Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

#1

Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

Hallo allerseits,
hier mal wieder eine Meldung der Art "leider selbst Schuld gehabt". Ich denke mal, dass es sich bei dem Park um Potts Park handelt, oder gibt es in Minden noch andere Freizeitparks?

Detmold (Reuters) - Ein zwölfjähriger Junge ist am Dienstag bei einem Unfall in einem Freizeitpark im westfälischen Minden bei Bielefeld ums Leben gekommen. Der Schüler war über eine Absperrung geklettert und hatte versucht, in eine fahrende Gondel zu springen, sagte ein Polizeisprecher. Dabei rutschte er nach ersten Ermittlungen aus. Der Junge wurde von dem Fahrgeschäft eingeklemmt und getötet. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht. Bei einer technischen Überprüfung des Karussells habe man keine Fehler festgestellt. Der Junge hatte mit seiner Schulklasse aus Bielefeld den Park besucht. Die Mitschüler wurden von zwei Notseelsorgern der Feuerwehr betreut.
(Yahoo)

Viele Gruesse
Volker

Diskussionsübersicht

  1. #1 Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark Doozer
    1. #2 RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark Blitz
    2. #4 RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark stehi
    3. #6 RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark Dirk
      1. #7 RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark Tobias
        1. #9 RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark Blitz
#2

RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

Antwort auf Doozer, Beitrag #1

Ja,war der Potts Park,habe es gestern im Radio Gehört,der Junge soll über eine Absperrung Gekletert sein,und dann in die Fördertechnik der Wasserbahn( ich war noch nie dort,deshalb weiss ich nicht wie die sich nennt!) geraten sein...



Tja,so traurig das ist,wer über Absperrungen Klettert,ist Selbst Schuld!
#3

RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

Antwort auf Blitz, Beitrag #2

Und so sieht das Ganze dann bei focus.de aus
man beachte die Überschrift:



Horrortod im Karussell


I n einem Freizeitpark bei Minden ist ein Junge beim Versuch, auf die fahrende Gondel eines Karusssels zu springen, qualvoll gestorben. Der zwölfjährige Schüler sei am Dienstag über eine Absperrung geklettert,meldete „Express-Online“ am Mittwoch. Er sei ausgerutscht und dann von der Gondel eingeklemmt
und getötet worden.
Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht. Bei einer technischen Überprüfung des Karussells seien
keine Fehler festgestellt worden.
Der Junge hatte mit seiner Schulklasse aus Bielefeld
den Park besucht.

13.06.01, 10:40 Uhr
#4

RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

Antwort auf Doozer, Beitrag #1

Hier noch der Bericht des Mindener Tageblatts:

Zwölfjähriger Schüler in Potts Park getötet

Es geschah kurz nach 16 Uhr am so genannten "Wasserläufer".: Nach den bisherigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft wollte der Schüler, der mit seiner Klasse den Freizeipark kurz vor Abschluss des Schuljahre besuchte, noch ein der Gondeln erreichen, obwohl die Abssperrung bereits geschlossen war. Der Leichtsinn kostete ihn das Leben, denn er glitt ab und geriet in den Antriebsführungskreis des erst fünf Jahre alten Wasserkarussells. Von dem bereits angelaufenen Fahrgeschäft wurde er noch einige Meter mitgerissen und dabei tödlich verletzt.

Die sofort eingesetzte Notärtztin konnte nur noch den Tod des Kindes feststellen. Die ebenfalls alamierte Mindener Berufsfeuerwehr und die Löschgruppe Dützen der Freiwilligen Feuerwehr konnten den Leichnam nur unter Einsatz von Rettungswerkzeug bergen, was sich wegen der Lage des Körpers sehr schwierig gestaltete.

Die Schulklasse stand unter dem Eindruck des Unfalls unter Schock. Sie wurde während des Einsatzes durch zwei Notfallseelsorger betreut.

