Freizeitpark Sottrum eröffnet Museum des Nichts
Artikel aus Neue Presse Niedersachsen
Kein Aprilscherz: Zum Saisonauftakt eröffnet am Sonntag im Familienpark Sottrum (Kreis Hildesheim) das erste Museum des Nichts.
Käsefans und Mathematiker wissen längst von seiner Bedeutung. Und auch im Leben vom Parkchef Peter Deicke (70) spielte das Nichts stets eine große Rolle. Jetzt hat er ihm ein Museum überlassen.
"Wir haben hier vor 15 Jahren mit nichts angefangen", erzählt er. Und daraus etwas zu machen - das sei für ihn immer das Aufregendste gewesen.
Im Familienpark ist fast alles aus Materialien, die für andere Abfall waren, wie die unregelmäßigen Stufen einer Treppe, die Deicke aus weggeworfenen Steinen gebaut hat. Was am Anfang Sparzwang war, ist mittlerweile Methode - und Fantasie ist Trumpf. Geschichten formen aus banalen Gegenständen Anschauungen des Absurden. So wird aus einer einfachen Metall-Leiter die Leiter zum Erfolg, und die kann jeder besteigen.
Im Museum des Nichts ist von den gut 100 Ausstellungsstücken - nun ja - fast nichts zu sehen. Ein Fläschchen enthält das Mitleid des Dschingis Khan, an anderer Stelle macht Fritz Haarmanns vegetarisches Kochbuch neugierig. Eine bauchige Glasflasche zeigt die gähnende Leere. Und hinter dem Museum stellt Deicke die "Bösartigen Ozonlochbohrer" vor: eine gemeine Insektenart, die sich wie alle dummen Ausreden bei genauem Hinsehen als Nichts entpuppt.
Der Familienpark Sottrum ist bis 3. Oktober täglich von zehn bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene elf, Kinder bis 14 Jahren neun Mark.
VON ANDREAS KRASSELT, SOTTRUM
Jens Uwe Kupka
http://www.henson.com/cards/images/everyday_06s.gif
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http://www.hansaparkfan.de
Kein Aprilscherz: Zum Saisonauftakt eröffnet am Sonntag im Familienpark Sottrum (Kreis Hildesheim) das erste Museum des Nichts.
Käsefans und Mathematiker wissen längst von seiner Bedeutung. Und auch im Leben vom Parkchef Peter Deicke (70) spielte das Nichts stets eine große Rolle. Jetzt hat er ihm ein Museum überlassen.
"Wir haben hier vor 15 Jahren mit nichts angefangen", erzählt er. Und daraus etwas zu machen - das sei für ihn immer das Aufregendste gewesen.
Im Familienpark ist fast alles aus Materialien, die für andere Abfall waren, wie die unregelmäßigen Stufen einer Treppe, die Deicke aus weggeworfenen Steinen gebaut hat. Was am Anfang Sparzwang war, ist mittlerweile Methode - und Fantasie ist Trumpf. Geschichten formen aus banalen Gegenständen Anschauungen des Absurden. So wird aus einer einfachen Metall-Leiter die Leiter zum Erfolg, und die kann jeder besteigen.
Im Museum des Nichts ist von den gut 100 Ausstellungsstücken - nun ja - fast nichts zu sehen. Ein Fläschchen enthält das Mitleid des Dschingis Khan, an anderer Stelle macht Fritz Haarmanns vegetarisches Kochbuch neugierig. Eine bauchige Glasflasche zeigt die gähnende Leere. Und hinter dem Museum stellt Deicke die "Bösartigen Ozonlochbohrer" vor: eine gemeine Insektenart, die sich wie alle dummen Ausreden bei genauem Hinsehen als Nichts entpuppt.
Der Familienpark Sottrum ist bis 3. Oktober täglich von zehn bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene elf, Kinder bis 14 Jahren neun Mark.
VON ANDREAS KRASSELT, SOTTRUM
Jens Uwe Kupka
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