Ist das nicht ein Marketing-Super-GAU, dass die Bahn jetzt am Wochenende noch nicht fahren kann? Da hätte man doch wirklich Berge versetzen müssen, um auf jeden Fall dieses WE startklar zu sein, denn wer weiß, wann die Formel 1 das nächste Mal in der Eifel gastiert...
Die Fahrt ist wirklich toll! Ich durfte einmal in der ersten Reihe mitfahren und das zwei Fahrten vor der Jungfernfahrt. Da ist auch das obige Handyfoto entstanden. Es war übrigens nicht nur Michael Schumacher in dem Wagen sondern unter anderem auch Mario Barth.
Jetzt zur Bahn: Nachdem man die Station und das Gebäude verlassen hat, kommt zunächst ein kurzer aber sehr kurviger schneller Abschnitt (bringt riesig Spaß!) der einem zum Punkt des Abschusses bringt. Am Launch-Bereich (Foto) klickt der Zug ein und aaaaaaaaaab geht es ...
Der Zug fuhr heute "nur" mit einer maximalen Geschwindigkeit zwischen 130 und 140 km/h aber macht schon jetzt großen Spaß. Die lange Gerade an den Haupttribühnen entlang kommt einem wirklich ewig vor, bis es dann steil links nach oben geht ...
Naja der Streckenverlauf ist ja hier schon ausführlich erläutert worden.
Es ist noch nicht alles fertig z. B. beim Einstiegsbereich und daher öffnet die Bahn auch erst mit Eröffnung des RingWerks am 15.08.
Ich kann einfach nur sagen, dass die Bahn wirklich (schon jetzt) klasse ist. Toll ist auch, während der Fahrt die vielen Zuschauer neben und unter sich zu sehen. Es hat sich gelohnt und das anschließende Formel 1 Rennen, trotz guter Sitzplätze, war für mich nach der tollen Fahrt wirklich langweilig. Liegt wohl daran, dass ich ein Achterbahnfan bin und mit dem Rennsport nicht so viel anfangen kann :-)
Auch gut: um zu zeigen, dass die Bahn noch mit gedrosselter Geschwindigkeit fährt...einfach auf Zeitlupe schalten. Ausserdem: Keine Einstellung der Beschleunigungsstrecke.
>Auch gut: um zu zeigen, dass die Bahn noch mit gedrosselter Geschwindigkeit >fährt...einfach auf Zeitlupe schalten. Ausserdem: Keine Einstellung der >Beschleunigungsstrecke.
Ja, irgendwie ist das alles leicht deprimierend. Mich beschleicht da auch noch das ungute Gefühl, dass nach ein paar Wochen Volldampf die Geschwindigkeit dann sukzessive gedrosselt wird- und wahrscheinlich merkt's nicht mal einer, ob es jetzt 220km/h oder doch nur 150km/h waren, da der Start ja so oder so fetzt. Mit einem gescheiten Tophat wäre das nicht passiert, aber so kann der Fahrgast wohl nur hoffen und beten, dass er jetzt wirklich auf 220km/h beschleunigt wurde.
Ich fordere hiermit, dass jeder, der mit der schnellsten Achterbahn der Welt wirbt, an der Strecke ein Tempometer anbringen muss, damit der Fahrgast auch überprüfen kann, ob hier nicht gemogelt wurde. Vom subjektiven Empfinden her ist das ja vermutlich schwer feststellbar...
Ja, so paranoid bin ich auch. Ich bin sogar noch pessimistischer und befürchte, dass heute in einem Jahr die schnellste Bahn wieder wo anders steht (und dazu muss noch nicht einmal eine neue Bahn irgendwo eröffnen)!
>Ich fordere hiermit, dass jeder, der mit der schnellsten Achterbahn der Welt wirbt, an >der Strecke ein Tempometer anbringen muss, damit der Fahrgast auch überprüfen kann, ob >hier nicht gemogelt wurde. Vom subjektiven Empfinden her ist das ja vermutlich schwer >feststellbar...
