Format: WMV (320 * 240 Pixel) Grösse: 164 MB Qualität: Ton gut, Bild mittelmässig (passt schon ;-))
Wie gehts nun weiter? Ich könnte die Datei zum Beispiel über Nacht an irgendwen versenden, dauert einfach bei meinem Upload (rund 6 kbyte/s) rund 7h. :-( Ansonsten könnte ich es noch bei meinem eigenen Hochschulwebspace probieren, ich weiss aber nicht, ob ich da 164MB draufkriege. Werde dies noch abklären. Die Alternative wäre immer noch, dass ich die Datei auf einer CD an jemanden sende, der das schneller auf seinen Server laden kann als ich.
Vorschläge?
Das wichtigste ist nun aber, dass die Datei nicht mehr 660 MB gross ist.
Moin ! Ich hab das Video von Bone bekommen, leider kann ich keinen Mirror anbieten, da ich nur 4GB Traffic habe .... Ich sag nur "Schei*e ist das geil " ... Ich hab bis jetzt nur die ersten 15 Min gesehen, aber die waren klasse. Irgendwie wie eine Freak-Show... Selten so geschmuzelt bei einer Freizeitpark-Reportage... TOP!
Wer das Video noch haben will melde sich ebend per INBOX, werde es dann per Mail oder irgendwie anders zuschicken ...
Letzte Bearbeitung am 24-Feb-04 um 17:37 Uhr () Hi,
So - ich habe jetzt das Video gesehen und gebe hier auch mal ein kleines Statement ab.
Um es vorwegzunehmen: Ich fand den Beitrag nicht lustig. Auch nicht zum schmunzeln. Ohne aber, wie einige andere, direkt die Pressefreiheit beschneiden zu wollen und zu hoffen, dass der Film "im Müll landet", habe ich dennoch Bedenken an einer Fernsehausstrahlung ohne irgendeinen gefestigten Rahmen. Der Film könnte in einem entsprechenden Rahmen, mit den nötigen Hintergrundinformationen sicherlich "aufklären". Aber ohne dies, einfach als absolut kommentarloser Zwischeneinwurf im abendlichen Fernsehprogramm, verwirrt er mich.
Vielleicht wäre der Film etwas passendes zb. für einen Arte-Themenabend! "Menschen holen ihre Kindheit nach"; "Menschen, die Erlebnisse der Vergangenheit nicht verarbeiten konnten und was aus Ihnen wurde"; usw...
Einige hier haben offenbar erkannt, dass Dorothea Spohler-Claussen ein psychisches Wrack ist, - finden den Film auf der anderen Seite aber "witzig" und finden Dorothea Spohler-Claussen zb. "nicht bemitleidenswert". Woher das Recht und die Fähigkeit diesen Schritt zu gehen?
Und als Gefahr für den FKF sehe ich diese Frau auch nicht. Vorallem DANK dieser Reportage. Die Hintergründe zu ihrem Verhalten sind klar; Es wird EIN Mensch beschrieben. Ein Freizeitpark, der diesen Film gesehen hat, wird also zwischen Dorothea und anderen Freizeitparkfans differenzieren können.
Und wer kann der Frau schon böse sein? Ist es nicht eher hochanzurechenen, dass eine Frau, die scheinbar eine solch schwarze Vergangenheit hat, lieb und treuselig durch die Freizeitparks läuft, anstatt aggressiv oder gar gewalttätig zu werden? Soll's ja geben.
Was ist die genaue Botschaft des Films? "Wohin Mißhandlungen und eine fehlende fröhliche Kindheit führen können"? Auch hierzu hätte ich mir eine anschließende kurze Erklärung gewünscht.
Zuerst habe ich mich gefragt, ob die reißerische Art des Films, die Schnitt-Technik, die kommentarlose Hinstellung und all dies sinnvoll sind, wenn man über ein solch schwieriges Thema dokumentiert. Aber wahrscheinlich bleiben solche Bilder eben doch eher haften, als die nächste, unzählbare, Diskussionsrunde mit ein paar graubärtigen Proffessoren die mit erhobenem Zeigefinger Ratschläge erteilen. Letzteres bleibt in Seidls Film aus - jeder kann sich, von etwaigen Kommentatoren völlig unbeeinflusst, sein eigenes Bild machen.
Gut oder schlecht? - oder überhaupt? - ich weiß es nicht! Wie oben geschrieben, bedarf der Film einer aufklärenden Rahmenhandlung.
Wahre Worte. Ich selber finde den Film klasse, da er mich auf irgendeine Art berührt hat. Ich finde ihn regelrecht beklemmend. Geschmunzelt habe allerdings auch ich Anfangs, bis mir klar wurde, um welch seelisches Wrack es sich handelt und welch tragischen Hintergrund das alles hat.
