Zoomarine (etwas außerhalb von Rom) hat eine interessante Parkstruktur: viele Tiershows und dazwischen Rides und Schwimmbecken mit Wasserrutschen, sowie Liegezonen.
Die Fotos sind vormittags entstanden, die meisten Besucher kommen erst nachmittags – die Rides öffnen auch erst gegen Mittag.
Letzte Bearbeitung am 22-Jun-11 um 18:53 Uhr () Die Tierhaltung ist aber sehr grenzwertig. Viel zu kleine Gehege und ich möchte nicht wissen, unter welchen katastrophalen Bedingugen die Tiere hier gehalten werden.
Auf einer Tour durch ein Affengehege kommen die Affen direkt an das Bimmelbähnchen und lassen sich von den Insassen füttern, jedoch sobald das Ende der Tour erreicht ist flüchten die Tiere augenscheinlich in Panik vom Zug.
Grund: Vor der Torausfahrt sitzt ein Wächter mit geladenem Gewehr (vermutlich Gummigeschosse). Das panikartige flüchten der Affen kommt wohl nicht von ungefähr.
Mir jedenfalls hat es nicht gefallen und ich bin entäuscht, das es heutzutage noch solche Zoos gibt.:-(
Vom Bahnhof Termini (Hauptbahnhof, etwa im Zentrum von Rom) kann man mit dem Zug nach Valmontone fahren. Fahrtdauer ca. 40 Min., Hin- und Retourticket 5,80 Euro. In Valmontone beim Bahnhof wartet ein Shuttle vom Park, dass für die etwa 3 km-lange Strecke zum Park, in eine Richtung 2 Euro kostet.
Mein zweiter Besuch im Rainbow Magic Land war diesen Donnerstag – und an allen Attraktionen war Walk-On ;-) Somit waren wir inklusive Wiederholungsfahrten, mit dem Park in 4 Std. durch. Eigentlich hätten wir es in 3 Std. geschafft, aber die Abfertigungszeiten sind höflich ausgedrückt: katastrophal!
Achtung beim Rafting: Kein Handy mitnehmen, das hat amerikanischen Soak-Charakter – ist nasser als der Spillwater nebenan!
In ganz Rom, an allen Straßenbahnen und in allen Metro-Stationen, sieht man nur Werbung von Zoomarine – vom RML nur selten an einigen Bushaltestellen.
Weitere Infos über das Rainbow Magic Land und Miragica findet ihr in einer der kommenden KPR-Ausgaben.
Rom – die ewige Stadt, erbaut auf sieben Hügeln, einstiges Zentrum Europas in der Antike. Wir waren 5 Tage in dieser faszinierenden Stadt. Wettermäßig für Rom im Juli eher kühl mit 22 bis 28 Grad, ein Regentag war auch dabei.
Für einige Sehenswürdigkeiten sind Vorbuchungen im Internet notwendig, weil hier zwei bis drei Stunden Wartezeit vor Ort Standard sind; 1) Kolloseum, 2) Vatikanisches Museum mit Sixtinischer Kapelle und 3) für die Nekropole (= Totenstadt bez. Begräbnisstädte des Altertums) welche sich unter dem Vatikan befindet, bez. auf der die Peterskirche gebaut wurde – weil sich darin das Grab des Apostels Petrus (angeblich) befindet. Für die Nekropole sind außerdem pro Tag immer nur eine Handvoll von Besuchern zugelassen, die von der Schweizer Garde gründlich kontrolliert werden (keine Handys, Fotoapparate, kein Rucksack).
Ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel kostet pro Woche 16 Euro. Mit der Metro kann man relativ viele Sehenswürdigkeiten erreichen. Mit den Bussen ist es etwas problematisch, weil es unzählige Linien gibt – und das Busnetzt sehr, sehr komplex ist. Außerdem sind alle Busse immer übervoll – hier muss man sich immer hineinquetschen. Rund um die Sehenwürdigkeiten sind großflächige Fußgängerzonen angelegt.
Kriminalität ist mir überraschenderweise keine aufgefallen – die Polizeipräsenz ist sehr stark – an allen Sehenswürdigkeiten zwei bis drei Polizeifahrzeuge, jeweils etwa 5 bis 10 Polizisten verteilt auf den jeweiligen Plätzen.
Das Essen ist relativ teuer, für Lasagne oder Pizza (kleine Portionen, mäßig geschmackvoll) 8 bis 10 Euro. Softdrinks 0,33l kosten 3 Euro, 1l Mineral einen Euro, Bier 0,2l kostet 4 Euro. 0,4l um die 6 Euro. Wein normaler Preis.
Im Südwesten befindet sich das Trastevere-Viertel. Dort kann man eher preisgünstig und zu guter Qualität Essen – speziell am Abend. Trastevere besteht aus engen, malerischen Gassen, mit vielen unterschiedlichen Lokalen (Ristorante, Pizzeria, Bars, Bierkneipen, etc.)
An einem Regentag kann man den Time-Elevator besuchen. Das ist ein 3D-Simulator, der die Geschichte von Rom erzählt. Nette Sache, aber schlechte 3D-Qualität.
Die Römer sind grundsätzlich freundlich und hilfsbereit.
Die Vatikanischen Museen beherbergen die päpstlichen Kunstsammlungen und befinden sich auf dem Territorium der Vatikanstadt. Die Gänge im Inneren sind insgesamt sieben Kilometer lang und beinhalten eine der wichtigsten und größten Sammlung der Welt, Sie umfasst die Bereiche orientalische Altertümer (Ägypten und Assyrien), klassische Antike (griechisch-römische Kunst), etruskisch-italische Altertümer (heutiges Italien vor der Römerzeit), frühchristliche und mittelalterliche Kunst (3.-14. Jh.), Kunst von der Renaissance (15. Jh.) bis ins 19. Jh. Die Räume sind ausgemalt von z.B. Rafael und das Highlight ist die von Michelangelo gestaltete Sixtinische Kapelle.
Eher unscheinbarer Eingang auf der rechten Seite der Vatikanstadt
Aufgang
Modell der Vatikanstadt (mit eigenem Bahnhof)
Einer der Höfe
Sixtinische Kapelle – in der Mitte die berühmte Darstellung von Michelangelo: Die Erschaffung Adams.
Die Engelsburg - ein unterirdischer Tunnel verbindet die Engelsburg mit der Vatikanstadt. In Krisenzeiten sucht dort der Papst Zuflucht. Dort gab es Gefängnisse und auch Folterungen fanden stand.
>Noch schöner wär's bestimmt, wenn nicht diese extremen Touristenmassen wären.<
Sieht auf dem Foto erschreckend aus - und auch wenn man um die Ecke kommt und den Platz voller Menschen sieht. Aber dann an Ort und Stelle war es nicht dicht gedrängt. Da ist jeder Freizietpark schlimmer, weil in einem Park die Flächen kleiner sind.
Deine Berichte zu lesen macht immer sehr viel Spaß. Danke für diese schönen Bilder aus der ewigen Stadt. Je mehr ich davon sehe, umso eher möchte ich da auch hin.
Warst Du auch in Pompeji?
Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.
Ja, vor zwanzig Jahren - ist empfehlenswert. Die Ecke um Neapel bietet sehr viel: Pompeji, Vesuv, Insel Capri - und die Städte Amalfi und Positanien sind sowieso der absolute Hammer!
Vielen Dank für den wirklich tollen Fotobericht! Gerade da wir noch nie in Rom waren, ein Urlaub dort aber bald geplant ist, hat der Bericht viele Anregungen gegeben!