Erlebniswelt "Steinzeichen Steinbergen"
"Steinzeichen" / Erlebniswelt für Kinder noch attraktiver - Saisoneröffnung am 1. April
Zum Start "Expedition in eine Kiesgrube"
Steinbergen. Die Expo ist Vergangenheit, doch für das Schaumburger Land ist die Erlebniswelt "Steinzeichen Steinbergen" geblieben. Am 1. April öffnet der Kunst-, Kultur- und Erlebnispark seine Pforten. 75 000 Besucher erhofft sich Geschäftsführer Josef Wärmer für die zweite Saison, die bis zum 31. Oktober dauern wird. In dieser Zeit sind zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen auf dem Gelände geplant.
Zum Auftakt präsentiert der Diplom-Geologe Dr. Dietmar Meier mit seiner "Expedition in eine Kiesgrube" einenebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Streifzug durch einen Naturraum, der durch die Eingriffe des Menschen geprägt ist. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen ungewöhnliche Aufnahmen, mit denen der Fotograf den Ausstellungsbesucher scheinbar auf eine Expedition durch bizarre Landschaften in aller Welt entführt. In leuchtendenFarben zeigen sie Schluchten, Fjorde, Dünenfelder und sogarVulkane, die die Abenteuerlust wecken oder zum Träumen einladen. Und doch ist es nur ein Spiel mit der Perspektive. Es handelt suich um Ansichten aus heimischen Kies- und Sandgruben. Die Schau ist vom 1. April bis 13. Mai täglich im Ausstellungsforum zu sehen.
Eröffnet werden Kiesausstellung und zweite Saison am 1. April durch den Präsidenten des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung und der Bundesanstalt für Geowissenschaft und Rohstoffe, Professor Wellmar. Vom 16. April bis 4. Juli wird im Forum die Multimedia-Ausstellung "Ökologie findet Stadt" zu sehen sein. Am Beispiel von Köln wird gezeigt, wie eine Großstadt mit ihren Umweltproblemen fertig wird. Eine Großstadt funktioniert als Ökosystem nach den gleichen Prinzipien wie beispielsweise ein Wald.
Außerdem wird in dieser Saison eine Malerin aus Wunstorf ihr Atelier im Steinbruch aufschlagen, zahlreiche Schaumburger Künstler werden ihre Werke ausstellen. Weiterhin können die Besucher die Aussicht aus 250 Meter Höhe vom "Jahrtausendblick" genießen. Die Geologie-Ausstellung "Zeugen der Erdgeschichte" sowie die Mineralien in Natur und Technik können wieder bestaunt werden. Künstler locken mit vielen Aktionen. Von August an ist die Steinschule mit 1000 Steinsorten aus aller Welt fertiggestellt. Auch das "Haus der Religionen", eine Begegnungsstätte für Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam wird komplettiert. Im Tunnel wartet auf die Besucher ein besonderes Raumerlebnis mit Vulkanlandschaften vom Aetna und von Hawaii. Dabei fließen Lavaströme. Neben der dreidimensionalen Multivisions-Schau "Faszination Stein" wird in dieser Saison auch ein 3-D-Film über Landschaftsschönheiten Australiens zu sehen sein.
Einen Schwerpunkt in der Gestaltung der Erlebniswelt legt Wärmer für die kommenden fünf Jahre auf die Schaffung von Attraktionen für Kinder. "In einem Steinparadies mit Rutsche sollen sich die Kinder und Jugendlichen von Juli an vergnügen können", erklärt Wärmer. Außerdem soll ein 30 Meter langer Tunnel gebaut werden. Dort bringen Schulkinder Höhlenmalerei an die Wände. Auch die Erwachsenen sollen in Zukunft in der Erlebniswelt aktiv werden. Mineralien-Suche und Steinbildhauerei für jedermann sind geplant. Bildhauer lassen sich bei der Arbeit zusehen. Von August an soll auch die Steinherde unter dem Motto"Steine verlassen ihren angestammten Platz" zu sehen sein. Außerdem locken die Basaltfamilie als Hörsteine, das "Kalte Tor" als Kunstinstallation, der "Garten der Nationen" mit Pflanzungen aus mehr als 150 Ländern und ein Wünschebrunnen.
"Wir bieten Entspannung für Seele, Geist und Körper. Unser Thema ist die Faszination und Unerschöpflichkeit von Naturgestein als ältester kultureller Wegbegleiter der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Man sollte sich mindestens drei Stunden Zeit für einen Besuch der Erlebniswelt nehmen", rät Wärmer. Zum Ausruhen laden Bistro und Café mit Panorama-Ausblick ein. la
Geöffnet ist die Erlebniswelt vom 1. April bis 31. Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 13 Mark. Kinder, Jugendliche und Studenten zahlen acht Mark.
