Käpt'n Brass Park

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Käpt'n Brass Park

Moin
Auch aus Rostock gibt es Neuigkeiten:
Hier ein Artikel aus der Ostseezeitung

Riesenpark oder Karussell?


Plan für Käpp'n-Brass-Freizeitprojekt soll im Herbst vorliegen

Brinckmansdorf (OZ) Bis Oktober sollen erste Pläne für den Käpp'n-Brass-Park vorgestellt werden. Baut man einen Riesenfreizeitpark oder ein paar Karussells? „Momentan stehen die Grenzen für den Park nicht fest“, teilte Geschäftsführer Dieter Elvert von der Projektentwicklungsgesellschaft mit. Er beziffert die voraussichtlichen Investitionen auf 400 Millionen Mark. 900 Arbeitsplätze sollen entstehen.

Eine Lösung für die Verkehrsanbindung des Freizeitparks wird gesucht. Dabei spielen zwei Varianten eine Rolle. Zum einen könnte das Kreuzungsbauwerk der Autobahnabfahrt Süd aufgeweitet werden. Zum anderen gibt es Überlegungen für eine separate Autobahnabfahrt zum Park. In jedem Fall soll die Zufahrt parallel zur Autobahn geführt werden.

Dort, wo jetzt noch ein großes Kornfeld ist, war von Anfang an ein Gewerbegebiet geplant. „Der Unterschied zum Freizeitpark ist, dass die Anwohner an den Wochenenden und Feiertagen ihre Ruhe hätten“, sagen die Brinckmanshöher. Sie fürchteten vor allem die Verkehrsströme, die der Freizeitpark in das Wohngebiet ziehe.

Aufgebracht sind sie, weil die Projektentwicklungsgesellschaft Baltic Bau Contor erst das Wohngebiet vorbereitete und jetzt den Freizeitpark. „Der Verdacht liegt nahe: Die Eigenheimbesitzer sind ins Nest gelockt worden. Dann wurden offensichtlich die Pläne für den Freizeitpark aus der Schublade gezogen“, vermutet Rechtsanwalt Wolfgang Kuhlemann von der Bürgerinitiative. Es gebe rechtliche Wege, den Bau zu verhindern oder Schadensersatzforderungen durchzusetzen.

„Es stehen der Stadt keine anderen Flächen zur Verfügung“, erwidert OB Arno Pöker auf die Frage nach alternativen Standorten. Das entscheidende Kriterium sei die Lage an der Autobahn. Das Hafenvorgelände scheide wegen seiner wirtschaftlichen Potenziale als Standort aus. Natürlich könne der Freizeitpark auch am Autobahnkreuz Kavelsdorf entstehen, dann aber gehe Rostock eine Investition in Größenordnungen verloren. „Die Brinckmanshöher werden nicht vor vollendete Tatsachen gestellt“, verspricht der Oberbürgermeister. Wenn konkrete Pläne des Investors vorliegen, könne man vor Ort ein Zelt aufstellen und die Einwände der Anwohner diskutieren.


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