Hi!!!! Ich bin gestern nun endlich mit dem EuroStar, das erste mal Inverted Coaster gefahren. Es ist ein hammer Gefühl!!! Mir ist aufgefallen, das die Fahrt, für einen recht modernen Coaster, ziemlich unruhig ist. Es ist schwer seinen Kopf unter Kontrolle zu halten. Ein Satz schmerzende Ohren ist fast vorprogrammiert!!! Aber egal, es war super!!!! Allerding habe ich jetzt ein paar Fragen, von denen ich hoffe, dass sie mir jemand beantworten kann:
-Warum werden auf dem ES anscheinend grundsätzlich die beiden letzten Reihen nicht besetzt???
-Haben Inverter nicht grundsätzlich solche Sicherheitsgurte, die den Bügel im Notfall unten halten??? Der ES hat sie nicht.
-Der ES hat mehrere Blockbremsen (also Mehrzugbetrieb tauglich). Allerdings wurde der nächste Zug immer erst dann losfahren gelassen, wenn der andere in der Stationsbremse stand. Also war immer nur einer Unterwegs. Das ist doch Zeitverschwendung, oder???
Ich hoffe es nimmt sich jemand mal Zeit diese Fragen zu beantworten. MFG Torsten
>Hi!!!! >Ich bin gestern nun endlich mit >dem EuroStar, das erste mal >Inverted Coaster gefahren.
Glückwunsch, und wenigstens kein SLC...
>Mir ist aufgefallen, das die Fahrt, für >einen recht modernen Coaster, ziemlich >unruhig ist. Es ist schwer >seinen Kopf unter Kontrolle zu >halten. Ein Satz schmerzende Ohren >ist fast vorprogrammiert!!!
Das war am Anfang ganz anders. Die Bahn leidet halt über die Jahre auch am ständigen Transport, Auf- und Abbau. Das ist eigentlich schade, denn das Layout der Bahn ist ziemlich abwechslungsreich und ausgefeilt.
>-Warum werden auf dem ES anscheinend >grundsätzlich die beiden letzten >Reihen nicht besetzt???
Weiter hinten wird die Fahrt zunehmend unangenehmer und ruckeliger. Ein anderes Beispiel ist ja der SLC, bei dem ab Werk die letzte Reihe schon nicht mehr vorhanden ist. Das hängt auch mit den auftretenden Kräften zusammen, die beim Eurostar ungewöhnlich hoch sind.
>-Haben Inverter nicht grundsätzlich solche Sicherheitsgurte, >die den Bügel im Notfall >unten halten??? Der ES hat >sie nicht.
Jedes Rückhaltesystem muß redundant (also doppelt gesichert) ausgelegt sein. Eine Sicherung ist der Gurt, andere sind unsichtbar angebracht. Darüberhinaus gibt es ja auch noch die Kombination aus Bügel und Gurt. Erstaunlicherweise gibt es auf der zu Technikfragen häufig zitierten Internetseite dazu nur einen kleinen Abschnitt unter Zugtypen: http://www.coastersandmore.de/Rides/Zug/zug.htm
>-Der ES hat mehrere Blockbremsen (also >Mehrzugbetrieb tauglich). Allerdings wurde der >nächste Zug immer erst dann >losfahren gelassen, wenn der andere >in der Stationsbremse stand. Also >war immer nur einer Unterwegs. >Das ist doch Zeitverschwendung, oder???
Nun, das kommt auf den Andrang an. Eine Warteschlange von 10 Minuten ist durchaus akzeptabel. Weniger erweckt auch schnell den Eindruck, daß die Attraktion nichts taugt.
>>-Warum werden auf dem ES anscheinend >>grundsätzlich die beiden letzten >>Reihen nicht besetzt??? > >Weiter hinten wird die Fahrt zunehmend >unangenehmer und ruckeliger.
Ob mans glaubt oder nicht. Die letzte Reihe ist beim EuroStar nicht so unangenehm. Die letzten Reihen werden allerdings abends auch immer belegt. Bei geringem Besucheraufkommen füllt man allerdings immer erst die vorderen Reihen.
