Ich moechte hier unbedingt einmal ein paar Zeilen über den Heide Park loswerden. Alles spricht über die tolle neue Colossus Achterbahn, aber die meisten vergessen dabei, daß der Heide Park einer der letzten Freizeitparks ist die immer noch die dämliche und völlig überflüssige Delphinsow zeigen. das man von Tierquälerei reden kann wird wohl keiner bestreiten. Vor Jahren ist dort ein junger Delphin gestorben. Natürlich möchten die Heide Park Inhaber nicht darauf angesprochen werden, aber es sollte nicht in Vergessenheit geraten. Ich fahre aus Protest schon lange nicht mehr in den Heide-Park. Die Delphin Show brauch dort schon lange keiner mehr. Und wenn man für alles so viel Geld ausgibt wie für die Holzachterbahn hätte man den Delphinen vielleicht ein vernünftiges gröeres Becken bauen sollen. Und auch die anderen Tierquälerischen Shows sollte man nicht vergessen. Das sind dann die Schattenseiten, die vielleicht auch einmal disskutiert werden sollten. tom
Delphin und sonstige Tiershows werden von mir generell nicht besucht.
Das Problem bei der Geschichte ist, daß man Tiere, die längere Zeit in Gefangenschaft lebten, nicht einfach "mir nichts, Dir nichts" wieder auswildern kann ... Die, welche zur Zeit in den Shows "arbeiten", werden dies vermutlich auch bis an ihr Lebensende tun müssen ...
Sollten nun der Großteil der Besucher diese Shows meiden, zeigt dies der Parkleitung, daß die Shows beim Publikum nicht mehr so ankommen - somit werden wohl keine weiteren "Tier"-Anschaffungen getätigt und das dürfte dann längerfristig zum "Aussterben" dieser oftmals zweifelhaften "Attraktion" führen ...
Wie bei so vielem, kommt es hier nun auf das Verhalten des Publikums an ...
da kann ich Euch nur zustimmen. Freizeitparks sollten generell auf Tier-Shows verzichten bzw. wir Besucher sind gefordert, solche Shows einfach nicht mehr zu besuchen und damit unser Votum dazu auszudrücken.
Das Problem sind aber nicht nur die Shows, sondern generell die Haltung von Tieren. So süss z.B. die Ziegen auf der Gebrigsbahn im PL aussahen, aber artgerecht war das nie. Ein Freizeitpark hat nun mal nicht das Wissen und das Betreuungspersonal (Tierärzte, Tierpfleger, etc.) wie es gute Zoos haben. Und Delphine sind z.B. Tiere, die prinzipiell nicht in Gefangenschaft gehalten werden sollten. Weder in Freizeitparks, noch in Aquarien/Zoos.
Wie Du schon sagst, kann man die bereits vorhandenen Tiere nicht einfach auswildern, aber es sollten zumindest keine neuen angeschafft werden. Dazu kann jeder von uns beitragen...
>Wie Du schon sagst, kann man >die bereits vorhandenen Tiere nicht >einfach auswildern, aber es sollten >zumindest keine neuen angeschafft werden. >Dazu kann jeder von uns >beitragen...
Genau!
Der Markt richtet sich nach Angebot und Nachfrage: Ist die Nachfrage nach einem bestimmten Produkt gering, wird die Produktion auf kurz oder lang eingestellt.
Dies kann man auch auf Freizeitparks übertragen - Attraktionen die vom Publikum nicht mehr angenommen werden, werden entweder einer Erneuerung bzw. Abwandlung unterzogen oder abgeschafft. Da man bei Tiershows nicht viel Erneuern kann, werden diese bei wenig Besuch auf kurz oder lang hoffentlich abgeschafft ...
Aber leider ist die Delphinshow lt. Freunden immer noch ziemlich gut besucht. Das ist ja gerade das traurige daran. Eigentlich müsste man wirklich alle Freizeitparfans dazu auffordern dies Show nicht mehr zu besuchen.