Nachdem ich mir das Video jetzt gerade auch einmal angesehen habe, muss ich sagen, dass mich so manch Rakton in diesem Forum erschreckt. Zugegebener Massen sah ich DSC, (der Name ist mir jetzt zu lang um ihn auszuschreiben) nach der ersten Ausstrahlung des Berichtes (ich habe ihn damals nicht gesehen) bzw. der Kommentare auch von DSC selber, eine Person, welche für mich als Mensch problembesetzt war und die man mal lustig bashen konnte, von der ich aber, nach ihren Antworten dachte, dass sie mit soetwas umgehen könne. Das war sicherlich einer meiner Fehler auf den tollen Zug des Opfersuchens aufzuspringen. Nur wie man dieses Verhalten nach dem Film noch weiter auffahren kann, gar das ganze als belustigend und DSC als "nicht bemitleidenswert" erachtet, sondern sie vielmehr dazu benützt um durch verbale Retoriken schnell wieder einen Lacher auf seine Seite zu ziehen. Traurig! Ich denke, dass man in der Reportage mehr als deutlich erkennen kann, dass diese Frau eine psychische Störung hat. Ihre Intention bei selbiger mitzumachen ist hier keinem klar, aber dennoch wird Profilierungssucht gemutmasst. Und dann mal wieder kräftig druff. Da lässt sich doch dann nur Fragen, wer unter diesem Drang im Vordergrund zu stehen leidet. Bei dem, hier dargebotenen Verhalten, könnte ich ja fix reich werden, wenn ich Eintritt für den Besuch in einer Behinderteneinrichtung nehmen würde. Wenn DSC schon lustig ist, müsste so manch einer da ja vor Lachen auf dem Boden liegen. Ich hab mich jedenfalls bis heute gefragt, wie man davon sprechen kann, das Sozialarrangement und Solidarität sinken würde, aber nach dem, was hier um die Gunst eines Schmunzlers gekämpft wird muss ich sagen, dass da doch schon ein gewaltiger Brocken Wahrheit dran ist. Hier sollten vielleicht einige mal darüber nachdenken, ob Ihr Ego wirklich so schwach ist, dass sie selbst psychisch Kranke Menschen klein machen müssen um sich gross zu fühlen. Nur kurz zu der Reportage selber: Es mag sein, dass der Titel der Sendung ungünstig gewählt wurde. IMHO hätte es ein Fragezeichen am Ende des Satzes schon getan um den Zuschauer auf die richtige Bahn zu lenken. Vielleicht erwartete U. Seidel auch nur ein gewisses Einfühlungsvermögen um selber auf die Intention zu kommen. Die melancholische Stimmung passt, meiner Meinung nach, bestens zu dem Befindensbild der vermeindlichen Protagonistin und auch die anderen Interviewten passen in dieses Schema wo sie doch auch andere Seiten des Parks versuchen zu zeigen. Die beiden Szenen mit dem affektierten Gelächter im Gegensatz zu dem gelangweilten Mitarbeiter unterstützt die Grenzen zwischen ´Sein und Schein´. Ich persönlich fand den Film interessant aus psychologischer Sicht über Kompensations- und Verdrängungsverhalten.
Letzte Bearbeitung am 24-Feb-04 um 23:27 Uhr () Mir wurde erst nach einigen Kommentaren wie dem von AssAsSin überhaupt klar was Seidl damit ausdrücken will. Zuerst sah ich in dem Bericht eine leicht verrückte Frau, die eben auf merkwürdige weiße dargestellt, ihre Leidenschaft zu den Parks herzeigt. Das sich in dieser Ansichtsweise der ganze Bericht als Lachnummer darstellt ist klar. Wenn man den Beitrag allerdings aus der Sicht "Sie hat eine verhunzte Kindheit und will es jetzt nachholen" sieht, wirft sich ein ganz anderes Licht darauf. Allerdings halte ich die schnittweise des Films immernoch für sehr fragwürdig. Sind sie als "Denkpausen" gedacht oder sollen die langen Aufnahmen einfach nur den Eindruck verstärken? Eine weitere Frage stellt sich mir, wenn ich überlege wie DSC sich das angesehen hat. Wusste sie auf was Seidl rauswill oder dachte sie die Reportage sei nur zu ihrer Annerkennung für die vielen Parkbesuche? Wäre es gut wenn sie hier eine "Stellungsnahme" abgibt bzw. von der Diskussion hier erfährt? Ich denke da gibt es noch viele weiter Fragen die sich einige hier stellen...
>Eine weitere Frage stellt sich mir, wenn ich überlege wie DCS sich das angesehen hat. .. >Ich denke da gibt es noch viele weiter Fragen die sich einige hier stellen...
Eine wäre: Wer um alles in der Welt ist DCS?