>Mir ist aufgefallen, das die Fahrt, für >einen recht modernen Coaster, ziemlich >unruhig ist. Es ist schwer >seinen Kopf unter Kontrolle zu >halten. Ein Satz schmerzende Ohren >ist fast vorprogrammiert!!!
Den Euro Star finde ich sehr unagenehm. Da sind (finde ich jedenfalls) die Fahrten von SLC's irgendwie angenehmer, natürlich sollte man da in den vorderen Reihen sitzen.
>-Haben Inverter nicht grundsätzlich solche Sicherheitsgurte, >die den Bügel im Notfall >unten halten??? Der ES hat >sie nicht.
Ich glaube diese Gurte bei den Vekoma-SLC's sind nicht für den Notfall gedacht. Ich denke, sollte der Bügel während der Fahrt aufgehen (was wirklich aufgrund der hohen Sicherheitsstandards unwarscheinlich ist) bringt dieser Gurt nicht mehr so richtig viel. Wenn da ein kleineres Kind drin sitzt, würde es doch dann rausrutschen, weil der Bügel nicht mehr auf die Beine drückt oder?
>>Hi!!!! >>Ich bin gestern nun endlich mit >>dem EuroStar, das erste mal >>Inverted Coaster gefahren. > >Glückwunsch, und wenigstens kein SLC...
Oooops, sorry, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil! Gestern Abend habe ich mir noch eine Fahrt im ES "gegönnt" (erste Reihe, ganz rechts). Schon zwischen Station und Lifthill merkt man, wie schlecht die Schienenübergänge sind. Und die Rücklaufsperre am Lift ist unerträglich laut. Die ganze Fahrt über habe ich gebetet, daß es bald vorbei ist. Ich bin schon recht hart im Nehmen (auch wenn ich immer über SLCs meckere), aber eine zweite Fahrt hätte ich sicher nicht gemacht. Selbst wenn ich für diese Tapferkeit den Fahrpreis für die erste zurückbekommen hätte. Und so etwas ist mir erst 2 mal passiert: Auf Goudurix im Parc Asterix und auf der Corkscrew um Busch Gardens Tampa. Lieber 1 Stunde "Eraser"... Also: 10 DM für den ES ist eine Unverschämtheit. So, wie die Bahn momentan fährt, sollte sie eigentlich vom TÜV aus dem Verkehr gezogen werden.
>-Warum werden auf dem ES anscheinend >grundsätzlich die beiden letzten >Reihen nicht besetzt???
>Der ES hat mehrere Blockbremsen (also >Mehrzugbetrieb tauglich). Allerdings wurde der >nächste Zug immer erst dann >losfahren gelassen, wenn der andere >in der Stationsbremse stand. Also >war immer nur einer Unterwegs. >Das ist doch Zeitverschwendung, oder???
In den ersten Stunden lohnt sich der Einsatz von mehreren Zügen aufgrund des schwachen Besucheraufkommens nicht. Erst gegen Abend wird bei Bedarf der 3. Zug eingesetzt. Lediglich auf dem Oktoberfest in München kann man davon ausgehen, daß alle 4 Züge im Einsatz zu sehen sind.
Daß die hinteren Reihen nicht besetzt sind, liegt auch am Besucheraufkommen, zumal man die Fahrgäste auch nicht Ewigkeiten warten lassen möchte, bis der Zug voll besetzt ist. In Hamburg auf dem Frühjahrsdom hat man sogar nur die beiden ersten Reihen besetzen lassen.
>-Der ES hat mehrere Blockbremsen (also >Mehrzugbetrieb tauglich). Allerdings wurde der >nächste Zug immer erst dann >losfahren gelassen, wenn der andere >in der Stationsbremse stand. Also >war immer nur einer Unterwegs. >Das ist doch Zeitverschwendung, oder??? >
Der Eurostar hatte mehrmals "Auffahrunfälle" im Bahnhofsbereich, (u.a. in Düsseldorf und München, es gab mehrere Verletzte) aus diesem Grund wurde der "Einzugbetrieb" vom TÜV vorgeschrieben.
