Im September war ich drei Wochen in Japan unterwegs.
Erste Station war Tokyo
Nachdem wir im Hotel erfahren hatten, dass für die ersten Tage schlechtes Wetter für den Raum Tokyo angesagt war, planten wir kurzfristig um und fuhren als erstes nach Nikko und Nasu Highlands.
Da Freizeitparks, Museen, Tempel usw. in Japan in der Regel um 17 Uhr schließen, hieß die Devise früh aufstehen. Trotz fiesem Jetlag verließen wir gegen 6.00 Uhr unser Hotel in Shinjuku und machten uns auf dem Weg Richtung Nikko.
Blick aus unserem Hotelzimmer auf das neue Rathaus morgends um 6 Uhr.
Tokyo Mode Gakuen Coccoon Tower Tokyos neuester Zuwachs in der Skyline von Shinjuku
Nach gut 2 Stunden Fahrt und zweimal umsteigen erreichten wir gegen 9 Uhr Nikko. Der Bahnhof ist immerhin von Frank Loyd Wright und auch ganz hübsch. Leider habe ich es völlig verpeilt diesen abzulichten.
Nach einem halbstündigen Fußmarsch erreicht man über den Fluss Daiya-gawa das Tempel- und Schreingelände von Nikko.
Kein Witz die pitoreske Brücke auf dem Bild ist kostenpflichtig.
Hauptanziehungspunkt ist der Toshogu Schrein
Das Pferd ist ein Geschenk Neuseelands. Ganz nebenbei das einzige Pferd welches ich in drei wochen gesehen habe.
Die zum Schrein gehörenden Speicherhäuser.
Die berühmte Affentrias über dem Pferdestall
Neben dem etwas überlaufenden Toshogu Schrein hat mir besonders der ruhigere Taiyuin gefallen. Das Mausoleum liegt wunderschön im dicht bewaldeten Hang.
Gegen 13 Uhr haben wir uns dann auf den Weg nach Nasu Highland gemacht. Um Zeit zu sparen sind wir schon am Shinkansen Bahnhof Nasushiobara ausgestiegen und haben ein Taxi genommen. Wer ebenfalls mit dem Gedanken spielt: Die Taxifahrt kostet 50 Euro! Da die Zeit drängte und der Park gut gefüllt war, habe ich leider nur wenig Fotos von dem eigentlich interessanten Park gemacht und die beiden Darkrides am Eingang verpasst :'( Jedenfalls ist der Park vollgestopft mit optisch grenzwertigen Inspirationen aus anderen Parks. Der Eingang zum Beispiel erinnert stark an den der MGM Studios.
Die diesjährige Neuheit: Ein Zamperla Powered Coaster mit Darkride Passagen. Sehr japanisch das Ganze.
Die blaue Bahn, Big Boom, ist eine in jeder Hinsicht extreme Bahn. Der erste Drop und der folgende Camelback katapultieren einen mit einer Wucht in die Schulterbügel... Der Looping ist ebenfalls intensiv. Als Sicherung stehen Schoß-,Schulterbügel und Gurte zur Verfügung, wobei ich den Schoßbügel nur im Schneidersitz über die Knie bekam und ich nicht gerade groß bin.
Die rote Bahn ist ebenfalls gut. Gegen Ende wird sie schneller und schneller und es gibt ein wenig Airtime. Ohne Schulterbügel wäre die Bahn noch mal so gut.
Der gelbe Spinning Coaster sieht fies aus, fährt sich aber richtig gut. Einzig die Schlussbremse bei der die Wagen durch den Stop wie verrückt drehen ist eine Belastungsprobe.
Blick aus dem Camel Coaster, bei dem man ein wenig von der umliegenden Landschaft und dem potthässlichen 3 Etagenkarussel erahnen kann.
Blick aus einem der wenigen Batflyer.
Neben dem rappeligen grünen Corkscrew gibt es noch den schlimmsten SLC den ich je gefahren bin. Die Bahn ist in einem absolut miesen Zustand und hat kein Foto verdient.
