dpa-Meldung "Dracula Freizeitpark in Rumänien"

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dpa-Meldung "Dracula Freizeitpark in Rumänien"

[h1]Projekt für Dracula-Freizeitpark in Rumänien macht Fortschritte[/h1]

Bukarest (dpa) - Die Pläne zum Bau eines Dracula-Freizeitparks in Rumänien nehmen konkrete Formen an. Die Regierung in Bukarest hat per Dekret gebilligt, dass der Park, der jährlich eine Million Touristen und 3000 Arbeitsplätze bringen soll, in der siebenbürgischen Stadt Sighisoara (Schäßburg) gebaut wird. Das berichtete die amtliche rumänische Nachrichtenagentur Rompres am Sonntag unter Berufung auf Rumäniens Tourismusminister Dan Matei Agathon. Für die dazu benötigten 40 Millionen Euro (78 Millionen Mark) stünden private Investoren und Kreditgeber zur Verfügung. Mit dem Bau soll in diesem September oder spätestens im kommenden Frühjahr begonnen werden, hieß es weiter.

Die Stadt Sighisoara war Anfang des 15. Jahrhunderts vier Jahre lang Zufluchtsort für den Fürsten Vlad Tepes, das historische Vorbild für den Vampir aus Bram Stokers berühmtem Roman. Das betreffende Haus im verträumt mittelalterlichen Stadtkern steht noch.

Mit der Konzeption und Ausführung sollen vor allem deutsche Firmen beauftragt werden. Mit zum Projekt gehört auch die Beschleunigung der Sanierung des Burg-Stadtteils in Sighisoara, an der unter anderem deutsche Stiftungen schon seit Jahren arbeiten. Als Zielpublikum für den Vampir-Park sind vor allem deutsche Touristen vorgesehen.

©dpa


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AFP-Meldung "Dracula Freizeitpark in Rumänien"

Antwort auf Marco Schmidt, Beitrag #1

[h1]Rumänische Regierung will "Dracula-Land" im Dorf Sighisoara bauen[/h1]

Bukarest, 8. Juli (AFP) - Die rumänische Regierung will nahe dem mittelalterlichen Dorf Sighisoara in Transsylvanien ein "Dracula-Land" bauen. "Der Mythos lebt", sagte Tourismusminister Matei Dan am Sonntag in Bukarest. "Wir schlagen nun vor, ihn hübsch zu verpacken und den Touristen zu verkaufen." Private Investoren sollen das Projekt demnach mit 38 Millionen Euro (74 Millionen Mark) unterstützen. Der Plan sieht auch die Restaurierung Sighisoaras vor, dem Geburtsort Vlad Tepes, dem späteren Dracula. Sighisoara gehört zum Welt-Kulturerbe der UNESCO. Zuvor war der Freizeitpark rund um Schloss Bran, besser bekannt als Schloss Dracula, 180 Kilometer nördlich von Bukarest erwogen worden. Dan zufolge will sein Ministerium in Kürze mit dem deutschen Unternehmen Westernstadt Pullman City einen Vertrag zum Bau des 60 Hektar großen Freizeitparks unterzeichnen. Spätestens im Frühjahr 2002 soll damit begonnen werden. Ein weiterer Vertrag soll mit Siemens für den Bau der Infrastruktur geschlossen werden. Der Tourismusminister schätzt, dass "Dracula-Land" pro Jahr rund eine Million Touristen anlocken wird, darunter 500.000 Ausländer, die 20 Millionen Euro (39 Millionen Mark) ins Land bringen sollen. Sighisoara besuchten im vergangenen Jahr nach offiziellen Angaben rund vier Millionen Touristen. Die Rumänen verehren den von 1456 bis 1462 herrschenden Graf Dracula, weil er gegen die türkische Invasion in Europa kämpfte. Der für seine Grausamkeit gegen Verbrecher und Feinde berüchtigte Graf wurde erst durch den 1897 erschienenen Roman des Iren Bram Stoker berühmt.

© AFP


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