Freizeitpark Nordseeküste (Zeitungsartikel)

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Freizeitpark Nordseeküste (Zeitungsartikel)

Samtgemeinde steht Gewehr bei Fuß
Entwurfsplanung auf großer Tafel macht auf Projekt
"Freizeitpark Nordseeküste" aufmerksam /
Verwaltungerwartet Anträge

-EUJ- Westerholt.

Der vorläufige Planentwurf des Ibbenbührener Architekten Bernhard
Krause steht und ist jetzt auf einer großen Tafel beim TK-Park in Westerholt zu besichtigen. In zwei bis drei Jahren soll der außergewöhnliche "Freizeitpark Nordseeküste", ein 60-Millionen-Mark-Projekt auf über 200 000 Quadratmetern Fläche realisiert sein. Bei der Samtgemeindeverwaltung im Westerholter Rathaus steht man "Gewehr bei Fuß", um die dafür notwendigen Anträge zu bearbeiten oder weiter zu leiten (siehe auch Seite 1).
Samtgemeindedirektor Harm Poppen hat die Nachbargemeinden und die Küstenbäder ausführlich über die Planungen informiert und Vorgespräche mit den zuständigen Behörden geführt. Sein letztes Gespräch mit einem Vertreter der "Freizeitpark Nordseeküste GmbH & Co Projektgesellschaft KG" fand am 4. Juli statt. "Wir wollen
das unterstützen. Jetzt ist die Planungsgruppe am Zuge", erklärte Holtriems Verwaltungschef. Immerhin sind einige verwaltungstechnische Hürden zu nehmen wie Flächennutzungsplanänderung, Raumordnungsverfahren und
Umweltverträglichkeitsprüfung. Vor über drei Jahren wurde im Westerholter Gewerbegebiet der TK-Park als kleine Freizeitanlage errichtet. Hier befinden sich bereits eine In- und Otdoor-Kartbahn, Squash-Plätze, Minigolfplatz, Bistro und weitere
Freizeitangebote. Eigentümer ist Eckhard Till aus Köln, Geschäftsführer Johann Gerdes. Till ist auch Initiator der Idee "Freizeitpark Nordseeküste" und gemeinsam mit Gerdes Geschäftsführer der Gesellschaft. Nach deren Vorstellungen soll mit dem neuen Projekt nicht in die Fußstapfen bereits bestehender Freizeitparks getreten, sondern ein Konzept entwickelt werden, das in Deutschland bisher nicht existiert. Der "Freizeitpark
Nordseeküste" soll verschiedene Themenbereiche umfassen. Größere und kleinere Investoren sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Betriebe selbstständig im Rahmen einer einheitlichen Planung aufzubauen und zu führen. Vorgesehen ist unter anderem ein fünf
Hektar großer Bereich allein für moderne und attraktive Fahrgeschäfte. Weitere Grundstücksflächen sollen für Freizeit- und Erlebnisbad, Oldtimer- und Technikmuseum und eine Western-City zur Verfügung gestellt werden. Zusätzliche Attraktionen sind geplant. Verschiedene Eisenbahnen werden die Themenbereiche miteinander verbinden. Der gesamte Freizeitpark wird so geplant, dass er auch bei regnerischen Tagen attraktiv ist. Urlauber und Einheimische sollen sich hier bei jedem Wetter wohl fühlen können. Die Aufgabe der bereits gegründeten Gesellschaft liegt zunächst darin, eine umfassende Planung und Koordination der interessierten Investoren vorzunehmen, nachdem die Grundstücke bereits notariell gesichert worden sind. Ebenso hat sie eine konkrete Aufteilung der Grundstücke vorzunehmen und das baurechtliche Verfahren zu
beantragen. Schließlich ist es auch Aufgabe der Gesellschaft, für die notwendige Erschließung und die Schaffung der gemeinsamen Infrastruktur (Wege, Strom, Wasser, Toilettenanlagen) zu sorgen. Nach der vollständigen Errichtung des Freizeitparks wird die Gesellschaft die weitere Verwaltung in zentralen Bereichen wie gemeinsame Werbung, Betreuung der gemeinsamen Einlagen, Reinigung fortführen. Bis es so weit ist, sollen bereits Anfang August in Absprache mit Karl-Heinz Langenscheidt, Vorsitzender der ostfriesischen Schausteller, auf einer planierten Fläche gegenüber dem TK-Park Fahrgeschäfte aufgestellt werden, die noch vom Fremdenverkehr der Saison profitieren können. Johann Gerdes sucht noch Kleinunternehmer, die sich mit einem Kiosk, einer Eisdiele oder Ähnlichem beteiligen möchten.



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