Fischen im Freizeitpark
Danach ging es auf eine 3,5 Studen lang Heimfahrt ins Hotel. Die Busfahrt vom Park zum Bahnhof dauert übrigens gut 50 Minuten und kostet 8 EURO.
>Neben dem etwas überlaufenden Toshogu Schrein [...]
OK, DAS hier ist überlaufen: :D (Wartezeit ca. 20 min)
Nikko am Dienstag, 22.09 - Feiertag. Ein paar ECCler waren ja zuvor in DisneySea und haben auch gesehen, dass es in Japan viele Japaner gibt, die an einem Feiertag alle was unternehmen ;-)
Ich freu mich sehr auf deine Berichte und Eindrücke!
Keep on riding Real Coasterfreak :D [small].: Lifthill.net :.[/small]
Hallo Zusammen Erst mal vielen Dank für die positive Resonanz. Wie zu Anfang erzählt, am zweiten Tag kam das schlechte Wetter. Ein Taifun streifte Tokyo. Bei so einem Wetter bleiben einem nicht so viele Möglichkeiten, da fast alle japanischen Parks ihre Bahnen bei Regen schließen. Also ging es nach Disneysea, vor allem weil 20000 Leagues kurz for dem Rehab stand. Da ich bei dem Wetter nur in den Darkrides fotografiert habe springe ich kurzerhand auf den dritten Tag.
Um Tokyo von oben zu sehen gibt es verschiedene Möglichkeiten: Roppongi Hills, Tokyo Tower und natürlich das Rathaus. Letzteres hat den Vorteil, dass es nichts kostet und direkt neben unserem Hotel liegt
Blick aus dem Nordturm. In beiden Türmen gibt es observation decks. Leider war an unserem Besuchstag nur der Nordturm offen.
Das Park Hyatt Schauplatz von Lost in Translation
Blick über das Wolkenkratzerviertel von West-Shinjuku
"Tokyo die Unendliche"
Coccoon Tower mit Tokyo Dome und La Qua
Südlich von Shinjuku befindet sich Harajuku, ein Viertel welches man so in Tokyo nicht vermuten würde
Eingang zur Takeshita-dori in Harajuku
Hier soll man laut Reisführer die Jugendszene Tokyos beobachten, doch die waren wohl alle in der Schule oder in Disneyland.
Zu Fuß ging es dann weiter Richtung Shibuya
Disneyshopmitarbeiterin im Kampf gegen den Umsatzrückgang
Wir kammen zu dem Schluss, dass Shibuya an einem Dienstag morgen nicht sein volles Potential ausschöpft. Wir beschlossen noch einmal am Abend wiederzukommen.
Südlich von Yokohama, auf einer Insel gelegen befindet sich das Hakkeijima Sea Paradise
Eintritt kostet der Park keinen. Die Tickets kann man dabei ausschließlich an Automaten kaufen. Jede Attraktion hat einen eigenen Automaten. Das musste ich erst mal kapieren.
Einzige Achterbahn ist der Surf Coaster
Surf Coaster ist in den Helices schön intensiv, aber auch hier gilt: Ohne Schulterbahn wäre die Bahn deutlich besser.
Blue Fall, der höchste freistehende Freifallturm der Welt.
Als Gimmick haben einige Spuren eine zusätzliche Magnetbremse, die nach einigen Metern greift.
108m
Auf dem Rückweg Richtung Tokyo machten wir noch Halt im Yokohama Cosmoworld
Cosmoworld befindet sich im revitalisierten Hafen von Yokohama
Der Park liegt unmittelbar neben dem Landmark Tower, dem höchsten Gebäude Japans
Leider fuhr die Bahn mangels Besucher nur sporadisch. Deshalb gibt es nur ein Bild ohne Zug. Da wieder ein Unwetter aufzog fuhren wir schnell Vanish und flüchteten zum Essen ins Einkaufszentrum unter dem Turm. Der Bahn ist übrigens blöd.
Coole Berichte, freu mich sehr auf die weiteren Teile. Nur eine Frage: Wie fährt sich Blue Fall denn? Merkt man die Höhe oder ist es kein großer Unterschied zu Fritt Fall und Kollegen?
