Space-Park wird geschlossen

Diskussionsübersicht

#51

Artikel: Investor gesucht...

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 08-Sep-05 um 09:22 Uhr ()

Moin!

Hier gibt's eine nette Zusammenfassung der aktuellen Situation in Bremen:

[h2]Investor gesucht...[/h2]

...was wird aus dem Space Park Bremen?


Dienstag, 6. September 2005|Steffen Henkel|Quelle: treknews.de

Es ist nun schon fast ein Jahr her, dass der Space Park Bremen im Stadtteil Gröpelingen wegen Besuchermangels geschlossen wurde. Damals rechnete man noch damit, dass er 2005 durch einen neuen Betreiber wieder eröffnet wird, und dann nicht nur das Space Center sondern auch die Shoppingfläche die bis dato noch ungenutzt blieb. Doch es kam alles anders, heute steht er nach wie vor leer, langsam bahnt sich das Gras seinen Weg durch die Gehwegpflaster vor dem Space Center und an der Uferpromenade, die erste Fensterscheibe ist auch gesprungen und gereinigt worden sind die Außenanlagen sowie die Fenster auch schon lange nicht mehr so das sie ein Paradies für die Insekten darstellen.

Was ist passiert? Fehlt es an Ideen, an Konzepten oder Investoren, die ein Interesse an der gescheiterten Immobilie besitzen? Ist der Space Park wirtschaftlich überhaupt noch interessant? Es gab immer wieder Investoren die sich Gedanken darüber gemacht haben was aus dem Park werden könnte, doch leider sind diese bisher alle im Sande verlaufen.

Wir erinnern uns. Zuerst wollte Herr Petri, Betreiber des Universum Science Centers den Space Park im Auftrag der Bremer Investitionsgesellschaft übernehmen und sein Konzept vom „Lufttraum“ darin verwirklichen. Er plante, den Begriff Space um den Begriff Luftfahrt zu erweitern und somit mehr Attraktivität im Space Center zu schaffen, während die Shopping Mal anhand des alten Konzeptes eröffnet werden sollte. Leider ist diese Idee mit dem Weggang von Herrn Petri aus Bremen zum Ende des Jahres gescheitert.

Danach kam die Triple Five Gruppe, sie wollte ein riesiges Spielcasino im Space Park verwirklichen. Doch auch dieses Konzept scheiterte, weil Bremen nicht auf die Bedinungen des Investors eingehen konnte. Dieser hatte gefordert, dass die staatlichen Abgaben, welche derzeit im Durchschnitt bei 80 % liegen, auf 20 % gesenkt werden. Dieses ist allerdings nur möglich, wenn auf Bundesebene das Glückspielmonopol privatisiert und die staatliche Aufsicht aufgehoben wird, was wiederum nicht realisierbar ist. Würde Bremen hingegen einen Alleingang starten, so könnte dieses zu erheblichen Schwierigkeiten mit Niedersachen führen und sicher in einem Rechtsstreit enden - welcher zugunsten des Nachbarlandes entschieden werden könnte.

Und jetzt? Jetzt bewirbt sich die Europe Israel Group um den Space Park, doch auch sie hat wieder Forderungen, auf die Bremen nicht eingehen kann. Sie möchte aus dem Space Park ein riesiges Einkaufszentrum mit einem Spielkasino, einem angrenzenden Yachthafen einer überdachten Uferpromenade sowie einem Kreuzfahrtterminal machen. An sich wahrscheinlich eine gute Idee, an der jedoch ein Haken ist. Das Spielkasino ist, genauso wie beim Konzept der Triple Five Gruppe, nicht einfach realisierbar, da Bremen nicht ohne Weiteres eine zweite Konzession vergeben kann. Daneben stellt die Europe Israel Group als Bedingung für eine Übernahme, dass sie die Shopping Mal rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche geöffnet haben darf. Hierfür allerdings müsste auf Bundesebene das Gesetz, welches die Sonn- und Feiertagsarbeit regelt, abgeschafft werden, genauso wie die Regelung welche die Ladenöffnungszeiten regelt. Dieses allerdings ist wohl aussichtslos, da es selbst bei der letzten Debatte um die Landeschlusszeiten sehr viel Gegenwind gab. Was die Idee mit einem Kreuzfahrtterminal hingegen angeht, so muss hierfür das Hafenbecken, das sich vor dem Space Park befindet, ausgebaggert werden - was wiederum sicherlich durch den Bremer Senat finanziert werden muss. Nur wenn all dieses wegfällt, macht ein weiteres Interesse der Europe Israel Group keinen Sinn mehr, also was tun?

Hier stellt sich nun die Frage ob das alles Sinn macht oder es nicht besser ist, den Space Park als gescheitert anzusehen und einen Rückbau der Immobilie zu verfolgen.

Sicher ist auf jeden Fall, dass es nicht leicht sein wird, ihn wieder zum Laufen zu bekommen. Im Gegenteil sogar, es wird immer schwieriger; und sicher ist auch, dass man bereits jetzt davon ausgehen kann, dass aus dem Space Park keine, und wenn dann nur eine geringe Rendite zu gewinnen ist - was ihn faktisch für jeden Investor uninteressant macht. Weiterhin kann man davon ausgehen, dass die Immobilie in Bremen und Umgebung auf eine breite Ablehnung stößt, die nur mit sehr viel Aufwand gebrochen werden kann. So stand in einer Ausgabe des Weserkuriers vom 23.04.2005 ein Zitat eines Bremer Rechtsanwalt zum Investor Triple Five "Vielleicht sind wir nach den Verhandlungen mit Triple Five froh, dass wir mal so einen seriösen Partner wie Köllmann hatten." Und in der Moje Weer, Zeitschrift für Gröpelinger Stadtgeschichten, Ausgabe Juni / Juli 2005 No. 26, die eine Sonderausgabe zur Zukunft von Gröpelingen ist, wurde sogar deutlicher gesprochen: "Der Rückbau eröffnet Chancen für eine kleinräumigere Entwicklung dieses wertvollen Landstückes zwischen Weserufer und Stadtteil. Schleifen wir den Westwall!!" Dieses sind nur zwei Beispiele von vielen, die die ablehnende Haltung der Bremer und speziell auch der Gröpelinger dem Space Park gegenüber sichtbar machen.

Der Space Park ist derzeit eine brachliegende Immobilie, für die ein möglicher Investor zuerst einmal Mieter finden muss, damit er mit ihr überhaupt Erfolge verzeichnen kann. Dieses allerdings stellte sich bereits in der Vergangenheit als sehr schwierig heraus, zum Einen wegen den Beschränkungen im Bebauungsplan, welche zum Schutz des Einzelhandels in Gröpelingen erstellt worden sind, und zum Anderen aufgrund der schlechten Binnenkonjunktur, die nach wie vor angespannt ist. Ich gehe hier sogar soweit zu behaupten, dass sie sich zum Ende dieses Jahres noch wesentlich verschlechtern wird, da ab 2006 mit einer Mehrwertsteuererhöhung zu rechnen ist, die Energiekosten für Strom weiterhin hoch sind und steigen werden und die Ölpreise einen Rekord nach dem nächsten brechen. Also wird es schwer, Mieter zu finden die das Risiko eingehen, sich in eine Immobilie einzumieten, die ein schlechten Ruf genießt und sie nebenbei einen Erstbezug unternehmen müssten, was zusätzliche Risiken und Investitionen mit sich bringt.

Zu all dem kommt, dass sich Walle sowie Sanders Center, die eine ähnliche Größe besitzen wie der Space Park, nur wenige Kilometer entfernt befinden, dass in Oldenburg mit der Ansiedlung von Ikea ein weiteres Supereinkaufszentrum in Wechloy entsteht und somit mehr und mehr Mitbewerber ein rentablen Betrieb gefährden.

Wenn man dies alles berücksichtigt, kommt man zu dem Ergebnis, dass es rein wirtschaftlich betrachtet derzeit keinen Sinn macht, weiter in den Space Park zu investieren oder ihn zu übernehmen, denn es kann als Fakt bezeichnet werden, dass weder eine Rendite, noch eine hohe Besucherzahl im Space Park zu erwarten sind und sie somit für Investoren nicht interessant bleibt.

Doch macht es Sinn, den Space Park zu schleifen oder aber ihn brach liegen zu lassen? Nein, das sicher auch nicht! Dazu wurden in ihn zu viel Geld und Ideen seines Schöpfers gesteckt und zudem hat er, wenn man es richtig angeht, sehr viel Potential, um zu Erfolg zu gelangen. Doch was ist wichtig damit er nicht wieder scheitert?

Hierzu ist ein Investor wichtig, der aus der Region kommt und mit den Eigenschaften und Eigenarten der Gegend vertraut ist. Ein solcher Investor sollte nicht primär nur das Geld oder den Profit vor Augen haben, sondern viel mehr mit Herz an die Immobilie herangehen. Er sollte mit den Bürgern von Bremen und speziell von Gröpelingen zusammenarbeiten, um aus dem Space Park ein Zentrum für die Menschen zu machen, so dass er ein Ort der Begegnung und Freude wird und nicht ausschließlich nur ein Ort des Konsums. Ein Investor, der den Space Park wieder beleben will, sollte zudem Gesprächsbereitschaft und ein offenes Ohr für Ideen und Vorschläge haben und selbst auch genügend Ideen besitzen. Was er allerdings nicht sein sollte, ist jemand der nur sich oder seine Partner bereichern will.

