Fuji-Q
Zwischen dem Fuji-Q-Highland-Park und Tokyo liegt erst einmal eine Fahrt mit Bus oder Bahn. Wir haben uns für den Bus entschieden, eine Überland-Buslinie, die vorher reserviert werden sollte. Nach rund 1,5 h Stunden Fahrt über die Autobahn sieht man sehr schnell, wie die urbane Umgebung dem ländlichen Hochlandgebieten Japans weicht und wie immer wieder der beeindruckend hohe Fuji mit seiner Schneekuppe um die Ecke lugt.

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Ging der Bus nach Fuji oder Fukushima?

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Diese rosa bepunktete Bahn tritt einem mit einer unglaublichen Härte in den Track, der danach nicht besser mit den Fahrgästen umgeht...

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Der Park ist eigentlich großer Murks. Er ist häßlicher als eine belgische Autobahnraststätte und einen Charme, der mit "unbeholfen" recht euphemistisch beschrieben ist. Aber er hat fette Coaster. Von denen wir allerdings zwei nicht fahren konnten: Den zweiten 4D-Coaster auf der Welt haben sie angefangen neu zu streichen. Ungefähr 4m Strecke haben sie bei unserem Besuchstag geschafft - gesamt, nicht nur an diesem Tag. Danach haben Sie abgebrochen. Wahrscheinlich wegen "Strong Winds", weswegen auch Fujijama, der hauptsächlich durch Höhe beeindruckt, vorrübergehend dauerhaft geschlossen hatte. Dieselben strengen Winde hat allerdings sonst nichts gestört. Und jeder Besucher sollte vorgewarnt sein: Wenn eine Regenwolke den Park entfernt passiert, werden sofort alle Anlagen geschlossen. Ich dachte, das wäre übertrieben, ist es aber nicht. Wir hatten perfektes Wetter, ohne spürbaren Wind. Das nur so als Hinweis, die Wettervorhersage genau zu studieren.
Gefahren sind wir aber schon den Gerstlauer, der mehr Features hat, als man von außen sieht und ganz schön viele Überschläge sammelt und den wohl stärksten Launchcoaster (bezogen auf die Stärke der Beschleunigung). Letzterer fühlt sich wie Tritt in den Hintern an, hat zwischen drin eine rucklige Fahrt und einen Hügel, dessen Umschwung wirklich brutal an einem herumreißt. Boah. Danach weiß man, was man getan hat!
Wo wir gerade bei nicht ausgeglichenen Attraktionen sind: Das eine geöffnete Krankenhaus-Maze hat eine Laufzeit von locker einer guten halben Stunde (weil hinter uns ständig eine Gruppe junger männlicher Japaner gerannt sind als gäbe es kein Morgen), bespielt von ca. 5 oder 6 Mitarbeitern. Das war auf eine ungewöhnliche Art intensiv.
Der Spinning Rapid mit der goldenen Katze fährt sich genauso wie die Coaster, nur mit Sturzbächen von Wasser knapp über dem Gefrierpunkt.
Fuji-Q ist irgendwie ... intensiv. Und häßlich!