Würzburger "KILIANI VOLKSFEST"
[h1] Samstag um 12 Uhr beginnt die Volksfestzeit – Maß kostet unverändert 10,50 Mark [/h1]
Würzburg. Wer am Samstag zur gewohnten Stunde ins Festzelt kommt, hat den Bieranstich bereits versäumt: Das Würzburger Kilianifest 2001 (7. bis 23. Juli) startet in diesem Jahr schon um 12 Uhr. Die Festorganisation lässt OB Jürgen Weber drei Stunden früher als gewohnt den Schlegel schwingen, weil man den 2600 Teilnehmern des Eröffnungsfestzuges nach getaner Arbeit mehr Freizeit auf Unterfrankens größtem Rummel gönnen will.
Das farbenprächtige Umzugs-Spektakel startet deshalb bereits um 10.30 Uhr auf seinem Weg durch die Innenstadt. Vornweg marschiert der Reiterfanfarenzug Großostheim – eine von zahlreichen Gruppen aus dem Untermaingebiet. Hinter der schlitzäugigen Begründung für den Frühstart steckt der Versuch, den ersten von 17 Kiliani-Tagen für Festwirt und Schausteller etwas ertragreicher zu gestalten.
Weil das Wetter und die zunehmende Veranstaltungskonkurrenz in und um Würzburg den Kiliani-Beteiligten in den letzten Jahren nicht selten die Umsätze vermiesten, wird allenthalben Nachholbedarf signalisiert. Mit dem Elton John-Konzert und dem Rock-gegen-Rechts-Festival hat man dem traditionsreichen Volksfest freilich auch in diesem Jahr wieder zwei Großveranstaltungen vor die Haustür gesetzt.
Sofern sich die Alternative überhaupt stellt, gibt es für einmal Elton John (106,50 Mark) zehn Maß Festbier, letztere zum Einzelpreis von 10,50 Mark. Würzburg blieb damit gegenüber dem Vorjahr preisstabil und liegt eine Mark günstiger als die Volksfeste in Stuttgart und Erlangen und bis zu 2,30 Mark unter dem Tarif für die Oktoberfest-Maß.
Zelt mit Beregnungsanlage
Das Festzelt mit vorgelagertem Biergarten wurde erneut komplett umgestaltet und verfügt für den Fall besonders heißer Kiliani-Tage über Entlüftungs-Ventilatoren und eine Zeltberegnungsanlage. Neben wechselnden Stimmungskapellen bietet das Zelt-Programm Jazz, die regionale Oldie-Kultband »The Jets« (15. Juli ab 17 Uhr) und eine internationale Boxveranstaltung (15. Juli 10 Uhr).
Auf dem Talaveraplatz offerieren 80 Schaustellerbetriebe ihre Attraktionen: Zu den ungewöhnlichsten, aber auch teuersten Fahrgeschäften der Kiliani-Geschichte zählt der »Hot-Shot«: Die Anlage besteht aus zwei 35 Meter hohen Masten, zwischen denen an Gummiseilen eine Kugel mit Platz für zwei Personen befestigt ist. Der Abschuss bis in 45 Meter Höhe mit dem abschließenden Abfang-Manöver kostet pro Person 35 Mark. »Familienfreundlicher« wurden dagegen die Preise des Riesenrades mit fünf Mark. Weil die letztjährigen sieben Mark Proteste hervorriefen und der Betreiber nicht mit sich reden ließ, vergab Kiliani-Festleiter Horst Waibel die Lizenz kurzerhand an einen preisgünstigeren Konkurrenten.
Kiliani-Premiere feiern außerdem der »Cyber Space« und das Unterhaltungsgeschäft »Tal der Könige«. Die Geisterbahn wurde laut Ankündigung mit »modernster Geistertechnik« ausgestattet.
Das Kiliani-Volksfest auf dem Talaveraplatz an der Friedensbrücke ist Montag bis Donnerstag von 14 bis 24 Uhr, Freitag und Samstag von 14 bis 1 Uhr und am Sonntag von 13 bis 24 Uhr geöffnet. Die für ihre umfangreiche Kontrolltätigkeit bekannte Polizei empfiehlt dringend, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, falls ein ausgiebiger Besuch des Festzelts geplant ist.
