Erlebnispark für virtuelle Realität geplant
Kurier Artikel
Den weltweit ersten Erlebnispark mit virtueller Realität plant das Fraunhofer-Institut für grafische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt. Das "Cybernarium" soll eine Mischung bieten aus Bildung, Abenteuer und Industriemarketing, sagte Stefan Müller vom IGD am Freitag in Darmstadt. Zurzeit verhandle das Institut mit mehreren Städten und Investoren. Der Zeitplan sieht die Eröffnung des "Cybernariums" im Sommer 2004 vor.
Herzstück der Anlage soll ein Kuppelbau werden, in dem rund 200 Besucher aktiv in virtuelle Welten eintauchen können. Außerdem stehen Simulatoren für eine "Testfahrt" bereit, mit denen sich Piloten, Kapitäne oder Ärzte auf ihren Beruf vorbereiten. Ausgestattet mit einem Datenhelm können berühmte oder schwer zugängliche Orte aufgesucht werden wie der Dom von Siena, die Dunhuang Höhle in China, der Weltraum oder Unterwasser-Regionen.
Neue Techniken spielerisch erfahren
Bei der Umsetzung baut Müller auf die Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft. Das "Cybernarium" erfülle einen Bildungsauftrag, da es die Gesellschaft auf spielerische Weise an die neuen Techniken heranführe. Gleichzeitig eröffne es Firmen aus allen Bereichen die Möglichkeit, ihre High-Tech-Produkte zu präsentieren. Denkbar sei etwa die Fahrsimulation in einem neuen Auto oder die virtuelle Darstellung einer SMS-Leitung.
Die Planungskosten setzt Müller mit zwei Millionen Mark (1,023 Millionen Euro/14,1 Millionen Schilling) an, die Umsetzung werde wohl knapp 100 Million Mark (51,1 Millionen Euro/704 Millionen Schilling) kosten. In den vergangenen Wochen seien aus ganz Deutschland Angebote eingegangen. "Viele Regionen sind im Wandel und suchen attraktive Angebote für ihre stillgelegten Industriebauten."
apa/dpa/hp
mfg
Thomas Sander
Firma APS
Den weltweit ersten Erlebnispark mit virtueller Realität plant das Fraunhofer-Institut für grafische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt. Das "Cybernarium" soll eine Mischung bieten aus Bildung, Abenteuer und Industriemarketing, sagte Stefan Müller vom IGD am Freitag in Darmstadt. Zurzeit verhandle das Institut mit mehreren Städten und Investoren. Der Zeitplan sieht die Eröffnung des "Cybernariums" im Sommer 2004 vor.
Herzstück der Anlage soll ein Kuppelbau werden, in dem rund 200 Besucher aktiv in virtuelle Welten eintauchen können. Außerdem stehen Simulatoren für eine "Testfahrt" bereit, mit denen sich Piloten, Kapitäne oder Ärzte auf ihren Beruf vorbereiten. Ausgestattet mit einem Datenhelm können berühmte oder schwer zugängliche Orte aufgesucht werden wie der Dom von Siena, die Dunhuang Höhle in China, der Weltraum oder Unterwasser-Regionen.
Neue Techniken spielerisch erfahren
Bei der Umsetzung baut Müller auf die Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft. Das "Cybernarium" erfülle einen Bildungsauftrag, da es die Gesellschaft auf spielerische Weise an die neuen Techniken heranführe. Gleichzeitig eröffne es Firmen aus allen Bereichen die Möglichkeit, ihre High-Tech-Produkte zu präsentieren. Denkbar sei etwa die Fahrsimulation in einem neuen Auto oder die virtuelle Darstellung einer SMS-Leitung.
Die Planungskosten setzt Müller mit zwei Millionen Mark (1,023 Millionen Euro/14,1 Millionen Schilling) an, die Umsetzung werde wohl knapp 100 Million Mark (51,1 Millionen Euro/704 Millionen Schilling) kosten. In den vergangenen Wochen seien aus ganz Deutschland Angebote eingegangen. "Viele Regionen sind im Wandel und suchen attraktive Angebote für ihre stillgelegten Industriebauten."
apa/dpa/hp
mfg
Thomas Sander
Firma APS

