Schützen- und Volksfest Wolfsburg

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Schützen- und Volksfest Wolfsburg

Vorbereitungen für das "größte Schützenfest zwischen Harz und Heide" laufen

Die "Zwiebeltreter" im Zelt und eine Expo-Sensation auf der Allerwiese

"Größer - höher - schneller und rasanter" - so heißt auch in diesem Jahr die Devise für das Schützen- und Volksfest im Allerpark. In einer Pressekonferenz stellten am Montag Schützenoberst Rolf Wolters und Fritz-Peter Vorlop, der Generalmanager für den Bereich der Schausteller, das Programm vor, das in der Zeit vom 18. bis 27. Mai ablaufen wird.

Am Freitag, 18. Mai, wird das "größte Schützen- und Volksfest zwischen Harz und Heide" mit einem Feuerwerk eröffnet. Ihm folgt eine Woche später am Sonnabend das große Feuerwerk zum Abschluss. Dazwischen aber liegen neun Tage mit attraktiven Unterhaltungsveranstaltungen im Festzelt und atemberaubender Fahrangebote auf dem Festplatz, der "bis auf den letzten Quadratzentimeter ausgenutzt" wurde.

Wie in den voran gegangenen Jahren wird kein Eintritt für das Festzelt erhoben, unterstrich Schatzmeister Horst Sachse. Dabei werden die "Bamberger Zwiebeltreter", die "Moldaumusikanten", das Volkswagen-Orchester, das Orchester Edelweiß mit der Sängerin Ria Hamilton, die Kultgruppe "Die Schäfer", die "Midnight Ladies" und die Allgäuer Dorfmusikanten an jedem Tag für beste Unterhaltung sorgen, versprach Rolf Wolters.

Die Attraktionen auf dem Festplatz sind "bewusst der jüngeren Generation angepasst", berichtete Fritz-Peter Vorlop. Doch werden auch die älteren Platzbesucher nicht zu kurz kommen. Die "Schausteller stehen Schlange bei uns", so Vorlop, so dass wir auswählen können. Als Neuheiten auf dem Platz werden "Octopussy" als tanzendes Karussel, "Star World", mit dem man ins Universum abdrehen kann, "Extrem" als besondere Achterbahn mit drohenden Fahrzeugen, "Pirates-Adventure" oder "New World 3000", eine "Virtual Action Simulation" vertreten sein.

Natürlich werden auch das Riesenrad, die Auto-Skooter oder "Happy Sailor" nicht fehlen. Vorlop verspricht, dass keine Karte mehr als zehn Mark kosten wird. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Die Sensation der Expo "Sling Shot", bei der die Wagemutigen an Gummiseilen hoch in die Luft geschleudert werden, wird einen weit höheren Preis verlangen.

Die Veranstalter wissen, dass diese Angebote noch viel spannender sind als im Jubiläumsjahr 2000. So hoffen sie, dass sie auch in diesem Jahr wieder eine Besucherzahl von etwa 400 000 erreichen können. Auf jeden Fall soll auch in diesem Jahr kein Besucher enttäuscht den Festplatz verlassen. bt


27.03.2001 Braunschweiger Zeitungsverlag



Jens Uwe Kupka
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