Berliner Frühlingsfest
Tiefe Pfützen: Frühlingsfest musste schließen
Nachdem das 33. Berliner Frühlingsfest angesichts der Winterrückkehr am vergangenen Wochenende schon mit einem Fehlstart begonnnen hatte - nur ein paar hundert Besucher an den ersten drei Tagen - , ging gestern trotz strahlenden Sonnenscheins gar nichts mehr. «Wegen der Wassermassen auf dem Gelände aufgrund des einsetzenden Tauwetters mussten wir den Platz schließen», bedauert Christian Wagner, Sprecher des Schaustellerverbandes. «Wir wollten die Besucher nicht gefährden. Außerdem hatten einige Fahrgeschäfte sehr mit der Feuchtigkeit und dem durchweichten Boden zu kämpfen.»
Der Schaustellerverband, für dessen Mitglieder der missglückte Start einen Riesenverlust bedeutet, sieht sich damit in seiner Kritik am Zustand des Rummelplatzes bestätigt. «Die Versprechungen des Senats, den Platz richtig zu befestigen, sind bisher nicht eingelöst worden», kritisiert Verbandsvorsitzender Peter Zocher. «Der neue Festplatz bleibt somit ein ungeschliffener Diamant.»
Die Schausteller setzen jetzt auf eine anhaltende Wetterbesserung. «Die Artistengruppe Geschwister tritt noch bis zum kommenden Wochenende auf. Dann folgen der Brandenburg-Markt und der Asiatische Frühling. Wir hoffen, dass wir damit das verpatzte erste Wochenende auffangen können», sagt Wagner.
Heute sollen sich am Kurt-Schumacher-Damm von 15 Uhr an wieder die Karussells drehen. tm
Berliner Morgenpost, 27. 03. 2001
Jens Uwe Kupka
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Nachdem das 33. Berliner Frühlingsfest angesichts der Winterrückkehr am vergangenen Wochenende schon mit einem Fehlstart begonnnen hatte - nur ein paar hundert Besucher an den ersten drei Tagen - , ging gestern trotz strahlenden Sonnenscheins gar nichts mehr. «Wegen der Wassermassen auf dem Gelände aufgrund des einsetzenden Tauwetters mussten wir den Platz schließen», bedauert Christian Wagner, Sprecher des Schaustellerverbandes. «Wir wollten die Besucher nicht gefährden. Außerdem hatten einige Fahrgeschäfte sehr mit der Feuchtigkeit und dem durchweichten Boden zu kämpfen.»
Der Schaustellerverband, für dessen Mitglieder der missglückte Start einen Riesenverlust bedeutet, sieht sich damit in seiner Kritik am Zustand des Rummelplatzes bestätigt. «Die Versprechungen des Senats, den Platz richtig zu befestigen, sind bisher nicht eingelöst worden», kritisiert Verbandsvorsitzender Peter Zocher. «Der neue Festplatz bleibt somit ein ungeschliffener Diamant.»
Die Schausteller setzen jetzt auf eine anhaltende Wetterbesserung. «Die Artistengruppe Geschwister tritt noch bis zum kommenden Wochenende auf. Dann folgen der Brandenburg-Markt und der Asiatische Frühling. Wir hoffen, dass wir damit das verpatzte erste Wochenende auffangen können», sagt Wagner.
Heute sollen sich am Kurt-Schumacher-Damm von 15 Uhr an wieder die Karussells drehen. tm
Berliner Morgenpost, 27. 03. 2001
Jens Uwe Kupka
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