Als Fazit bleibt eigentlich nur, zu hoffen, dass sich für den Space Park ein guter Investor findet, der nicht die Rendite im Vordergrund sieht und der ein überzeugendes Konzept mitbringt, das ohne große Gesetzesänderungen oder andere Zugeständnisse umsetzbar ist.


Gruß,
Frank

EDIT: Überschrift angepasst
#52

"Interessenten nicht vergraulen"

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Aus der Kreiszeitung

"Interessenten nicht vergraulen"
Debatte zu neuen Space-Park-Plänen in der Bürgerschaft

BREMEN (lni)Bürgermeister Henning Scherf (SPD) hat davor gewarnt, den israelischen Interessenten für den Pleite gegangenen Space Park zu vergraulen. "Wir dürfen die Sache nicht zerreden, bevor sie richtig auf dem Tisch liegt", sagte er gestern in der Bremischen Bürgerschaft. Es sei noch zu früh, über die Bedingungen der Investorengruppe zu diskutieren, weil noch gar nicht klar sei, ob sie den Freizeit- und Einkaufspark wirklich kaufen wolle.

Vor allem die Grünen äußerten sich kritisch zu dem Projekt der Europe Israel Group. Es sieht vor, aus dem Space Park eine "Arena Bremen" mit einem rund um die Uhr geöffneten Spielcasino zu machen. An dem Freizeitpark rund um das Thema Science Fiction und Raumfahrt soll ein Terminal für Kreuzfahrtschiffe entstehen. Das vorhandene Einkaufszentrum mit einer Fläche von 40 000 Quadratmetern, in dem bislang nie ein Geschäft angesiedelt werden konnte, soll auf 80 000 Quadratmeter ausgebaut werden. Der Investor will die Geschäfte an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr geöffnet lassen.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen, Klaus Möhle, warnte davor, dass es im Bremer Einzelhandel schon jetzt Überkapazitäten gebe. Nicht akzeptabel seien die geforderten Ladenöffnungszeiten. "Das kann und darf man nicht zulassen."

Auch in den Regierungsfraktionen SPD und CDU zeigten sich Bedenken gegen das Großprojekt. Max Liess von der SPD meinte: "Die Gefahr, einen Ort für Spielsüchtige zu schaffen, treibt uns durchaus um." Einig waren sich alle Fraktionen, dass das Land das Projekt nicht mit Steuergeldern unterstützen könne. "Es gibt keine Chance, zusätzliches öffentliches Geld zu mobilisieren", sagte Scherf.
#53

Las vegas an der Weser

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Die Welt berichtet:

Las Vegas an der Weser
Große Pläne für Pleite-Objekt Space Park in Bremen - Millionengrab soll zum Spielcasino werden
Bremen - Hochfliegend waren die Pläne für den Bremer Space Park schon immer. Und das nicht nur, weil der Freizeit- und Erlebnispark die Besucher im Science-Fiction-Stil in die unendlichen Weiten des Weltalls befördern wollte. "Spektakuläre Attraktionen, die garantiert nicht von dieser Welt sind", versprachen die Betreiber und hofften auf jährlich 1,4 Millionen Besucher.


Vor genau einem Jahr erlebten sie eine höchst irdische Bruchlandung. Nach nur sieben Monaten wurde der Space Park mangels Besucher wieder dicht gemacht. Jetzt gibt es neue Konzepte für das Pleite-Objekt und wieder lautet die Devise: Nicht kleckern, sondern klotzen.

Auf zwei Interessenten konzentrieren sich derzeit die Bemühungen, das Millionen-Grab los zu werden: die kanadische "Triple Five Group" und die israelische "Europe Israel Group". Beide wollen aus dem Space Park ein großes Spielcasino nach US-Vorbild machen - klein Las Vegas an der Weser gewissermaßen. Für Wirbel sorgen derzeit die Pläne der Israelis. Sie haben ihr Projekt "Arena Bremen" getauft und dem Senat dafür eine lange Wunschliste übermittelt.

Die Investmentgruppe verlangt für das Casino die exklusive Lizenz für 25 Jahre und eine Senkung der Spielbankabgabe. Die Roulette-Kugel soll rund um die Uhr rollen. Ebenfalls rund um die Uhr sollen die Läden im angeschlossenen Einkaufszentrum offen sein. Dessen Fläche von rund 44 000 qm will der Investor verdoppeln. Über ein neues Terminal soll möglichst das an der Weser gelegene Spiel-, Erlebnis- und Einkaufsparadies auch per Kreuzfahrtschiff angelaufen werden. Für kleinere Boote soll eine Marina entstehen. Die Probleme: Die Spielbanklizenz im Land Bremen ist derzeit an das vorhandene Casino vergeben. Öffnungszeiten rund um die Uhr sind nicht zulässig. Schon in das vorhandene Einkaufszentrum ist nie ein Geschäft eingezogen. Und das Land hat erst vor kurzem viel Geld in das Kreuzfahrtterminal im nahen Bremerhaven investiert.


Vor allem die Pläne für das Einkaufszentrum bereiten in Bremen Bauchschmerzen. Denn zur Pleite des Space Parks trug bei, daß sich für die dazu gehörende "Shopping Mall" kein Interessent fand. Damit kippte die Gesamtkalkulation. Hinzu kommt, daß es schon jetzt ein Überangebot an Ladenfläche gibt.


"Angesichts der Marktlage muß der Investor vor weiteren Überlegungen zu einer Vergrößerung der Einzelhandelsfläche plausibel machen, wie die bereits vorhandene Fläche genutzt werden kann", fordert die Handelskammer. Drastischer formuliert es die Gewerkschaft Verdi: "Würden die Pläne Realität, würde der im Einzelhandel tobende, mörderische Wettbewerb weiter verschärft." Aus Sicht des Senats macht das Projekt nur Sinn, wenn die "Arena Bremen" Besucher von weither anzieht. "Wenn herauskommt, daß nur der vorhandene Kuchen an Kaufkraft umverteilt wird, dann hätte man sicher ein Problem", heißt es im Rathaus. Manche Politiker sorgen sich auch, daß aus dem Spielerparadies schnell eine Spielhölle werden könnte.

Einig sind sich alle Beteiligten in einem Punkt: Auf finanzielle Zuschüsse aus der Staatskasse kann kein Investor hoffen. "Es gibt keine Chance, zusätzliches öffentliches Geld zu mobilisieren", betont Regierungschef Henning Scherf (SPD). Kein Wunder, schließlich hat sich der Space Park für Bremen als Schwarzes Loch erwiesen, das schon rund 150 Mio. Euro Steuergelder aufgesaugt hat. dpa




Artikel erschienen am Mo, 26. September 2005
#54

Space-Park ist verkauft!

Antwort auf jwahl, Beitrag #53

Casino, Unterhaltung, Einkaufsvergnügen

Rathaus hält an bisherigen Eckpunkten für Space-Park-Investor fest / Nimmt Space Center wieder Betrieb auf?

Von unserem Redakteur
Christian Dohle

BREMEN. Seit Monaten verhandelte die Dresdner Bank mit potentiellen Investoren über einen Space-Park-Verkauf, am Ende ging es ganz schnell. Vor gut einer Woche lief die Exklusivitätsvereinbarung mit den Israelis aus, am Donnerstagabend schon machte die Bank mit den Kanadiern Nägel mit Köpfen. Gestern wurde das Rathaus über die Einzelheiten des Geschäfts informiert.Casino, Hotel, Entertainment, Shopping - diese vier Schlagworte machen schon seit Monaten die Runde, wenn die Rede auf den Space Park kommt. Verantwortlich dafür ist maßgeblich die kanadische Triple-Five-Gruppe, die sich seit Frühjahr offiziell um die derzeit leer stehende Space-Park-Immobilie bemüht. Zur Erinnerung: Nachdem sich das Space-Center nur kurz über Wasser hielt und im Herbst vor einem Jahr seine Tore schloss, suchte die Dresdner Bank als Haupteigentümer der Immobilie einen neuen Investor. Als einer der heißesten Kandidaten kristallisierte sich nach der Ausschreibung relativ schnell die Tripel-Five-Gruppe heraus, die ihrerseits in Edmonton und Minnesota riesige Einkaufszentren betreibt. Mehrere Nummern größer zwar als in Bremen angedacht, von der Konzeption aber das Vorbild.Heiner Heseler, Planungschef und quasi Space-Park-Beauftragter im Rathaus, sowie Wirtschaftsstaatsrat Uwe Färber setzten sich sogar eigens in den Flieger, um in Kanada zu verhandeln und sich das Triple-Five-Referenzobjekt aus der Nähe anzuschauen.Im Sommer gab es dann für die Kanadier einen empfindlichen Dämpfer: Als man sich mit Bremen und der Dresdner Bank nämlich trotz eines Vierteljahrs intensiver Verhandlungen nicht einig wurde, hatten die in Israel agierende Elbit Medical Imaging plötzlich die Nase vorn. Die Israelis sicherten sich die Exklusivität für die weiteren Verhandlungen und waren plötzlich Anwärter Nummer eins.Während Bürgermeister Henning Scherf (SPD) den Israelis in zwei Briefen Eckpunkte für einen möglichen Einkaufs- und Vergnügungspark an der Weser zusicherte, gibt es eine solche Vereinbarung mit den Kanadiern dem Vernehmen nach nicht. Allerdings, so die Haltung im Rathaus, sollen die im Senat abgestimmten Scherf-Briefe als Anhaltspunkte gelten. Einhellige Auffassung: Mehr soll es nicht geben.Ungeklärt ist noch, wie viele Spieltische und Spielautomaten die Kanadier betreiben dürfen. Und auch über die Spielbank-Abgabe wird noch zu reden sein. Denn schon Anfang des Jahres hatten die Kanadier angekündigt, dass sie einen deutlich niedrigeren Satz wünschen.Hoffnung gibt es wieder für die Attraktionen des Space-Centers. Sie könnten, so hieß es, unter kanadischer Regie durchaus wieder den Betrieb aufnehmen.