Die Höhe merkt man nicht so. Aber die Bremsstrecke an der Turmspitze ist cool!
Ihr habt ja wirklich die Tempelsache durchgezogen. Ich dachte schon, Tino (wie klein die Welt doch ist und wen man alles beim Asiana-Check-In trifft ...) hat mich verarscht!
Letzte Bearbeitung am 06-Okt-09 um 23:23 Uhr () Hallo Zusammen Am vierten Tag und vorerst letzten Tag in Tokyo fuhren wir nach Kamakura. Kamakura gehört zu den vier Hauptstädten in der Geschichte Japans. Insgesamt gibt es 10 größere Tempel bzw. Schreine und unzählige Kleinere.
Der Bahnhof
Da wir keine Lust auf Laufen hatten, mieteten wir uns kurzerhand Fahrräder.
Hauptanziehungspunkt ist der große Buddha. Der zweitgrößte Japans. Der größte kommt auch noch ;)
Für umgerechnet 20 Cent kann man sich auch noch das Innere anschauen.
Von oben hat man einen tollen Blik über die Stadt.
Sandwichrestaurant am Strand
Vom Meer ausgehend führt Kamakuras Hauptstraße direkt auf den Tsurugaoka Hachiman Schrein
Da es sowieso unmöglich war alles an einem Tag zu besuchen, entschieden wir uns spontan für den Hokokuji Tempel, was sich als gute Wahl herausstellte.
Hinter dem Tempel befindet sich ein stattliches Bambuswäldchen in dem sich ein gemütliches Teehaus versteckt.
Auf dem Rückweg nach Tokyo musste nach all dem Sightseeing noch ein Coasterstop eingelegt werden. Am Bahhof Shinagawa befindet sich ein gigantischer Shopping- und Hotelkomplex, der den Meerespark Aqua Stadium beinhaltet.
Hauptattraktion ist eine Intamin Abschussbahn mit Reibradantrieb Nachdem wir eine Viertelstunde auf sechs Mitfahrenr warten und eine weitere Ewigkeit die jap.Preshow erdulden mussten, konnte die Bahn nur abstinken. Der Abschuss reicht so gerade um den Looping zu packen und damit ist der Schwung für den Rest schon raus. Eine der Enttäuschungen auf der Tour
Daneben gibt es noch diese Schiffschaukel,ein Karussel und einen Simulator.
Am Abend haben wir uns dann endlich die Umgebung unseres Hotels bei Nacht angeschaut.
Der Bahnhof von Shinjuku teilt das Viertel in einen Ost- und einen Westteil
Während sich im Westteil die Bürotürme befinden, liegt im Ostteil das Einkaufs- und Vergnügunsviertel.
Der Bahnhof von Shinjuku ist ganz nebenbei der meistfrequentierte Bahnhof der Welt. Täglich passieren 2,5 Millionen Menschen den Bahnhof. Zu Stoßzeiten sollen angeblich 500 Leute pro Sekunde in Shinjuku ein- oder aussteigen.
In Ostshinjuku befinden sich unzählige Spielsalons in denen fast ausschließlich an Pashinkoautomaten gespielt wird.
In den Nebenstraßen befinden sich kleine Bars und Restaurants in der sich die Pendler nach der Arbeit treffen
Am fünften Tag verließen wir Tokyo und machten uns auf gen Süden nach Hiroshima. Unterwegs machten wir einen Zwischenstop in Himeji. In Himeji steht die Burg Shirasagi-jo oder kurz "Burg des weißen Reihers". Vielleicht die schönste Samuraiburg Japans.
Um sich vor Angriffen besser zu schützen, ist die Burg verwinkelt angelegt. Es gibt unzählige Mauern, Tore und Höfe bis man zum eigentichen Hauptturm gelangt.
Blick über Himeji. Gesichtslos wie viele japanische Städte.
Am Nachmittag fuhren wir dann weiter nach Hiroshima. Auch wenn es mir viele nicht glauben mögen, Hiroshima ist eine attraktive Stadt. Fünf Flussarme durchziehen die Stadt und es gibt noch ein ausgedehntes Straßenbahnnetz.