Nun ja, so ist es ja mit vielem ... Ein Beispiel: Jeder weiß, wie Eier aus der Legebatterie "hergestellt" werden. Jeder (oder fast jeder) hat einmal diese Horror-Bilder aus den Produktions-Fabriken ansehen können (TV/Zeitung etc.). Dennoch werden genau diese Eier trotzdem noch gekauft. Fragt man den Konsument, so erhält man die lapidare Antwort: "Wenn ich die viel teureren Öko-Eier kaufe, kann ich ja auch nicht sicher sein, ob die tatsächlich von den fröhlichen Frischluft- und Freilauf-Hennen gelegt wurden!" Da sage ich dann immer: "Aber wenn man diese billigeren Eier kauft, geht man auf jeden Fall sicher, daß sie aus der tierquälerischen Lege-Batterie stammen! Wollen Sie / willst Du das wirklich unterstützen?"
Mit den Shows verhält es sich wohl ähnlich ... Viele Familien sagen sich.: "Jetzt sind diese Tiere halt schonmal da - auswildern kann man sie eh nicht, da können wir ja gleich mal reingehen ..." oder sie denken erst gar nicht weiter ... hinzu kommt, daß die etwas jüngeren Familien-Mitglieder natürlich herumbetteln: "Ich will Flipper sehen!" o. ä. Wenn ich mit Bekannten unterwegs bin, die mich in so eine Tiershow zerren wollen, bekommen sie von mir eine eindeutige Abfuhr! Das hat dann schon bewirkt, daß diese dann selber nicht mehr da reingehen wollten ...
Tja, wie gesagt: Es kommt auf das Verhalten der Parkbesucher an, wie sich ein Park weiterentwickelt!
Ich halte es aber für wenig sinnvoll, einen Park wegen einer "Attraktion" komplett zu boykotieren - denn wie soll die Parkleitung verstehen, warum man nun nicht mehr hingeht? Es ist sinnvoller im Park seine individuelle Auswahl "a la: Coaster ja - Tiershow nein" zu treffen!
Hi, scheinbar gibt es hier ja wenige Fans von Tiershows in Parks und ich zaehle mich auch nicht dazu. Aber was wuerde wohl mit den Tieren passieren, wenn das was ihr fordert eintraete und tatsaechlich diese Shows keine Zuschauer mehr haetten? Ich wage es zu bezweifeln, dass es den Tieren danach besser ginge.
Mich wuerde allerdings interessieren, wie es die Initiative geschafft hat, dass die Delphinshow im Hanspark geschlossen wuerde.
>So süss >z.B. die Ziegen auf der >Gebrigsbahn im PL aussahen, aber >artgerecht war das nie.
Wann hatten die denn Ziegen an der Gebirgsbahn im PL? Ich kann mich, bezüglich des PL, nur an die Tiger erinnern, die ja aber zum Glück "abgeschafft" wurden.
Ich kann mich da an dire Delphine Show im PHl errinern. Was ist denn mit denen passiert? Wenn hier gesagt wird, das die bis an ihr Lebensende in der Show sind...???