Quelle: www.weser-kurier.de
#55

RE: Space-Park ist verkauft!

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #54

Haubstsache die Fahrgeschäfte bleiben drin und das sie nicht auf die Ide kommen die Fahrgeschäfte umzubauen in Atlantes oder sowas.Wir brauchen noch was Spaciges in Deutschland, Phantasialand baut ja Galaxy schon um.:9
#56

RE: Space-Park ist verkauft!

Antwort auf sven, Beitrag #55

Letzte Bearbeitung am 19-Nov-05 um 14:57 Uhr ()
Niedersachsen ist doch kein Bundesland mit soo hoher Arbeitslosigkeit. Ich verstehe nicht, das das so schwierig ist Einzelhandelsgeschäfte für die Shopping Mall zu bekommen!
#57

RE: Space-Park ist verkauft!

Antwort auf Gevo, Beitrag #56

Niedersachsen???? Ähm, seit wann gehört Bremen zu Niedersachsen ?????

:7
#58

RE: Space-Park ist verkauft!

Antwort auf PHL Fan 20, Beitrag #57

>Niedersachsen???? Ähm, seit wann gehört Bremen zu Niedersachsen ?????
>
>:7

Sorry, mein Fehler. Habe nicht nachgedacht. Natürlich ist Bremen ein eigenes Bundesland!
#59

RE: Space-Park ist verkauft!

Antwort auf Gevo, Beitrag #58

Noch dazu eins mit sehr hoher Arbeitslosigkeit...

Jakob
#60

RE: Space-Park ist verkauft!

Antwort auf jwahl, Beitrag #59

Ich könnte mir durchaus vorstellen,
dass das Gesamtkonzept "Casino"
tatsächlich funktioniert,
wenn man denn möglichst alle Bevölkerungsschichten integrieren kann:
Es muss für den Otto-Normal-Verbraucher bezahlbar bleiben,
der Profi- oder Edelzocker,
der auch viel Geld dort lässt, hat aber sicherlich andere Vorraussetzungen.


Vergangenes Wochenende wurde das Space-Center wiedereröffnet: Im alten Vergnügungsareal um die Cosmosphere fand eine "Erstsemesterparty" statt. Zwar bin ich selbst nicht dagewesen, aber auf den veröffentlichten Bildern sieht es so aus, als wenn man die vielfältigen Möglichkeiten der Licht- und Soundtechnik voll ausgenutzt hätte.
#61

Baustellenbilder 2003

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Hallo zusammen,

durch Zufall bin ich auf einen Bericht auf "http://www.citybeat.de" gestoßen, in dem jemand 45 Baustellenbilder vom Space Park aus dem Jahr 2003 online gestellt hat. Zu finden unter:

http://www.citybeat.de/media/pages.html?what=news&id=2069772

Viel Spaß damit und eine schöne Woche wünscht
Mathias


www.heide-park.org ... denn "organisieren" hilft!
Erste und mit die größte private Heide-Park Homepage weltweit.
Der Insider mit dem direkten Draht zum Heide-Park.
#62

Artikel: Park der guten Hoffnung

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Hallo!

Ein trauriger Artikel aus der taz:

Park der guten Hoffnung

Hunderte verloren ihren Job, als das Space Center, der Bremer Indoor-Freizeitpark, vor gut einem Jahr auf dem harten Boden der Realität aufschlug. Viele warten noch heute auf ihr letztes Gehalt. Und viele träumen noch immer von einem Neustart des Projekts


Ölen, schmieren, bewegen. Von links nach rechts, von unten nach oben. Und wieder zurück. An, aus. Saugen, fegen, wischen. Und weiter warten. Acht Fahrgeschäfte muss Bernd Hollwedel betreuen, gut 150 Lichteffektgeräte, die nicht mehr leuchten, regelmäßig in Bewegung setzen. Hollwedel pflegt, was niemand mehr nutzt. Seit über einem Jahr. "Werterhaltung" heißt das im Jargon der Insolvenzverwalter.

Hollwedels Arbeitsplatz ist berühmt in Bremen. 16.000 Quadratmeter überdachter Freizeitpark, samt 3D- und 4D-Kino. Alles leer, alles außer Betrieb. Und alles wartungsbedürftig. Der Galaxie-Express etwa: Die Wagen, die einst durch die Betonhalle brausten, stehen auf Hartgummirädern. "Wenn wir die nicht ständig von der einen in die andere Ecke schieben", erklärt Hollwedel, "dann dellt das". Auch den Space Shot hinten auf der Plaza lässt er starten. Nicht wegen der Höhenflüge. Sondern gegen die Standkorrosion.

Als das Bremer Space Center im September 2004 nach ganzen neun Monaten seine Tore wieder schloss, brachte das die Bedienmannschaften, die KassiererInnen und die AnimateurInnen um ihren Job. Der frühere Technik-Chef dagegen durfte bleiben: den Stillstand warten. Seit Oktober ist auch er nur noch auf Honorarbasis beschäftigt, sein Vertrag muss jeden Monat neu verlängert werden. Mit dem Gedanken an ein endgültiges Aus für das Raumfahrt-Vergnügungs-Experiment an der Weser will Hollwedel sich dennoch nicht anfreunden. "Ich glaub' noch daran, dass das Space Center eine Zukunft hat", sagt er. Es klingt fast trotzig.

***

Timo Meyer hat der Zukunft, seiner eigenen zumindest, schon mal auf die Sprünge geholfen. Sie liegt in Walle, zweieinhalb Kilometer Luftlinie vom Space Park entfernt. 50 Quadratmeter misst sein neues Reich, Erdgeschoss, alles selbst renoviert. 1,10 Euro will Meyer für die Tasse Tee, der Apfelkuchen ist von seiner Großmutter, die Espresso-Maschine hat er bei einer Zwangsversteigerung erstanden. "Kaffeesatz" hat Meyer sein Café genannt. Die Wand neben der Theke ziert eine Ausgabe der New York Times, von 1969. "Men walk on moon", prangt die Schlagzeile. Ein bisschen Raumfahrt muss schon sein.

Auch im Schaufenster: Neben Kaffeebechern und Bremensien liegen Baseball-Kappen mit aufgesticktem Wankel, dem Space Park-Logo. Meyer verkauft sie auch auf Flohmärkten, ein Dutzend pro Woche. Die Restbestände an Mützen dürften noch Jahre reichen.

Sieht man von den Planern ab, war Meyer vielleicht der erste Mitarbeiter des Space Center, zumindest der erste im Geiste. Schon in den 90ern, als ein Modell des Einkaufs- und Erlebniszentrums ausgestellt ist, schickt der Weltraum-Fan eine Blindbewerbung los. "Für mich war klar: Das willst du", sagt er: "Anderen Leuten Spaß machen, das ist ein Glücksgefühl."

Eine Antwort auf seine Bewerbung bekommt Meyer nie. Acht Jahre später, als die Eröffnung des Freizeitparks in Sicht rückt, steht der gelernte Textilkaufmann dennoch wieder auf der Matte, wie Tausende von Jobsuchenden. Diesmal hat er mehr Glück. Als Leiter der Kostümabteilung lässt er Hosen und Hemden auf Maß schneidern, "Phaser" anfertigen, Lichtwaffen, Science-Fiction-Uniformen designen. Meyer holt einen Nachbau des Mondautos an die Weser, Original Raumanzüge. "Ganz exquisite Sachen", unterstreicht er und guckt dabei ganz fest durch seine durchsichtige Brille.

"Einen cooleren Job konnte man gar nicht haben", schwärmt er: "Man ging in den Freizeitpark, nicht zur Arbeit." Meyer ging zwölf Monate hin. Dann wollten die Dresdner Bank und die Stadt Bremen keine weiteren Kredite mehr geben. Ein endgültiges Aus? "Mit der richtigen Finanzierung und Struktur läuft so'n Ding - auch in Bremen", ist Meyer überzeugt. Der Glanz in seinen Augen kommt nicht nur von den Thekenlichtern. "Wenn die mich anrufen würden", sinniert er über seine früheren Arbeitgeber, "ich würde es heute noch machen". Eigenes Café hin oder her.

***

An den 27. August 2004 kann sich Mefi Z. noch gut erinnern. An das Radio morgens, das schon verkündet: Das Space Center wird heute allen Beschäftigten kündigen. An die teils niedergeschlagenen, teils wütenden KollegInnen. Mefi Z. sieht noch vor sich, wie einer der Chefs durch die Halle läuft, die Bedenken zerstreut, "ich sag' euch heut' Abend, wie's weitergeht" erzählt, und dass alle nach der Arbeit ins Star Trek-Theater kommen sollen. Die Ansprache dort fällt knapp aus. Der Chef weist auf drei Pappkartons. "Hier sind die Kündigungen", soll er gesagt haben, "alphabetisch sortiert. Da kann sich jeder seine mitnehmen." Und dass die 1.000 Gäste, die gleich eine Veranstaltung gebucht hätten, doch bitte anständig betreut werden sollten.