Ziel war natürlich der Friedenspark mit dem Friedensmuseum.
Im Museum befinden sich ein beeindruckendes Modell der Stadt vor und nach dem Atom-Bomben Abwurf.
Der "Atombombendom", das Gebäude der Industrie und Handelskammer
Vertrautes Bild in Japan: Überdachte Bürgersteige
Am nächsten Tg stand dann mal wieder ein Freizeitpark auf dem Programm.
So, dann wollen wir den Thread mal wieder nach oben holen...
Und bevor sich die Reise jährt, noch mal ein paar Bilder von mir. Zunächst mal nur welche mit blauerem Himmel...
Viel Spass!
Shirasagi-jo
Dann war der Akku alle - leider also kein Photo vom Suizid-Spot der alten Samurai, aber in Hiroshima war dann alles wieder aufgeladen.
Museum
"Mutter mit Kind im Sturm"
Friedenspark
Atombombendom
Etwas nordöstlich vom Friedenpark gibt es noch den "Shukkeien", einen traditionellen japanischen Garten nach chinesischem Vorbild. Auch er wurde bei der Atombomben-Explosion in Mitleidenschaft gezogen, wie das historische Photo zeigt.
Viele Überlebende hatten sich in den Garten geflüchtet, starben aber bevor Hilfe kommen konnte. Sie wurden hier beigesetzt.
Am nächsten Tag ging es endlich nach Space World, oder Space Worldo wie der Japaner sagt. Seit Stefans Peck Artikel (Kirmes &Park Revue 5/2000) wollte ich diesen Park unbedingt einmal besuchen. Leider ist Titan der Arrow Hypercoater seit einem Zwischenfall geschlossen.
Erstes Ziel: Venus
Laut Liste von Maurer Söhne und angeblich hatte noch Anton Schwarzkopf seine Finger im Spiel. Auf jeden Fall eine ziemlich mysteriöse Bahn.
Wie erwartet eine super Anlage. Einzig die Schulterbügel trüben das Vergnügen.
Direkt daneben befindet sich eine Kinderbahn von Togo. Auch diese Bahn fährt sich richtig gut und ist obendrein schön anglegt.
Während die Kinderbahn frappierend einem Vekoma Rollerskater ähnelt erinnert "Boogie Woogie Space Coaster" an einem Arrow Minetrain.
Eine der ersten Hafema Anlagen. Die Fahrt ist deutlich wilder als vergleichbare Raftings des Herstellers. Allerdings ist die Deko, wie vieles im Park schon ein wenig verblasst.
In der großen Kuppel befindet sich der Space Port. In diesen stimmigen Bereich hat man aber ein hässliches Kinderland gepflanzt
Einzig die Dunkelachterbahn Blackhole Scramble weiß dort zu gefallen. Auch diese Achterbahn fährt sich relativ sanft, die Wagen sind geräumig und es gibt ein paar nette Effekte. Dafür ist die Fahrt eher langsam.
Die Wende von Titan in der Nahaufnahme
Eine der Hauptattraktionen ist die Doppelwildwasserbahnanlage von Hopkins. Die kleine Bahn ist nicht der Rede wert. Die große verfügt aber über drei nette Schüsse, wovon der zweite einen Abwärtskreisel vollführt.
Nachdem in den letzten Jahren viele Anlagen den Park verlassen haben gab es 2006 noch eine große Neuheit: Zaturn
Neben den genannten Attraktionen gibt es noch Kinos, Shows und ein Space Museum. Die Rundfahrgeschäfte und Freifalltürme sind alle verschwunden. Trotzdem macht der Park nicht den Eindruck, als würde er bald das Zeitliche segnen. Wenn man Disney und Universal einmal außen vor lässt, ist dieser Park mit Sicherheit ein Top Five Kandidat (Japan bezogen).
Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Miyajima. Miyajima ist eine kleine Insel südlich von Hiroshima.
Hier befindet sich wohl eine der bekanntesten Landschaftsansichten Japans, die es sogar bis nach Epcot geschafft hat.
Auf der Insel befindet sich viel zahmes Damwild, welches die Besucher schon am Fährhafen empfängt.