Euro Star war schon mal besser. Fahre jedes jahr mit aber so scheiße wie dieses Jahr.... ICh saß in der ersten Reihe und danach Taten mir die Ohren sau weh... Man spürt jeden Schienenübergang. Aber mal zur Kirmes Allgemein meine Lieblingsattraktionen sind: - Jumping - Airwolf - Star Gate - Skater - Sensorium - Spinning Racer und Chaos... Wer war denn noch auf der Kirmes... Commander
>Der Eurostar hatte mehrmals "Auffahrunfälle" im >Bahnhofsbereich, (u.a. in Düsseldorf und >München, es gab mehrere Verletzte) >aus diesem Grund wurde der >"Einzugbetrieb" vom TÜV vorgeschrieben.
Aha, und wie darf ich dann das oben beschrieben Scenario verstehen, wie z.B. auf dem Oktoberfest, wenn bei maximaler Auslastung 4 Züge unterwegs sind?! Stehen dann zwei in den Blockbremsen vor der Station, einer fährt und einer wird gerade be-/entladen.
>>Der Eurostar hatte mehrmals "Auffahrunfälle" im >>Bahnhofsbereich, (u.a. in Düsseldorf und >>München, es gab mehrere Verletzte) >>aus diesem Grund wurde der >>"Einzugbetrieb" vom TÜV vorgeschrieben. > >Aha, und wie darf ich dann >das oben beschrieben Scenario verstehen, >wie z.B. auf dem Oktoberfest, >wenn bei maximaler Auslastung 4 >Züge unterwegs sind?! >Stehen dann zwei in den Blockbremsen >vor der Station, einer fährt >und einer wird gerade be-/entladen. > > >Ist 'ne ernst gemeinte Frage. > >Oder wartet vielleicht ein Zug am >'Lifthil-Ende'?
Die Bahn wird auch im München nur mit einem Zug fahren, egal wie voll sie ist. Genauso wie in Oberhausen, Düsseldorf und Crange.Hier ein Bericht von einem der Unfälle, ähnliches ereignete sich auch in Düsseldorf. Seitdem darf (!) er nur noch mit einem Zug fahren, egal, wie voll die Kirmes ist.
München (AP) Nach dem tragischen Achterbahnunglück auf dem Münchner Oktoberfest und dem rekordverdächtigen Massenansturm steht für viele Verantwortliche fest: Die "Wies'n" wird zur Sicherheitsgefahr.Der Ordnungschef der Landeshauptstadt, Hans-Peter Uhl, sagte am Dienstag: "Jetzt muß die Bremse gezogen werden.". Falls alle anderen Mittel zur Eindämmung des Andrangs versagten, solle ein Zaun um die Festwiese gezogen werden. Am vergangenen Wochenende hatten sich mehr als 700.000 Menschen durch die verstopften Budenstraßen geschoben und das Volksfest an die Grenzen seines Aufnahmevermögens gebracht.
TÜV: "Rummelplätze sind technisch sicher" Zudem löste der Unfall am Looping "Euro Star" erneut Kritik an spektakulären Fahrgeschäften aus. Am Montag waren 26 Menschen zum Teil schwer verletzt worden, nachdem zwei Wagen der High-Tech-Achterbahn aufeinandergeprallt waren. Der rund 22 Millionen teure "Euro Star" gilt als eines der schnellsten Fahrgeschäfte Europas. http://rhein-zeitung.de/old/96/10/02/topnews/0110okt.jpg
Und hier noch die Presseerklärung der Staatsanwaltschaft, hier geht die "Fehlkonstruktion" der Bremsen, die für den nun vom Tüv vorgeschriebenen "Einzugbetrieb" verantwortlich ist, deutlich hervor: Presseerklärung der Staatsanwaltschaft München I
Langwierige Ermittlungen wegen Eurostar-Unfall auf dem Oktoberfest 1996 abgeschlossen
Am 30.09.1996 hatte sich auf dem Münchner Oktoberfest beim Betrieb des Fahrgeschäfts "Eurostar" ein Unfall ereignet, bei dem 30 Personen verletzt worden sind, eine davon schwer. Die Staatsanwaltschaft München I hat die unmittelbar nach dem Unglück eingeleiteten Ermittlungen nunmehr abgeschlossen und gegen einen Ingenieur der Münchner TÜV Bau- und Betriebstechnik GmbH einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung erwirkt. Dem Mann wird vorgeworfen, fahrlässig seine Pflichten als TÜV-Prüfer nicht ordnungsgemäß wahrgenommen zu haben und deshalb der für den Unfall Hauptverantwortliche zu sein.
