Ocean Park noch immer nicht gestorben...

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Ocean Park noch immer nicht gestorben...

Artikel Weser Kurier

Verträge sind in Vorbereitung

Bremerhaven plant „Erlebniswelt“

Von unserem Mitarbeiter
Detelf Kolze

Die Bremerhavener Ocean-Park-Karawane befindet sich nach Auskunft von Oberberbürgermeister Jörg Schulz weiterhin „auf gutem Weg“. Zwar sind bisher noch keine Ergebnisse für das jetzt unter dem Arbeitstitel „Maritime Erlebniswelt“ laufende Vorhaben zu vermelden, aber die Konkretisierung der Projekte werde vorangetrieben. Schulz sprach von einem “hervorragenden Klima“ zwischen Investoren und öffentlicher Hand.
Als Kernpunkt der Planungen nennt der Bremerhavener Oberbürgermeister weiterhin einen zentralen Tourismus-Magneten. Er hieß in früheren Zeiten einmal „Blauer Planet“ und zielt zur Zeit auf die Themen Klima, Wasser, Wetter und Aquarium. Man wolle ein Konzept entwickeln, das „als Unikat am überregionalen Markt optimal platziert werden kann“, heißt es in einer Erklärung des Magistrats. Zurzeit lägen zwei einzeln entwickelte Projekte vor, nämlich für ein Entertainment-Center zum Themenbereich Klima/ Wetter sowie für ein Großaquarium. Diese Entwürfe sind nun laut Magistrat „nach ihrer regionalwirtschaftlichen Wirksamkeit zu bewerten“ und dann zu verknüpfen. An einer „attraktiven Dachmarke“ für den neuen touristischen Magneten werde noch gearbeitet.
Für die Flächen am Alten und Neuen Hafen in der Bremerhavener Innenstadt entwickelten laut Magistrat zunächst die potenziellen Investoren ihre Vorstellungen. Darunter ist unter anderem der Haven-Höövt-Entwickler Albrecht und die Firma Zechbau. Das Ergebnis sei dann „gemeinsam mit der öffentlichen Hand stadtentwicklungspolitisch eingeordnet worden“. Als Elemente nennt der Magistrat außer dem Klimahaus/Aquarium ein mediterranes Shopping-Center („begehbares Mittelmeer unter Dach“), ein Hotel mit Konferenzbereich, eine Marina und “ein maritimes Wohnangebot“ am Neuen Hafen.
Die „städtebaulichen Anliegen Bremerhavens“ werden nach Angabe von Oberbürgermeister Schulz von den Investoren „produktiv aufgenommen“, und umgekehrt stelle sich auch die Bremerhavener Stadtentwicklung flexibel auf die Anliegen der Investoren ein. Deshalb könnten demnächst Optionsverträge mit einzelnen Investoren vorbereitet werden. Schulz versicherte, dass er sich mit besonderer Energie um „die Akzeptanz des Gesamtprojekts in unserer Stadt“ kümmern wolle.


mfg
Thomas Sander
Firma APS

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