Auch wenn das Tori die Fotoapparate auf sich zieht. Das eigentliche Higlight ist das Weltkulturerbe Itsukushima Schrein.
Der Daiganji Tempel Operhalb des Schreins
Auf Miyajima kann man eigentlich einen ganzen Tag verbringen. Eine Seilbahn führt bis auf den Inselgipfel. Da aber schlechtes Wetter im Anmarsch war, zogen wir uns langsam in Richtung Fähre zurück.
Am folgenden Tag brachen wir die Zelte in Hiroshima ab und fuhren nach Beppu, zu dem Park der Dirk kein Glück gebracht hatte.
deinen Thread habe ich jetzt erst (richtig) zur Kenntnis genommen. Fazit: super!
Ich hatte in Space World nicht das Wetter-Glück (Oktober 2004):
Alle (Outdoor-)Bahnen waren geschlossen. Pech! Mein Fazit sieht daher etwas anders aus als deines: das 1970/80er Jahre Future-Retro-Theming fand ich nicht so toll. Bestes Beispiel war Blackhole Scrambe, IMHO. Auch sonst war viel dargestellt a la "so ist die Zukunft aus der Sicht von 1980".
Da ich sonst keine Japan-Parks besucht habe, kann ich nicht sagen, wo ich den Park einordnen würde. In der Top5 hätte ich ihn nicht vermutet.
BTW: mindestens 2 Bahnen wurden in den 5 Jahren umlackiert: Titan (rot->gelb) und Venus (türkis->grün). Hat sich sonst einiges an Rehabs im Park getan, so dass er recht gut bei dir wegkommt?
Am siebten Tag nahmen wir früh am Morgen die erste Zugverbindung nach Beppu. Aufgrund der vielen heißen Quellen, ist Beppu der größte und bekannteste Thermalort in Japan. Eigentlich hatten wir uns fest vorgenommen in eines der Bäder zu besuchen. Sogar in unserem Hotel bestand die Möglichkeit dazu. Allerdings fehlte bei schwülen 32° dann doch die Motivation. Um Beppu herum gibt es drei Parks. Darunter befindet sich auch der berüchtigte Hello Kitty Park. Da die Zeit generell knapp war, sind wir nur nach Kijima gefahren.
Kijima erreicht man vom Hauptbahnhof aus mit dem Bus. Die Busfahrt dauert eine halbe Stunde und im gleichen Abstand fährt auch der Bus.
Main Street von Kijima. Der Park liegt wunderschön in den Bergen oberhalb von Beppu. Zum Areal gehört noch ein Golfplatz und ein Hotel.
Direkt neben dem Eingang befindet sich eine endloslange Gokart Bahn.
Typischer japanischer Jetcoaster in Minetrain Verkleidung
Rollerskater: Auch wenn wir mal wieder die einzigen Fahrgäste waren, erhielten wir trotzdem die komplette Sicherheitseinweisung auf japanisch.
Weiß jemand ob es sich hier um eine Original Seesturmbahn von Mack handelt?
Daneben gibt es noch einen interaktiven Darkride von Mack ähnlich wie der in Hellendorn. Allerdings ist die Fahrt so kurz, dass man noch beim Einsteigen die Vorderleute wieder in den Bahnhof fahren sieht.
Super LS Coaster ist eine der zwei großen Achterbahnen im Park. Die Bahn lässt schlimme Fahreigenschaften vermuten, macht aber richig Spass.
Flying Island Variante von Zierer
Und dann gibt es da noch Jupiter. Das Positive kurz zusammengefasst: spektakuläre, lange Fahrt, kurze Wartezeit Ansonsten ist Jupiter nah am Unfahrbaren. Aua!
Neben den Thermalbädern sind die Jigokus im Stadtteil Kannawa die Hauptattraktion in Beppu. Dabei handelt es sich um heiße Quellen, die direkt an die Oberfläche treffen. Insgesamt gibt es 9 verschiedene zu besuchen.
Sehr schöne Bilder (bis auf die vom Splash) von einem schönen Park. Habt ihr auch die offenen Riesenradgondeln benutzt, so etwas hatte ich vorher noch nie gesehen?