Das Verfahren gegen einen weiteren TÜV-Mitarbeiter sowie gegen die Verantwortlichen der Schweizer Herstellerfirma des "Eurostar" wurde wegen geringer Schuld gemäß § 153 Abs. 1 StPO eingestellt. Bezüglich des Betreibers des Fahrgeschäfts haben die Ermittlungen keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für eine Straftat ergeben.
Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatte sich der Unfall auf Grund einer Verkettung mehrerer Umstände ereignet, die sich - grob vereinfacht - folgendermaßen darstellen:
Die Achterbahn (ein sog. "inverted coaster") wird im Blocksystem betrieben, so dass mehrere Züge gleichzeitig auf der Strecke unterwegs sein können. Die Fahrtstrecke ist in mehrere Abschnitte (Blöcke) unterteilt, die jeweils durch eine ortsfeste Bremseinrichtung gesichert werden. Zum Unfallzeitpunkt waren gleichzeitig zwei Züge unterwegs. Der erste Zug wurde kurz vor Ende der Fahrt in einer Reduzierbremse zum Halten gebracht. Dabei handelte es sich um eine automatisch eingeleitete Sicherheitsbremsung, die ihre Ursache in einem defekten Bremsschlauch, aus dem Luft entwichen war, hatte. Diese Bremsung ist bei einem auftretenden Defekt betriebsgemäß. Der nachfolgende Zug hätte nun nicht mehr in den die beiden Züge trennenden, freien Blockabschnitt einfahren dürfen. Zwar wurde auch er in der entsprechenden Sicherheitsbremse abgebremst. Aufgrund des zu hohen und bis dahin unbemerkt gebliebenen Verschleißes der Bremsplatten- und -beläge wurde er jedoch nicht zum Halten gebracht. Dadurch konnte er in den vor ihm liegenden freien Blockabschnitt, der sich am höchsten Punkt der Achterbahn befindet, einfahren und seine Fahrt fortsetzen. Der Zug fuhr mit ungebremster Geschwindigkeit auf den noch in der Reduzierbremse stehenden ersten Zug auf. Da der "Eurostar" nur über ortsfeste Bremsen verfügt, konnte der Zug auch durch ein Eingreifen des Bedienungspersonals nicht mehr gebremst werden. Die entscheidende Unfallursache war somit nicht der defekte Bremsschlauch, sondern der unbemerkt gebliebene Verschleiß der Sicherheitsbremse.
Der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung stützt sich darauf, dass der TÜV-Ingenieur der das Fahrgeschäft geprüft und abgenommen hat, die problematische Konstruktion der Sicherheitsbremse hätte erkennen und mit geeigneten Betriebsauflagen hätte sicherstellen müssen, dass ein Verschleiß der Bremsen rechtzeitig bemerkt wird. Konstruktionsbedingt hätten nämlich die Bremsen mehrmals am Tag kontrolliert und gegebenenfalls nachgestellt werden müssen. Während der Hersteller die Problematik noch grundsätzlich erkannt hatte, ordnete der Verantwortliche des TÜVs im Prüfbuch für den "Eurostar" jedoch an, dass die Bremsen lediglich täglich zu Betriebsbeginn durch eine Probefahrt mit leeren Zügen zu prüfen seien, im übrigen aber keine Veränderungen an der Einstellung der Bremsen vorgenommen werden dürfen.
Der Abschluss der Ermittlungen hat sich verzögert, weil erst jetzt das umfangreiche technische Gutachten abgeschlossen und ausgewertet werden konnte.