Mefi Z., die Näherin, und Timo Meyer, ihr Teamleiter, sind unter den letzten, die gehen. Sie sammeln die Uniformen wieder ein, die niemand mehr tragen wird, hängen sie in den Schrank, legen die Hemden ins Regal. Der Faden in der Nähmaschine bleibt. "Wir haben unsere Abteilung so hinterlassen, als wenn wir am nächsten Tag wieder anfangen würden", erinnert sich Mefi Z. "Mefi vom Arbeitsamt", stellt sie sich inzwischen vor.

***

Die Bundesagentur für Arbeit richtet damals, nach der Massenkündigung, einen Sonderschalter ein. Auch Meyer spricht dort vor. "Sie sind doch schon über 30", erfährt er: "Sie sind nicht mehr vermittelbar."

Immerhin: Meyer hat sein letztes Gehalt voll ausgezahlt bekommen. Dutzende andere warten darauf bis heute. Auf ihrem Zeitarbeitskonto, teilt ihnen die Geschäftsführung mit, hätten sich Minusstunden angesammelt, die sie mit ihrem Urlaub und ihrem Restlohn verrechnen müssten. Das ist zwar illegal. Bis aber die Gerichte Recht sprechen können, hat die Space Center Betriebs GmbH längst Konkurs angemeldet. Die Lohnforderungen der Ex-Beschäftigten wandern auf die Gläubiger-Liste des Insolvenzverwalters, ganz weit nach hinten. Maximal mit einem Bruchteil des ihnen zustehenden Geldes können sie noch rechnen, und auch das erst bei Abschluss des Insolvenzverfahrens.

***

Seit dem 18. November 2005 ist alles anders, irgendwie. Zwar schäumt Timo Meyer weiterhin Latti Macchiati auf. Bernd Hollwedel schaut weiter nach der Achterbahn. Und Mefi Z., die Näherin, sucht noch immer nach einem Job, der ihr länger als drei Monate bleibt. An jenem Freitag aber meldet das Radio: "Bremer Space Park verkauft". Für einen zweistelligen Millionenbetrag. An die kanadischen Investoren von Triple Five. In Meyers Café steht das Telefon nicht mehr still.

Es sind die Ex-KollegInnen. Die arbeitslosen, die ab und an im Café vorbeischauen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Und die, die längst einen anderen Job gefunden haben. Die umgezogen sind, weg von Bremen. Sie alle haben nur eine Frage: Geht es jetzt weiter? Auch Meyer greift zum Hörer, erzählt, was passiert ist. "Ich würde jederzeit wieder zurückgehen", versichert Mefi Z.

Triple Five hat die Immobilie gekauft, mehr nicht: die Halle, in der sich das Space Center eingemietet hat, und die gigantischen, niemals benutzten Ladenpassagen. Was genau die neuen Eigentümer vorhaben, ist unklar. Von einer Spielhalle ist die Rede, mit tausenden von Automaten. Von einem Raumfahrt-Erlebnispark mit Galaxie Express und Star Trek Borg Encounter spricht niemand.

Meyer löst die Hände von der Theke, bückt sich. Zwischen Sandwichs und Kaffeetassen zieht der Coffeebar-Betreiber einen hölzernen Ring hervor, groß wie ein Kuchenteller, mit einem aufgeschraubten Edelstahl-Flansch. Seine Finger spielen mit dem Bajonettverschluss. Der Ring ist ein Helmring. Der Aufsatz für den Raumfahrerhelm. Der Anfang vom eigenen Raumanzug.

***

Bernd Hollwedel verlässt den Borg Encounter, die virtuelle Raumfahrt-Mission. Auch er, der Wartungs-Beauftragte, wartet. Wartet auf eine Entscheidung: Ob und wie es weitergeht.

Hollwedel läuft durch die Schleuse, vorbei an den Schaltschränken, in denen nichts mehr piept und blinkt, tritt hinaus in die große Halle. Nüchternes Arbeitslicht erhellt den Raum, von Weltraumstimmung keine Spur. Hollwedel folgt den grauen Schienen auf dem Boden. Hinter einer Biegung stehen schlichte Wägelchen. Zu Space Center-Zeiten chauffierten sie die BesucherInnen durch ein dunkles Nichts, aus dem fliegende Roboter die Gäste attackierten. Die mussten sich mit Laserwaffen wehren. Bei Helligkeit haben die außerirdischen Angreifer jeden Schrecken verloren. Wie gelbe Plastikschüsseln, die man auf den Kopf gestülpt hat, sitzen sie auf ihrer Halterung, mit gebogenen Beinen, die an der Unterseite hervorragen. Die Schüsse aus den "Phasern", erläutert Hollwedel, hätten die Roboterwesen zwar vom Angriff auf die BesucherInnen abgebracht. Endgültig "deaktivieren" konnte man die Bewohner des Alls aber nicht. Sie nahmen sich nur den nächsten Eindringling vor.

Armin Simon


Quelle: taz Bremen Nr. 7854 vom 24.12.2005

Gruß,
Frank
#63

Onrider übernimmt Park!

Antwort auf TheOnlyOne, Beitrag #62

Hi,

Jemand bei Onride möchte doch seinen eigenen Freizeitpark eröffnen, ok er hat das geld(ca 9. mio) erst in ca 10 Jahren, aber wenn der Space Park bis dahin weiter so schick gewartet wird vom lieben Mechaniker, dann kann er ihn ja übernehmen, mehr Wert wird er bis dahin eh nicht mehr Wert sein. *g*

http://www.onride.de/viewtopic.php?t=20043&8253




Mit bei FZPW wohlfühlende Grüße,


Dennis alias -B-L-I-T-Z->


WWW.T-F-E.DE Fahr mit!
#64

Wieder Sand im Getriebe?

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Space Park: Wieder Sand im Getriebe?
Verkauf der Dresdner Bank an Triple Five ist noch nicht über die Bühne gegangen

Von Elisabeth Gnuschke


BREMEN - Zocker müssen wohl noch ein wenig auf ihr kleines Las Vegas im leerstehenden Space Park warten. Noch gehört die Immobilie, die auch Bremen für Erschließung und Infrastruktur einige Millionen gekostet hat, der Dresdner Bank. Gestern kursierten in Bremen gar Gerüchte, dass die potenziellen Käufer von Triple Five Zahlungstermine nicht eingehalten hätten.

Sehr zur Freude Bremens hatte es Ende November 2005 geheißen, der Vertrag zwischen den kanadischen Spezialisten für Shopping- und Vergnügungsmalls und der Dresdner Bank sei perfekt. Triple Five wolle ein Spielerparadies im großen Stil aufziehen - begleitet von einem riesigen Einkaufszentrum. Dieser Bereich sah bisher aufgrund eines fehlenden Ankermieters überhaupt noch keine Kunden, während das Raumfahrtcenter etwa ein Jahr überlebte.

Bremen selbst, das sehr daran interessiert ist, dass in die Immobilie Leben einzieht, hatte Gespräche mit den kanadischen und mit israelischen Interessenten geführt. Die Dresdner Bank gab vor wenigen Wochen Triple Five den Zuschlag.

Vereinbarte Zahlungen für den Space Park soll sie allerdings bisher nicht bekommen haben, sickerte gestern durch. Die Bank gab sich gestern auf Nachfrage unserer Zeitung zum Thema Space Park sehr zurückhaltend. "Wir haben einen bestehenden Kaufvertrag mit einem Investor und gehen davon aus, dass dieser umgesetzt wird", sagte Martin Halusa - und vermied sogar, den Namen Triple Five zu nennen. Er bestätigte allerdings, dass sich der Space Park immer noch in den Händen der Dresdner Bank befinde. Man stehe jedoch laufend im Kontakt mit dem Investor. Zum weiteren Ablauf des Verfahrens wollte sich der Sprecher aus Frankfurt ebensowenig äußern wie zu möglichen Zahlungen oder nicht eingehaltenen Fristen.

Nun denn, man darf gespannt sein, wie es mit dem Space Park weiter geht.
[18.01.2006]

Quelle: Verlagsgruppe Kreiszeitung (etwas nach unten scrollen)
#65

Space Park weiter zum Verkauf

Antwort auf Maaahzel, Beitrag #64

Moin!

Eine Kurzmeldung zum aktuellen Stand:

Space Park weiter zum Verkauf

Die Dresdner Bank verhandelt nach eigenen Angaben weiter über einen Verkauf des Bremer Space Parks. Der bisherige Käufer, der kanadische Investor Triple Five, hat vom vereinbarten Kaufpreis bisher nur eine Anzahlung geleistet. Man wolle nun klären, ob Triple Five überhaupt noch Interesse an der Immobilie habe, hieß es. Nach Informationen von buten un binnen verhandelt die Bank auch mit einer englischen Investorengruppe.


Quelle: taz Bremen vom 1.2.2006

Gruß,
Frank
#66

RE: Space-Park wird geschlossen

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Moin,
habe zufällig noch ein paar Baubilder vom Space Center gefunden, keine Ahnung ob diese hier schonmal geposted worden sind:

http://www.citybeat.de/media/pages.html?what=news&id=2069772
#67

RE: Space-Park wird geschlossen

Antwort auf ciacomix, Beitrag #66

Letzte Bearbeitung am 22-Mar-06 um 19:46 Uhr ()
Es wurde grade im NDR Fernsehen gemeldet das die Dresdner Bank den Space Park an eine britische Investorengruppe verkauft hat...

edit: Presseartikel zugefügt...

