Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

#1

Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Begonnen hat das größte Volksfest am bayerischen Untermain zwar noch nicht, ich habe gestern aber schonmal ein paar Fotos von den Aufbauten gemacht.

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Diskussionsübersicht

  1. #1 Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests HansaKäptn
    1. #2 RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests thorsten
    2. #5 RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests The Knowledge
      1. #6 RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests HansaKäptn
        1. #7 RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests staab
          1. #8 RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests The Knowledge
            1. #9 RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests staab
              1. #10 History of Horror-Vision The Knowledge
              2. #12 RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests Latotzki
                1. #13 RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests The Knowledge
                  1. #14 RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests RainbowStar
    3. #17 Zeitungsartikel HansaKäptn
#2

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf HansaKäptn, Beitrag #1

Bin morgen in Aschaffenburg. Aufbau Kinzler Turm. Vieleicht sehen wir uns ja.
Deine Bilder sind gut. Du solltest sie aber noch ein bischen aufhellen bevor Du sie ins Netz gibst.

Gruß Thorsten
#3

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf thorsten, Beitrag #2

Bist du am Aufbau des Towers beteiligt?

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#4

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf HansaKäptn, Beitrag #1

LETZTE BEARBEITUNG AM 19-Jun-2001 UM 10:51 Uhr ()

LETZTE BEARBEITUNG AM 15-Jun-2001 UM 10:26 Uhr ()

LETZTE BEARBEITUNG AM 14-Jun-2001 UM 13:21 Uhr ()

hallo

bin gerade am Platz vorbeigekommen.
Aufgefahren sind bisher:

Octopussy
Pirateninsel
Kinzlertower
Skater
Fighter
Petersburger Schlittenfahrt
Horror Vision
Playball
Kettenflieger
Scooter
Cyber Space
Domino
Mondlift
Willenborg Riesenrad
Sling Shot (kommt nicht)
Alles in allem eine sehr gelungene Zusammenstellung.
Morgen ist Eroeffnung, wie immer mit Feuerwerk vor dem Schloss.
Absolut sehenswert - der Platz hat eine tolle Atmosphaere.
Das Fest geht noch bis zum 25.06.2001.

best regards

mike
#5

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf HansaKäptn, Beitrag #1

Hi!

Aaaah, hmmm, die Horror Vision, ...*zungeschnalz*... Deutschlands beste Geisterbahn!

Habt ihr's gut!!!

Gruß,

Tim :-wink2

...support your local darkride!
#6

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf The Knowledge, Beitrag #5

Nee, Horror Vision ist :-erks , weil absolut billig.
Geisterschlange ist tausendmal besser und hat Stil...



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#7

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf HansaKäptn, Beitrag #6

da scheinst du aber sehr jung zu sein.
Ich glaube die oede Geisterschlange gibts schon fast zwanzig Jahre und es wurde nie was daran verbessert.
Fuer mich ist die Geisterschlange die schlechteste Bahn.
Die beste reisende ist und bleibt meiner Meinung nach Horrorvision.
Beste Testperson ist mein Sohn, der macht um die Geisterschlange
einen riesen Bogen. Mit der Horrorvision faehrt er aber immer!
Und der versteht was von Geistern!

liebe gruesse und viel Spass auch ohne Schlange

mike
#8

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf staab, Beitrag #7

Hi!

>da scheinst du aber sehr jung
>zu sein.

Ich glaube, die Antwort von HansaKäptn war einfach nur Zwangsopportunismus. Er und ich hatten hier mal eine kleine Auseinandersetzung, die er anscheinend noch immer nicht verknusen kann - ich bin ja grundsätzlich nicht nachtragend...und du, HansaKäptn?

;-)

Ich weiß schon gar nicht mehr, worum's da ging???

:-hmmm

>Ich glaube die oede Geisterschlange gibts
>schon fast zwanzig Jahre und
>es wurde nie was daran
>verbessert.

Falsch, der Zyklop war nicht von Anfang an drin, und der ist doch der einzige gute Effekt in der Anlage!

>Fuer mich ist die Geisterschlange die
>schlechteste Bahn.

Naja, dann kennst du den Geister-Krempel...ähhh...Tempel von Fellerhoff nicht!

>Die beste reisende ist und bleibt
>meiner Meinung nach Horrorvision.

