Artikel Über Centropark-Eröffnung

#1

Artikel Über Centropark-Eröffnung

Hier ein Artikel der "NRZ" - Neue Ruhrzeitung - Online.

Centro-Park: Wolkenbruch zur Premiere


Eigentlich hatte er die jüngsten Fortschritte Oberhausens auf dem Wege zur Tourismus-Metropole im westlichen Ruhrgebiet aufzählen wollen. Die steigende Zahl der Übernachtungsgäste, den Ausbau des Tagestourismus, die steigende Zahl der Attraktionen, zu denen nun auch der neue Centro-Park zählt. Doch es regnete "Bindfäden" und vor dem Parkeingang knubbelten sich mehrere hundert Schulkinder, die von Oskar Bruch jr. zur Probefahrt eingeladen worden waren.

"Tor auf, Tor auf !", skandierten sie, weshalb sich auch Centro-Direktor Michael Grundmann und Parkbetreiber Bruch kurz fassten. Eine große Bereicherung werde der neue Park sein, zumal die Erfahrung einer 150 Jahre alten Schaustellerfamilie hinter Oskar Bruch stehe, sagte Grundmann.

Bruch lächelte und wünschte den Kindern "einfach nur viel Vergnügen".

Als die Protagonisten dann vor laufenden Kameras ein dunkelgrünes Samtband durchschnitten hatten, gab es für die kleinen Gäste kein Halten mehr: Sie stürmten los zur Pobefahrt auf den sechs neuen Fahrgeschäften. Kein Regen hätte sie abhalten können. Und dann saßen sie gemeinsam mit Centro-Investor Paul Healey im "Pirat", begleiteten jede Schaukelrunde mit schrillen Schreien. Ein wahrlich feuchtes Vergnügen.

Riesenrad, "Drachenflug", die Familienachterbahn "Speedy" und das Bienenkarussell "Bee-Bee", der 54 Personen fassende schaukelnde "Pirat" und das "Rodeo" ließ Bruch im Park installieren. Was gar nicht so einfach war. Schwere Fundamente mussten gegossen werden. Doch unter dem Mutterboden stießen die Bauarbeiter auf jede Menge Bauschutt. Da wurden die Gründungsarbeiten überaus kompliziert.

Insgesamt zwölf Millionen Mark investierte Bruch.

Bis zum 1. November wird die erste Parksaison dauern. Bruch erwartet bis dahin 300 000 Besucher, ein Wert, der im Centro-Park auch in früheren Jahren erreicht wurde, hieß es.

Ob am gestrigen Eröffnungstag viele kamen, um zum ermäßigten Preis von fünf Mark die sechs neuen Fahrgeschäfte und den aus früheren Jahren bekannten "Eiszwerg-Express", den Rutschenturm und das Nostalgiekarussell auszuprobieren, darf bezweifelt werden. Das Wetter war einfach zu schlecht. Dabei sollte der Erlös Friedensdorf International zur Verfügung gestellt werden - schade.

Von VOLKER STROMMENGER


MfG Euer Onkel Jürgen
http://www.schleimspur.de/selber.JPG

Reaktion auswählen