Gruß Dirk
Der neue oMS - Mit onride besser auf Events informiert!
Nach dem Abstecher auf Kyushu führte unserer Weg für die nächsten Tage nach Kyoto. Da die Zugfahrt von Beppu nach Kyoto schon die hälfte des Tages beanspruchte, hängten wir am Nachmittag noch einen kleinen Park dran. Über Hirakata hatte ich nur Gutes gehört und gelesen. Da musste also was dran sein. Den Park erreicht man von Kyoto mit der privaten Keihan Linie.
Werbung für Hirakata am Bahnhof
Eingangstor
Direkt dahinter befindet sich ein schön gestaltetes Bergmassiv. Einzige Attraktion dort ist eine Art Schatztour. Das ganze kostet extra und ist natürlich auf japanisch, weshalb ich euch nichts genaueres sagen kann.
Fantastic Coaster Rowdy: Enge Wagen und eine leicht ruppige Fahrt. Immerhin fuhr die Bahn im Zweizugbetrieb.
Wünschenswertes Upgrade für die Bahnen im Hansa- und Legoland
Konfuser Kinderdarkride
Wieder eine Seesturmbahn: Mack?
Wirklich hübsch: "Hirakata Citywalk" mit Restaurants und Geschäften
Red Falcon: Die Bahn ist mit dem Camelcoaster in Nasu Highlands vergleichbar, also richtig gut. Wäre die Abfertigung bei Einzugbetrieb und der Lift nicht so langsam gewesen, hätte ich noch ein paar Runden gedreht.
Und dann gibt es noch Elf, eine kleine Holzachterbahn von Intamin. Der Coaster hat ein übersichtliches Super 8 Layout mit kleinen Abfahrten. Trotz der kleinen Drops gibt es ein wenig Airtime und gegen Ende nimmt der Zug richtig Fahrt auf. Und damit reicht es schon fast für den japanischen Woodie Thron.
Zu guter letzt gibt es noch ein Rafting von Intamin. Einzig erwähnenswert, dass man sich strikt an die Politik "ein Boot, eine Gruppe" hält. Daraus folgte, dass ich trotz einer längeren Warteschlange allein im Boot saß.
Hirakata rockt
Zurück nach Kyoto
Restaurantmeile am Fluss in Kyoto
Und dann trafen wir ihn endlich im Hotel in Kyoto: Forumslegende Toni Salakakis bereit von nun an das Land gemeinsam unsicher zu machen
nach längerer Abstinenz kommt endlich der nächste Bericht unerer Japan Tour. Nachdem Tino an Bord war beschlossen wir am folgenden Tag direkt nach Universal zu fahren.
ein verstörendes Bild zum Anfang
Bei unserem Besuchstag handelte es sich um einen Montag und wir rechneten daher nur mit geringem Andrang. Leider weit gefehlt. Die Massen stapelten sich vor dem Eingang schon dermaßen, dass ich völlig vergaß den Globus abzulichten.
Voller Panik kauften wir für 30 Euro die Schummelcoupons. Ein Fehler! Denn es gibt zumindest bei Spiderman und bei Hollywood Dream die Möglichkeit die Attraktion als "Single Rider" durch den teuren Schummeleingang zu betreten.
Universal in Japan ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sind die Attraktionen richtig geil, andererseits wird man beim Essen und Trinken unverhältnismäßig abgezockt. In den vielen Getränkeautomaten befindet sich zudem kein Wasser. Dazu ist seit diesem Jahr der Wiedereintritt in den Park untersagt. So ist es nicht möglich das große Angebot des Citywalks während der Öfnungszeiten zu nutzen. Dazu wurde die Wartezeit künstlich hoch gehalten. Bei Back to the future betrug die Wartezeit schlappe 2 Stunden, wobei gerade mal 25% der möglichen Simulatoren im Einsatz waren.
Das Land of Oz ist erst seit kurzer Zeit zu diesem umgestaltet worden. Es umfasst 2 Showtheater und ein Karussel. In einem wird eine abgespeckte Kurzversion von Wicked aufgeführt. In der ehemaligen Animal actor stage befindet sich die Show Toto and friends.
