„Opel Live“ unter dem Hammer
Ein Artikel aus dem Main-Rheiner
Welche Freizeitpark-Vertreter da wohl was ersteigern wollen ?
„Opel Live“ unter dem Hammer
Roboter „K 48“ guckt traurig: Freizeitpark-Einrichtung wird versteigert
Vom 03.07.2001
Wieder Versteigerung bei Opel: Nachdem vor einer Woche ausgediente Werkzeugmaschinen im Wert von 1,6 Millionen Mark bei „Powertrain“ in die Auktion gegangen waren, kommt nun die Einrichtung von „Opel Live“ unter den Hammer.
Von
Ralf Schuster
Eine Firma aus Nieder-Olm führt in Opels Auftrag die öffentliche Versteigerung durch Die Interessenten, die gestern zur Vorbesichtigung kamen, waren im wesentlichen Vertreter von Freizeitparks: Sie können am ehesten weiter nutzen, was nur knapp zwei Jahre in dem missglückten Erlebnisprojekt in der ehemaligen „K 48“-Werkshalle gelaufen war: Die Besucher-Rohrgleisbahn beispielsweise oder die drei Flug/Fahrzeugsimulatoren.
In der großen Halle am Ausgang des ehemaligen Freizeitparks waren gestern auch Scheinwerfer gestapelt, die zu veräußern sind, oder drahtlose Kopfhörer-Anlagen. Und die Elektro-Besucherbahn, die durch die Produktionshallen fuhr, steht zum Verkauf herum: mit Ersatzbatterie und Ladegerät. Zudem kleine Kettcars mit Schildern, die zu einem Verkehrskindergarten zusammenzustellen sind. Die könnten Privatleute schon eher interessieren. Oder natürlich die vierspurige Carrera-Rennbahn mit Zubehör, die im Empfangsgebäude von „Opel Live“ am Rugbyring aufgebaut war. Für sie ist bei der heute stattfindenden Versteigerung ein Mindestgebot von 1500 Mark vorgesehen.
Und dann gibt es da natürlich noch das eigentliche Symbol des gescheiterten Rüsselsheimer Freizeitparks: Den orangenen Roboter „K 48“. Im zweisprachigen Auktionskatalog ist nachzulesen, um was es sich handelt: „Vollbewegliche Roboterfigur, Kopf, Arme und Hände sowie Rumpf sind pneumatisch angetrieben. Mund und Augen sind beleuchtet“. 10000 Mark sind als Einstiegsgebot vorgesehen. Etwas traurig und „flügellahm“ lässt sich der kleine Roboter im Dunkeln besichtigen. Mit der Steuerung gibt es irgendwelche Probleme, so heißt es. Bis zum April dieses Jahres, vor der Schließung des 120 Millionen Mark teuren Erlebnisparks, lächelte und sprach er hell erleuchtet und mit flinken Bewegungen die Besucher von „Opel Live“ an. Es waren allerdings viel zu wenige.
Die Frage ist nun, wie viele Interessenten heute zur Versteigerung kommen. Was als Gesamtsumme herausspringe, sei schlecht abzuschätzen, ließ die Opel-Presseabteilung verlauten. Erst morgen könne man eine detaillierte Summe bekanntgeben. Zum Teil müssen die versteigerten Teile von ihren neuen Besitzern noch aus den Hallen ausgebaut werden, in denen sie fest verankert sind. Vielleicht kann Opels „K 48“-Roboter später an anderer Stelle seine Augen wieder freundlich blinken lassen.
Welche Freizeitpark-Vertreter da wohl was ersteigern wollen ?
„Opel Live“ unter dem Hammer
Roboter „K 48“ guckt traurig: Freizeitpark-Einrichtung wird versteigert
Vom 03.07.2001
Wieder Versteigerung bei Opel: Nachdem vor einer Woche ausgediente Werkzeugmaschinen im Wert von 1,6 Millionen Mark bei „Powertrain“ in die Auktion gegangen waren, kommt nun die Einrichtung von „Opel Live“ unter den Hammer.
Von
Ralf Schuster
Eine Firma aus Nieder-Olm führt in Opels Auftrag die öffentliche Versteigerung durch Die Interessenten, die gestern zur Vorbesichtigung kamen, waren im wesentlichen Vertreter von Freizeitparks: Sie können am ehesten weiter nutzen, was nur knapp zwei Jahre in dem missglückten Erlebnisprojekt in der ehemaligen „K 48“-Werkshalle gelaufen war: Die Besucher-Rohrgleisbahn beispielsweise oder die drei Flug/Fahrzeugsimulatoren.
In der großen Halle am Ausgang des ehemaligen Freizeitparks waren gestern auch Scheinwerfer gestapelt, die zu veräußern sind, oder drahtlose Kopfhörer-Anlagen. Und die Elektro-Besucherbahn, die durch die Produktionshallen fuhr, steht zum Verkauf herum: mit Ersatzbatterie und Ladegerät. Zudem kleine Kettcars mit Schildern, die zu einem Verkehrskindergarten zusammenzustellen sind. Die könnten Privatleute schon eher interessieren. Oder natürlich die vierspurige Carrera-Rennbahn mit Zubehör, die im Empfangsgebäude von „Opel Live“ am Rugbyring aufgebaut war. Für sie ist bei der heute stattfindenden Versteigerung ein Mindestgebot von 1500 Mark vorgesehen.
Und dann gibt es da natürlich noch das eigentliche Symbol des gescheiterten Rüsselsheimer Freizeitparks: Den orangenen Roboter „K 48“. Im zweisprachigen Auktionskatalog ist nachzulesen, um was es sich handelt: „Vollbewegliche Roboterfigur, Kopf, Arme und Hände sowie Rumpf sind pneumatisch angetrieben. Mund und Augen sind beleuchtet“. 10000 Mark sind als Einstiegsgebot vorgesehen. Etwas traurig und „flügellahm“ lässt sich der kleine Roboter im Dunkeln besichtigen. Mit der Steuerung gibt es irgendwelche Probleme, so heißt es. Bis zum April dieses Jahres, vor der Schließung des 120 Millionen Mark teuren Erlebnisparks, lächelte und sprach er hell erleuchtet und mit flinken Bewegungen die Besucher von „Opel Live“ an. Es waren allerdings viel zu wenige.
Die Frage ist nun, wie viele Interessenten heute zur Versteigerung kommen. Was als Gesamtsumme herausspringe, sei schlecht abzuschätzen, ließ die Opel-Presseabteilung verlauten. Erst morgen könne man eine detaillierte Summe bekanntgeben. Zum Teil müssen die versteigerten Teile von ihren neuen Besitzern noch aus den Hallen ausgebaut werden, in denen sie fest verankert sind. Vielleicht kann Opels „K 48“-Roboter später an anderer Stelle seine Augen wieder freundlich blinken lassen.

