Münster´s Frühjahrssend fiel ins Wasser

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Münster´s Frühjahrssend fiel ins Wasser

Frühjahrssend fiel ins Wasser
Schausteller mit Umsatz unzufrieden / Nur 250 000 treue Besucher

Münster
"Miserabel", so fasste gestern Fritz Heitmann, Vorsitzender der münsterschen Schausteller, das Ergebnis der Send-Tage zusammen. Zwar freuten sich noch ca. 250 000 Besucher über das ausgewogene Programm, doch der Regen machte den Schausteller schwer zu schaffen. "Der Freitag fiel ganz aus", betonte Heitmann.
Und auch der Sonntagmorgen, sonst eine umsatzstarke Zeit, viel wegen des Regens ins Wasser. Gewohnt sind die Send-Beschicker mehr als 300 000 Besucher. "In anderen Orten wäre die Veranstaltung ein richtiges Fiasko geworden", betonte Heitmann. Doch die Münsteraner und die Gäste aus dem Umland seien glücklicherweise treue Send-Gänger, die sich von Regen und Kälte nicht so schnell abschrecken ließen.

Die fehlenden Frühlingstemperaturen beim Frühjahrssend machten vor allem den Ausschank-Betrieben einen Strich durch die Rechnung. "Eine Katastrophe" war Heitmanns Kommentar. Denn bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und Nieselregen sei den Kunden die Lust vergangen, in den Biergärten zu verweilen. Das Programm allerdings sei durchweg gut angekommen. Das Hipp-Hopp-Fahrgeschäft und auch der Turm, von dem der freie Fall nachempfunden werden konnte, waren natürlich bei den wagemutigen jungen Leuten beliebt.

"Es war aber für die ganze Familie etwas dabei, das wurde uns lobend bestätigt", zog Heitmann Bilanz.MR

Münstersche Zeitung - 28. 03. 2001, 23.07 Uhr



Jens Uwe Kupka
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