Arbeitsplatz zwischen Elfen und Märchen
Artikel aus Neue Ruhr Zeitung
Arbeitsplatz zwischen Elfen und Märchen
Eine Kleverin macht die Öffentlichkeitsarbeit für den niederländischen Park.
KLEVE/KAATSHEUVEL. Ihr Arbeitsplatz ist im Elfen-Paradies. In einer Märchenwelt mit viel Fantasie. Christiane Bolli arbeitet im niederländischen Freizeitpark "De Efteling" und wohnt in Kleve.
"Ich habe eine eigene PR-Agentur und ´De Efteling´ ist mein Kunde", erklärt Bolli im Gespräch mit der NRZ. Seit acht Jahren ist sie jetzt schon für die deutsche Pressearbeit des idyllischen Parkes zuständig. "Die Arbeit hier macht viel Spaß. Ich bin ein Fan von ´De Efteling´. Hier ist alles schön grün, voller Blumen und weit auseinander. Das Gelände ist 72 Hektar groß und jedes Jahr werden 300 000 Blumenzwiebeln gepflanzt", schwärmt sie.
Wie Sindbad aufs Festland kam
Und dass ihr der Freizeitpark ans Herz gewachsen ist, lässt sich im Gespräch leicht erkennen. Zu jeder Attraktion erzählt sie die passende Geschichte. So stammt der Vogelrok, eine Achterbahn im Dunkeln, aus der Geschichte von Sindbad dem Seefahrer. Er war auf einer einsamen Insel gefangen und ein großer Vogel hat ihn wieder aufs Festland geflogen. Die Achterbahn soll den Flug Sindbads an der Klaue des Vogels beschreiben.
"Bevor ich vor zwei Jahren nach Kleve gezogen bin, habe ich im Raum Köln gewohnt", erzählt die PR-Frau. Doch Kleve liegt einfach viel näher an der niederländischen Grenze und an "De Efteling". "Außerdem ist es am Niederrhein und besonders in Kleve sehr schön." Doch nicht über ihre Wahlheimat, über ihren Arbeitsplatz möchte Christiane Bolli sprechen. Und gerade der hat eine lange Geschichte. "Der Park wurde vor 49 Jahren eröffnet. Im nächsten Jahr feiern wir hier ein großes Jubliäum", freut sie sich. Und da darf eine neue Attraktion nicht fehlen. Was wird aber nicht verraten.
Angefangen hat vor 49 Jahren alles mit dem Märchenwald. Dort sind die Geschichten von Dornröschen, Aschenputtel und Co. nachgebaut und werden erzählt. "Auch heute will ´De Efteling´ nicht alle Attraktionen größer und schneller bauen, sondern ein märchenhaftes Erlebnis für die ganze Familie bleiben", betont Christiane Bolli. Sie selbst mag es auch nicht besonders schnell. Ihre liebsten Attraktionen sind die "Fata Morgana" und der "Droomvlucht". Die Fata Morgana führt die Besucher in einem Boot durch die Märchen aus 1001 Nacht, der Droomvlucht (Traumflug) fliegt durch ein Paradies von Elfen und Feen.
Die ewige Unruhe von Raubritter Hugo
In die "Villa Volta" traut sich Christiane Bolli dann doch. Und gibt auch gleich die dazugehörige Geschichte zum Besten. "Die Villa Volta ist das Haus von Hugo dem Raubritter. Vor einer seiner bösen Taten hat ihm eine schöne Fee einen Fluch angedroht. Nach der bösen Tat würde er zu ewiger Unruhe verdammt, die Wände seines Hauses würden rotieren. Hugo hat weiter geraubt. In der Villa erleben wir, wie sein Leben nachher ausgesehen hat." Und nur ein Mensch mit einem wirklich reinen Gewissen könne den Spuk beenden. "Das ist bis heute noch nicht passiert."
Besucher von "De Efteling" können sich bis zum 26. August täglich bis 21 Uhr und samstags bis 24 Uhr von der Märchen- und Elfenwelt, in der während der Hochsaison bis zu 1 500 Leute beschäftigt sind, verzaubern lassen. Bis zum 28. Oktober ist der Freizeitpark von zehn bis 18 Uhr geöffnet und auch an einigen Tagen im Dezember öffnet er seine Tore. "Dann ist alles toll beleuchtet, Bands spielen Weihnachtslieder und es gibt eine Eisbahn für die Besucher", schwärmt Christiane Bolli. Und egal, ob im Sommer oder Winter, sie ist und bleibt ein Fan von "De Efteling".