Oh jaaa! Grandiose Effekte, besonders der am Ende...hihi...ich verrate nix!

>Beste Testperson ist mein Sohn, der
>macht um die Geisterschlange
>einen riesen Bogen. Mit der Horrorvision
>faehrt er aber immer!
>Und der versteht was von Geistern!

Könnte mein Sohn sein...!

Gruß,

Tim :-wink2

...support your local darkride!
#9

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf The Knowledge, Beitrag #8

Hallo

ich kenne den Geisterkrempel
Hast Recht, ist wirklich noch bescheidener.

Was ist ein Zyklop in hundert Jahren.

Ich fahre die Horrorvision auf jedem Festplatz und finde sie
immer wieder gut.
Wenn ich mich recht besinne, so ist Horrorvision auch ein Geschaeft welches aelter ist und schon einen anderen Namen trug.
Aber wenn nicht, belehrt mich eines besseren.
Ist ja auch Jacke wie Hose. Auf jeden Fall
eine Geisterbahn,die top gepflegt ist und wird.

best regards

mike
#10

History of Horror-Vision

Antwort auf staab, Beitrag #9

Hi!

>Wenn ich mich recht besinne, so
>ist Horrorvision auch ein Geschaeft
>welches aelter ist und schon
>einen anderen Namen trug.

Richtig, in der K&PR war mal ein recht kurz abgehandelter Artikel über die Geisterbahnen des Münchener Oktoberfestes. Wenn ich mich recht erinnere (bin gerade im Büro und kann nicht nachschauen), hatte die Bahn schon verschiedene Namen, darunter "Schloss Schreckenstein" sowie "King Kong Horror-Bahn".

Gruß,

Tim :-wink2
#11

RE: History of Horror-Vision

Antwort auf The Knowledge, Beitrag #10

habe heute fogenden Artikel gefunden:





Volksfest-Geister besonders gefährlich:
Sie rücken den Fahrgästen auf den Leib
»Horrorvision« war auch schon in Japan zu Gast – Geisterbahn Marke Eigenbau

Aschaffenburg. Die Geister auf dem Aschaffenburger Volksfest sind besonders gefährlich: Man muss sich durch Käfige vor ihnen schützen. Andernfalls könnten wild gewordene Affen und andere furchteinflößende Monstergestalten arglosen Rummelbesuchern zu nahe treten. Natürlich nur, wenn sie sich zu einer Fahrt mit der Geisterbahn »Horrorvision« entschließen. Freddy Krüger und seine Kumpanen aus dem Film »Nightmare on Elm Street« treiben dort ihr blutrünstiges Unwesen.

In Edmund Eckls Geisterbahn rollen die Köpfe, sterben Menschen auf dem elektrischen Stuhl, lösen sich Frauen in blutiges Wohlgefallen auf, während sich Untote das Gedärm aus dem Bauch reißen. Das hört sich gar gruselig an, doch ist das längst nicht der Clou während der rund zweiminütigen Tour durch Eckls Kabinett des Grauens. Das wirklich Furchteinflößende an der »Horrorvision« ist, dass die Geister den Fahrgästen auf den Leib rücken. Mit Stöcken schlagen sie zuweilen auf die Käfige ein, sind den Passagieren teilweise so nah, dass die ihren blutigen Atem riechen können.

Die Idee für dieses ungewöhnliche Gruselkabinett hatte Edmund Eckl selbst. Gemeinsam mit Frau Christine, Sohn Manfred und Tochter Sonja begann er Mitte 1994 mit dem Bau der »Horrorvision«. Das künstlerische Talent seiner Tochter kam ihm dabei zugute. Sonja Eckl modellierte alle 38 Figuren des Fahrgeschäfts. Einer riesigen Menge Styropor hauchte sie mit Schneidegeräten Leben ein. Um die Technik und die Toneffekte kümmerten sich Edmund Eckl und sein Sohn. Als gelernte Schlosser fiel ihnen die Konstruktion des stählernen »Gerüsts« nicht schwer. Und durch die Installation von Hebeln, die die Räder der Bahn während der Fahrt »umlegen«, setzten sie die düsteren Gestalten in Bewegung.