Welche Show im Hansa-Park meinst Du denn? Die Delphin-Show, die aufgrund von Tierschützerprotesten vor ein paar Jahren abgeschafft wurde? Oder die immer noch existierende Seelöwenshow? Und warum soll die soviel tierunfreundlicher gewesen sein als im Heide-Park? Gruß, hpfan
Ich habe gerade Deinen Beitrag zum Thema Delfine im Heide-Park gelesen. Hast Du Dir mal die Frage gestellt, wie die Delfine in die Parks kommen ?? Vielleicht kann ich Dir das gerade mal etwas näher bringen !! Vor nicht allzu langer Zeit wurden diese süüüüßeen, schnuckligen Säugetiere noch in unseren Weltmeeren gejagt, weil man vermutete(!!!), daß sie den Fischern den gesamten Fischfang rauben würden. Ähnlich wie bei den Orcas ( oder Killerwalen ) blieben nur noch vereinzelte Rassen oder Exemplare zurück. Nachdem es fast zu spät war, fingen die Menschen an, zu forschen. Man fing einige der lieben Tierchen ein und lernte von Ihnen und die Tiere, die ja sehr wißbegierig sind, lernten von uns. Leider sind Forschungen nicht gerade sehr günstig und man wußte nicht immer, wie man das STERBEN aufhalten sollte, wenn die Menschheit nicht erfährt, wie die Tiere sich verhalten. Mittlerweile kamen auch die Parks auf den Trichter, daß die Menschen sehr interessiert waren an Flipper und begannen eigene Züchtungen aufzubauen. So sind zum Teil die Shows entstanden. Ich will gar nicht bestreiten, daß es auch schwarze Schafe unter den Parks gibt ( siehe Free Willy alias Keico !! ), aber größtenteils wurde das Überleben der Delfine gesichert. Oder kannst Du mir sagen, warum der Heide-Park 2 mal Nachwuchs bekommen hat ?? Weil die Tierchen sich nicht wohlfühlen ?? Weil sie gequält werden ? Was für eine Logik !! Wir, die Besucher dieser Parks, sichern ihren Bestand dadurch, daß bereits Kinder Delfine in ihrer Umgebung kennenlernen !! Und wo wir gerade von Tierquälerei sprechen...hast Du zufällig einen völlig überzüchteten Hund, eine Katze oder einen Wellensittich zu Hause...?? So, daß mußte mal gesagt werden. Etwas mehr Hintergrundwissen hat noch niemandem geschadet und bin auf Deine bzw. Eure Reaktionen, Kritiken...gespannt.
>Wir, die Besucher dieser Parks, sichern >ihren Bestand dadurch, daß bereits >Kinder Delfine in ihrer Umgebung >kennenlernen !!
Aha die natürliche Umgebung der Delfine sind also Freizeitparks - sehr interessant ;-) aber man lernt nie aus ... grins Zumindest hört sich Dein Satz so an ...
Aber mal Spaß beiseite - auch ich bin gegen ein generellen Boykott der Parks die solche Shows enthalten. Nur besuchen werde ich sie nicht (die Shows), da ich der Meinung bin, daß Tiere nun mal nicht gefragt werden können, ob sie als eine Art Belustigungs-Objekt ausgestellt werden wollen oder nicht. Harte Worte? So empfinde ich dies aber, was man in diesen Shows zu sehen bekommt - sorry ... Delfine in freier Natur erleben zu können, daß wäre mal etwas, was mich interessieren würde.
Wir, die Konsumenten könnten auch damit den Bestand erhalten, in dem wir gewisse Dinge nicht mehr konsumieren wie bsp Thunfisch (Treibnetze fangen leider nicht nur Thunfische ...) Die übermäßige Ausbeutung der Meere könnte für einige Arten ebenfalls zum (Überlebens-)Problem werden.
Das Sterben bzw. Aussterben gewisser Tierarten würde dann aufhören, wenn sich die Menschheit ein wenig mehr zurückhalten würde mit ihrer überdimensionalen Ausbreitung sowie der Ausbeutung gewisser Bereiche der Natur ...
>Und wo wir gerade von Tierquälerei >sprechen...hast Du zufällig einen völlig >überzüchteten Hund, eine Katze oder >einen Wellensittich zu Hause...??
Ähem, 5 stinknormale Feld-Wald und Wiesen-Katzen zum Teil zugelaufen zum anderen Teil von Menschen übernommen, die sich leider nicht mehr um diese Tierchen kümmern konnten ...
