SeaWorld Artikel
Aus dem Spiegel
Familienplanung im Freizeitpark
Nach zwölf Jahren Arbeit vermelden Veterinäre im US-Freizeitpark "SeaWorld" Vollzug: Sie wollen erstmals eine Schwertwal-Dame erfolgreich künstlich befruchtet haben.
Orlando - Die künftige Mutter, ein im kalifornischen "SeaWorld" in San Diego lebender Orca namens Kasatka, sei im 14. Monat schwanger und würde ihren Nachwuchs voraussichtlich im August gebären, berichten die Tiermediziner. "Es bewegt sich etwas in der Gebärmutter, deshalb wissen wir mit Sicherheit, dass dort ein Kalb ist", sagte Todd Robeck von SeaWorld.
Wenn die Geburt problemlos verläuft, wäre dies nach Angaben des Veterinärs die erste erfolgreiche künstliche Befruchtung eines Schwertwals. Orcas sind zwar nicht vom Aussterben bedroht, doch durch künstliche Befruchtung könnten die über die USA verteilten SeaWorld-Parks die genetische Bandbreite ihres Walbestands erhöhen, hofft der Wissenschaftler.
Vater des Babys ist der knapp fünf Tonnen schwere Orca Tillikum aus der Niederlassung in Orlando, Florida. Die Trainer mussten dem Tier zunächst beibringen, sich auf den Rücken zu rollen: Nur so konnten die Samenproben entnommen werden, die anschließend tiefgekühlt quer über den Kontinent zu Kasatka gebracht wurden.
Jens Uwe Kupka
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http://www.hansaparkfan.de
Familienplanung im Freizeitpark
Nach zwölf Jahren Arbeit vermelden Veterinäre im US-Freizeitpark "SeaWorld" Vollzug: Sie wollen erstmals eine Schwertwal-Dame erfolgreich künstlich befruchtet haben.
Orlando - Die künftige Mutter, ein im kalifornischen "SeaWorld" in San Diego lebender Orca namens Kasatka, sei im 14. Monat schwanger und würde ihren Nachwuchs voraussichtlich im August gebären, berichten die Tiermediziner. "Es bewegt sich etwas in der Gebärmutter, deshalb wissen wir mit Sicherheit, dass dort ein Kalb ist", sagte Todd Robeck von SeaWorld.
Wenn die Geburt problemlos verläuft, wäre dies nach Angaben des Veterinärs die erste erfolgreiche künstliche Befruchtung eines Schwertwals. Orcas sind zwar nicht vom Aussterben bedroht, doch durch künstliche Befruchtung könnten die über die USA verteilten SeaWorld-Parks die genetische Bandbreite ihres Walbestands erhöhen, hofft der Wissenschaftler.
Vater des Babys ist der knapp fünf Tonnen schwere Orca Tillikum aus der Niederlassung in Orlando, Florida. Die Trainer mussten dem Tier zunächst beibringen, sich auf den Rücken zu rollen: Nur so konnten die Samenproben entnommen werden, die anschließend tiefgekühlt quer über den Kontinent zu Kasatka gebracht wurden.
Jens Uwe Kupka
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