Traurig, aber wahr...
Tja, es gibt auch schwarze Schafe unter den Schaustellern, aber wo gibt es die nicht...
Hier ein Artikel aus dem Wiesbadener Kurier
Sex-Orgien mit kleinen Jungen im Bauwagen
Fünfeinhalb Jahre Haft für Schausteller (38)
Vom 28.07.2000
WIESBADEN (ra) Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in 17 Fällen verurteilte das Wiesbadener Landgericht gestern einen 38-jährigen Schausteller
zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren. Für „Entgelte“ zwischen 20 und 50 Mark, die er offenbar aus der Kasse seines Chefs nahm, hatte er die sieben neun- bis 14-jährigen Jungen dazu gebracht, sich ihm für „orgienhafte Veranstaltungen“ (Staatsanwältin Astrid Wiese) in seinem Baucontainer in Kastel zur Verfügung zu stellen.
Während James-Bond- oder Kindervideos über die Mattscheibe flimmerten, sah das „Live-Programm“ dort ganz anders aus: Vom Oral-, über den Hand- bis zum Analverkehr mit diversen, teilweise Ekel erregenden Details reicht die Bandbreite der Anklageschrift. Auch beim Wiesbadener Weihnachtsmarkt – unter einer Bude, die der Angeklagte betreute, und auf den Treppen eines Parkhauses – kam es zu ähnlichen Vorfällen.
Gewalt stellte das Gericht in seinem Urteil fest, „wurde in keinem Fall angewendet“. Die türkischen und deutschen Jungen waren in wechselnden
Besetzungen immer wieder zu dem Angeklagten gekommen – „aus einer gewissen Neugier und wegen der Verlockung des Geldes“, sagte Poulet in
seiner Urteilsbegründung. Der Richter sprach von einer „höchst unglücklichen Neigung zu Knaben“, die der Angeklagte „unbedingt in den Griff bekommen“ müsse: „Bei einem nächsten Mal droht Ihnen Sicherungsverwahrung.“
Dreimal schon haben Gerichte den aus Sachsen stammenden Textil-Facharbeiter, der sich seit 1991 als Schausteller verdingt, verurteilt, weil er
kleine Jungen missbrauchte – 1985 in der DDR und 1999 in Hochheim, nachdem der 38-Jährige bei der Flörsheimer Kerb einen Neunjährigen in seinen
Budenanhänger gelockt hatte. Die Erfahrungen des Angeklagten mit dem DDR-Knast „Schwarze Pumpe“ machten Richter Poulet neugierig: Kann man
das mit Höchst, wo er jetzt in U-Haft sitzt, vergleichen? Da lacht der Angeklagte laut: „Höchst? Ein Hotel!“
Eine Prozessabsprache hatte gestern für ein äußerst kurzes Verfahren gesorgt. Im Gegenzug für die relativ milde Strafe von fünfeinhalb Jahren hatte der Angeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt, das den Kindern die Aussage vor Gericht und der Justiz Kosten und eine komplizierte
Beweisaufnahme ersparte.
Hier ein Artikel aus dem Wiesbadener Kurier
Sex-Orgien mit kleinen Jungen im Bauwagen
Fünfeinhalb Jahre Haft für Schausteller (38)
Vom 28.07.2000
WIESBADEN (ra) Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in 17 Fällen verurteilte das Wiesbadener Landgericht gestern einen 38-jährigen Schausteller
zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren. Für „Entgelte“ zwischen 20 und 50 Mark, die er offenbar aus der Kasse seines Chefs nahm, hatte er die sieben neun- bis 14-jährigen Jungen dazu gebracht, sich ihm für „orgienhafte Veranstaltungen“ (Staatsanwältin Astrid Wiese) in seinem Baucontainer in Kastel zur Verfügung zu stellen.
Während James-Bond- oder Kindervideos über die Mattscheibe flimmerten, sah das „Live-Programm“ dort ganz anders aus: Vom Oral-, über den Hand- bis zum Analverkehr mit diversen, teilweise Ekel erregenden Details reicht die Bandbreite der Anklageschrift. Auch beim Wiesbadener Weihnachtsmarkt – unter einer Bude, die der Angeklagte betreute, und auf den Treppen eines Parkhauses – kam es zu ähnlichen Vorfällen.
Gewalt stellte das Gericht in seinem Urteil fest, „wurde in keinem Fall angewendet“. Die türkischen und deutschen Jungen waren in wechselnden
Besetzungen immer wieder zu dem Angeklagten gekommen – „aus einer gewissen Neugier und wegen der Verlockung des Geldes“, sagte Poulet in
seiner Urteilsbegründung. Der Richter sprach von einer „höchst unglücklichen Neigung zu Knaben“, die der Angeklagte „unbedingt in den Griff bekommen“ müsse: „Bei einem nächsten Mal droht Ihnen Sicherungsverwahrung.“
Dreimal schon haben Gerichte den aus Sachsen stammenden Textil-Facharbeiter, der sich seit 1991 als Schausteller verdingt, verurteilt, weil er
kleine Jungen missbrauchte – 1985 in der DDR und 1999 in Hochheim, nachdem der 38-Jährige bei der Flörsheimer Kerb einen Neunjährigen in seinen
Budenanhänger gelockt hatte. Die Erfahrungen des Angeklagten mit dem DDR-Knast „Schwarze Pumpe“ machten Richter Poulet neugierig: Kann man
das mit Höchst, wo er jetzt in U-Haft sitzt, vergleichen? Da lacht der Angeklagte laut: „Höchst? Ein Hotel!“
Eine Prozessabsprache hatte gestern für ein äußerst kurzes Verfahren gesorgt. Im Gegenzug für die relativ milde Strafe von fünfeinhalb Jahren hatte der Angeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt, das den Kindern die Aussage vor Gericht und der Justiz Kosten und eine komplizierte
Beweisaufnahme ersparte.