>-Warum werden auf dem ES anscheinend >grundsätzlich die beiden letzten >Reihen nicht besetzt???
Mich wundert es ein bischen, warum hier noch keiner die "richtige" Antwort gegeben hat. Der Grund ist die Gewichtsverteilung innerhalb des Zuges. Der Zug wird IMMER von vorne nach hinten beladen, und MEISTENS die letzten (zwei) Reihen nicht besetzt, damit... und jetzt kommt es ...damit er den ersten Looping schafft! Und zwar unter allen Umständen (kaltes Wetter, Gegenwind, nicht eingefahren etc.).
Es ist nämlich in der Vergangenheit häufiger dazu gekommen, dass der Zug den ersten Looping nicht geschafft hat, und dann zwischen Loop und erstem Drop ausgependelt ist. Auch schon mit Leuten drin!
Nur wenn die Umstände es zulassen (z.B. gegen Abend, da eingefahren) und keine "Gefahr" besteht, wird er voll beladen. Hier muß dann zwischen Sicherheit und Risiko (mehr Profit!) abgewägt werden.
>Hi, > >>-Warum werden auf dem ES anscheinend >>grundsätzlich die beiden letzten >>Reihen nicht besetzt??? > >Mich wundert es ein bischen, warum >hier noch keiner die "richtige" >Antwort gegeben hat. >Der Grund ist die Gewichtsverteilung innerhalb >des Zuges. Der Zug wird >IMMER von vorne nach hinten >beladen, und MEISTENS die letzten >(zwei) Reihen nicht besetzt, damit... >und jetzt kommt es ...damit >er den ersten Looping schafft! >Und zwar unter allen Umständen >(kaltes Wetter, Gegenwind, nicht eingefahren >etc.). > >Es ist nämlich in der Vergangenheit >häufiger dazu gekommen, dass der >Zug den ersten Looping nicht >geschafft hat, und dann zwischen >Loop und erstem Drop ausgependelt >ist. Auch schon mit Leuten >drin! >
Wo hast du das den her ... ???? Habe ich ja noch nie gehört ;-) Bitte um genaue Beschreibung des Platzes... und die Daten des Blinden der das gesehen haben will.... *g* :-)
>Nur wenn die Umstände es zulassen >(z.B. gegen Abend, da eingefahren) >und keine "Gefahr" besteht, wird >er voll beladen. >Hier muß dann zwischen Sicherheit und >Risiko (mehr Profit!) abgewägt werden. > > >- Der Dhommy
Also der Eurostar dreht seine Runden immer noch mit mehreren Wagen... zu sehen auf der Kirmes in Düssseldorf !!! Dort werden auch beim Start der Veranstaltung alle Wagen besetzt... Nur bei Regen werden manchmal die hinteren Wagen leer gelassen weil die Bahn einfach zu schnell wird...laut Aussage des Geschäftsführers.
Mfg.Kirmesfan Etwas Werbung in eigener Sache Du kommst von meiner Homepage in den Internet Kirmes Club ! [http://www.seeya.at/kirmes]
Also ich mag den EuroStar auch nicht besonders. Bin gestern seit langer Zeit mal wieder damit gefahren und fand es im Vergeich zur Eraser echt schlecht. Diese Bahn bietet meiner Meinung nach nämlich ein ziemlich gutes Fahrgefühl. Jetzt werden einige wieder rummeckern, bäh, son scheiß SLC. Ich mag diese Bahn (die anderen SLCs kenne ich nicht). Wenn man drunter steht, hört man mehr Krach von der Lethal Weapon, die ein Stück weg ist. Sowas deutet auch immer darauf hin, das es wenig ruckelt. Und mein Kopf ist auch nie gegen irgendwelche Bügel geprallt, wie einige hier immer behaupten. Beim EuroStar sieht es anders aus, da bluten die Ohren schon, wenn man den Lifthill raufgefahren ist und zwar wegen der Lautstärke. Ich finde die Klackergeräusche unerträglich. Die Fahrt hat außerdem so einige langweilige ruhige Stellen, die braucht man wohl, um sich zu erholen. Auf den hinteren Sitzen macht z.B. die Ausfahrt aus der zweiten Corkscrew gar keinen Spaß, die Kurve ist etwas zu eng. Das die Bahn mal den Looping nicht gepackt hat bezweifel ich auch stark. Ich denke mal, die Bahnen sind alle so berechnet, das die Beladung und die Wetterverhältnisse egal sind. Interessieren würde mich noch, welche Inverter ihr noch ausprobiert habt, schon um die Qualität beurteilen. Das würde ich vor allem gerne von den Leuten hören, die immer was an den SLCs auszusetzen haben. Denn für andere Bahnen muss man meines Wissens schon verdammt weit fahren ...
