst war lecker, aber die Pommes etwas labberig. Allerdings kenne ich Pommes im Serengetipark nicht anders.
Nach dem Essen probierte ich natürlich die breite Wellenrutsche aus, war Ehrensache, sonst hieße ich ja nicht "SlideMaster".
Auto Scooter probierte ich gar nicht erst, weil er nicht organisiert ist und sich so um ein Auto förmlich kloppen muss. (In diesem Park habe ich mehr Lamas gesehen als im Heidepark)
Also ging es zu der Ecke, wo Top Spin und Challenger standen.
Top Spin werden hier alle kennen, nur fährt dieser dort im Mega-Extrem-Modus. 19 Überschläge produzierte dieses Gerät! Der technische Zustand sah allerdings Spreepark-like aus, die Schwungarme mit schwarzem alten Fett besudelt, ein Gequietsche während der ganzen Fahrt und außerdem wackelt er ziemlich doll.
Das Hintergrundbild war ein Serengeti-Bild, also auch dieser Ride soweit es geht gestaltet.
Den Challenger werde ich näher erklären, weil er hier sicher nicht so bekannt ist. Ich wüsste auch gern, von welchem Hersteller er ist... Huss kann nicht sein wegen der Bügel.
Man nahm in einem langen Space Shuttle platz, immer 2 Personen nebeneinander. Dann musste man eine Lapbar schließen, eine für beide Sitze und zum Schluss noch einen Schulterbügel. Dann kam der Op und schloss das Shuttle mit einem käfigartigen Gitter, wodurch auch die Bügel verriegelten. Die beiden Shuttles (an zwei gegenüberliegenden Armen angebracht) rotierten nun um den Mittelpunkt und das ganze Gerät stellte sich schräg. Während der Fahrt drehten sich die Shuttles seitlich um ihre eigene Achse kopfüber. Die Fahrt ist extrem unbequem, macht aber Spaß.
Über die Huss Rides brauche ich nicht viel zu erzählen, die kennt eh jeder, nur hier hat man überall die Gondeln ans Thema Serengeti angepasst. Der Breakdance hat Nashorn-, Zebra-, Löwen u.a. Gondeln, die Enterprisegondeln sind auch vogelmäßig bemalt, beim Rainbow hängt ein großer Knochen am Gegengewicht und es stehen auf der Gondel Totempfähle drauf und die Condor-Gondeln sind auch neu gestaltet. Drachenflug besitzt Fledermausgondeln, die Schiffsschaukel, welche "Pirat" hieß, heißt jetzt "Kongo".
Mir ist aufgefallen, dass alle Huss Rides mindestens zwei Nummern extremer fahren als im Heidepark und auch extremer als auf manchem Jahrmarkt.
19 Uhr hatten wir genug und wir kehrten in die Pension zurück.
Noch ne Partie Rommé und wir gingen dann alle schlafen.

Mittwoch, 1. August
7 Uhr! Waschen, Anziehen, Frühstück (wie immer)!
Heute ging es für mich ins Center Parcs Aqua Mundo nach Bispingen. Als ich hier reinkam, habe ich erstmal Bauklötzer gestaunt. So viel tropische Vegetation! Und das Bad ist mehrstöckig gebaut, unten das Becken, oben die Wege. So vielseitig! Es ist zwar klein, aber es gibt mehr zu erleben, als in manchem Riesen-Badetempel. Man kann sich sogar verlaufen.
Zuerst habe ich die Rutschen gesucht. Ich fand eine 4 meter breite Steilrutsche und probierte sie erstmal aus. Toll, aber naja...
Auf einmal entdeckte ich an der Außenfassade eine grüne Röhre, welche ich bis zum Aufstieg verfolgte. Erstmal eine weitere Freude, als ich davorstand: White Water! Die erste Ami-Rutsche, die ich rutschen werde! Und die ist auch toll gewesen. Zwar nur 84 Meter, aber richtig spannend! Bei deutschen Rutschen weiß man nach der ersten Kurve, wie die ganze Bahn sein wird. Bei den amerikanischen nicht! Es ging erst gemütlich durch eine S-Kurve, dann kam ein Jump und das Gefälle wurde steiler. Die Verbindungsnähte sind nicht gut, aber noch erträglich. Dann entdeckte ich die Felsrutsche. Dies war auch eine White Water Rutsche, aber eine nur 35 Meter lange Halbschale, welche an einem Felsen entlang und durch ihn hindurch führte. Sehr schön. Toll finde ich vor allem, dass es keine sanften Auslaufrinnen gibt, sondern dass man wie früher mit einem Platsch direkt im bauchnabeltiefen Wasser landet.
Die Wildwasserbahn war aber das beste. ca. 100 Meter lang, erst ein gemütlicher Strömungskanal, welcher sich dann aber als anspruchsvolle Rutschbahn entpuppte. Die Rutsche war aus Beton mit GFK-Überzug.
Ich freue mich schon so auf meinen Urlaub dort... Im September gehts nochmal hin, dann eine Woche All Inclusive!
19 Uhr holten mich Oma und Opa wieder ab, sie hatten eine Wandertour unternommen. Sie waren auf dem Wilseder Berg und haben schöne Wanderungen gemacht. Auch ihnen hat es gefallen. Zum Abendbrot ging es noch zu Mc Donald's und dann in die Pension für die letzte Nacht.

Donnerstag, 2. August
7 Uhr! Waschen, Anziehen, Frühstück (wie immer)!
Heute ist Abreisetag. Naja und nun bin ich wieder hier.

Ich freu mich schon auf nächstes Jahr, da ist 10-jähriges Jubiläum dieser Tour!

Keep on slidin' & Gut Luft
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