Hallo engelchen, Du hast in einigen Punkten Recht - in einigen aber auch wieder nicht! Nachdem das PL,der Hansa Park und auch Hagenbecks Tierpark ihre Haltungen - freiwillig oder erzwungen - aufgegeben haben,gibt es noch 4 Haltungen in Deutschland: 3 in Zoos und eben die im Heide Park. Während die 3 verbliebenen Zoo-Delphinhalter(Duisburg,Münster,Nürnberg) die Zeichen der Zeit erkannt haben und mit beträchtlichen Millionenaufwand ihre Haltungen drastisch verbessert haben (und noch weiter verbessern),ist der Heide Park an einer Verbesserung offensichtlich nicht interessiert. Die Haltung im Heide Park war und ist besch....en und wird es bis auf weiteres auch bleiben. Geburten sind eher trotz als wegen der "guten" Pflege passiert! Ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion führen zu wollen,ob Delphine überhaupt in Menschenhand gehalten werden sollten,hier einige Forderungen: 1. Haltung in Salzwasser 2. kein Chlor 3. ein spezielles Mutter-Kind-Becken abgeschottet vom Publikum 4. abwechslungsreiche Becken mit Unterwassergestaltung (als Anreiz zum Ultraschallgebrauch 5. natürlich größere Becken 6. Shows sollten weniger auf Zirkuskunststücke hinauslaufen,als vielmehr etwas über dieses faszinierende Tier aussagen 7. qualifiziertes Pflegepersonal
Von diesen Punkten erfüllt der Heide Park nahezu keinen,während insbesondere die Zoos in Duisburg und Nürnberg auf dem Weg sind nahezu alle Punkte zu erfüllen (siehe auch www.lagune2000.de ,die Seite zum Großprojekt des Tiergarten Nürnberg). Allen Haltern sollte man zumindest diese Forderungen zur Auflage machen und wer sie nicht in absehbarer Zeit erfüllen kann (oder will),muß eben die Haltung aufgeben. Und genau hier sehe ich keine Bereitschaft des HP. Die Tierhaltung in den meisten Freizeitparks ist eh ein (dunkles) Kapitel für sich;einsamer (trauriger) Spitzenreiter in schlechter Tierhaltung ist aber wohl der Hollywood Park Stukenbrock,der sich auch noch erdreistet seine Quälzüchtungen "weißer" Tiger und Löwen als Artenschutz zu verkaufen. Fazit: Delphinarium im Heide Park schließen und Delphine au8f die drei Zoodelphinarien verteilen. Gruß Bruno
Danke für deine Erleuterung. Tiere zu schützen ist aber noch kein Grund sie in ein nicht Artgerechtes und viel zu keliens Becken zu stecken und Sie dann zu Publikumsclowns zu deklarieren. Und du wirst mir nicht erzählen wollen, das der Heide Park die Delphine nur ´gekauft hat um Sie zu schützen. Zumindest sieht das Umfeld der Delphine im Heide Park nicht so aus. Und warum müssen dann die Tiere jeden Tag dämliche Shows machen. Aber es ist vielleicht wenigstens eine Abwechslung im Täglichen langweiligen Beckenschwimmen. Es sind halt die Leute so wie du Engelchen, die immer noch den Tierschutz als Entschuldigung für solch eine Tierquälerei vorschieben um vielleicht Ihr eigenes Gewissen zu bessern. Und leider gibt es solche Park Besucher noch zu genüge. Frei nach dem Motto:Jetzt werden die Tiere eh schon gequält, jetzt macht das auch nichts mehr :(
Beim Thema Tierschutz kristallisiert sich immer sehr schön die Doppelmoral und Scheinheiligkeit unserer Gesellschaft heraus. Immer dann, wenn es um Tiere geht, die irgendwie dem Kindchenschema entsprechen oder ganz einfach süüüüüüß sind, ist das Geschrei nach Tierschutz immer immens groß; bei allen anderen scheint der Tierschutz völlig egal zu sein.
Auf der einen Seite wird nach artgerechter Haltung für Delphine geschrien (was de facto nicht möglich ist), auf der anderen Seite wird bei jeder Spinne im Schlafzimmer der Hausschuh in Aktion gebracht. Auf der einen Seite fordert man größere Gehege in den Zoos, auf der anderen Seite muß der häusliche Wellensittich in Einzelhaltung im Mini-Käfig dahinvegetieren. Auf der einen Seite fordert man Fachkräfte zur Tierpflege, auf der anderen Seite darf jeder Depp in einer Großstadt-Mietwohnung einen Golden Retriever oder eine Katze halten.
Von der Tierhaltung bei der Fleischproduktion will ich jetzt mal gar nicht sprechen.
