Tripsdrill + die Sicherheit

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Tripsdrill + die Sicherheit

Der TÜV stellt Tripsdrill ein gutes Zeugnis aus

Von Claudia Schönberger

Der Cleebronner Freizeitpark wird regelmäßig von Experten unter die Lupe genommen - Speziellen Notfalleinsatzplan entwickelt


Ein Unglück wie die brennende Achterbahn im Brühler Phantasialand kann in Tripsdrill laut Pressesprecher Ingo Klett "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht passieren". Auch Rolf Würz vom TÜV Südwest in Heilbronn schätzt den Cleebronner Freizeitpark "vom Brandschutz her sehr gut" ein.


Jedes Jahr kurz vor den Sommerferien, also vor dem großen Besucheransturm, checkt der TÜV eine Woche lang die Fahrgeschäfte in Tripsdrill. Die maschinentechnische Prüfung umfasst unter anderem die Standsicherheit, die Statik und die Abstände der Anlagen.

Vor allem kommt es laut Rolf Würz auf die elektrische Prüfung an. Untersucht werden zudem alle Kompressorstationen, die zum Beispiel die Bremsen der Achterbahn "G'sengte Sau" versorgen. " Natürlich gibt es immer wieder Mängel, die dann behoben werden. Stillgelegt werden musste aber noch nie etwas", sagt der Abteilungsleiter Elektrotechnik/Fördertechnik beim TÜV.

Auf Erfahrungswerte kann der Fachmann, der auch auf dem Unterländer Volksfest die Attraktionen unter die Lupe nimmt, in Tripsdrill jedoch kaum zurückgreifen: "Es sind fast alles Unikate." Vor allem die Anlauf-Phase bei den aufwändigen neuen Fahrgeschäften wie die " Badwanna-Sturzfahrt", sei schwierig. Manches zeige sich erst im Laufe der Jahre.

Positiv im Hinblick auf den Brandschutz beurteilt Würz die massive Bauweise der Fahrgeschäfte. Erlebnispark-Sprecher Ingo Klett drückt es so aus: " Bei uns ist alles für die Ewigkeit gebaut." Seines Wissens seien Teile der Achterbahn im Phantasialand aus Holz gewesen, die Fassaden aus Kunststoff.

Alles stehe dort sehr eng beieinander. In Tripsdrill dagegen gebe es keine einzige Fassade oder Kulisse, es handle sich überall um richtige Gebäude. Von der "G'sengten Sau" bis zur " Badwanna-Sturzfahrt" werde Stahl und heimischer Sandstein verwendet.

Zudem böte der weitläufig angelegte Park ausreichend Fluchtmöglichkeiten.

Jeden Morgen kontrollieren die Mitarbeiter des Erlebnisparks Tripsdrill die Fahrgeschäfte nach einem Checklistensystem. Wie in der Luftfahrt werden dabei laut Ingo Klett die wichtigsten Bauteile und Funktionen überprüft.

Beim Waschzuber-Rafting stehen beispielsweise 30 Punkte auf der Prüfliste.

"Wir haben eine besondere Verantwortung für unsere Besucher, die sich hier amüsieren wollen", erklärt der Pressesprecher. Und weil man trotz aller Sicherheitsvorkehrungen ein Unglück "nie völlig ausschließen kann", gibt es in dem Cleebronner Freizeitpark einen Notfalleinsatzplan, der festlegt, wer in welcher Reihenfolge ausrückt.

Die Vorbereitung dafür war im Oktober 1999 eine Notfalleinsatzübung, bei der zweihundert Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Bundeswehr und Seelsorge ein Katastrophen-Szenario mit einem " Massenanfall von Verletzten" annahmen. "Wir sind meines Wissens der einzige Park in Deutschland, der so etwas gemacht hat", betont Klett.

Außerdem hält die Cleebronner Feuerwehr immer wieder Übungen in dem Park unterhalb des Michaelsbergs ab. Und sämtliche Fahrgeschäfte sind mit mehreren Notausstiegen versehen.

Gebrannt hat es in Tripsdrill in seiner Geschichte erst einmal: 1946 zerstörte ein Blitzschlag die erste, 1929 gebaute Altweibermühle.

05.05.2001 Heilbronner Stimme



Jens Uwe Kupka
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RE: Tripsdrill + die Sicherheit

Antwort auf JUK, Beitrag #1

Ach übrigens, ich hab neue Tripsdrill Bilder vom Samstag auf meienr HP, einfach mal vorbeischaun. ( http://tomchor.de.vu)

Tom SC -- "Herr des Boomerangs" -- http://Toms.Seite.tt
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