Länger als ein Jahr dauerte der Bau der Großgeisterbahn. 1996 ging sie in Betrieb, und unterdessen ist sie jedes Jahr auf 14 Festplätzen in Deutschland zu bestaunen, unter anderem auf dem Münchner Oktoberfest. Dort trug es sich auch zu, dass eine Kommission japanischer Geschäftsleute aus der Unterhaltungsindustrie an Freddy Krüger und Konsorten den sprichwörtlichen Narren fraß. Mit dem Auftrag für die Stadt Nagoya ein großes Spektakel zu organisieren, engagierten sie Edmund Eckls Unternehmen sowie rund 50 weitere attraktive Fahrgeschäfte aus mehreren europäischen Ländern.

So setzte sich im späten Herbst des Jahres 1998 ein gewaltiger Transport in Richtung Japan in Bewegung. Von Wolnzach in der Halledau, wo die »Horrorvision« normalerweise in einer 2500 Quadratmeter großen Halle überwintert, wurde die in elf Containern verstaute Anlage zunächst nach Bremerhaven gefahren. Von dort aus ging es weiter mit dem Schiff. Fünf Wochen lang war Eckls Horrorarena auf hoher See – Transportkosten 100000 Mark.

In Nagoya erwartete die Schaustellerfamilie ein Spektakel ungeahnten Ausmaßes: »Nagoya Dome«. Wie ein Dom modernster Prägung muss die 65 Meter hohe Halle tatsächlich ausgesehen haben, in denen Eckls »Horrorvision« und alle anderen europäischen Rummelattraktionen sechs Wochen lang Quartier nahmen. 1,5 Millionen Menschen amüsierten sich in dieser Zeit auf dem »überdachten« Volksfest; rund drei Stunden mussten Fahrgäste an manchen Tagen warten, bevor sie die Fahrt durch die Landschaft des Grauens in Angriff nehmen konnten.

Nach weiteren fünf Wochen Rückfahrt war das »Abenteuer Japan« für die Eckls im späten Winter des Jahres 1999 beendet. Schon in diesem Jahr könnte es abermals auf die große Reise gehen: Die Veranstalter des japanischen Happenings wollen zum Jahreswechsel das australische Sydney unsicher machen. Ob Edmund Eckl und seine Familie mit von der Partie sind, entscheidet sich in den nächsten Wochen.

Den Stress des Schaustellerlebens kennen die Münchner von Kindesbeinen an. Schon Edmund Eckls Vater war auf den Festplätzen der Republik zu Hause. So ist es im Laufe der Jahrzehnte auch nicht bei der Geisterbahn geblieben. Mittlerweile ist die Familie mit sieben Fahrgeschäften verschiedenster Bauart auf Achse. Herzstück des Unternehmens sind jedoch seit jeher die Geisterbahnen – Marke Eigenbau: Auch »Schloss Schreckenstein«, mit dem man bis 1996 durch die Lande tourte, entstand in der Ecklschen Familienwerkstatt. So ist der Seniorchef auch in aller Regel mit seinem »Gruselzug« unterwegs, kümmert sich gemeinsam mit fünf fest angestellten Mitarbeitern um die Wartung seiner »Horrorvision«. »Fast täglich fallen kleinere Arbeiten an«, sagt Edmund Eckl.

Doch auch als ausgewiesener Horror-spezialist hat er kein Erfolgsrezept für dieGeisterbahn. »Es kommt wohl auf den goldenen Mittelweg an, die Kulisse darf auf keinen Fall zu brutal sein«, erklärt Eckl. Und: »Der Rest ist jahrzehntelange Erfahrung.«Jürgen Overhoff

Quelle: www.Main-Echo.de

best regards

mike
















#12

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf staab, Beitrag #9

>Was ist ein Zyklop in hundert Jahren.

So weit ich mich erinnern kann, gab es in der Geisterschlange mal eine drehende Röhre, durch die man durchfuhr. Und der Friedhof hinter dem Zyklop wurde ebenfalls nachträglich eingebaut.

CU, Ralph


Datei nicht vorhanden

Nein, das bin nicht ich. Das ist der Zyklop!
#13

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf Latotzki, Beitrag #12

Hi!

>Nein, das bin nicht ich. Das
>ist der Zyklop!

Aber die Ähnlichkeit ist nicht zu leugnen...!

;-)

(...Latotzki hat aber auch echt von jedem Scheiß 'n Bild!)

