Lochmühle Artikel
Gießener Anzeiger
Hier schlüpfen die Küken, dort lockt die Achterbahn
Der Freizeitpark Lochmühle im Taunus bietet für die gesamte Familie etwas
Andreas Matlé WEHRHEIM. Ob der Freizeitpark Lochmühle bei Wehrheim im Taunus wirklich der „außergewöhnlichste“ seiner Art im gesamten Rhein-Main-Gebiet – so die Eigenwerbung – ist, sei einmal dahingestellt. Interessant und abwechslungsreich ist ein Besuch allemal. Wo schließlich sonst können Junge und Junggebliebene Küken beim Schlüpfen beobachten und einige Meter weiter sich der Wonne eines Sprunges ins Wasser (samt Bob) oder einer kurvenreichen Achterbahnfahrt hingeben?
Entstanden ist die ursprüngliche Mühle bereits um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. 1970 eröffnete Christine Zwermann-Meyer den Reiterhof. Im Laufe der Jahre dehnte sich das Gelände zum Freizeitpark in seiner heutigen Form aus. Mittlerweile ist man allerdings an die Grenzen der Ausbaumöglichkeiten gestoßen. Dennoch, weiß die Betreiberin, müssen für jede Saison die Attraktionen umgestaltet werden. Schließlich besteht das Gros der Besucher aus Stammkunden, die bis zu drei Mal im Jahr in der Lochmühle auf andere Gedanken kommen wollen.
Gleich am Eingang werden die Kleinen, so zusagen zum „Aufwärmen“ auf das, was sie noch alles erwartet, von einer großen Halle in Empfang genommen, in der sie sich nach Herzenslust austoben können: Trampolin, Hüpfburgen, Go-Kart und zum Kaputtlachen über sich selbst das Spiegelkabinett. Keinesfalls verlieren die Kinder, wie das bei ähnlichen Parks oft zu beobachten ist, den Überblick, hasten keineswegs überdreht von einem Fahrgeschäft zum nächsten. Nicht nur der Streichelzoo, sondern ebenso die Bruthäuser, die Hasen, die verschiedenen Hühnerrassen und alles mögliche Federvieh sowie der Ponyverleih laden immer wieder zum Verweilen ein, bevor es abgeht zur nächsten Attraktion. Ein großer Renner sind natürlich die Holzflöße, mit denen der Erlenbach bezwungen werden kann und auf dem sich die Kinder abenteuerliche Seegefechte liefern. Was soll’s wenn dann die ein oder der andere Flusspirat mal in den Bach stürzt? Spaß macht’s allemal, erst recht bei den Temperaturen, derer wir uns in den vergangenen Tagen erfreuen durften.
Die Eichhörnchenbahn bewegt sich keineswegs so betulich, wie man es ihrem Namen unterstellen könnte. Schon von Weitem verraten die schrillen Schreie dass von jenen, welche die Fahrt riskieren, eiserne Nerven verlangt werden. Ähnlich verhält es sich beim Wasserbob. Von oben herab rasen die Wagemutigen mitten in den See hinein. Doch keine Furcht – außer ein paar Spritzern ist noch jeder bislang mit heiler Haut davon gekommen. Wer es einige Takte langsamer möchte, findet genug Möglichkeiten: eine Fahrt mit der Mini-Eisenbahn, mit dem Polo-Express, eine Tour hoch über den Köpfen aller anderen mit der Seil- oder der Helikopterbahn. Außerdem: Auto-Scooter, Pendelbahn, Bootsfahrt, Luna-Loop, Pilz-Karussell, Riesen-Rutsche, Blütenwirbel, Robinson-Wellenfahrt und eine riesige Trampolinanlage.
Angenehm: Immer wieder Spielplätze, ausgedehnte Liege- und Spielwiesen sowie 20 Grillplätze, die allerdings vorab reserviert werden müssen. Getränke und Grillgut kann nach Belieben mitgebracht werden. Wer sich nicht abschleppen möchte, sucht eine der verschiedenen Lokalitäten auf. Ganz nach Geschmack und Geldbeutel.