>Wenn der Betreiber sowas nicht einrichtet, dann >[link:www.sportgeraetemarkt.de/windgeschwindigkeitsmessung-mit-sm-18-skymate-temperatur-windmesser.html|mach's >doch selbst]! :-)
Ja, und danach schalt ich dann alle Verbraucherzentralen ein wegen irreführender Werbung! }>
Die Vorstellung, dass man nur mit 150km/h abgeschossen wurde, mag ja wirklich irgendwie paranoid sein, aber seit der Supi-Turm in SFMM zu so einer Art LSMs-hauen-den-Lukas-Barometer verkommen ist, muss man ja mit dem schlimmsten rechnen. Andererseits weiß ich nicht, wie viel man sparen kann, wenn man den S&S-Druckluftkram nur auf Sparflamme laufen lässt. Aber sparen kann man da bestimmt auch...
Eigentlich benötigt man nur ein Ipod bzw Iphone mit einem Programm welches die Beschleunigung mit dem eingebauten Beschleunigungssensor erfasst und über die Zeit integriert. Schon hat man die erreichte Geschwindigkeit. Also.. Freiwillige vor?
>und wahrscheinlich merkt's nicht mal einer, ob es jetzt 220km/h oder >doch nur 150km/h waren, da der Start ja so oder so fetzt. Mit einem gescheiten Tophat >wäre das nicht passiert, aber so kann der Fahrgast wohl nur hoffen und beten, dass er >jetzt wirklich auf 220km/h beschleunigt wurde.
Ich gehe schon davon aus, dass man - vorausgesetzt man kennt beide Versionen - schon deutlich den Unterschied zwischen 150 und 220 km/h merkt. Dafür ist die Gerade einfach zu lang. Verstärkt im letzten Drittel der Geraden merkt man irgendwie "da geht noch was" bzw. zieht es sich dann in die Länge. Mit 220 km/h hätte ich dieses Gefühl sicher nicht gehabt.
Was kannst Du denn vom Fahrverhalten, Laufruhe, Intensivität und der Sitzposition sagen?? Also, ist es bequem, läuft das Teil ruhig, merkt man hier und da ein paar G-Kräfte in dem Tal nach dem High Turn..etc??? Danke.
Finanzflop am Nürburgring [h2]Finanzberater im Visier der Ermittler[/h2]
Die private Finanzierung für den Erlebnispark am Nürburgring ist geplatzt, der rheinland-pfälzische Finanzminister musste zurücktreten. Er hatte offenbar den falschen Leuten vertraut – wie dem Wiesbadener Unternehmer Michael Merten.
Gegen Merten liegt inzwischen eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt vor. Der Nürburgring Erlebnispark ist ein Riesenprojekt mit einem Investitionsvolumen von rund 250 Millionen Euro. Finanziert hat es bisher der Steuerzahler. Geplant war eine Teilfinanzierung aus privater Hand. Der rheinland-pfälzische Finanzminister Ingolf Deubel (SPD) hatte Kritikern immer wieder versichert, es würde alles gutgehen. Am Ende musste er doch seinen Hut nehmen. Einige Schecks dubioser Herkunft waren geplatzt, möglicherweise wurden Unterschriften gefälscht.
Ein Name taucht im Finanzierungsskandal aus Rheinland-Pfalz immer wieder auf: der des Wiesbadeners Michael Merten, Geschäftsführer von GmbHs in Usingen im Hochtaunus, in Wiesbaden und Luxemburg. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt prüft offiziell noch, ob sie Ermittlungen aufnimmt. Eine Sparkasse hatte Anzeige wegen des Verdachts auf Geldwäsche erstattet. Ob Merten bei seinem Firmenkonto im Hochtaunuskreis einen hohen Bargeldbetrag abgehoben hat oder ob Gelder aus dubioser Quelle auf sein Konto flossen, ist bislang unklar.