Jens Uwe Kupka
http://www.henson.com/cards/images/everyday_06s.gif
http://212.227.177.77/JUK/hp_banner.jpg
http://www.hansaparkfan.de
Zum Start "Expedition in eine Kiesgrube"
Steinbergen. Die Expo ist Vergangenheit, doch für das Schaumburger Land ist die Erlebniswelt "Steinzeichen Steinbergen" geblieben. Am 1. April öffnet der Kunst-, Kultur- und Erlebnispark seine Pforten. 75 000 Besucher erhofft sich Geschäftsführer Josef Wärmer für die zweite Saison, die bis zum 31. Oktober dauern wird. In dieser Zeit sind zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen auf dem Gelände geplant.
Zum Auftakt präsentiert der Diplom-Geologe Dr. Dietmar Meier mit seiner "Expedition in eine Kiesgrube" einenebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Streifzug durch einen Naturraum, der durch die Eingriffe des Menschen geprägt ist. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen ungewöhnliche Aufnahmen, mit denen der Fotograf den Ausstellungsbesucher scheinbar auf eine Expedition durch bizarre Landschaften in aller Welt entführt. In leuchtendenFarben zeigen sie Schluchten, Fjorde, Dünenfelder und sogarVulkane, die die Abenteuerlust wecken oder zum Träumen einladen. Und doch ist es nur ein Spiel mit der Perspektive. Es handelt suich um Ansichten aus heimischen Kies- und Sandgruben. Die Schau ist vom 1. April bis 13. Mai täglich im Ausstellungsforum zu sehen.
Eröffnet werden Kiesausstellung und zweite Saison am 1. April durch den Präsidenten des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung und der Bundesanstalt für Geowissenschaft und Rohstoffe, Professor Wellmar. Vom 16. April bis 4. Juli wird im Forum die Multimedia-Ausstellung "Ökologie findet Stadt" zu sehen sein. Am Beispiel von Köln wird gezeigt, wie eine Großstadt mit ihren Umweltproblemen fertig wird. Eine Großstadt funktioniert als Ökosystem nach den gleichen Prinzipien wie beispielsweise ein Wald.
Außerdem wird in dieser Saison eine Malerin aus Wunstorf ihr Atelier im Steinbruch aufschlagen, zahlreiche Schaumburger Künstler werden ihre Werke ausstellen. Weiterhin können die Besucher die Aussicht aus 250 Meter Höhe vom "Jahrtausendblick" genießen. Die Geologie-Ausstellung "Zeugen der Erdgeschichte" sowie die Mineralien in Natur und Technik können wieder bestaunt werden. Künstler locken mit vielen Aktionen. Von August an ist die Steinschule mit 1000 Steinsorten aus aller Welt fertiggestellt. Auch das "Haus der Religionen", eine Begegnungsstätte für Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam wird komplettiert. Im Tunnel wartet auf die Besucher ein besonderes Raumerlebnis mit Vulkanlandschaften vom Aetna und von Hawaii. Dabei fließen Lavaströme. Neben der dreidimensionalen Multivisions-Schau "Faszination Stein" wird in dieser Saison auch ein 3-D-Film über Landschaftsschönheiten Australiens zu sehen sein.
Einen Schwerpunkt in der Gestaltung der Erlebniswelt legt Wärmer für die kommenden fünf Jahre auf die Schaffung von Attraktionen für Kinder. "In einem Steinparadies mit Rutsche sollen sich die Kinder und Jugendlichen von Juli an vergnügen können", erklärt Wärmer. Außerdem soll ein 30 Meter langer Tunnel gebaut werden. Dort bringen Schulkinder Höhlenmalerei an die Wände. Auch die Erwachsenen sollen in Zukunft in der Erlebniswelt aktiv werden. Mineralien-Suche und Steinbildhauerei für jedermann sind geplant. Bildhauer lassen sich bei der Arbeit zusehen. Von August an soll auch die Steinherde unter dem Motto"Steine verlassen ihren angestammten Platz" zu sehen sein. Außerdem locken die Basaltfamilie als Hörsteine, das "Kalte Tor" als Kunstinstallation, der "Garten der Nationen" mit Pflanzungen aus mehr als 150 Ländern und ein Wünschebrunnen.
"Wir bieten Entspannung für Seele, Geist und Körper. Unser Thema ist die Faszination und Unerschöpflichkeit von Naturgestein als ältester kultureller Wegbegleiter der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Man sollte sich mindestens drei Stunden Zeit für einen Besuch der Erlebniswelt nehmen", rät Wärmer. Zum Ausruhen laden Bistro und Café mit Panorama-Ausblick ein. la
Geöffnet ist die Erlebniswelt vom 1. April bis 31. Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 13 Mark. Kinder, Jugendliche und Studenten zahlen acht Mark.
Jens Uwe Kupka
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