Freizeitpark Lochmühle in Wehrheim (Taunus). Auf der A 5 Abfahrt Friedberg auf der B 456 Richtung Usingen. Von dort gut ausgeschildert. Öffnungszeiten (bis 14. Oktober) täglich von 9 bis 18 Uhr. Eintrittspreise: Besucher unter 90 cm frei, darüber hinaus 16,50 Mark (inklusive aller Fahrten). Es gibt verschiedene Gruppenermäßigungen. Weitere Informationen unter 06175/790060 und im Internet unter www.lochmuehle.de
Hier schlüpfen die Küken, dort lockt die Achterbahn
Der Freizeitpark Lochmühle im Taunus bietet für die gesamte Familie etwas
Andreas Matlé WEHRHEIM. Ob der Freizeitpark Lochmühle bei Wehrheim im Taunus wirklich der „außergewöhnlichste“ seiner Art im gesamten Rhein-Main-Gebiet – so die Eigenwerbung – ist, sei einmal dahingestellt. Interessant und abwechslungsreich ist ein Besuch allemal. Wo schließlich sonst können Junge und Junggebliebene Küken beim Schlüpfen beobachten und einige Meter weiter sich der Wonne eines Sprunges ins Wasser (samt Bob) oder einer kurvenreichen Achterbahnfahrt hingeben?
Entstanden ist die ursprüngliche Mühle bereits um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. 1970 eröffnete Christine Zwermann-Meyer den Reiterhof. Im Laufe der Jahre dehnte sich das Gelände zum Freizeitpark in seiner heutigen Form aus. Mittlerweile ist man allerdings an die Grenzen der Ausbaumöglichkeiten gestoßen. Dennoch, weiß die Betreiberin, müssen für jede Saison die Attraktionen umgestaltet werden. Schließlich besteht das Gros der Besucher aus Stammkunden, die bis zu drei Mal im Jahr in der Lochmühle auf andere Gedanken kommen wollen.
Gleich am Eingang werden die Kleinen, so zusagen zum „Aufwärmen“ auf das, was sie noch alles erwartet, von einer großen Halle in Empfang genommen, in der sie sich nach Herzenslust austoben können: Trampolin, Hüpfburgen, Go-Kart und zum Kaputtlachen über sich selbst das Spiegelkabinett. Keinesfalls verlieren die Kinder, wie das bei ähnlichen Parks oft zu beobachten ist, den Überblick, hasten keineswegs überdreht von einem Fahrgeschäft zum nächsten. Nicht nur der Streichelzoo, sondern ebenso die Bruthäuser, die Hasen, die verschiedenen Hühnerrassen und alles mögliche Federvieh sowie der Ponyverleih laden immer wieder zum Verweilen ein, bevor es abgeht zur nächsten Attraktion. Ein großer Renner sind natürlich die Holzflöße, mit denen der Erlenbach bezwungen werden kann und auf dem sich die Kinder abenteuerliche Seegefechte liefern. Was soll’s wenn dann die ein oder der andere Flusspirat mal in den Bach stürzt? Spaß macht’s allemal, erst recht bei den Temperaturen, derer wir uns in den vergangenen Tagen erfreuen durften.
Die Eichhörnchenbahn bewegt sich keineswegs so betulich, wie man es ihrem Namen unterstellen könnte. Schon von Weitem verraten die schrillen Schreie dass von jenen, welche die Fahrt riskieren, eiserne Nerven verlangt werden. Ähnlich verhält es sich beim Wasserbob. Von oben herab rasen die Wagemutigen mitten in den See hinein. Doch keine Furcht – außer ein paar Spritzern ist noch jeder bislang mit heiler Haut davon gekommen. Wer es einige Takte langsamer möchte, findet genug Möglichkeiten: eine Fahrt mit der Mini-Eisenbahn, mit dem Polo-Express, eine Tour hoch über den Köpfen aller anderen mit der Seil- oder der Helikopterbahn. Außerdem: Auto-Scooter, Pendelbahn, Bootsfahrt, Luna-Loop, Pilz-Karussell, Riesen-Rutsche, Blütenwirbel, Robinson-Wellenfahrt und eine riesige Trampolinanlage.
Angenehm: Immer wieder Spielplätze, ausgedehnte Liege- und Spielwiesen sowie 20 Grillplätze, die allerdings vorab reserviert werden müssen. Getränke und Grillgut kann nach Belieben mitgebracht werden. Wer sich nicht abschleppen möchte, sucht eine der verschiedenen Lokalitäten auf. Ganz nach Geschmack und Geldbeutel.
Freizeitpark Lochmühle in Wehrheim (Taunus). Auf der A 5 Abfahrt Friedberg auf der B 456 Richtung Usingen. Von dort gut ausgeschildert. Öffnungszeiten (bis 14. Oktober) täglich von 9 bis 18 Uhr. Eintrittspreise: Besucher unter 90 cm frei, darüber hinaus 16,50 Mark (inklusive aller Fahrten). Es gibt verschiedene Gruppenermäßigungen. Weitere Informationen unter 06175/790060 und im Internet unter www.lochmuehle.de

