Paris – vor über 25 Jahren war ich das letzt mal dort – und die Stadt hat sich sehr, sehr verändert. Eigentlich nicht die Stadt, aber die Bevölkerung. In einigen U-Bahn Stationen, bei den Sehenswürdigkeiten (um die Ecke), in kleineren Gassen oder Durchgängen – penetranter Uringeruch!
Gewohnt haben wir im Best Western Momatre, ein wirklich schönes und preiswertes Hotel. Die Straße in der das Hotel liegt, die Bd Barbes ist untertags eine ganz gewöhnliche Pariser Straße. Abends jedoch... ich habe auf etwa 100 Meter ebenso viele schwarze Nutten gezählt – und zusätzlich sind die Gehsteige so voll mit männlichen Schwarzen, so das man kaum gehen kann. Die U-Bahn-Stationen dienen den Schwarzen als Versammlungsraum, so dass man schwer Ein- oder Aussteigen kann. Der Ausgang der U-Bahn-Station oben, wurde von einem 6er-Trupp Soldaten mit Maschinengewehren bewacht, die sorgten dafür dass die Touristen die Station verlassen konnten und drängten die Schwarzen immer ein wenig zurück.
Bei den Sehenswürdigkeiten patrouillieren 4er-Trupps von Soldaten und/oder Polizisten. Ein Polizist erklärte mir, die Stadt sei hoffnungslos an die Ausländer verloren. Natürlich, untertags in den inneren Bezirken, wirkt alles sehr gepflegt, ordentlich – aber die hohe Präsenz von Sicherheitskräften ist schon etwas eigenartig. Wobei die Anwesenheit der Sicherheitskräfte sehr dezent ist, man muss schon genau hinsehen, aber sie sind da, manchmal etwas peripher bei den Sehenswürdigkeiten.
Archetektonisch bietet diese Stadt sehr viel und die unzähligen Straßencafés sind immer noch reizvoll.
Im August sind die Sehenswürdigkeiten total überlaufen: Eifelturm-Aufzug 4 Std. Wartezeit, Eifelturm-Treppen, 2 Std. – unter 2 Std. ist sowieso kein hineinkommen, egal in welche Sehenswürdigkeit! (Da hätte ich in Disneyland vermutlich weniger Wartezeiten gehabt) Für die Anstellzeiten gab es zwei Gründe: 1) die Sicherheitskontrolle, 2) die generelle Unfähigkeit der Franzosen größere Menschenmengen zu koordinieren!
Es war interessant diese Stadt wieder einmal zu besuchen, aber da habe ich mich in Rom letztes Jahr weitaus wohler und sicherer gefühlt!
>Im August sind die Sehenswürdigkeiten total überlaufen: Eifelturm-Aufzug 4 Std. >Wartezeit, Eifelturm-Treppen, 2 Std. – unter 2 Std. ist sowieso kein hineinkommen, egal >in welche Sehenswürdigkeit!
Also ich war neulich abends am Eiffelturm und wir haben für die Treppen vielleicht 15 min gewartet, am Spätnachmittag - was noch den Vorteil hatte Tag- und Nachtmodus beim Aufstieg über die 3 Ebenen zu erleben. Und tags drauf als es richtig heiß war gab es kaum Leute die z.B. in die Orangerie wollten. Oder 2 Tage davor hatte Orsay bis 21 oder 22h auf und ab 18h konnte man durchspazieren.
Und beim Louvre geht man am besten nicht über die Glaspyramide rein sondern über das Pyramides-Einkaufszentrum in dem der Apple-Store ist, denn die Warteschlange außen entsteht nur durch die Taschenkontrolle und die wird dort unten wesentlich einfacher abgewickelt. Der Eingang von außen zu dem Einkaufszentrum ist an dem Triumphbogen hier rechts eine kleine Treppe runter.
>Also ich war neulich abends am Eiffelturm und wir haben für die Treppen vielleicht 15 min gewartet, am Spätnachmittag - was noch den Vorteil hatte Tag- und Nachtmodus beim Aufstieg über die 3 Ebenen zu erleben.<
Die Öffnungszeiten waren bei mir bis 00:45 nachts - und auch so gegen 22 Uhr war die Warteschlange unverändert lang. Dementsprechend war natürlich für den Lift von ganz oben bis zum 2. Stock wieder hinunter, auch fast 1 Std. Wartezeit.