MEIKE SPIERINGS (Text)
mfg
Thomas Sander
Firma APS
Arbeitsplatz zwischen Elfen und Märchen
Eine Kleverin macht die Öffentlichkeitsarbeit für den niederländischen Park.
KLEVE/KAATSHEUVEL. Ihr Arbeitsplatz ist im Elfen-Paradies. In einer Märchenwelt mit viel Fantasie. Christiane Bolli arbeitet im niederländischen Freizeitpark "De Efteling" und wohnt in Kleve.
"Ich habe eine eigene PR-Agentur und ´De Efteling´ ist mein Kunde", erklärt Bolli im Gespräch mit der NRZ. Seit acht Jahren ist sie jetzt schon für die deutsche Pressearbeit des idyllischen Parkes zuständig. "Die Arbeit hier macht viel Spaß. Ich bin ein Fan von ´De Efteling´. Hier ist alles schön grün, voller Blumen und weit auseinander. Das Gelände ist 72 Hektar groß und jedes Jahr werden 300 000 Blumenzwiebeln gepflanzt", schwärmt sie.
Wie Sindbad aufs Festland kam
Und dass ihr der Freizeitpark ans Herz gewachsen ist, lässt sich im Gespräch leicht erkennen. Zu jeder Attraktion erzählt sie die passende Geschichte. So stammt der Vogelrok, eine Achterbahn im Dunkeln, aus der Geschichte von Sindbad dem Seefahrer. Er war auf einer einsamen Insel gefangen und ein großer Vogel hat ihn wieder aufs Festland geflogen. Die Achterbahn soll den Flug Sindbads an der Klaue des Vogels beschreiben.
"Bevor ich vor zwei Jahren nach Kleve gezogen bin, habe ich im Raum Köln gewohnt", erzählt die PR-Frau. Doch Kleve liegt einfach viel näher an der niederländischen Grenze und an "De Efteling". "Außerdem ist es am Niederrhein und besonders in Kleve sehr schön." Doch nicht über ihre Wahlheimat, über ihren Arbeitsplatz möchte Christiane Bolli sprechen. Und gerade der hat eine lange Geschichte. "Der Park wurde vor 49 Jahren eröffnet. Im nächsten Jahr feiern wir hier ein großes Jubliäum", freut sie sich. Und da darf eine neue Attraktion nicht fehlen. Was wird aber nicht verraten.
Angefangen hat vor 49 Jahren alles mit dem Märchenwald. Dort sind die Geschichten von Dornröschen, Aschenputtel und Co. nachgebaut und werden erzählt. "Auch heute will ´De Efteling´ nicht alle Attraktionen größer und schneller bauen, sondern ein märchenhaftes Erlebnis für die ganze Familie bleiben", betont Christiane Bolli. Sie selbst mag es auch nicht besonders schnell. Ihre liebsten Attraktionen sind die "Fata Morgana" und der "Droomvlucht". Die Fata Morgana führt die Besucher in einem Boot durch die Märchen aus 1001 Nacht, der Droomvlucht (Traumflug) fliegt durch ein Paradies von Elfen und Feen.
Die ewige Unruhe von Raubritter Hugo
In die "Villa Volta" traut sich Christiane Bolli dann doch. Und gibt auch gleich die dazugehörige Geschichte zum Besten. "Die Villa Volta ist das Haus von Hugo dem Raubritter. Vor einer seiner bösen Taten hat ihm eine schöne Fee einen Fluch angedroht. Nach der bösen Tat würde er zu ewiger Unruhe verdammt, die Wände seines Hauses würden rotieren. Hugo hat weiter geraubt. In der Villa erleben wir, wie sein Leben nachher ausgesehen hat." Und nur ein Mensch mit einem wirklich reinen Gewissen könne den Spuk beenden. "Das ist bis heute noch nicht passiert."
Besucher von "De Efteling" können sich bis zum 26. August täglich bis 21 Uhr und samstags bis 24 Uhr von der Märchen- und Elfenwelt, in der während der Hochsaison bis zu 1 500 Leute beschäftigt sind, verzaubern lassen. Bis zum 28. Oktober ist der Freizeitpark von zehn bis 18 Uhr geöffnet und auch an einigen Tagen im Dezember öffnet er seine Tore. "Dann ist alles toll beleuchtet, Bands spielen Weihnachtslieder und es gibt eine Eisbahn für die Besucher", schwärmt Christiane Bolli. Und egal, ob im Sommer oder Winter, sie ist und bleibt ein Fan von "De Efteling".
MEIKE SPIERINGS (Text)
mfg
Thomas Sander
Firma APS