Welche Rolle spielte Merten? Mertens wohl extra gegründete Firma Pinebeck hatte bei der Finanzierung des Nürburgrings eine wichtige Aufgabe: Geplant war ein so genanntes "sale and lease back"-Verfahren. Pinebeck wollte der Nürburgring GmbH die Immobilien für 170 Millionen Euro abkaufen, der Nürburgring sollte sie dann zurückmieten. Ein Verfahren, dass Dietmar Vogelsang aus Friedrichsdorf, Sachverständiger vor Gericht bei Finanzierungsplänen, kritisch sieht. Dahinter verberge sich oft eine Milchmädchenrechnung: Am Ende zahle meist derjenige, der verkauft und zurückmietet drauf, und das sei häufig die öffentliche Hand.
Merten hatte das Geld nicht, um die Nürburgring-Immobilien zu kaufen. Wie er eine so große Summe beschaffen wollte, und das zu besseren Konditionen, als das Land sie bekommen hätte, ist fraglich. Merten sei einer der Amigos gewesen, die den Nürburgring für Geldwäsche nutzen wollten, heißt es bei den Grünen in Rheinland-Pfalz. Nach Einschätzung des SWR war Merten nur ein Strohmann, der das schnelle Geld machen wollte.
Verträge gekündigt Der Nürburgring hat die Verträge mit der Firma Pinebeck inzwischen gekündigt. Ob dafür Extrazahlungen fällig werden, ist noch unbekannt.
Merten hatte vorher keinen großen Namen in der Immobilien- und Projektentwickler-Branche. Trotzdem überwies die Nürburgring GmbH ihm 20.000 Euro im Monat für Beratung - insgesamt 700.000 Euro. Finanzplanungsexperte Dietmar Vogelsang wundert sich schon länger. "Aus meiner gutachterlichen Erfahrung habe ich das Gefühl, dass da Betrug und Geldwäsche drin sein kann. Jemand der fachlich versiert ist, konnte das erkennen", meint Vogelsang.
Quelle: hr-online.de, von hr-Reporterin Andrea Bonhagen, 16. Juli 2009
Ich zitiers mal eben von den "blauen" hierhin und frage mich langsam aber sicher, wieviel negatives der Ring noch einstecken muss: ----------------------------------------------------- Heute kam ein Pressenewsletter vom Nürburgring über die Testfahrten hereingeflattert:
Testfahrten des ring°racers unterbrochen
Liebe Journalisten, Redaktionsteams und Kollegen,
der ring°racer wird nach seiner erfolgreichen Jungfernfahrt zur Formel 1 zukünftig die schnellste Achterbahn der Welt sein ˆ und zwar in punkto Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit. In Zusammenarbeit mit dem TÜV finden daher derzeit Testfahrten zum Erreichen der Endgeschwindigkeit statt.
Im Rahmen der heutigen Testfahrten ist ein technischer Defekt an der neumatischen Abschussmechanik aufgetreten. Der dadurch ausgelöste Knall war rund um den Nürburgring deutlich wahrzunehmen. Die Wagen des ring°racers sind unbeschädigt. An der Abschussvorrichtung müssen nun vor weiteren Tests Reparaturen durchgeführt werden, deren genaue Dauer derzeit noch nicht abzusehen ist. Danach werden die Tests wieder aufgenommen.
Das ring°werk eröffnet am 15. August zusammen mit dem Motorsport-Highlight DTM.
Unabhängig von dem "kleinen" Zwischenfall zur Zeit, gefällt mir der Ring Racer (Fahrzeuge, Schienenprofil) optisch dann deutlich besser als die Intamin(ischen) Varianten. Und wie man von einigen Leuten schon vernommen hat, fährt sich das Teil wohl auch "butterweich"!!!! Hoffentlich packen die das bis zum August mit der Instandsetzung!!
Letzte Bearbeitung am 18-Jul-09 um 20:58 Uhr () Da entsteht die schnellste Achterbahn der Welt mit riesigen Bauteilen und beeindruckender Technik und der Park verschläft sämtliche Möglichkeiten diese Dinge marketingtechnisch auszunutzen? Keine "XXL-Transport - Die Reportage" ausschlachtung, keine Fotos von den riesigen Tanks, keine Pressemitteilung..? Das Internettohuwabohu rund um die Bahn im Hansapark lässt sich natürlich nur schwer toppen, aber bei so einer grandiosen Geheimhaltung von interessanten, werbewirksamen Details müssen schon mehrere Leute gepennt haben.
