Ach du heilige #######... Klingt paamoid aber: Der hat doch im PL seine Coaster gehabt oder?? Ich hab viel von ihm gehört, der Kerl war großartig, obwohl ich jetzt nicht sicjher bin, was er gebaut hatte. Entschuldigt meine unwissenheit...
Nehmen wir also Abschied vom wahrscheinlich größten Deutschen Achterbahnbauer. Seine Werke, wie beispielsweise Wildcat, 3er Looping, Alpinabahn, Olympia-Looping, etliche "Polyp"-Varianten, Enterprise, etc. bleiben uns hoffentlich noch lange erhalten.
Auch der VdFU hat sofort reagiert und um 20.50 Uhr folgende Mitteilung rausgegeben: Wir möchten Ihnen zu Kenntnis geben, das Anton Schwarzkopf, Inhaber der ehemaligen Firma Anton Schwarzkopf außerordentliches Mitglied des VdU e.V. am 30 Juli 2001 im Alter von 77 Jahren gestorben ist. Die Trauerfeier finden am 2. August 2001 statt.
Wenn auch mit einem Tag Verspätung, möchte ich meinem Beileid Ausdruck verleihen. Es gilt all jenen, die mit Anton Schwarzkopf einen Familienangehörigen oder Freund verloren haben.
Ich persönlich werde Anton Schwarzkopf als einen Mann in Erinnerung behalten, der viele Menschen mit seiner Arbeit beglückt hat. Ich ziehe in Respekt vor seinem Lebenswerk den Hut.
In einem schnelllebigen Geschäft die Muße zur Besinnung finden, das wünsche ich den Trauernden.
Schon zu Lebzeiten eine Legende ist er nun nach langer Krankheit von uns gegangen, oder doch nicht? Anton Schwarzkopf ist durch seine Arbeit und seinen Pioniergeist im übertragenen Sinne unsterblich geworden. Er war seiner Zeit weit voraus. Ohne ihn wären Achterbahnen nicht, was sie heute sind. Seine Ideen inspirieren immer noch die Achterbahnkonstrukteure auf der ganzen Welt. Anton Schwarzkopf wird weiterleben, in seinen Anlagen, die in der ganzen Welt weiterhin den Menschen Freude bereiten.
Unter Bild oder Anhang nicht verfügbar kann man sich in ein Kondolenzbuch eintragen. Ich habe gestern mit Jens Uwe besprochen das das wohl die sinnvollste Variante ist, wenn die Einträge dann so gesammelt an die Familie gehen. Ein Text dazu muss nicht sein.
Im Andenken an Anton Schwarzkopf bin ich eben in Düren noch einmal den Olympia Looping gefahren. Die Bahn zeigt gut seinen Einfallsreichtum: Den Reibrad-Lift, den verwundenen "First Drop", ein originelles Layout und eine nach fast 20 Jahren immer noch sehr weiche Fahrt. Die Bahn war, vor wolkenlos blauem Himmel, ein toller Anblick in der warmen Abendsonne. Ich habe wirklich nicht nah am Wasser gebaut, aber in diesem Moment war ich ernstlich gerührt.