[small]ARD - Bei uns sitzen Sie in der ersten Reihe[/small]
Mir ist nach längerem überlegen eigentlich der Eindruck gekommen, dass U. Seidl mit diesen Filmschnitten etc. einfach Atmosphäre erzeugen wollte. Es mag komisch klingen, jedoch hat der Film das bei mir geschafft. Ich fühlte mich ziemlich bedrückt, nachdem ich den Film gesehen hatte. Ob das von Seidl beabsichtigt war, weiß ich nicht. Jedenfalls weiß ich das ein guter Regisseur Atmosphäre erzeugen kann und das auch oftmals will. Und da U. Seidl offenbar ein recht bekannter und geachteter Regisseur zu sein scheint, wäre es eine Möglichkeit, dass er einfach nur sein "Können" unter Beweis gestellt hat und versucht hat so den jeweiligen Betrachter zum weiteren "Zugucken" zu animieren. Ich für meinen Teil hätte ohne diese Schnitte und dem dazugehörigen Material (Gelächter etc.) mit Sicherheit nicht weitergeguckt. Stellt euch mal vor, es wäre in dem kompletten Film nur um DSC gegangen(wovon bei dem gezeigten Film nicht die Rede sein kann). Sie hätte 60 Minuten lang z.b. ihre Lebensgeschichte erzählt. Wer hätte den Film dann komplett geguckt?
Ob es gut wäre, wenn Dorothea von dieser Diskussion erfährt ist schwer zu beurteilen. Im Grunde genohmen hat aber jeder verdient zu erfahren, wenn über ihn geredet wird...
Nun - erstmal der Hinweis das ich den Film noch nicht gesehen habe - er lagert noch für bessere Zeiten auf dem HD-Receiver. Die Diskussion habe ich aber trotzdem damals und auch heute verfolgt.
Speziell ein Gedanken zu der Protagonistin (wenn man das so sagen kann): Wir reden immer davon, dass die Welt der Parks verzerrt dargestellt worden ist. Darin gehören Szenen von Geisterbahnen, die so nie ein Besucher sehen/erleben würde, gecastete Schauspieler die in die Kamera lachen, Parkmitarbeiter immer nur in den miesen Momenten (die jeder Job enthält) mit grimmigster Mine gefilmt, schüchterne Anwohner schlecht gefilmt einen auswendig gelernten Text in die Kamera stotternd lassen und dann den schlechtesten aller Takes nehmend...
Warum sollte ich annehmen, dass Dorothea wirklich tatsächlich der Realität entsprechend dargestellt worden ist? Sie ist definitiv schräg, aber wer sagt denn das sie so extrem weit weg ist? Das glaube ich nicht, sie selbst nicht und Seidl himself hat sie als "Darstellerin" bezeichnet.
Letzte Bearbeitung am 25-Feb-04 um 06:53 Uhr () Ich sehe es ähnlich. Man sollte hier nicht von einer Reportage ausgehen, die den Europa Park betrifft, sondern Dorothea. Der Aspekt nachholen, der schwierigen Kindheit steht hier mit Sicherheit im Vordergrund. Denoch gibt es einige Stellen im Film die mich fragen lassen, was haben diese mit solch einer Geschichte zu tun und diese lassen mich dann teils doch dran zweifeln, dass Seidl hier die Geschichte der Dorothea zeigen wollte.
Da wären z.B.:
- Das gestellte lachen in den Rides. - Vorallem die Aussagen des Grundschullehrers - Die Szenen in denen das Reinigungspersonal gezeigt wird - es geht teilweise zu viel um Rust in den Aussagen
Ich denke die Umsetzung des Films ist sehr ungewöhnlich und daher auch nicht 100% aussagekräftig. Wenn ich mich recht erinnere hab ich bereits vor ca. einem Jahr eine Seidl Reportage mit dem Disneyland Paris auf ARTE gesehen, die nach dem selben Schema lief. Zuspruch scheint er bei dem ein oder anderen Sender mit dieser Art der Umsetzung also zu haben. Mich persönlich schreckt dies eher ab, auch wenn es zum nachdenken vielleicht anregt.
den Film habe ich vor über 20 Jahren gedreht und bekam 2006 die Diagnose Asperger Syndrom, das ist eine Form von Autismus. Seitdem weiß ich warum ich so bin wie ich eben bin.
Ich bin inzwischen 61 und besuche immer noch gerne Freizeitparks und wünsche allen anderen Mitgliedern weiterhin viel Spass in den Parks.
Ich habe den Film vor langer Zeit gesehen und kann mich nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Habe aber noch im Kopf dass ich ihn nicht sehr vorteilhaft fand, weder für dich noch für uns "Fans" allgemein und auch nicht für den Park.
Aber schön dass du immer noch gerne Freizeitparks besuchst, so sehr wir uns alle Unterscheiden mögen, dieses Hobby bringt uns hier und an vielen anderen Orten zusammen.