Das sehe ich genauso, alleine die Zusammenarbeit mit RTL war katastrophal. Aber so ist das nunmal in Deutschland: eine Marketing-Wüste mit einigen wenigen Ausnahmen. Grüße Ingo
>Aber so ist das nunmal in Deutschland: eine Marketing-Wüste mit einigen wenigen >Ausnahmen.
Mag sein, aber wenns so wäre fänd ich das nicht schlimm. Marketing kann auch ekelerregend blasiert, unsympathisch und strohdumm daherkommen, und tut das leider auch oft genug. Dann lieber gar keins.
>Das sehe ich genauso, alleine die Zusammenarbeit mit RTL war katastrophal.
Mal darüber nachgedacht, wer bei der Formel1 das Sagen hat. Auch die Rennen aus Deutschland werden nicht mehr von RTL sondern von Eccelstone produziert und RTL hat nur eine Handvoll Kameras mit vor Ort und die haben die Aufgabe, Ereignisse aus der Boxengasse zu zeigen.
Warum sollte man groß Werbung für etwas machen, was erst Wochen später eröffnet? Da kommt zur DTM bestimmt noch mehr.
Ich gehe mal davon aus, dass die "richtige" Werbung erst ins Rollen kommt, wenn der Öffnungstermin (15.August) unmittelbar bevorsteht. Sind ja noch knapp 4 Wochen... Vielleicht Ende Juli? Ansonsten meine ich doch zumindest etwas von Dreharbeiten für FOCUS.TV mitbekommen zu haben (oder ein ähnliches Format)...
Das ring°werk eröffnet am 15. August 2009 - Start der Achterbahn ring°racer verzögert sich jedoch
Bei Testfahrten zum Erlangen der Endgeschwindigkeit von 217 km/h kam es vor zwei Wochen am ring°racer zu einem technischen Defekt an der pneumatischen Abschussmechanik. Der Austausch eines daraufhin beschädigten Bauteiles sorgt nun für Verzögerungen bei der schnellsten Achterbahn der Welt.
Während des Formel-1-Wochenendes beschleunigte der ring°racer parallel zur Start- und Zielgerade auf eine bereits vom TÜV abgenommene Geschwindigkeit von rund 130 km/h. Prominente Gäste, wie Michael Schumacher, Lilly Becker und Comedian Mario Barth saßen bei der Jungfernfahrt der zukünftig schnellsten Achterbahn der Welt in einem der Züge.
In den Tagen nach dem Deutschland-Grand-Prix wurde die Geschwindigkeit des ring°racers dann langsam gesteigert, um den Antrieb abzustimmen und verschiedene Messungen durchzuführen. Dabei kam es zu einer Fehlfunktion. In Folge dessen müssen nun Reparaturen und weitere Tests durchgeführt werden, die mehrere Wochen dauern können.
Daher wird der ring°racer nicht zum 15. August 2009 eröffnen. Ein neuer Eröffnungstermin wird zeitnah kommuniziert. Das ring°werk öffnet jedoch wie geplant zur DTM.
*************************** Nürburgring ring°racer: Zwischenfall während des Testbetriebes
Während Tests an der Pneumatik des ring°racers kam es heute gegen 13 Uhr zu einem Zwischenfall und einem lauten Knall. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für Gäste, Besucher oder technisches Personal.
Der unbesetzte Wagen der Achterbahn war während dieser Tests vom Antrieb abgekoppelt, alle vom TÜV vorgegebenen Sicherheitsbestimmungen wurden beachtet. Die Höhe des Schadens und der Umfang der Reparaturmaßnahmen wird in den nächsten Tagen genau analysiert. Der Softwarefehler, der laut Analyse des TÜV Rheinland vor rund sechs Wochen zu einem Ausfall des ring°racers führte, wurde zwischenzeitlich behoben.