Cardinal erwirbt Space Park in Bremen / Cardinal will den Erlebnis- und Einkaufspark umgestalten
Leser des Artikels: 24

London, UK / Frankfurt am Main (ots) - Cardinal Asset
Management erwirbt den "Space Park" in Bremen. Cardinal plant die
Umgestaltung und den Relaunch des Großprojekts in ein lebendiges
Einkaufs-, Handels- und Freizeitcenter für die Stadt Bremen.



Das erworbene Gelände umfasst das Grundstück sowie alle Erlebnis-
und Einkaufseinrichtungen des 26 Hektar großen ehemaligen
Werftgeländes drei Kilometer nordöstlich des Bremer Stadtzentrums.

Das gesamte Projekt hat eine vermietbare Netto-Fläche von ca.
100.000 Quadratmetern inklusive Indoor-Einkaufszentrum,
Mulitplex-Kino IMAX mit zehn Leinwänden, Hotel mit 162 Zimmern sowie
Freizeit-Indoor-Park.

"Cardinal wird im Hinblick auf die Fertigstellung des
Umgestaltungsplans für den Space Park in den kommenden Monaten sehr
eng mit der Gemeinde und der Stadt Bremen zusammenarbeiten", erklärte
Nick Corcoran von Cardinal. "Wir wollen ein dynamisches Umfeld und
ein herausragendes Einkaufs- und Ausflugsziel schaffen, von dem die
gesamte Region profitiert".


Über Cardinal:

Cardinal Asset Management Limited ist eine Asset Management
Gesellschaft, spezialisiert auf Absolute Return Erträge für
institutionelle Investoren und vermögende Privatanleger. Das
Kerngeschäft umfasst Infrastrukturentwicklung,
Immobilieninvestitionen und -management sowie Portfolio Management
mit klassischen und alternativen Asset-Klassen.
Die Gesellschaft wurde gegründet von Nick Corcoran und Nigel
McDermott. Cardinal unterhält Büros in London und Dublin.


Originaltext: Cardinal Asset Management
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=61626
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#68

RE: Space-Park wird geschlossen

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

aus dem Spiegel Online


SPACE PARK

Bremen verramscht seine Investitionsruine


Ein englischer Immobilienfonds hat die Bremer Investitionsruine "Space Park" gekauft. Der Senat ist sein Sorgenkind los. Doch Jubel kommt nicht auf - denn noch ist unklar, was der neue Besitzer mit dem Pleitebau vorhat.

Bremen - Den "Himmel auf die Erde holen" wollten die Betreiber des Bremer Space Parks, als sie Anfang 2004 das Weltraumerlebniscenter eröffneten. Rund 480 Millionen Euro hatten private Investoren in das Projekt investiert, 150 Millionen Euro das Land Bremen. Der Park sollte dem notorisch klammen Stadtstaat zu mehr Prestige, Arbeitsplätzen und Einnahmen verhelfen.

Zwei Jahre später geht es für Bremen nur noch darum, dass in die 26 Hektar große Investitionsruine im Stadtteil Gröpelingen endlich wieder "Leben reinkommt", wie es Senatssprecher Klaus Schloesser im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE ausdrückt. Das ist nun absehbar, denn der Londoner Finanzinvestor Cardinal Asset Management hat den verwaisten Vergnügungspark nach wochenlangen Verhandlungen der Dresdner Bank abgekauft. Unklar ist, wie das "Leben" nach dem schief gegangenen All-Abenteuer genau aussehen wird.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte Bankensprecher Martin Halusa mit. Der Immobilienfonds wird aber vermutlich nur einen Bruchteil der zuvor investierten Summe geboten haben. "Viel Beton für wenig Geld" hätten die Londoner für das Areal erhalten, zitiert der "Weser-Kurier" ein Mitglied des Bremer Senats. Die Briten seien hohe Immobilienpreise gewöhnt, da müsse ihnen der Space Park wie ein Schnäppchen vorgekommen sein.

Doch was wird aus dem riesigen Einkaufs- und Freizeitzentrum, dem Hotel mit 162 Zimmern und den zehn Kinosälen? Nick Corcoran, Gründer von Cardinal Asset Management, teilte bislang lediglich mit, dass man beim Umbau auf dem ehemaligen Werftgelände "sehr eng" mit den Bremer Stadtvätern zusammenarbeiten wolle. Ziel sei ein "dynamisches Umfeld und ein herausragendes Einkaufs- und Ausflugsziel", von dem die gesamte Region profitiere.

Ärger mit Triple Five aus Kanada

Solch hochtrabenden Pläne hatten auch die Vorbesitzer beim Start gehabt. Doch im September 2004 war das Weltraumerlebniscenter nur sieben Monate nach seiner Eröffnung dicht gemacht worden - zu wenig Besucher. Und in die Läden der 44.000 Quadratmeter großen Einkaufsmeile zog nie jemand ein. 300 Beschäftigte verloren damals ihren Job.

Seitdem war immer wieder versucht worden, einen Käufer für den Weltraumrummel zu finden. Im November vergangenen Jahres war das Center an das kanadische Unternehmen Triple Five veräußert worden. Unbestätigten Medienberichten zufolge sollten die Nordamerikaner lediglich 55 Millionen Euro zahlen. Doch die Dresdner Bank trat wenig später von dem Kaufvertrag zurück. Der Deal soll gescheitert sein, weil die Kanadier nur die erste Rate in Höhe von 1,5 Millionen Euro zahlten.

Bei den Kaufverhandlungen hatte Triple Five einen anderen Interessenten überboten, das israelische Unternehmen Elbit Medical Imaging. Nun wird spekuliert, ob die auf das Bauen von Einkaufszentren spezialisierte Firma aus Tel Aviv wieder mit von der Partie ist. Da Cardinal Asset Management nur ein Finanzinvestor ist, der bislang nicht als Projektbetreiber in Erscheinung trat, wird in Bremen davon ausgegangen, dass die Briten einen Partner für den Relaunch des Space Parks aufbieten werden.

Angst vor Spekulanten

Schon wird heftig über die Absichten der neuen Besitzer spekuliert. "Wir sind überhaupt nicht froh, dass der Space Park an einen Hedge-Fonds verkauft worden ist", zitiert der "Weser-Kurier" die Grünen-Fraktionschefin Karoline Linnert. Denn ein international tätiger Finanzdienstleister sei "weniger am Betrieb eines Objektes als an Spekulationsgeschäften interessiert".

Auch ihre Parteikollegin Helga Trüpel sieht in dem Verkauf des Parks noch keinen Grund zur Freude. "Es muss klar sein, was die vorhaben", sagte sie zu SPIEGEL ONLINE. "Und ist das dann für Bremen verträglich?" Als die Kanadier das Center übernehmen wollten, war auch von einem gigantischen Spielkasino auf dem Areal im Nord die Rede - ein Plan, den die Grünen ablehnen.

Mit dem Space Park könnten die neuen Besitzer "nicht machen, was sie wollen", stellt Senatssprecher Schloesser klar. Die Briten hätten das Objekt quasi "gekauft wie besehen". Es würden noch die jetzigen Bebauungspläne gelten, und eine Kasinoerlaubnis existiere nicht.

Fest steht offenbar nur, dass der Name Space Park verschwindet soll. Wer will schon den Titel eines gescheiterten Weltraum-Projekts übernehmen?



© Spiegel-Online

Im Original-Beitrag ist auch noch eine Bilderstrecke verlinkt.

Grüße,
Olli
#69

Spacepark eröffnet im kommenden Jahr wieder

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Spacepark eröffnet im kommenden Jahr wieder
Dienstag, 6. Juni 2006, 14.57 Uhr

Der Bremer Spacepark soll Ende kommenden Jahres wieder eröffnet werden. Das teilte der neue Besitzer der Gröpelinger Immobilie, der britische Finanzdienstleister LNC, im Bremer Rathaus mit. "Wir planen dort ein Einkauf- und Freizeit-Center ", erklärte der LNC-Vorstandsvorsitzende McCabe. Ob dabei die Themen Raumfahrt und Zukunft erhalten bleiben, ist noch offen. "Wir haben uns noch nicht dagegen entschieden", so McCabe. Außerdem will er das Gelände des Spaceparks vergrößern, um dort dann zusätzlich auch noch Wohnungen und weitere Parkplätze zu bauen. Zum Einzelhandel erklärte er, man spreche zur Zeit mit vielen Einzelhandelsketten und er sei sehr erfreut über das große Interesse. Aber Konkretes gebe es noch nicht. Ähnlich sehe es im bisherigen Space-Center aus. Aber man glaube an den Erfolg des Projektes und den Nutzen für Bremen. Das Unternehmen LNC ist hauptsächlich in Großbritannien und Irland sowie in Übersee aktiv. Nach Angaben des Unternehmens ist der Spacepark das größte Projekt auf dem Kontinent.
Quelle: http://www.radiobremen.de/nachrichten/meldung.php3?id=27852

MfG
Tobias

Google, dein Freund und Helfer.
#70

RE: Space-Park wird geschlossen

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Syker Kreiszeitung berichtet:

Space Park: "Ein wahres Schnäppchen"

Irische LNC Group hat dem Investor "Cardinal Asset Management" das Areal abgekauft / Preis: 60 Millionen Euro

BREMEN (lni)Der Space Park hat einen neuen Eigentümer. Der Käufer, die LNC Group aus Irland, sei seit sechs Wochen im Besitz der Immobilie und arbeite derzeit an einem Entwicklungskonzept, sagte gestern Senatssprecher Klaus Schloesser. Kurz zuvor hätten sich Vertreter des Unternehmens und der Landesregierung zu ersten Gesprächen getroffen. Der Kaufpreis betrage rund 60 Millionen Euro. Dies sei für den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Bill McCabe, ein "wahres Schnäppchen" gewesen.

