Neuer Volksfestplatz für Dresden
Neuer Ort für Vogelwiese
Ab 2002 Pieschener Allee / Kosten 4,3 Millionen Mark
Ostersonnabend eröffnen Dresdens Schausteller ihr Frühlingsfest - nochmals am alten Standort an den Johannstädter Elbwiesen. Doch in einem Jahr soll der Rummel an die Pieschener Allee ins Ostragehege umziehen, damit die Waldschlösschenbrücke gebaut werden kann.
Auf dem 5,8 Hektar großen Grundstück will die Stadt neben dem neuen Volksfestgelände auch einen Busabstellplatz schaffen. Die Fläche liegt nahe am Stadtzentrum, ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Besucher, die mit dem Auto kommen, finden auf dem Parkplatz Flutrinne ausreichend Platz. So die Argumente der Stadtverwaltung, die in dieser Woche in den Ausschüssen des Stadtrates das Projekt vorstellt. Der Stadtrat entscheidet wahrscheinlich am Gründonnerstag darüber.
Billig ist der neue Standort nicht: Noch in diesem Jahr will die Stadt 1,3 Millionen Mark einsetzen, um den Platz vorzubereiten. 1,9 Millionen Mark sind für den Erwerb der Eisenbahnfläche und weitere 1,1 Millionen Mark für den Kauf eines Grundstücks vom Freistaat notwendig.
Viel zu lange hatte sich das Rathaus an den Standort Albertbrücke geklammert und Gutachten ignoriert. Am Ende bestätigten sie: Der Lärm wäre für das benachbarte Wohngebiet zu groß. "Mir geht die Hutschnur hoch, wenn jetzt wieder diskutiert wird, das künftige Kongresszentrum könnte durch uns gestört werden", sagt Hannelore Bachmann vom Schaustellerverband. Die Vogelwiese gehöre doch zu Dresden. Noch haben die Schausteller, 110 gehören zum Dresdner Verband, zahlreiche Forderungen. "Der Platz muss gut nutzbar sein, eine Schlammwüste nützt uns nichts", sagt Bachmann. (SZ/kle)
sz-online
Jens Uwe Kupka
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Ostersonnabend eröffnen Dresdens Schausteller ihr Frühlingsfest - nochmals am alten Standort an den Johannstädter Elbwiesen. Doch in einem Jahr soll der Rummel an die Pieschener Allee ins Ostragehege umziehen, damit die Waldschlösschenbrücke gebaut werden kann.
Auf dem 5,8 Hektar großen Grundstück will die Stadt neben dem neuen Volksfestgelände auch einen Busabstellplatz schaffen. Die Fläche liegt nahe am Stadtzentrum, ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Besucher, die mit dem Auto kommen, finden auf dem Parkplatz Flutrinne ausreichend Platz. So die Argumente der Stadtverwaltung, die in dieser Woche in den Ausschüssen des Stadtrates das Projekt vorstellt. Der Stadtrat entscheidet wahrscheinlich am Gründonnerstag darüber.
Billig ist der neue Standort nicht: Noch in diesem Jahr will die Stadt 1,3 Millionen Mark einsetzen, um den Platz vorzubereiten. 1,9 Millionen Mark sind für den Erwerb der Eisenbahnfläche und weitere 1,1 Millionen Mark für den Kauf eines Grundstücks vom Freistaat notwendig.
Viel zu lange hatte sich das Rathaus an den Standort Albertbrücke geklammert und Gutachten ignoriert. Am Ende bestätigten sie: Der Lärm wäre für das benachbarte Wohngebiet zu groß. "Mir geht die Hutschnur hoch, wenn jetzt wieder diskutiert wird, das künftige Kongresszentrum könnte durch uns gestört werden", sagt Hannelore Bachmann vom Schaustellerverband. Die Vogelwiese gehöre doch zu Dresden. Noch haben die Schausteller, 110 gehören zum Dresdner Verband, zahlreiche Forderungen. "Der Platz muss gut nutzbar sein, eine Schlammwüste nützt uns nichts", sagt Bachmann. (SZ/kle)
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