Der Peanuts Bereich
Neben 4 Bootswasserrutschen (60 Minuten Wartezeit bei 2 geöffneten Rutschen) befindet sich in der Halle noch ein schön gestalteter Rollerskater.
Über diese Attraktion brauch man nicht mehr viel sagen. Super!
"Was haltet ihr eigentlich von Black Mamba?"
"Danke! Habe ich nicht anders erwartet!"
Themparkreview Foto 1
Themparkreview Foto 2
Die Leute in den häßlichen Säcken sind übrigens Mitarbeiter. Diese bekamen gerade eine kurze Einweisung.
Großartiger Film! Die Show ist kurzweilig!
Statt rostbraun ist in Japan die komplette Deko merkwürdig grün.
Auf diesem Moment wartet man die ganze Show, wie der Wasserfall bei den Karl May Festspielen.
Jaws hat in Osaka einen eigenen Themenbereich der richtig schön ist.
Themparkreview Foto 3
"no camera please"
Hollywood Dream the Ride! Blöder Name aber schöne Bahn. Viele richtig gute Elemente und Abschnitte, und die Musik ist mehr als nur ein Gimmick. Bitte mehr davon!
Themparkreview Foto 4
Die ersten warten schon für die Abendparade.
In der Dämmerung sieht der Park noch mal so gut aus.
Und endlich war es soweit. Der Grund warum wir den ganzen Tag dort verbracht haben und wir wurden nicht enttäuscht. Die Betreiber haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um die Parade in Tokio zu toppen. Und es ist ihnen gelungen.
Die Parade startet mit Elmo, Snoopy und Hello Kity. Danach ist der Zug in die Themen "Alice im Wunderland", "Arabian nights" und "Cinderella" unterteilt, wobei jeder Teil aus rund 15 Wagen und weiterem Fußvolk besteht. Leider habe ich nur wenige brauchbare Fotos.
So das war es auch schon aus Osaka. Am nächsten Tag blieben wir erst einmal in Kyoto.
Danke fuer den wirklich tollen Bericht! Bitte mehr davon. Auch die Fotos sind klasse! Wie gut muss man denn fuer solch eine Tour Japanisch sprechen? Reichen die Basics?
さようなら、 Wuzefelix
------------- I believe in Pearce's Leisure Ladder for theme park settings, as I went through all steps myself being at the top now.
Also Basics habe ich nie gebraucht. Japaner sind hilfbereit und lassen erst dann locker wenn dein Problem gelöst ist. Englisch, Zettel und Stift reichen.
Letzte Bearbeitung am 17-Jun-10 um 16:55 Uhr () Ergänzung Teil 3:
Universal Osaka
und wie Tim schon schrieb: Es schien sauvoll zu sein...
war's aber nicht wirklich...
Forced Perspective funktioniert nicht immer...
Japaner liiiiiiiiieben Hello Kitty...
Deshalb auch die "tolle" Street Show
Wirklich schöne Bahn - mit leerem Zug
Sehr angenehm zu fahren. Wiederholungsfahrten sind wünschenswert - und dank Single-Rider-Line auch kein Problem. Sonst sehr lange Wartezeiten, aber wie schon erwähnt. Japaner sind Gruppenmenschen.
Jurassic Park von Süden
und von Norden. Vordergrund macht Bild gesund - oder so ähnlich...
SO hätte der Blumenkohlfelsen im phantasialändischen Afrika natürlich auch aussehen können...
Wie gesagt: Japaner lieben Kitty
aber Elmo mögen sie auch
Und zum Schluss noch ein paar schöne Fassaden... was mich auch direkt zum Fazit des Parks bringt: Alles ein schöner Schein... Ich mag den Park, obwohl ich noch ein bisschen mehr erwartet hätte. Aber ein gutes Jahr nach dem Besuch ist er doch in sehr guter Erinnerung geblieben. Natürlich punktet er absolut durch Spiderman. Hat mir aber auch erst beim zweiten Durchgang richtig gut gefallen. Zu hohe Erwartungen sind eben manchmal auch nicht die besten...