Genaue Details zum geplanten Konzept, das Freizeit-, Einkaufs- und Handelsmöglichkeiten enthalten soll, seien noch nicht spruchreif. Ob die Idee der Raumfahrt weiterhin eine Rolle im freizeitorientierten Bereich des einstigen Space Parkes spielen wird, ist unklar. Als Ziel sei die Umsetzung bis Ende 2007 geplant. Fest stehe auch, dass der Einzelhandel eingebunden werden soll.

Schloesser sprach von einer "neuen Ära für Bremen". Regelmäßige Kontakte zwischen dem neuen Besitzer und dem Senat seien geplant. Der im März 2006 als Käufer benannte Investor "Cardinal Asset Management" soll für die LNC Group als Makler und Vermittler gearbeitet haben.

Der Space Park in Bremen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 500 Millionen Euro war ein Erlebnispark zu den Themen Science-Fiction und Raumfahrt. In einem angeschlossenen, 44 000 Quadratmeter großen Einkaufszentrum hatte sich nie ein Geschäft angesiedelt. Dies brachte die Gesamtkalkulation durcheinander. Im September 2004 wurde er mangels Besuchern nach nur sieben Monaten geschlossen. Seitdem gab es immer wieder Spekulationen über eine neue Nutzung des Areals. In das Projekt hatte das Land Bremen rund 150 Millionen Euro Steuergelder investiert.

[07.06.2006]
#71

RE: Space-Park wird geschlossen

Antwort auf jwahl, Beitrag #70

Bin neu hier im Forum, war zwar schon lange stiller Mitleser, werde mich jetzt aber in Zukunft hier beteiligen! Ich persönlich war sehr enttäuscht, als der Space Park geschlossen wurde. Mir persönlich hat er sehr gut gefallen, auch wenn es viele Mankopunkte gab. Zum einen war halt der hohe Eintrittspreis von 24,- für einen Indoorpark, wo ich innerhalb von 3-4 Stunden bei viel Besucherandrang durch bin. Die Monitore des Galaxy Express waren schlecht aufgelöst und dass man den Helm festhalten mußte versaute meiner Meinung nach sehr den Effekt. Die Mitarbeiter in den Preshows waren teilweise einfach nur unmotiviert und schafften es einfach nicht den Besucher in die Story der jeweiligen Attraktion einzuführen. Die deutsche Synchro von Stargate war auch mehr als lächerlich. Trotz alledem war das Projekt hier im Norden einzigartig und ich trauer dem Park echt hinterher.
Man hätte vieles anders machen können. Der Galaxy Express hätte genauso gut ein Spinning Coaster wie die Winjas im Phantasialand sein können und der Andrang hier wäre höher gewesen. Die Lösung den Space Shot nach draussen zu versetzen ist völliger Mist. Es geht auch anders, siehe Phantasialand. Hier hätte man einen schönen spacigen Turm gestalten können mit Lasern und der Space Shot wäre nicht eine nullachtfünfzehn Jahrmarktattraktion gewesen. Borg Encounter war absolut genial und hätte nicht verbessert werden müssen. Das Angebot war aber dennoch zu mau. Ein paar mehr Attraktionen, auch speziell für Kinder, siehe Wuze Town hätten das Ganze abgerundet.
Ich freue mich natürlich dass der Park seine Pforten nächstes Jahr wieder öffnet, doch wie oben schon geschrieben, steht ja nicht mal fest, ob der Freizeitpark wieder öffnet, bzw. ob dieser die Thematik Space noch haben wird. Ich kann nur darauf hoffen. Man sollte ruhig noch ein wenig anbauen oder ein paar der Einzelhändlerflächen zum Park hinzu nehmen, vielleicht eine Themenfahrt und einen besonderen Coaster noch integrieren und den Eintrittspreis auf 15,- runterschrauben, dann läuft der Laden "vielleicht". Ich hoffe der Investor entscheidet sich für die Freizeitparksüchtigen, denn hier oben ist einfach nicht viel ohne das man 3-4 Stunden mit dem Auto fahren muß...
#72

RE: Space-Park wird geschlossen

Antwort auf Tolden, Beitrag #71

Die sollten das so machen wie im Mall of America.
Dort kann man in den Park ohne Ticket, nur man kann nirgens drauf, anverschiedensten stellen kann man dort Punktekarten kaufen und zahlt dann mit der Karte in Punkten an den Fahrgeschäften.:-)
#73

Gary Goddards Meinung zum Space Park / Center Flop

Antwort auf jwahl, Beitrag #70

#74

RE: Space-Park wird geschlossen

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Wer den Stargate Simulator nicht im Space Park erleben konnte, aber ein wenig vom Film mal sehen möchte, kann dies hier tun:
http://www.attractionmedia.com/d_stargate.htm

Coastershop: Lift...Drop...Shop! Comet, die erste Holzachterbahn in 1:87 jetzt bei uns! http://home.nikocity.de/erlebniswelten/064.gif
#75

Bislang ist nichts Erkennbares passiert

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

Bislang ist nichts Erkennbares passiert

Irische Investoren der "Waterfront" streiten mit der Bremer Investitions-Gesellschaft um Grundstücksarrondierungen

Von Klaus Wolschner


BREMENFür 46 Millionen Euro hat die irische LNC-Gruppe im März 2006 den für die zehnfache Summe erbauten Bremer Space Park gekauft. Bis heute ist außer der neuen Beschilderung - der Koloss aus Beton heißt inzwischen "Waterfront" - nichts Erkennbares passiert.

Auf der Webseite, die als Mail-Adresse dient - "lnc-group.de" - findet sich bisher nichts. Und auch unter dem programmatischen Namenszug "http://www.waterfront-bremen.de"; findet sich bisher kein werbender Inhalt.

Hinter den Kulissen ist derweil ein Streit um Grundstücksarrondierungen entbrannt: Einzelne Flächen des rund 20 Hektar großen Projektes gehören noch der Stadt, insbesondere eine benachbarte unter Denkmalschutz stehende alte "Getreideumschlagsanlage". Die irischen Investoren wollen sich das alles sichern. Solange aber noch kein konkretes Betreiberkonzept der LNC-Investoren sichtbar ist, lässt sich der Verdacht nicht ausräumen, dass die LNC das Objekt nur gewinnbringend weiterveräußern will: Das böse Wort von den "Heuschrecken" geht um.

Die LNC sieht das natürlich ganz anders. Der Internet-Auftritt soll in den nächsten Wochen kommen, heißt es bei der LNC, man arbeite daran. Und jüngst wurde ein Brief öffentlich, mit dem die LNC sich bei Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) über die staatliche Bremer Investitions-Gesellschaft (BIG) beschwert hat. BIG-Chef Ulrich Keller baue Hürden auf, anstatt dem Investor zu helfen, das ist der Tenor.

Der Vorgang taucht, wenn auch aus anderer Perspektive, in dem vertraulichen Vermerk auf, in dem die BIG dem Bürgermeister den Stand der Verhandlungen darstellen musste. Die BIG habe "versucht, die in Rede stehenden Themen direkt mit der Geschäftsführung in Dublin zu besprechen", heißt es in dem internen Sachstandsbericht. Und weiter: "Der von der BIG angebotene Termin wurde abgelehnt." Wenn die Chefs der LNC Geschäftspartner einladen, heißt es dazu aus Dublin, dann machen sie das gern selbst; wenn jemand versuche, sich selbst einzuladen, dann sei das nicht die feine englische Art.

Der Brief an den Bürgermeister scheint aber gewirkt zu haben. Die Getreideumschlagsanlage soll nun in einem "Anhandgabe"-Vertrag zu heutigen Preisen zugesichert werden. Auf die Bedingung, dass die LNC zunächst ein "detailliertes Konzept" vorlegen solle, scheint die BIG zu verzichten. Man habe doch das Konzept öffentlich vorgestellt, sagt dazu die LNC.

Und auch bei einem anderen Punkt reibt sich der LNC-Statthalter am Weserufer, Jan Miller, die Augen: Eine Beurkundung der Verträge sei für den 9. Juli "in Aussicht genommen", heißt es in dem Sachstandsbericht der BIG an den Bürgermeister. "Es gibt keinen Beurkundungstermin am 9. Juli", sagt dazu Miller - könne es gar nicht geben, da über den Preis der Getreideanlage noch nie geredet worden sei.

[03.07.2007]

Quelle: Verlagsgruppe Kreiszeitung

Maz

Son Of A Gun
#76

RE: Bislang ist nichts Erkennbares passiert

Antwort auf Maaahzel, Beitrag #75

Zum Thema "Waterfront" gibt es in der gestrigen Online-Ausgabe "Der Welt" neue Erkenntnisse.

http://www.welt.de/hamburg/article1120980/Auferstanden_aus_Investitionsruinen.html

www.gnislew.de | www.infosystem-stadt.de | www.sneakfilm.de | www.blogspiele.de
#77

RE: Bislang ist nichts Erkennbares passiert

Antwort auf Gnislew, Beitrag #76

Wenn man sich durch die neue Website klickt, sieht man, dass zwar alle Mall-Bereiche genutzt und belebt werden sollen, aber ob und was mit den Räumlichkeiten des Space Centers passieren soll, bleibt unklar.

Gibt es vom neuen Eigentümer des Komplexes schon eine eindeutige Aussage zu diesem Thema? Dürfen wir auf eine Wiedereröffnung bzw. Neueröffnung des Parks mit neuem Thema hoffen?