Also, das der Eurostar durch ständigen Ab- und Aufbau mittlerweile nicht mehr so ruhig fährt wie früher (bin ihn nie selbst gefahren, kann es nicht beurteilen) wurde hier ja schon besprochen, dazu habe ich allerdings folgende Fragen:
Die meisten Coaster werden nach einigen Jahren an Freizeitparks im Ausland verkauft wie beispielsweise vor einigen Jahren der Thriller.
Meine Fragen sind: Bleibt der Verschleiss der Bahn auch dort so stark wie im Kirmesbetrieb, oder bessert sich das dadurch das sie nicht mehr ab- und aufgebaut werden muss ?
Werden an den Coastern von Seiten der Parkbesitzer noch Reparaturen vorgenommen, um solche Phänomene wie Ihr sie beim Eurostar beschreibt (Ohrenschmerzen etc.) zu vermeiden ?
Außer Eurostar und diversen SLCs bin ich bislang Montu (Busch Gardens Tampa) und Duelling Dragons (Universal Islands of Adventure) gefahren. Alle 2,5 von B&M, und jeweils um Klassen besser was die Laufruhe aber auch die Intensität der Fahrt betrifft. Das liegt sicherlich an der Technik (größere Spurweite und besseres Fahrwerk, auch wenns schon ein paar Jahre alt ist), aber auch an der Art und Weise, wie die Elemente aufeinanderfolgen und angefahren werden. Ein fließender Übergang ist halt einfach angenehmer als abruptes Einschwenken. Dazu kommt im IOA, daß die Duelle sehr gut getimed (?) sind.
Schau mal, welchen Platzbedarf die Anlagen haben (z.B. Montu - ein Riesen-Areal !) - und auf welch kleiner Grundfläche der Eurostar läuft !
Ich bin mir sicher, wenn B&M einen transportablen Coaster bauen müßte, der die Spezifikationen (kleine Grundfläche - leicht auseinandernehmbar - geringes Transportgewicht etc) erfüllt, dann würde er ähnlich ruppig fahren !
Ein weiteres Problem der SLC-Anlagen von Vekoma liegt auch in der Fabrikationsweise: es werden verschiedene Streckenteile (z.B. ein Stück Kurve oder Vertikallooping) im voraus produziert und dann im jeweiligen Park zu einer Gesamtbahn montiert.
Vorteil: günstiger Produktions- und Verkaufspreis.
Nachteil: eine gewisse Ruppigkeit im Fahrablauf, da die einzelnen Streckenteile Toleranzen aufweisen und nicht perfekt aufeinander abgestimmt sind (wie z.B. bei B&M Bahnen -> Einzelanfertigungen).