Der Testbetrieb wurde vor zwei Tagen wieder aufgenommen. ***************************
Nürburgring: Erneut Zwischenfall während des Achterbahn-Testbetriebes - 07.09.2009 -
Während Tests an der Pneumatik des sogenannten „ring°racers“ kam es am 03.09.2009 gegen 13 Uhr erneut zu einem Zwischenfall und einem lauten Knall. …
Die Redaktion hat den diesem Satz folgenden Text,
der im wesentlichen einer offiziellen Information der Nürburgring GmbH entnommen wurde,
heute, am Montag, dem 7. September 2009 aus folgenden Gründen entfernt:[/i]
Um dem Informationsanspruch unserer Leser zu genügen, hatten wir am 3. September, dem Tag des o.g. Ereignisses, einer offiziellen Veröffentlichung der Nürburgring GmbH Platz eingeräumt. Gleichzeitig haben wir einen Journalistenkollegen, Wilhelm Hahne (Virneburg), der durch seine akribischen Recherchen – nicht nur in Sachen Nürburgring – in unseren Kreisen ein hohes Ansehen genießt - beauftragt, seine Recherchen in obiger Sache auch uns zugänglich zu machen, da wir gerade mit der Produktion der nächsten Druckausgabe redaktionell voll ausgelastet sind.
Wilhelm Hahne teilt uns nun vorab mit, dass nach seinen ersten Rechercheergebnissen davon auszugehen ist, dass der o.g. Vorfall in der offiziellen Pressemitteilung verniedlicht wurde. Die von ihm recherchierten Fakten werden wir sofort nach Erhalt auf diesen Seiten veröffentlichen, sie aber natürlich auch den Lesern unserer Druckausgabe zugänglich machen. - Bitte gedulden Sie sich noch ein paar Tage um die – mit hoher Wahrscheinlichkeit - geschönten Fakten zum o.g. Zwischenfall in einer realen Darstellung zu erfahren. - Für die Redaktionsleitung: gez. Peter Doeppes
Und wenn die Ergebnisse seiner Recherche stimmen (insbesondere zum Thema "Versorgung der Verletzten"), ist das schon mehr als ein dicker Hund und sollte in der Tat Konsequenzen nach sich ziehen!
Das klingt - auch in anderen Zeitungsberichten - danach, als könnten die Eifler sich ihre Achterbahn von der Backe putzen, und die Geschäftsleitung die Platte...
Von Thomas Schmitz, 06.09.09, 17:16h Das schnellste Fahrgeschäft der Welt ist nach wie vor eine zehn Millionen Euro teure Baustelle. Mitte Juli gab es einen Totalausfall, jetzt zerbarsten aufgrund eines Pneumatik-Defekts sogar Fensterscheiben.
Nürburgring - Er gilt als das schnellste Fahrgeschäft der Welt - und ist definitiv eines, das am schnellsten kaputt gegangen ist. Die Rede ist vom rund zehn Millionen Euro teuren Ring-Racer am Nürburgring, der in weniger als drei Sekunden auf 217 Stundenkilometer beschleunigt. Theoretisch zumindest, denn bisher wurde der Ring-Racer, eine Art Super-Achterbahn, nur bei Test- und Werbefahrten eingesetzt. So durfte Formel-1-Rekord-Weltmeister Michael Schumacher gemeinsam mit TV-Reporter Kai Ebel und Spaßkanone Mario Barth das Fahrgeschäft am diesjährigen Formel-1-Wochenende testen - allerdings nur in gedrosseltem Tempo.
Und das aus gutem Grund, wie man kurze Zeit später sah: Mitte Juli legte ein Defekt an der pneumatischen Abschussvorrichtung den Ring-Racer nämlich total lahm - angeblich aufgrund eines Software-Problems, das nun behoben ist. Am Donnerstag kam es noch schlimmer: Während eines Pneumatik-Testlaufs durch den Tüv gab es gegen 13 Uhr einen lauten Knall. Ursache war erneut ein Defekt an einem Drucklufttank. Die Wagen waren vom Antrieb abgekoppelt und nicht besetzt gewesen, alle Sicherheitsbestimmungen waren vom Tüv beachtet worden.