Auch Karl Heinrich Pott war schockiert. "Wir sind erschüttert und können den Eltern nur unser Bedauern und unser Mitgefühl ausdrücken", erklärte der Seniorchef des beliebten Freizeitparks vor den Toren Mindens am Abend. In 32 Jahren habe es seit der Gründung keinen derartigen Zwischenfall gegeben. Er verwies auf die "strengen Sicherheitsbestimmungen" und Kontrollen durch den TÜV, denen auch der "Wasserläufer" unterliegt.

Ohne den Ermittlungen der Polizei vorgreifen zu wollen, sprach sich Pott gegen jede mögliche Schuldzuweisung in Richtund des Kindes aus. "Ich werde den 'Wasserläufer' vom TÜV überprüfen lassen und nicht eher wieder frei geben", sicherte er unter dem Eindruck der Geschehnisse zu. "Leider bringt uns das den Jungen nicht zurück."

Der "Wasserläufer" war 1996 als eine der beiden Innovationen der Saison eingeweiht worden. In neun Gondeln können die Fahrgäste über die 500 Quadratmeter große Wasserfläche gleiten. Wasserski laufen, ohne nass zu werden, und das in Alltagskleidung - dieses harmlose Vergnügen vesprachen die Betreiber, bis gestern. Mit Hilfe eines Steuerrades und einer Wippe, die selbst betätigt werden, ließ sich Wasserskifahren spielerisch nachahmen. "Ein ganz neues Fahrgefühl, knapp über der Wasseroberfläche", hatte Antje Damerau, Tochter des Geschäftführers Pott, bei der Vorstellung vor fünf Jahren versprochen.

Für Staatsanwaltschaft Bielefeld und Polizei stand nach den ersten Ermittlung fest, dass keine Anzeichen für Fremdverschulden vorliegen, "Die umgehen eingeleitete technische Überprüfung des Fahrgeschäfts verlief ohne Beanstandungen", hieß es am Abend in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Stefan
#5

RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

Antwort auf stehi, Beitrag #4

Hallo!

Ich habs auch heute morgen in den Nachrichten auf FFN gehört. Mein erster Gedanke: "Was, Freizeitpark in Minden???" Ich hatte noch nie davon gehört. Naja, jetzt weiss ich ja, das es da einen gibt. Gibt es da eigentlich ne Homepage von und/oder Fotos des Wasserläufers um meine Bildungslücke komplett zu schließen?

Ach ja, zu dem Jungen: So traurig die Sache auch für die Angehörigen ist, aber so viel ich mitbekommen habe ist der Junge auch selber schuld. Man sollte halt wirklich nicht über die Absperrungen klettern. Man sieht ja mal wieder, was das für Folgen haben kann. Nicht nur, dass er dabei tödlich verunglückt ist, sondern dass der Park auch noch negativ-Schlagzeilen bekommt. Der Besitzer des Parks und die Angestellten, die den Wasserläufer gesteuert haben, müssen sich ja jetzt auch Sch...e fühlen. Und das alles nur wegen so einem "Deppen".
Das klingt jetzt vielleicht etwas sarkastisch (hoffe habs richtig geschrieben), ist aber leider so.

Viele Grüße,
Thomas


Webmaster und 1. Vorsitzender des Heide-Park Fanclubs
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http://www.heidepark-fanclub.de
#6

RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

Antwort auf Doozer, Beitrag #1

Hallo,

sicherlich trägt der Junge eine gewisse Mitschuld. Dennoch bin ich der Meinung, dass Gefahrenstellen so abgesichert sind, dass sie nicht und unter gar keinen Umständen erreicht werden dürfen. Gerade Freizeitparks werden oft und häufig von Schüler- und Jugendgruppen besucht, die in aller Regel dann auch relativ ausgelassen und oft auch übermütig sind. Oder lauft Ihr in Zweierreihe Hand in Hand durch einen Freizeitpark? Weiterhin gibt es auch Kinder, die die Gefahren nicht erkennen können (etwa weil sie zu klein sind, um lesen zu können). Freilich sollten hier die Erziehungsberechtigten aufpassen, aber wenn diese es nicht machen, trägt dann das Kind die Schuld??? Ich denke nicht. Anmerken möchte ich noch, dass mich Eure indolente Einstellung zum Tod eines Menschen (selber Schuld...) erstaunt und erschüttert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
#7

RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

Antwort auf Dirk, Beitrag #6

>sicherlich trägt der Junge eine gewisse
>Mitschuld. Dennoch bin ich der
>Meinung, dass Gefahrenstellen so abgesichert
>sind, dass sie nicht und
>unter gar keinen Umständen erreicht
>werden dürfen.

Nicht möglich. Einen 100%-igen Schutz vor irgendwas kann es überhaupt nicht geben. Natürlich könnte man um jede Attraktion in Freizeitparks einen Stacheldrahtzaun und einen zwei Meter breiten Wassergraben machen, aber willst du das wirklich? Es wird jedem Menschen zugetraut, dass er nicht einfach auf die Straße rennt oder über eine geschlossene Schranke klettert, warum sollte es dann in Freizeitparks noch mehr als normale Absperrungen geben? Sicherer als im "normalen Leben" sind diese doch eh schon!

>Anmerken möchte ich noch, dass mich
>Eure indolente Einstellung zum Tod
>eines Menschen (selber Schuld...) erstaunt
>und erschüttert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gerechtfertigt und objektiv richtig, auch wenn es hart klingt. Warum sollte ich mit jedem Menschen, der irgendwo auf der Welt stirbt, Mitleid haben? Dann würde ich gar nicht mehr dazu kommen, mein eigenes Leben zu leben. Und nur bei den Fällen trauern, die groß durch die Medien gehen (besonders bei den Opfern von Kinderschändern) finde ich sehr heuchlerisch. Wenn irgendwo ein Erwachsener vergewaltigt wird oder sich wie das Kind in diesem Fall durch Ungeschick selbst umbringt, ist es doch auch allen scheiß egal.

Tobias

--
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#8

RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

Antwort auf Tobias, Beitrag #7

LETZTE BEARBEITUNG AM 14-Jun-2001 UM 09:53 Uhr ()

Tja, klingt zwar jetzt vielleicht etwas doof, aber da ist der Junge selber Schuld. Allerdings müsste doch Personal in der Nähe gewesen sein, das den Jungen hätte abhalten können. Wenn man in MW auch nur versucht über einen Zaun zu klettern kommen direkt 3 Leute auf einen zu und verweisen einen. Das habe ich übrigens noch nicht selber erlebt, ich habe es nur gesehen.

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#9

RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

Antwort auf Tobias, Beitrag #7

Hi


Ich denke ja mal das du auch mich damit Ansprichst( "er ist selbst schuld"),das ist ja eine Bewiesene Sache das der Junge selbst Schuld hat,wie Tobias schon sagte,man kann doch vom Menschen erwarten, das er nicht auf die Strasse mit Geschlossenen Augen Läuft( nur als Beispiel),dann kann ich doch wohl auch Erwarten, das niemand über Irgendwelche Zäune Klettert(Ein Zaun ist ja auch zugleich ein Hinweis auf Gefahr!).



Ach ja und zum Thema 2 Meter hohe Zäune und so,selbst die würden nicht viel Bringen,wenn jemand in der Station Rumturnt,ein Zug Fährt grade ein als er auf die Schiene Fällt....also ihr seht selbst die Würden nicht viel bringen,der Mensch muss schon selber auf sich Aufpassen!


#10

RE: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Unfall in Mindener Freizeitpark

Antwort auf Blitz, Beitrag #9

Die Staatsanwaltschaft hat kein Fremdverschulden feststellen können. Mehr dazu in folgendem Artikel:
http://www.mt-online.de/minden/t00106568.htm
Gruss
Jakob

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