Wenn man konsequent und glaubwürdig sein will, muß man sich an dieser Stelle entweder für einen TOTALEN Tierschutz entscheiden (und das beinhaltet auch die Stubenfliege oder die Kellerassel) oder man steht offen zur Neugierde (und die manchmal damit verbundene Brutalität) des Menschen (was den Umgang mit Tieren anbelangt) und schiebt nicht ständig den Artenschutz vor. Der Mensch neigt immer dazu, ihm nicht bekannte Sachen "live" sehen zu wollen (dazu gehören ja nicht nur Tiere - man denke nur an die Freak Shows der Jahrhundertwende oder die Diskussion um "Körperwelten"). Wenn dabei ein gewisses Gleichgewicht zwischen Nutzen und "Mißhandlungsgrad" nicht überschritten wird, finde ich persönlich es auch absolut legitim. Ich kann auf der anderen Seite aber auch Menschen verstehen, die JEGLICHE Art der Tierhaltung ablehnen. Was mich aber zur Weißglut bringt, sind die Leute, die Tierschutz predigen, aber in ihrem täglichen Leben darauf verzichten, weil es ihnen zu viele Unannehmlichkeiten bringt. Dies ist auch der Grund, warum mir grundsätzlich Zeugen Jehovas sympathischer sind als gläubige Katholiken.
Mike
PS: Ich weiß, daß ich einige Sachen (bewußt) sehr spitz formuliert habe
ich verstehe Deine Aussage so, als würde die Haltung in Gefangenschaft bessere Forschungsergebnisse bringen, da sie preiswerter ist, als Forschung in freier Wildbahn und daher zum gleichen Preis mehr Ergebnisse entstehen. Es ist nur leider so, dass sich Delphine in Gefangenschaft überhaupt nicht so verhalten, wie in freier Wildbahn. Selbst Zoologen, die lange Zeit an gefangenen Delphinen geforscht haben, gehen immer mehr dazu über nur noch in freier Wildbahn zu forschen. Das ist erheblich teurer und aufwändiger, aber nur so erzielt man wirklich wertvolle Resultate.
>"Wir, die Besucher dieser Parks, sichern ihren Bestand dadurch, daß bereits Kinder Delfine in ihrer Umgebung kennenlernen !!"
Die natürliche Umgebung ist das offene Wasser, kein kleines Becken. Kann man den Bestand nicht eher dadurch schützen, dass man aufklärt? Kann man nicht auch Dinge schätzen lernen, die man noch nicht "live" gesehen hat?
>"Und wo wir gerade von Tierquälerei sprechen...hast Du zufällig einen völlig überzüchteten Hund, eine Katze oder einen Wellensittich zu Hause...??"
Nicht jeder Hund gehört zu einer überzüchteten Rasse. Es werden zwar auch bei der Haustierhaltung von manchen Menschen Fehler gemacht, aber es ist durchaus möglich Hunde und Katzen artgerecht zu halten. (Was Ziervögel betrifft stimme ich Dir 100%ig zu!) Delphine dagegen sind es gewöhnt kilometerweit zu schwimmen. Da kann kein Zoo/Aquarium/Freizeitpark mithalten. Es gibt zwar sogar Zoodirektoren, die behaupten, ihre Haltung wäre artgerecht, aber auf jeden dieser Zoodirektoren, die natürlich auch den wirtschaftlichen Erfolg im Auge halten MÜSSEN, kommen ein Dutzend ihrer Kollegen, Biologen, etc. die das bestreiten.
Zu Vestermike: Es gibt genug Tierarten, die nicht dem Kindchenschema entsprechen und die trotzdem schutzwürdig sind und auch aktiv geschützt werden. Sogar bedrohte Spinnenarten... :-)
Und das Töten einer Stubenfliege ist insofern etwas anderes, da diese nicht vom Aussterben bedroht ist. Tiere, die Krankheiten übertragen können, die für den Menschen lebensgefährlich sind (z.B. Zecken) sollte man auch mit in die Überlegungen einbeziehen.
Ausserdem kann man selbst als Tierschützer in Situationen kommen, wo man sogar bedrohte Tiere töten muss um den Gesamtbestand zu retten (z.B. Epidemien, Nahrungsknappheit, Raummangel).
Der Schutz von Delphinen hat nichts mit Doppelmoral zu tun, sondern ist ein Mosaiksteinchen in einer Masse von nötigen Massnahmen!!!