>Und tags drauf als es richtig heiß war gab es kaum Leute die z.B. in die Orangerie wollten. Oder 2 Tage davor hatte Orsay bis 21 oder 22h auf und ab 18h konnte man durchspazieren.<
Wir standen alle bei 34 Grad an...
(lt. Statistik ist der Eiffelturm ja die meist besuchte Sehenswürdigkeit in Europa)
>Im August sind die Sehenswürdigkeiten total überlaufen: Eifelturm-Aufzug 4 Std. >Wartezeit, Eifelturm-Treppen, 2 Std. – unter 2 Std. ist sowieso kein hineinkommen, egal >in welche Sehenswürdigkeit!
Ich sag es immer wieder: spart Euch den Eifelturm und besucht den Tour Montparnasse: in der Regel keine Anstehschlangen und von da kann man dann auch den EIfelturm in seiner vollen Pracht bewundern...
Eine sehr gutes Netz, man kommt überall problemlos hin!
Zwei Linien sind modernisiert, die Züge vollautomatisch ohne Fahrer, hier öffnen sich gemeinsamt mit den Waggontüren die Glastüren am Bahnsteig, daduch gibt es auch keine Unfälle mehr mit Personen die auf die Gleise fallen.
Am nordwestlichen Stadtrand befindet sich La Defense, das moderne Pariser Büroareal mit dem La Grande Arche. Für den Grande Arche gibt es einen Aufzug, damit man auf das Dach, auf eine Aussichtsterrasse fahren kann. Der Aufzug ist defekt und es sieht nicht so aus als ob er bald wieder funktionieren würde. Auch dieser Bereich sieht schon ein wenig schäbig aus. Dafür ist das Shoppingcenter nebenan (stadtauswärts betrachtet links vor dem Arche) relativ neu und gepflegt. Hier kann man auch sehr preiswert schicke Bekleidung einkaufen.
Zuerst steht man für die Sicherheitskontrolle für die Kirche selbst an, anschließend verlässt man die Kirche und stellt sich um die Ecke für den Tumaufgang an :-(
Jedoch ist die Turmbesichtigung wirklich ein Erlebnis!
Schräg gegenüber von Note Dame, gibt es ein kleines Viertel mit vielen Lokalen.
Irgendwie hat mich das ganze an Schloß Schönbrunn in Wien erinnert ;-), nur das in Schönbrunn noch die ganze Inneneinrichtung vorhanden ist, die ja in Versailles fehlt.
Ganz hinten, im rückwärtigen Teil von den Gartenanlagen, befindet sich eine kleine Ansammlung von Häusern, die im englischen Stil errichtet wurden. Sehen ganz zauberhaft aus!
Die Champs Elysses war nachmittags größtenteils Fußgängerzone, weil links und rechts entlang auf den Gehsteigen ein Weihnachtsmarkt aufgebaut war. Es gab auch einige Fahrgeschäfte und einen Kids-Coaster (mit 1 Std. Wartezeit). Am späteren Abend wurde dann die Straße durch die Polizei aufgerollt um sie wieder an dem Straßenverkehr freizugeben.
Ich war, zwecks Disneyland auch dort. Und zwar am 29.01.2015. Mit megabus.com für 14,- Euro von Köln nach Paris absolut entspannt und günstig. Auch die 2 Metro Stationen von Porte Maillot nach Charles de Gaulle Etoile, super easy. Tja und dann sollte es mit der RER A nach Chessy gehen .... letzen Donnerstag ... nunja!
Dank des spontanen Streiks der Zugführer wurde es der wohl chaotischste Trip den ich je erlebt habe. Wir sind dann (nach Anweisung) mit der Metro 1 bis Endstation Chateau de Vincennes gefahren und sollten von dort den Bus nehmen. Ich habe noch nie soviele Menschen an einem Busbahnhof gesehen. Einfach der Wahnsinn, aber auch klar zu absoluten Berufs-Rush-Hour, wenn die am meist befahrene Strecke ausfällt.
Lange Rede kurzer Sinn: 06:10 Porte Maillot RER Bahnhof - 12:15 Disneyland Paris }>