Ich fühlte mich auch schon genötigt, den Zyklopen zu erklären. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, Mike müsste gemeint haben, dass Lehmann in hundert Jahren außer dem Zyklopen nichts an der Geisterschlange verändert hat!

Oder?

Und zwecks blanker Angeberei hier mein Lieblingsgeist aus der Alton-Towers-Geisterbahn...

Datei nicht vorhanden

Latotzki war nämlich noch nicht in Alton Towers...und kennt das "Haunted House" nicht...hihi...*bohr' in Wunde*...!

}>

Gruß,

Tim :-wink2
#14

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf The Knowledge, Beitrag #13

Sorry, ich weiß es ist jetzt Off-Topic,
aber wo wir gerade so schön beim Thema Geisterbahnen waren:


Was ist aus der "Grünen Hölle" geworden ? Es war damals meine erste Geisterbahn...gibt es die noch ? Wie fandet/findet ihr die Bahn ?


Vor schon recht vielen Jahren (ich weiß es nur aus erzählungen, die aber aus zuverlässigen quellen stammen) gab es auf dem Bremer Freimarkt in einer Geisterbahn einen defekt, der dazu führte, das die Fahrgäste (darunter zwei Bekannte) die Bahn über eine Notleiter verlassen mussten. Weiss da noch einer was drüber ? Um welche Bahn könnte es sich gehandelt haben ? Ich kann nicht sagen wann das passiert ist, aber es ist etwa 1990-1994 passiert.
#15

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #14

Ja, ja, die GRÜNE HÖLLE...
Für mich als Horrorfan eine traurige Geschichte. Als ich damit vor ca.6 (??) Jahren gefahren bin, war ich hellauf begeistert:
Das Blut spritzte in Strömen, verrückte Doktoren sezierten Menschen am lebendigen Leib, abgeschlagene Köpfe klagten den Fahrgästen ihr Leid.
Doch dann (ich weiß nicht, ob es die Story 100%ig stimmt) hat wohl ein Gör nach der Fahrt nen Schock fürs Leben bekommen, und die verantwortungsvolle Mama hat mit einer Beschwerde dafür gesorgt, daß die Bahn nur für Über-16-jährige erlaubt wurde. Man kann sich vorstellen, daß sich das nicht lohnt, also wurde die bis dato sehr schöne Innenausstattung "familientauglich" gemacht.
Kurzum: mittlerweile ist die immer noch geile Außenfassade das einzig interessante an der Bahn. Innen glänzt die riesige Anlage durch gähnende Leere und Langeweile-FX.
Letztes Jahr lief sie mal unter der Bezeichnung "PHANTASIA", Heißt jetzt wohl aber wieder "GRÜNE HÖLLE".
Ich geb' jedenfalls kein Geld mehr dafür aus.
#16

RE: Erste Bilder des Aschaffenburger Volksfests

Antwort auf HansaKäptn, Beitrag #1

LETZTE BEARBEITUNG AM 16-Jun-2001 UM 21:18 Uhr ()

Der Sling Shot hat -laut Tageszeitung "Main Echo" wegen Streitigkeiten in der Schaustellerfamilie abgesagt.
Zeitungsartikel werde ich nachreichen.

Ganze 6 (!!! :-biggrin) Fotos vom Eröffnungstag gibts jetzt auf www.aschaffenburger-volksfest.de

[h3] http://www.main-netz.de/news/community/1406-volksfest_1.html

[/h3]

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#17

Zeitungsartikel

Antwort auf HansaKäptn, Beitrag #1

»Sling Shoot« glänzt
durch Abwesenheit


Aschaffenburg. Das als Volksfest-Neuheit gepriesene Fahrgeschäft »Sling Shoot« kommt nicht nach Aschaffenburg. Nach Auskunft des städtischen Ordnungsamtes haben die Eigner der Katapult-Kugel – es handelt sich dabei um die Familie Rühl – den Volksfest-Auftritt in letzter Minute platzen lassen. Als Grund werden familiäre Streitigkeiten angegeben. Ein leitender Mitarbeiter des Ordnungsamtes ließ am Mittwoch keinen Zweifel daran, dass die Familie Rühl vertragsbrüchig geworden ist und man sich deshalb rechtliche Schritte vorbehalte. Als Ersatz für »Sling Shot« hat das Ordnungsamt am Mittwoch das Überkopf-Fahrgeschäft »Moonlift« verpflichtet.