Die Druckwelle muss aber enorm gewesen sein: Scheiben im Pressezentrum rissen, Glasstücke fielen heraus. Verletzt wurde niemand, es habe aber zu keiner Zeit eine Gefahr für Besucher, Gäste und technisches Personal bestanden. Ob der Ring-Racer, wie derzeit geplant, Ende September in Betrieb genommen werden kann, ist derzeit ungewiss.
Nürburg Neue Panne an der Achterbahn "Ringracer" am Nürburgring in der Eifel: Bei einem lauten Knall während einer Testfahrt sind sieben Menschen verletzt worden.
Ein Maler, der in der Nähe der Bahn arbeitete, musste nach dem Vorfall am 3. September wegen "Hör- und Kreislaufproblemen" zum Arzt, teilte die Nürburgring GmbH am Dienstag mit. Zudem hätten sich sechs weitere Beschäftigte eines Garten- und Landschaftsbauunternehmens in ärztliche Behandlung begeben.
Der Knall sei wegen eines technischen Defekts an der pneumatischen Abschussmechanik ausgelöst worden. Erst wenn der Zwischenfall "lückenlos" geklärt und die Reparaturarbeiten abgeschlossen seien, würden die Testfahrten der - laut Betreiber - schnellsten Achterbahn der Welt wieder aufgenommen. Bereits Mitte Juli war beim "Ringracer" derselbe Fehler aufgetreten und daraufhin die Eröffnung der Achterbahn immer wieder verschoben worden. Zuletzt hieß es, die Bahn könnte Ende September ihren Betrieb aufnehmen. "Durch den Vorfall wird der Termin nun nach hinten verlagert", sagte eine Sprecherin am Dienstag.
Eine "lückenlose" Aufklärung des Unfalls forderte auch der stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Licht. Seine Fraktion werde den "Ringracer" zum Thema im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr machen. Vor allem müsse geklärt werden, wer die Verantwortung dafür trage, dass bei jüngsten Probeläufen insgesamt sieben Menschen verletzt wurden.
Zwei Monate nach der "pompösen Eröffnung des neuen Nürburgrings" funktioniere die "Hauptattraktion der Erlebniswelt" immer noch nicht. "Jede weitere Verzögerung vergrößert die Verluste", sagte Licht. Die vielen Pannen auf dem Nürburgring seien schon lange keine "Verquickung unglücklicher Umstände" mehr. "Hier führt das Chaos Regie. Die Geschäftsführung der Nürburgring GmbH ist das eigentliche Sicherheitsrisiko", sagte Licht laut Mitteilung. Der "Ringracer" ist Herzstück des am 9. Juli eröffneten Freizeit- und Erlebnisparks am Nürburgring. In einem offenen Achtsitzer werden die Passagiere parallel zur Rennstrecke innerhalb von 2,7 Sekunden von 0 auf 217 Stundenkilometern katapultiert. (Internet: www.nuerburgring.de)
Das Justieren und die Neupogrammierung einer flatschneuen Anlage nimmt doch in der Regel nicht mehr als 2 Wochen in Anspruch... Oder sehe ich das falsch?
Ich habe ja schon von vielen Problemen gehört, bez. gesehen wenn Rides aufgebaut werden. Hier können die unglaublichsten Dinge eine Menge Zeit kosten. Aber DIESE Verzögerung ist schon bedenklich. Mal sehen ob wir irgendwann erfahren was hier so zeitintensiv ist.
Heute hat der neue Klettergarten im Boulevard eröffnet. Ich hab gestern das komplette Training dafür mitgemacht. Gar nicht so ohne! Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an alles. NOCH hab ich nicht alle Segmente wirklich komplett freihändig hingekriegt. Eigentlich soll man sich ja nicht an seinem Sicherungsseil festhalten...
Das System ist dasselbe wie z.B. im Hansa-Park. Es ist wirklich super einfach und daher ohne Probleme nutzbar. Ab sofort hier rund ums Jahr! :-)