Bilanz von Lego - Bau von weiteren Parks eingeschränkt

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Bilanz von Lego - Bau von weiteren Parks eingeschränkt

von zfd.msnbc.de

Lego: Verluste doppelt so hoch wie erwartet

500 der 7700 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden

Der dänische Lego-Konzern hat im vergangenen Jahr doppelt so hohe Verluste eingefahren wie noch vor sechs Monaten erwartet. Das Unternehmen veröffentlichte am Freitag Bilanzzahlen mit einem Vorsteuerverlust von 1,1 Milliarden Kronen (268 Millionen Mark/145 Millionen Euro) gegenüber einem Plus von 516 Millionen Kronen im voraufgegangenen Jahr.

Die Umsätze des nicht voll rechenschaftspflichtigen Familienunternehmens mit Bauklötzen sanken von 9,8 auf 9,5 Milliarden Kronen.

Die Beschäftigtenzahl von weltweit 7700 Mitarbeitern soll in diesem Jahr um 500 reduziert werden. Konzernchef Kjeld Kirk Kristiansen hatte das zweite Geschäftsjahr mit einem Minus seit dem Lego-Start in den dreißiger Jahren als “absolut nicht zufriedenstellend” eingestuft.

SIEGESZUG VON COMPUTERSPIELEN
Als Hintergrund gelten vor allem Marktverluste für die Lego-Klötze durch den Siegeszug von Computerspielen aller Art. Das Unternehmen wolle sich wieder stärker auf seine “Kernaktivitäten” konzentrieren, hieß es in Billund. Auch Pläne zum Bau weiterer Legoland-Erlebnisparks würden eingeschränkt.

4. Mai 2001
Mit Material von: DPA

greetings
Steffen

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