7 Wonder World in Erfurt

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7 Wonder World in Erfurt

Vorleistung für 7 Weltwunder

ERFURT. Ein großes, attraktives Aquarium, das nicht nur präsentiert, sondern sich mit "Segen" des Dalai Lama z. B. der Zucht der vom Aussterben bedrohten nepalesischen Landschildkröten und anderer wissenschaftlicher Aufgaben widmet. Und sieben Weltwunder als Freizeitpark am Nordstrand. Eine Illusion?

"Spätestens im Juli soll Baubeginn für den ersten, 20 Millionen Mark teuren, Bauabschnitt des Freizeitparkes ´7 wonder world´ sein. Und der beinhaltet die Umgestaltung der ehemaligen, von uns erworbenen Diskothek MAD zum Aquarium ´Riff´ und den Bau des Kinderbereiches des Freizeitparks mit Gondelfahrten, großem Spielplatz, Elektrofahrgeschäften etc. Im April 2002 werden wir eröffnen." Punkt. Alois Glienke, einer der Geschäftsführer der eigens zu diesem Zwecke gegründeten Freizeit und Aquarium GmbH hat an Stelle von Illusionen ganz klare Terminvorstellungen.

Etwa 400 000 Mark hat man in die mit dem Büro Erfurt & Partner ausgearbeiteten Planungen gesteckt. Die sind bis in das Detail des Dschungelbereiches mit acht Meter hohem Wasserfall fertig. Und zu den Plänen gehört ebenso der Bau einer etwa einen Kilometer langen Straßenanbindung von der Leipziger Straße bis zum Nordstrand. Bankbürgschaften für den ersten Bauabschnitt wurden der Stadtverwaltung bereits vorgelegt.

Bis auf etwa 20 Wachstumsjahre sind die Planungen angelegt. Die man begann, als man bei Erwerbsabsichten der zum Kauf angebotenen Diskothek MAD im Grundbuch rund 100 000 Quadratmeter zu verpachtendes Bauland entdeckte. So entstand die Idee des Freizeitparkes. Der 2. Bauabschnitt etwa beginnt mit dem (Nach)Bau der Pyramiden von Gizeh, ehe die anderen Weltwunder folgen. Eventuell könne man später den unteren Teil des Nordstrandes vor allem als naturbelassenen Strand, aber auch mit Tennisplätzen etc. entwickeln. Und damit die Wunder auch funktionieren, hat die GmbH (Hauptgesellschafterin Ute Hoffmann und Alois Glienke) einen Besucherstrom von rund 160 000 pro Jahr avisiert. Der pro erwachsener Mensch im Aquarium rund 16 Mark Eintritt zahlen würde.

Mit dem Zooparkverein (hier sollte eigentlich ein neues Aquarium entstehen) und der Stadt, so Alois Glienke, habe man sich bereits über und mit dem Vorhaben geeinigt. Mit dem Pächter am Nordstrand noch nicht . . .

Und wie steht die Stadt zu dem kommenden Wunder? "Rundum positiv!" So klar und kurz war selten ein Urteil des Oberbürgermeisters Manfred Ruge (CDU). Natürlich habe man Solvenzen und Pläne überprüft. Aber sympathisch und glaubwürdig habe sich der in Wien geborene und seit zehn Jahren im Vogtland lebende Investor auch damit gemacht, "dass er ehrlich sagte, das kann ich jetzt. Das andere erst später. Und, dass er nicht gleich fragte, was kriege ich von der Stadt, sondern selber bei der Planung etc. in Vorleistung ging", so der OB. Besonders sympathisch empfindet das natürlich die Stadtkämmerei. Auch die Eintrittspreise fand man nicht zu hoch.

Also werden die gemeinsamen Planungen jetzt u. a. in der Bauverwaltung und Kulturdirektion fortgesetzt. Vom Personalrat und Stadtrat muss der Entwurf des Überleitungsvertrages des jetzigen Aquariums in Besitz der Freizeit und Aquarium GmbH überprüft werden.

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:-megacool ich wohne genau daneben! :-megacool
Cu
MasterSimon
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