Sling Shot« macht es möglich: Auf dem
Volksfest erfüllt sich Traum vom Fliegen


In diesem Jahr zwölf Tage Festrummel auf dem Platz am Mainufer – Start am 14. Juni

Aschaffenburg. Dem Himmel so nah: Auf dem Aschaffenburger Volksfest kann man sich in diesem Jahr den Traum vom Fliegen erfüllen. »Sling Shot« macht es möglich und ist damit wohl die größte Attraktion des großen Rummels am Mainufer, der am kommenden Donnerstag, 14. Juni von Oberbürgermeister Klaus Herzog eröffnet wird. Zwölf Tage, einen Tag länger als sonst, können sich Volksfestfreunde heuer an rasanten Fahrgeschäften, Bier, Broiler und bayerischen Schmankerln erfreuen. Das Aschaffenburger Volksfest 2001 endet am 25. Juni mit dem traditionellen großen Abschlussfeuerwerk.

»Sling Shot« heißt das Zauberwort für unverbesserliche Draufgänger. Von dieser Spezies muss man schon sein, wenn man in der offenen Kugel Platz nimmt und sich, nur gehalten von Stahlseilen, 60 Meter dem Himmel entgegen katapultieren lässt. Zurück in Richtung Mutter Erde geht es dann in kontrolliertem Fall – was immer das auch heißen mag. Die Mannen vom Ordnungsamt jedenfalls, die, wie schon seit mehreren Jahren, das Volksfest im Auftrag der Stadt organisieren, sind begeistert vom neuen Fahrgeschäft, in dem Passagiere zu Himmelsstürmern geraten.

Die Maß Bier 9,40 Mark


Ob nach dem Schuss ins Firmament allerdings noch eine geregelte Nahrungsaufnahme möglich ist, vermochten die Organisatoren um Ordnungsamtschef Eckhard Raupach nicht zu sagen. Schade wäre es allemal, wenn die Luftfahrt zu länger andauernder Übelkeit führte, denn wer verzichtet auf dem Volksfest schon gerne auf Haxe, Hendl und auf die süffige Maß Bier; für die stellt Festwirt Franz Widmann wie schon im Vorjahr 9,40 Mark in Rechnung.

Und unverändert ist nicht nur der Preis für den Gerstensaft, sondern auch seine Herkunft. Die Schweinheimer Schwind-Bräu zeichnet für den würzigen Trunk verantwortlich. Glück für Brauerei-Inhaber Alfred Kunkel. Eigentlich wäre nämlich die Heyland's Brauerei in diesem Jahr an der Reihe gewesen, doch verlagerte die vor einigen Monaten ihre Produktionsstätte nach Großostheim. Mit der Folge, dass sie die Vorgaben des Bierliefervertrags (Bier muss in Aschaffenburg gebraut sein) nicht mehr erfüllen konnte und durchs sprichwörtliche Raster fiel.

Doch von all dem will der geneigte Festbesucher sicher nichts wissen wollen. Wichtiger für ihn ist beispielsweise das Programm im Festzelt. Das ist umfangreich wie gewohnt und mit zahlreichen Highlights gespickt. So darf man gespannt sein auf den Auftritt des Aschaffenburger Haus- und Hofkabarettisten Urban Priol am Sonntag, 17. Juni um 11 Uhr. Einen Sonntag darauf, am 24. Juni bestreitet die Rock 'n' Roll-Band »Lucille's Lumbago« den Frühschoppen im Festzelt.

Familien- und Seniorennachmittag


Für Eltern mit ihrem Anhang interessant: die Familiennachmittage am Dienstag, 19., und Montag, 25. Juni, jeweils von 14 bis 19 Uhr. An diesen Tagen sind alle Fahrgeschäfte zum halben Preis unterwegs und mittags im Festzelt wird der Rollbraten zu besonderen Konditionen angeboten. Letzteres gilt freilich an beinahe jedem Volksfesttag; so auch während des Seniorennachmittags mit den »Rodensteiner Herzbuben« am Montag, 18. Juni, am »Tag der guten Nachbarschaft« und »Tag der Betriebe, Behörden und Vereine« am Donnerstag, 21., und Freitag, 22. Juni.