(C) www.mainecho.de
http://members.surfeu.de/rctkingdom/pix/downfr4.gif
:-megacool Hansakaeptn@RCTweb.de :-megacool
Würzburg. Wer am Samstag zur gewohnten Stunde ins Festzelt kommt, hat den Bieranstich bereits versäumt: Das Würzburger Kilianifest 2001 (7. bis 23. Juli) startet in diesem Jahr schon um 12 Uhr. Die Festorganisation lässt OB Jürgen Weber drei Stunden früher als gewohnt den Schlegel schwingen, weil man den 2600 Teilnehmern des Eröffnungsfestzuges nach getaner Arbeit mehr Freizeit auf Unterfrankens größtem Rummel gönnen will.
Das farbenprächtige Umzugs-Spektakel startet deshalb bereits um 10.30 Uhr auf seinem Weg durch die Innenstadt. Vornweg marschiert der Reiterfanfarenzug Großostheim – eine von zahlreichen Gruppen aus dem Untermaingebiet. Hinter der schlitzäugigen Begründung für den Frühstart steckt der Versuch, den ersten von 17 Kiliani-Tagen für Festwirt und Schausteller etwas ertragreicher zu gestalten.
Weil das Wetter und die zunehmende Veranstaltungskonkurrenz in und um Würzburg den Kiliani-Beteiligten in den letzten Jahren nicht selten die Umsätze vermiesten, wird allenthalben Nachholbedarf signalisiert. Mit dem Elton John-Konzert und dem Rock-gegen-Rechts-Festival hat man dem traditionsreichen Volksfest freilich auch in diesem Jahr wieder zwei Großveranstaltungen vor die Haustür gesetzt.
Sofern sich die Alternative überhaupt stellt, gibt es für einmal Elton John (106,50 Mark) zehn Maß Festbier, letztere zum Einzelpreis von 10,50 Mark. Würzburg blieb damit gegenüber dem Vorjahr preisstabil und liegt eine Mark günstiger als die Volksfeste in Stuttgart und Erlangen und bis zu 2,30 Mark unter dem Tarif für die Oktoberfest-Maß.
Zelt mit Beregnungsanlage
Das Festzelt mit vorgelagertem Biergarten wurde erneut komplett umgestaltet und verfügt für den Fall besonders heißer Kiliani-Tage über Entlüftungs-Ventilatoren und eine Zeltberegnungsanlage. Neben wechselnden Stimmungskapellen bietet das Zelt-Programm Jazz, die regionale Oldie-Kultband »The Jets« (15. Juli ab 17 Uhr) und eine internationale Boxveranstaltung (15. Juli 10 Uhr).
Auf dem Talaveraplatz offerieren 80 Schaustellerbetriebe ihre Attraktionen: Zu den ungewöhnlichsten, aber auch teuersten Fahrgeschäften der Kiliani-Geschichte zählt der »Hot-Shot«: Die Anlage besteht aus zwei 35 Meter hohen Masten, zwischen denen an Gummiseilen eine Kugel mit Platz für zwei Personen befestigt ist. Der Abschuss bis in 45 Meter Höhe mit dem abschließenden Abfang-Manöver kostet pro Person 35 Mark. »Familienfreundlicher« wurden dagegen die Preise des Riesenrades mit fünf Mark. Weil die letztjährigen sieben Mark Proteste hervorriefen und der Betreiber nicht mit sich reden ließ, vergab Kiliani-Festleiter Horst Waibel die Lizenz kurzerhand an einen preisgünstigeren Konkurrenten.
Kiliani-Premiere feiern außerdem der »Cyber Space« und das Unterhaltungsgeschäft »Tal der Könige«. Die Geisterbahn wurde laut Ankündigung mit »modernster Geistertechnik« ausgestattet.
Das Kiliani-Volksfest auf dem Talaveraplatz an der Friedensbrücke ist Montag bis Donnerstag von 14 bis 24 Uhr, Freitag und Samstag von 14 bis 1 Uhr und am Sonntag von 13 bis 24 Uhr geöffnet. Die für ihre umfangreiche Kontrolltätigkeit bekannte Polizei empfiehlt dringend, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, falls ein ausgiebiger Besuch des Festzelts geplant ist.
(C) www.mainecho.de
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