35 Tage Israel
35 Tage Israel
Der Himmel draußen über Jerusalem ist grau und die Stadt wirkt träge. Nach zwei Wochen Sommer ist das Wetter heute eher herbstlich und ich genieße den ersten Schreibtisch während meines Israel-Aufenthalts. Heute ist Tag Nummer 15. Ein guter Tag, um mal daheim zu bleiben, Musik zu hören und ein bisschen aufzuschreiben. Ich sitze im Zimmer eines 23jährigen Informatikers, bei dem ich für 3 Tage wohnen darf. Morgen geht es weiter.
Warum ich in Israel bin, kann ich nicht genau sagen. Es ist vielleicht eine Mischung aus der Ästhetik, die dieses Land ausstrahlt, dem Bedürfnis, sich jenseits aller Zeitungsartikel ein eigenes Bild zu erarbeiten und der Tatsache, dass sich Google Earth vor 2 Monaten über Israel aufgehangen hat und mich dieses Bild einen Rechner-Neustart lang belästigt hat.
Nun bin ich hier und möchte die 35 Tage von 500 Euro leben. Notfalls 600, was angesichts der hohen Nahrungspreise immer wahrscheinlicher wird. Und ich möchte so dicht wie möglich an das Land herankommen, den nichttouristischen Moment erleben und mich unauffällig unter Israelis tarnen.
Dieser Text ist eine rohe Reisenotiz und beansprucht keinen literarischen Wert. Es ist mehr der Stream-of-Consciousness einzelner Momente.
Auf geht's.

Der Himmel draußen über Jerusalem ist grau und die Stadt wirkt träge. Nach zwei Wochen Sommer ist das Wetter heute eher herbstlich und ich genieße den ersten Schreibtisch während meines Israel-Aufenthalts. Heute ist Tag Nummer 15. Ein guter Tag, um mal daheim zu bleiben, Musik zu hören und ein bisschen aufzuschreiben. Ich sitze im Zimmer eines 23jährigen Informatikers, bei dem ich für 3 Tage wohnen darf. Morgen geht es weiter.
Warum ich in Israel bin, kann ich nicht genau sagen. Es ist vielleicht eine Mischung aus der Ästhetik, die dieses Land ausstrahlt, dem Bedürfnis, sich jenseits aller Zeitungsartikel ein eigenes Bild zu erarbeiten und der Tatsache, dass sich Google Earth vor 2 Monaten über Israel aufgehangen hat und mich dieses Bild einen Rechner-Neustart lang belästigt hat.
Nun bin ich hier und möchte die 35 Tage von 500 Euro leben. Notfalls 600, was angesichts der hohen Nahrungspreise immer wahrscheinlicher wird. Und ich möchte so dicht wie möglich an das Land herankommen, den nichttouristischen Moment erleben und mich unauffällig unter Israelis tarnen.
Dieser Text ist eine rohe Reisenotiz und beansprucht keinen literarischen Wert. Es ist mehr der Stream-of-Consciousness einzelner Momente.
Auf geht's.