Natürlich: Das Festzelt ist nicht der einzige Ort, an dem Esser und Trinker auf ihre Kosten kommen. Kulinarisch gesehen lässt das Volksfest wie gewohnt kaum Wünsche offen: Pizza, Pasta und Pistazieneis, Brezen, Bratwurst, Brokkoli und Brathering, Waffeln und Wein, gebrannte Mandeln, Zuckerwatte und Paradiesäpfel …

Doch genug der Kalorienbomben und hinein ins unnachahmliche Getümmel der Fahrgeschäfte und Attraktionen. »Cyber Space«, eine Achterbahn mit drehbaren Gondeln sorgt in diesem Jahr für Nervenkitzel. Wem zusätzlich noch nach einer Abkühlung zumute ist, dem sei die Wildwasserbahn »Pirateninsel« empfohlen. Beschaulicher ist da das 55 Meter hohe Riesenrad, das den schwindelfreien Fahrgast mit atemberaubenden Blicken auf die Stadt belohnt.

Was wäre das Volksfest ohne die Nostalgie? Im »Domino« kann der Besucher die Tücke einer rollenden Tonne, eines Laufbands und eines Irrgartens am eigenen Leib erfahren. Und im Kasperle-Theater sowie beim Scherenschneider wird einmal mehr der Beweis erbracht, dass Schausteller immer auch ein Stück weit Künstlernaturen sind.

Das Aschaffenburger Volksfest 2001 beginnt an Fronleichnam um 14 Uhr. Offiziell eröffnet es der OB um 18 Uhr mit dem traditionellen Bieranstich, dem um 22.30 Uhr ein Feuerwerk folgt. Der große Festzug mit Trachtenvereinen, Musikkapellen, Pferdegespannen und historischen Traktoren setzt sich am Samstag, 16. Juni, um 15 Uhr von der Großmutterwiese aus in Bewegung. Entlang der Platanenallee, der Weißenburger-, Luitpold-, Landing- und Löherstraße geht es dann zum Volksfestplatz.

Ein Bier zuviel: Taxi oder Bus


Bis zum 25. Juni ist dann täglich ab 12 Uhr Festbetrieb, sonntags bereits ab 11 Uhr. Zapfenstreich ist um Mitternacht, am Eröffnungs- und Schlusstag sowie freitags und samstags allerdings erst um 1 Uhr. Wer so spät heimkehrt, hat meist ein Bierchen zuviel intus. In diesem Fall: Das Auto stehen lassen, auf Taxi oder Bus zurückgreifen. Taxen stehen am Haupteingang, Bushaltestellen befinden sich am Stadtbad und an der Willigisbrücke. Freitags, samstags und sonntags verkehrt zusätzlich von 22.30 bis 0.30 Uhr der »Volksfest-Bus«. Nach Bedarf startet er von der Haltestelle »Stadtbad« in alle Richtungen zu allen Zielorten.-joff-


[h3] Quelle: www.mainecho.de [/h3]




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#18

RE: Zeitungsartikel

Antwort auf HansaKäptn, Beitrag #17

Hier noch ein paar Info´s:

Nur wo keine Schraube locker ist,
kann die Startampel auf Grün gehen
Mitarbeiter der Bauaufsicht sind für Sicherheit der
Fahrgeschäfte mitverantwortlich Aschaffenburg. Da geht Egon Kaiser schon mal der Hut hoch.
Prüfbuch hier, Versicherungsbescheinigung da und dann noch die
Sache mit der Treppenstufe, die um einige Zentimeter zu hoch ist.
»Ihr habt doch keine Ahnung«, schimpft der Münchner Schausteller,
der derzeit mit zwei spektakulären Fahrgeschäften auf dem
Aschaffenburger Volksfest zu Gast ist. Kaisers nicht wirklich böse gemeinter Zorn richtet sich gegen Horst Rung und Thomas
Lewalsky. Die beiden sind Mitarbeiter des Bauaufsichtsamts der
Stadt und dafür verantwortlich, dass auf dem großen Rummel in
Sachen Sicherheit nichts anbrennt.
Was freilich nicht heißt, dass auf dem Volksfest kein Unfall
passieren kann. Rung und Lewalsky setzen jedoch alles daran,
einen derartigen Super-GAU zu verhindern. Ihr Betätigungsfeld
sind die so genannten »fliegenden Bauten«. Dieser in der Sprache
der Amtsschimmel geradezu poetische Ausdruck meint nicht anderes als Fahrgeschäfte, die schneller fahren als fünf
Stundenkilometer, sowie Zelte, die größer sind als 75
Quadratmeter.Für die Sicherheitsbeauftragten der Stadt heißt das: Sie müssen auf dem Platz neben dem großen Festzelt so ziemlich alles kontrollieren, was sich dreht – vom Kinderkarussell bis zur
Achterbahn. So haben sie schon einige Volksfestkilometer in den
Knochen, wenn der OB zur Eröffnung das erste Fass Bier ansticht.
So richtig stressig wird es für die Männer von der Bauaufsicht aber erst in den letzten beiden Tagen vor Festauftakt. Dann nämlich erst rücken die meisten Schausteller mit ihren gewaltigen
Belustigungsmaschinerien an.
Egon Kaiser ist indes schon seit einer Woche in Aschaffenburg. Bis »Cyber Space« und »Fighter« in den Himmel ragen, vergehen
schon ein paar Tage. Zumal den Schausteller platzspezifische
Probleme plagten. So musste er seinen »Fighter« auf einer Seite
30 Zentimeter in den Boden versenken, damit er gerade steht.
Thomas Lewalsky und Horst Rung haben Verständnis für die
Probleme des Unternehmers, dennoch aber sind sie bei der Angelegenheit mit dem Treppenaufgang gnadenlos. 20 Zentimeter
– höher darf laut Vorschrift und wegen der Verletzungsgefahr eine Stufe nicht sein, die Fahrgäste auf dem Weg zur Gondel besteigen müssen. Egon Kaiser bleibt also nichts anderes übrig: Am Zugangzu seinem »Fighter« muss eine Kleinigkeit verändert werden.
Dennoch: Die Abnahme durch die jeweiligen Bauaufsichtsämter
stellt für Kaiser keine Last dar. Der Umgang mit den Männern aus dem Rathaus hat eher partnerschaftlichen Charakter. Willig setzt Kaiser seine Achterbahn in Bewegung, demonstriert, wie die
Schließbügel der Gondeln reibungslos funktionieren. Thomas
Lewalsky prüft unterdessen, ob das Fahrgeschäft standfest im
Boden verankert ist, ob wesentliche tragende Teile fehlerlos
installiert und in gutem Zustand sind. Er hat auch ein Auge auf
Dekorationen, die bei mangelhafter Befestigung zu erheblichen
Unfällen führen können.
Währenddessen widmet sich Horst Rung dem wichtigsten Requisit
der Abnahme: dem Prüfbuch. Dieser seitenstarke Band, den jeder
Schausteller hüten muss wie seinen Augapfel, ist eine Art
Gesundheitsattest für das Fahrgeschäft. Alle TÜV-Abnahmen sind
darin gesammelt, jeder jemals diagnostizierte Mangel ist
registriert. Rung kann sich so ein genaues Bild vom Zustand der
Anlage machen. Ist mit dem Prüfbuch alles in Ordnung, folgt ein
Blick auf die Versicherungsbescheinigung. Kein Fahrgeschäft
könnte den Betrieb aufnehmen, wäre sein Inhaber nicht gegen
Sach- und Personenschäden versichert.
Schließlich greift Horst Rung zum Stempel, den er in das Prüfbuch
drückt. Alles in Ordnung – Leinen los. Natürlich und
notwendigerweise hat sich der Rathaus-Mitarbeiter bei seiner Arbeit maßgeblich auf die Berichte der TÜV-Spezialisten verlassen. Er und sein Kollege können eben nicht jede Schraube kontrollieren.
Es kommt vor, dass die Bauaufsicht zunächst den so wichtigen
Stempel verweigert. Egon Kaiser etwa musste sich einen Tag lang
gedulden. Erst als die Treppe der Vorschrift entsprach, stempelten Rung und Lewalski ihr »Placet« ins Prüfbuch. Und baten zur Kasse:
Die Arbeit der Kontrolleure stellt die Stadt mit 40 bis 150 Mark in Rechnung – je nach Größe des Fahrgeschäfts.Jürgen Overhoff

Quelle: Main-Echo.de

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