Gruß,
Frank
#78

RE: Bislang ist nichts Erkennbares passiert

Antwort auf TheOnlyOne, Beitrag #77

Wohl eher nicht... zumindest laut Wikipedia (unteres Drittel):

Das Konzept sieht eine Einkaufsfläche von 44.000 m² vor. Hier sollen schon die ersten Interessenten unterschrieben haben. Der Entertainmentbereich soll 20.000 m² umfassen. Die Fahrgeschäfte des Space Park und auch die "Ariane Rakete" werden abgebaut. Das Raumkonzept wird gegen ein maritimes Konzept ausgetauscht. Die Waterfront soll sich zur Weser hin öffnen. Die 800 Meter lange Weserpromenade soll stärker genutzt werden. Vom alten Space Park bleibt nur das Kino CINESPACE erhalten.

Gruß Wutwi
I survived "IMAX München" 17 times!

#79

RE: Bislang ist nichts Erkennbares passiert

Antwort auf Wutwi, Beitrag #78

In demfall good bye Galaxie Express :(
Hoffentlich wird die Bahn nicht eingemottet, sondern irgendwo sonst wieder aufgebaut. Hat mir irgendwie gefallen die Bahn.

DAVEREST
www.eurocoaster.net
Eurocoaster Switzerland
"KATUN... Probably the best Coaster in the World..."
#80

RE: Bislang ist nichts Erkennbares passiert

Antwort auf ECS, Beitrag #79

Das Ph wollte doch ein Darkride, ach ne die haben das Thema Space ja schon abgehackt......

Auf jeden fal muss ich mir dann mal die Mall anschauen wenn die fertig sind, wirt bestimmt lustig und in das Kino wollte ich so oder so schon mal. :)
#81

RE: Bislang ist nichts Erkennbares passiert

Antwort auf ECS, Beitrag #79

>In demfall good bye Galaxie Express :(
>Hoffentlich wird die Bahn nicht eingemottet, sondern irgendwo sonst wieder aufgebaut.
>Hat mir irgendwie gefallen die Bahn.

Also ich finde das die Welt nichts besonderes verpasst, egal was damit geschieht. Ich mag Powered-Coaster, aber das mit dem klapprigen Monitor vorm Gesicht war einfach nur ne Zumutung - Idee gut, Umsetzung mangelhaft.
Die Strecke hatte ich ebenfalls nicht als besonders innovativ in Erinnerung...aber das sollte sie wahrscheinlich auch gar nicht sein, der "besondere" Effekt sollte ja durch das Visuelle geschaffen werden.
#82

RE: Bislang ist nichts Erkennbares passiert

Antwort auf Wutwi, Beitrag #78

Los Heide-Park, das ist DIE Gelegenheit kostengünstig an Darkride-Technologien zu kommen! Konkursmassen aufkaufen hat man unter Tiemann in Soltau ja bereits gekonnt.
#83

RE: Bislang ist nichts Erkennbares passiert

Antwort auf Ronin, Beitrag #82

Dann würde ich mich freuen, wenn der Moviepark zuschlagen würde. Ach ja, warum hat die Familie Tiemann Konkursmasse aufgekauft und wo??

Mattis
#84

OT: Heide Park und Konkursmasse

Antwort auf Matiti, Beitrag #83

Zahlreiche Attraktionen des Heide Parks (WiWaBa2, Monorail, Schiffsschaukel) sind aus der Konkursmasse des Eulenspiegel Parks erworben.

Jakob
#85

Abflug eines Symbols

Antwort auf Maaahzel, Beitrag #75

Letzte Bearbeitung am 27-Mar-08 um 10:51 Uhr ()
BREMEN. Das stählerne Segment löst sich, schwebt erst wenige Zentimeter in die Höhe, dann gewinnt die Rakete in der kalten Vormittagsluft an Fahrt. Statt aber in Richtung Stratosphäre zu enteilen, endet der kurze Flug der "Ariane 4" auf dem Rücken eines Tiefladers. Gestern ging es in Gröpelingen an die Demontage eines Symbols: Der Space Park, der heute bereits den Namen Waterfront trägt, hat seine Rakete verloren.Um vier Uhr ist Christian Tschierschke aufgestanden, um zu sehen, ob der Kran die Baustelle tatsächlich erreicht hat. Verzögerungen hatte es da ohnehin schon gegeben, bei der Anreise wurde der Kran wegen der Witterung mehrfach von der Straße gerufen. Doch in Aufregung hat der bevorstehende Raketenabbau den Chef der Demontage-Firma "Riedl & Tschierschke" nicht versetzt. "Ich habe gut geschlafen", sagt er am Absperrband hinter der Waterfront.Metallische Schläge erklingen, hallende Geräusche aus dem Inneren der Rakete. Drinnen werden dicke Schrauben gelöst, um die Ariane in zwei Hälften zu teilen. Zu diesem Zeitpunkt hat einer der Kräne das obere Segment - 26 Meter lang und rund 30 Tonnen schwer - bereits sicher am Haken, zieht laut Tschierschke mit 15 Tonnen. Dann verlassen die Mitarbeiter die Rakete, und das obere Segment schwebt in einer ruhigen Geste im Halbkreis zum Tieflader - eine beinahe schon sanft anmutende Abschiedsvorstellung.Der zweite Kran hilft, die Raketenspitze in die Waagerechte zu bringen. Die Ariane wird noch an diesem Tag in die Kap-Horn-Straße gefahren, wo sie mit den weiteren Attraktionen des ehemaligen Space Centers eingelagert wird. Auf 4000 Quadratmetern liegen hier bereits, sorgsam eingepackt, Stahlkonstruktionen, "Außerirdische" und Science-Fiction-Kapseln. Mitte April soll die komplette Ausstattung des gescheiterten Freizeitparks ausgebaut und seefest verpackt sein.Die Verhandlungen über den Verkauf der Space-Center-Innereien laufen, sind aber nach Auskunft der Investoren von LNC noch nicht abgeschlossen. Wohin "Borg Encounter", Stargate-Simulatoren und andere Attraktionen gehen, verrät Sprecherin Britta Zentis noch nicht. In Betrieb waren die Gerätschaften zuletzt am 26. September 2004. Damals schloss der Space Park als größtes Investitionsdesaster der großen Koalition nach nur rund einem halben Jahr Betrieb.Jan Miller, der die Waterfront entwickelt, ist froh. "Natürlich wird der ein oder andere der Rakete nachtrauern", ließ er per Presseerklärung wissen, "doch sie wäre ewig ein Symbol des Space Parks gewesen." Einer derjenigen, die das Schauspiel verfolgt haben, formuliert es deutlicher: "Gut, dass der Krempel endlich verschwindet." Und Tschierschke? Dessen Kommentar lautet: "Keine aufregende Sache." In Finnland, beim Bau eines Kraftwerks, da habe es das Unternehmen mit ganz anderen Sachen zu tun.In der Waterfront soll bis zur Eröffnung im September noch reichlich abgerissen werden. An dem Termin halten die Macher fest, in den vergangenen Wochen seien weitere Mietverträge unterzeichnet worden, heißt es. Die Mondlandschaft im sogenannten "Food Court", einer Ansammlung von Restaurants, ist bereits verschwunden. Hier soll es demnächst lichter und maritimer werden. Auch der Spacewalk hin zum Kino - noch deutlich geprägt vom Science-Fiction-Ambiente - soll bald sein Gesicht verändern.Wenn die Fahrgeschäfte wie der 520 Meter lange "Galaxy Express" aus dem Space Center verschwunden sind, werde auch hier der neue Ausbau beginnen. Allerdings soll der Freizeitsektor bis zu einem Jahr später eröffnen als die Einkaufsbereiche, hatte es zuletzt geheißen. Auch die Außenfassade wird zur Eröffnung noch nicht komplett umgestaltet sein.Draußen ist mit der Rakete das Symbol des Space Centers verschwunden. Die Gründung des "Space Shot"-Sockels macht die restlichen Arbeiten indes aufwendig: Die Anker des unteren Abschnitts sind eineinhalb Meter tief in das Fundament gegossen worden.

Quelle: http://www.weser-kurier.de/btag/btag_1348.php?artid=2008032700981&



Abschied: Die alte Rakete hebt ab
Bauarbeiten an der "Waterfront" gehen planmäßig voran / LNC hält an der Eröffnung im September fest

BREMEN (gn) Abschied vom ehemaligen Space Park: Mit dem gestrigen Abtransport der alten Rakete verschwindet das auffälligste Relikt aus den wenig glücklichen Space-Park-Zeiten. Die neue "Waterfront" kann kommen.

Die Rakete, das Ariane-4-Modell, erinnerte den neuen Investor, die irische LNC-Gruppe, zu sehr an das erfolglose Raumfahrtvergnügungszentrum, das 2004 schloss. Die Eröffnung der umgebauten "Waterfront" ist für September 2008 geplant, bestätigte der Bremer LNC-Chef Dr. Jan Miller.

An Kranseilen schwebte die Rakete bis zum Schwerlast-Transporter - mehr war ihr nicht vergönnt. Der Transporter brachte die beiden etwa 30 Tonnen schweren Bauteile in die einen Kilometer entfernte Kap-Horn-Straße. Dort lagert die Rakete, bis die laufenden Verhandlungen über den Verkauf der Space-Park-Ausstattung abgeschlossen sind, sagte Jan Miller gestern.