In den ersten beiden Jahren war EUROSTAR wirklich klasse! Lediglich der Turnaround nach dem Loop war schon immer eine Ohrenplage. Aber die Fahrt war ruhig und schnell. Die Bremsen haben die Wagen kaum verlangsamt, und die letzte Helix war absolut Hammerheftig. Damals konnte die Bahn sogar mit einem B&M mithalten! der wiklich heftige Verschleiss hat sich erst in den letzten Jahren eingestellt. Meiner Meinung ist aber jeder SLC immernoch schlechter, weil die Loopingelemente im SLC mir einfach keinen Spass machen. Nichts geht über einen schönen großen Loop, einen Immelmann oder eine Zero-g-roll. Diese Elemente werden mit konstanter Geschwindigkeit durchfahren, und kicken richtig gut. Beim SLC wird man an den schönsten Stellen immer zur Seite gerissen, oder der Zug ist zu lang für die Elemente und bremst plötzlich ab. Beobachtet mal bei EarEraser die Ausfahrt aus dem "Immelmann" in die große Kurve. Hier kann man sehen, wie die Köpfe der Passagiere in der ersten Reihe so richtig fett von links nach rechts schlagen. Zum Layout Vergleich bietet sich TALON ganz gut an. Dieser neue B&M der Mittelklasse (bezieht sich auf die Größe der Anlage) ´hat ein Ähnliches Layout wie die SLCs. Die Größe der Bahn ist ebenfalls ähnlich. Der Coaster bekommt trotzdem euphorische Kritiken.
_______________________________________ "At times he felt like living in a gondola of a ferris wheel, permanetly suspended 300ft above the ground."
Naja, wie gesagt habe ich keinen Direktvergleich mit B&M-Bahnen. Wenn ich sage, dass die SLCs eine ruhige Fahrweise haben, dann vergleiche ich die halt mit anderen Bahnen, mit denen ich gefahren bin (meist alte Bahnen in verschiedenen deutschen Parks, bzw. Kirmesbahnen). Und so gesehen gehört die Eraser zu meinen Lieblingsbahnen. Was die Streckenelemente angeht, so ist das letztendlich Geschmacksache. Allerdings vermisse auch ich einen vertikalen Looping auf den SLCs. Meiner Meinung nach hat übrigens der Eurostar gar keine richtige Zero-G-Rolle (von Schwerelosigkeit hab ich jedenfalls nie was gespürt). Dabei müßte die Strecke nämlich von der Seite betrachtet durchgehend gebogen sein (wie bei einem Camelback).
Eurostar hat eine langweilige Streckenführung zuviele ruhestücke. Eurostar müsste komplett erneuert werden ich sage nur (Kettenzug usw.). Und noch ein Tipp bei der nächsten Fahrt mit dem Eurostar setzt euch nicht in die erste Reihe, sonst schmerzen die Ohren *gell*. COMMANDER
>Eurostar hat eine langweilige Streckenführung zuviele >ruhestücke. Eurostar müsste komplett erneuert >werden ich sage nur (Kettenzug >usw.). Und noch ein Tipp >bei der nächsten Fahrt mit >dem Eurostar setzt euch nicht >in die erste Reihe, sonst >schmerzen die Ohren *gell*. >COMMANDER
Hmmm!!! ich bin am Samstag zum ersten mal Eurostar 1 Reihe gefahren und ich muss sagen das ich die Fahrt - wenn man die Schläge mal weglässt - Klasse fand! Besser als ne Fahrt im SLC vorne. Die Elemente waren viel intensiver. Leider hats aber auch nicht viel weniger geschlagen als weiter hinten.
Aber verkaufen?? Ich finde das auf der Kirmes etwas grosses hingehört. Also wenn der ES verkauft wird, dann bitte nur mit würdigem Nachfolger.
Den ES zu kaufen lohnt sich höchstens für einen (kleineren) Freizeitpark, der die Anlage ordentlich aufbaut. Das Problem sind ja die Schienenübergänge, die mit Schrauben (und nicht, wie bei Schwarzkopf, über Kegel) zentriert werden. Das sorgt immer für Schläge. Wenn man dann noch etwas an den Blockbremsen macht, sollte die Bahn gute Dienste leisten. Aber die Zeiten des mobilen Einsatzes sollten vorbei sein.
Große Achterbahnen wird man auf der Kirmes nicht mehr finden - es lohnt sich einfach nicht. Z.B. der Spinning Racer kostet in der Anschaffung nur einen Bruchteil des ES, ist leichter zu transportieren, kleiner (weniger Standgeld), und trotz geringerer Kapazität und 7 statt 10 DM pro Fahrt sicherlich gewinnbringender.