Fort Fun Turm eingeweiht
Weiter Blick über das Sauerland
Wasserfall. (DJ) Die Gemeinde Bestwig ist um eine Touristenattraktion reicher: 55 Meter ragt der Stüppelturm im Fort-Fun-Abenteuerland in die Höhe. Gestern wurde der Koloss aus Stahl und Beton von Regierungspräsident Wolfram Kuschke eingeweiht.
"Sechs Monate lang haben 100 Handwerker an dem Aussichtsturm gebaut", sagte Fort-Fun-Chef Helmut Schreiber bei der Einweihung. 8 Tonnen Stahl wurden verarbeitet, 1600 Bolzen und Schrauben geben dem Gebilde auf dem Stüppel Halt für die Zukunft.
Der Turm ist nicht nur ein weiterer Anziehungspunkt für Touristen, auch Handybenutzer profitieren von dem Bauwerk. "Endlich ist das berüchtigte Funkloch aus der Region verschwunden", sagte ein Sprecher vom Mobilfunkunternehmen E-Plus. Der Netzbetreiber hat den 1,3 Millionen teuren Turm finanziert und damit eine perfekte Mischung aus Funktionalität und Ästhetik geschaffen.
Regierungspräsident Wolfran Kuschke betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Sauerlandes als touristischer Magnet. "Wir sind auf einem hervorragenden Weg - auch die Freizeitparks mit ihren Attraktionen spielen da eine große Rolle", so Kuschke. Zum Schluss gab er das Ergebnis eines Wettbewerbs bekannt: Fort Fun hatte nach einem originellen Namen für den Koloss mit dem Arbeitstitel "Stüppelturm" gefragt. "Und das Ergebnis ist - Stüppelturm", sagte der Regierungspräsident lachend. Fast die Hälfte der eingegangen Vorschläge wollten den Arbeitstitel beibehalten. Man habe sich wohl schon daran gewöhnt, mutmaßte Kuschke.
Schon in der ersten Stunde strömten hunderte Besucher auf die Aussichtsplattform - etwa 800 Meter über dem Meeresspiegel. Nach 200 Treppenstufen "Schufterei" entschädigte ein phänomenaler Blick über das Sauerland: Knapp 100 Kilometer Luftlinie lassen sich bei strahlendem Sonneschein von der Plattform aus überblicken.
Artikel Westfalenpost
Jens Uwe Kupka
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http://www.hansaparkfan.de
Wasserfall. (DJ) Die Gemeinde Bestwig ist um eine Touristenattraktion reicher: 55 Meter ragt der Stüppelturm im Fort-Fun-Abenteuerland in die Höhe. Gestern wurde der Koloss aus Stahl und Beton von Regierungspräsident Wolfram Kuschke eingeweiht.
"Sechs Monate lang haben 100 Handwerker an dem Aussichtsturm gebaut", sagte Fort-Fun-Chef Helmut Schreiber bei der Einweihung. 8 Tonnen Stahl wurden verarbeitet, 1600 Bolzen und Schrauben geben dem Gebilde auf dem Stüppel Halt für die Zukunft.
Der Turm ist nicht nur ein weiterer Anziehungspunkt für Touristen, auch Handybenutzer profitieren von dem Bauwerk. "Endlich ist das berüchtigte Funkloch aus der Region verschwunden", sagte ein Sprecher vom Mobilfunkunternehmen E-Plus. Der Netzbetreiber hat den 1,3 Millionen teuren Turm finanziert und damit eine perfekte Mischung aus Funktionalität und Ästhetik geschaffen.
Regierungspräsident Wolfran Kuschke betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Sauerlandes als touristischer Magnet. "Wir sind auf einem hervorragenden Weg - auch die Freizeitparks mit ihren Attraktionen spielen da eine große Rolle", so Kuschke. Zum Schluss gab er das Ergebnis eines Wettbewerbs bekannt: Fort Fun hatte nach einem originellen Namen für den Koloss mit dem Arbeitstitel "Stüppelturm" gefragt. "Und das Ergebnis ist - Stüppelturm", sagte der Regierungspräsident lachend. Fast die Hälfte der eingegangen Vorschläge wollten den Arbeitstitel beibehalten. Man habe sich wohl schon daran gewöhnt, mutmaßte Kuschke.
Schon in der ersten Stunde strömten hunderte Besucher auf die Aussichtsplattform - etwa 800 Meter über dem Meeresspiegel. Nach 200 Treppenstufen "Schufterei" entschädigte ein phänomenaler Blick über das Sauerland: Knapp 100 Kilometer Luftlinie lassen sich bei strahlendem Sonneschein von der Plattform aus überblicken.
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