Schon vor einer Woche begann die Demontage des zur Rakete gehörenden 65 Meter hohen Gittermastes des "Space-Shot"-Fahrgeschäftes. Der untere Turmabschnitt ist fest mit Zugankern verschraubt, die 1,5 Meter tief im Fundament vergossen sind, um den Belastungen des Fahrgeschäftes standzuhalten. Für den Transport war die einstige Attraktion eigentlich nicht gebaut worden. "Natürlich wird der eine oder andere Bremer der Rakete nachtrauern, doch sie wäre ewig ein Symbol des Space Parks geblieben. Das passt einfach nicht zur ,Waterfront'", begründete Miller den Abbau.

Abbau und Transport organisiert die Riedl & Tschierschke GmbH aus Karben bei Frankfurt. Die hessischen Industriemontage-Experten steuern laut Miller die Zusammenarbeit der beteiligten Bremer Fachunternehmen. Seit Januar werden unter ihrer Leitung sämtliche alten Attraktionen von einer 30-köpfigen Crew systematisch demontiert, katalogisiert und seefest verpackt - schließlich soll nach der Montage alles wieder funktionieren. Größtes Fahrgeschäft aus dem Inneren des Centers ist die Achterbahn "Galaxy Express" mit insgesamt 520 Metern Schienenweg. Auch die drei "Stargate"-Flugsimulatoren sind aufwendig zu demontieren: Jede der 7,5 Meter mal 6,2 Meter großen Kapseln wiegt neun Tonnen. Miller rechnet damit, dass die komplexen Arbeiten Mitte April abgeschlossen sind. "Dann kann auch hier der Neuausbau beginnen."

Das Gebäude erhält neue Zugänge, die Gastronomie-Einheiten am "Food Court" werden zum Wasser hin geöffnet. Fontänen-Brunnen vor dem Haupteingang schaffen "Waterfront"-Ambiente. Innen gehen die Baumaßnahmen laut Miller seit Januar planmäßig voran. Die Mondlandschaft sei verschwunden, der Neuausbau werde maritimer. Der "Starwalk" zum Kino werde verändert und soll ins Mall-System passen. Bis zur Eröffnung des Freizeitbereichs 2009 sollen sämtliche Außenfassaden umgebaut sein.

Der erste Auftrag der Iren an den Generalunternehmer Bögl-Gruppe umfasst den Angaben nach 15 Millionen Euro. Die individuellen Arbeiten für die Mieter sollen im Sommer beginnen. Insgesamt will LNC rund 100 Millionen Euro in das 100 000 Quadratmeter große Areal investieren. • 27.03.2008

Quelle: http://www.kreiszeitung.de/bremenuebersicht/00_20080327003018_Abschied_Die_alte_Rakete_hebt_ab.html
#86

RE: Abflug eines Symbols

Antwort auf Woody, Beitrag #85

> Abbau und Transport organisiert die Riedl & Tschierschke GmbH aus Karben bei Frankfurt.

Immer wieder interessant wie viele Firmen es in unserem 23000 Seelen Kaff so gibt von denen noch nie ein Mensch zuvor jemals auch nur einen Ton gehört hat ;-) (obwohl der Laden ja gar nicht so klein zu sein schein).

CU,
Michael
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#87

RE: Abflug eines Symbols

Antwort auf MIB, Beitrag #86

Falls Interesse besteht, kann ich in den nächsten Tagen ein paar Bilder im "Tagesberichte"-Board posten. Das Gelände / die Halle, in der u.a. Rakete und Shot'n'Drop gelagert werden, gehört zu meinem Arbeitgeber, werd morgen mal mit ner Digicam runtergehen.
#88

Sehr gerne!

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #87

JAJAJAJAJAJAJA!

Danke


---

"RESPEKT, das Dingen rockt wie die Seuche"
#89

RE: Abflug eines Symbols

Antwort auf Woody, Beitrag #85

Was soll eigentlich statt dem Space Park dort in das Gebäude?
Wenn man sich die Pläne auf waterfront-bremen.de ansieht, sind dort Mall A, B und C sowie Food Court in dem Mallbereich geplant. Über das "große Dreieck" ist aber nirgends etwas zu finden.
#90

RE: Abflug eines Symbols

Antwort auf flyer, Beitrag #89

Als wir vor kurzem mal in der Waterfront zu Besuch waren, habe ich mir mal den alten Eingangsbereich zwischen Mall & Cinespace des Space Centers angeschaut. Dort wurde lediglich eine große Wand vorgezogen. Befinden sich dahinter eigentlich immer noch die alte Deko und Teile der Attraktionen oder ist es dort wirklich komplett leer geräumt?
#91

RE: Abflug eines Symbols

Antwort auf Tolden, Beitrag #90

#92

RE: Abflug eines Symbols

Antwort auf flyer, Beitrag #91

Leider erkenne ich auf den zwei Fotos vom Notausgang überhaupt nichts wieder. Wenn ich das richtig verstehe, ist dann tatsächlich alles an Attraktionen und Deko abgebaut worden. Was jedoch ist damit geschehen? Wurden die Rides an andere Parks verkauft. Ich spiele speziell auf den Galacy Express, Stargate & Borg Encounter an. Irgendwie kann man sich so schwer vorstellen, daß all die ganzen Räume und Attraktionen einfach komplett rausgerissen wurden...
#93

RE: Abflug eines Symbols

Antwort auf Tolden, Beitrag #92

>ist dann tatsächlich alles an Attraktionen und Deko abgebaut
>worden. Was jedoch ist damit geschehen?

Der neue Besitzer der Waterfront hatte als Bedingung dass nur alles als Gesamtheit verkauft werden konnte. Man konnte also nicht nur ein Fahrgeschäft kaufen - sondern alles oder nichts.

Naja. Wen überrascht es jetzt dass dann halt NICHTS verkauft wurde. Dann wurde alles sorgfältig abgebaut und eingelagert unweit vom Space Park in einer Lagerhalle. Dort liegt es nun. Ehrlich gesagt wird man's nun wohl auch nicht mehr los denn wer kauft schon mehrere Fahrgeschäfte die in Einzelteilen in Kartons verpackt sind ohne diese je in Funktion anschauen zu können? :'(
#94

RE: Abflug eines Symbols

Antwort auf Gronau, Beitrag #93

Das stimmt wohl. Ich fände Borg Encounter wäre eine tolle Attraktion für den Movie Park. Mir gefiel die Show wirklich sehr gut und würde sehr gut ins Gremlins-Gebäude passen.

Hat hier eigentlich noch irgendjemand altes Material aus dem Space Park, wie Parkmap, Flyer, Fotos und Videomaterial. Ich war bei meinem Besuch damals so doof und habe weder Fotoapparat noch Videokamera mitgenommen, sowie die Parkmap weggeschmissen...
#95

RE: Abflug eines Symbols

Antwort auf Tolden, Beitrag #94

Es gibt wohl Verkaufs versuche um die Attraktionen loszuwerden. Wie ich vor nicht allzu langer Zeit hörte wird zumindest der HUSS Turm in recht kurzen Zeitintervallen einem Unternehmen angeboten.

Der Borg Encounter wird wohl nicht so schnell auftauchen da mit diesem einiges an Liezens verbunden sein dürfte.
#96

RE: Space-Park wird geschlossen

Antwort auf RainbowStar, Beitrag #1

"Der Fliegende Holländer" auf schwimmender Bühne

Videoprojektionen und Lichteffekte unterstützen die Handlung

Bremen - Auf einer schwimmenden Bühne vor dem neuen Einkaufs- und Freizeitzentrum "Waterfront" will das Theater Bremen die Wagner-Oper "Der fliegende Holländer" zeigen.
Am 28. Juni 2008 soll das Stück Premiere feiern, drei weitere Freiluft-Aufführungen am früheren Space Park sind im Juli geplant. "Die Inszenierung wird ein sinnliches Gesamterlebnis", sagte der Generalintendant Hans-Joachim Frey am Montag in der Hansestadt. Eine überdachte Zuschauertribüne soll rund 2500 Musikfreunden Platz bieten. Richard Wagners romantische Oper in drei Akten um die Erlösung eines Geisterkapitäns wurde 1843 in Dresden uraufgeführt.

Für den Auftritt vor maritimer Industriekulisse lässt das Theater eine 40 mal 20 Meter lange überdachte Bühne anfertigen. Generalmusikdirektor Markus Poschner wird das Orchester dirigieren. Als Solisten sollen unter anderem Markus Marquardt, Tina Kiberg und Benjamin Bruns vom Bremer Ensemble auftreten. "Videoprojektionen und Lichteffekte unterstützen die Handlung und verstärken die musikalischen Effekte", erklärte Dramaturg Georg Wegner. Wenn das Projekt gut angenommen wird, will das Theater auch in den kommenden Jahren auf der schwimmenden Bühne Opern zeigen.

Das Einkaufszentrum "Waterfront" soll offiziell erst im Herbst 2008 eröffnet werden. Die Investmentgesellschaft LNC Property Group aus Irland hatte das Gelände des Pleiteprojekts Space Park 2006 gekauft. Der Indoor-Freizeitpark rund um das Thema Raumfahrt und Science Fiction musste 2004 nach nur acht Monaten wegen mangelnder Besucherzahlen wieder schließen.

Quelle: Festspiele.de
#97

RE: Space-Park wird geschlossen

Antwort auf Maaahzel, Beitrag #96

Na, da haben sich ja zwei Projekte gefunden... :+

Jochen

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Coastersandmore für die Wand: www.achterbahnposter.de

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