Kyoto war fast 1000 Jahre Japans Hauptstadt und ist somit reich an Sehenswürdigkeiten. Zudem ist Kyoto als einzige der großen Städte von den amerikanischen Bombern verschont geblieben, weshalb sich die meisten Burgen und Tempel noch im Originalzustand befinden.
Ein Tag reicht bei den kurzen Öffnungszeiten natürlich nicht aus. Daher haben wir uns drei Highlights herausgesucht und diese ohne Hetze abgeklappert.
Erste Station war Schloss Nijo, der ehemalige Sitz des Shoguns. Die Besonderheit von Nijo sind die Nachtigallböden die bei jedem Tritt vogelartige Geräusche von sich geben. Innen ist noch alles im Original erhalten, weshalb fotografieren nicht erlaubt ist.
Diese Schulkinder wollten mit uns Englisch reden. Zum Dank gab es selbstgebastelte Friedensbotschaften.
Der Goldene Pavillion ist absoluter Touristandard. Hinfahren, Foto machen, weiter fahren! Nicht umsonst ist er eines der meistfotografierten Motive Japans. Davon abgesehen ist er wunderschön und tatsächlich mit Gold überzogen.
Tino will auch mal
Um uns den totalen Tourioverkill zu geben mussten wir uns noch einen aufgeschäumten Grünen Tee genehmigt.
Dieser schmeckte extrem grün. Dazu gab es eine zahnschmelzzersetzende Süßigkeit mit Bohnenfüllung. Lecker!
Gion ist das ehemalige Geishaviertel der Stadt. Im Gegensatz zur übrigen Stadt sind hier noch viele original Straßenzüge erhalten, die von Restaurants Cafes und Kunsthandwerk gesäumt sind.
Los geht es mit dem Yasaka Schrein.
Am Ende der Straße befindet sich der berühmte Kiyomizu Tempel, von dessen Holzterasse man einen tollen Blick über Kyoto hat.
"FZPW RULEZ"
Die größte Pagode Japans gehört zum Toji Tempel. Leider hatten wir bei unserer Ankunft schon nach 17 Uhr und somit war der Tempel schon geschlossen.
Die folgenden Bilder von unseren nächtlichen Streifzügen durch Kyoto sind mit der Kompaktkamera geschossen und etwas krisselig. Kyoto ist natürlich nicht so lebhaft wie Tokyo, dafür gibt es viele heimelige Ecken.
Die Rückseite der Restaurantmeile aus dem Hirakabericht.
Für mich gab es rohen Fisch
Tino bestellte Hühnchen und bekam die KFC Variante.
Dies war der einzige Abend an dem wir nicht satt wurden und sind anschließend ein einziges mal zu Mc Donalds gegangen. Schande über uns!
Der Besuch einer japanischen Spielhalle darf auf keinen Fall fehlen. Diese in Kyoto erstreckte sich über sieben Etagen voller Zombiekinder.
Am nächsten Tag ging es dann in die letzte der 4 Hauptstädte.
>Diese Schulkinder wollten mit uns Englisch reden. Zum Dank gab es selbstgebastelte >Friedensbotschaften. > >
Oh ja, diese (oder ähnlich aussehende) Schulkinder haben mich damals in Kyoto auch mehrmals abgefangen. Standen immer ganz geschickt bei den Hauptsehenswürdigkeiten oder der Kasse und man hat ja als Westerner auch kaum eine Chance sich da zu verstecken. Dann kamen Fragen wie "What do you do for environment protection?" etc. ... aber alles sehr japanisch charmant. :-)
>Dann kamen Fragen wie "What do you do for environment protection?" etc. ... aber alles >sehr japanisch charmant. :-)
Sowas schwieriges hatten wir nie, es fing immer mit "Hello" an und hörte meistens mit "What is your name?" auf :-)
In Kyoto nahe vom Kiyomizu Tempel kamen auch noch die Lehrer dazu, bewaffnet mit Kameras und Camcorder... - dafür gabs danach Origami von den Erstklässlern für uns - schöne Idee!
Keep on riding Real Coasterfreak :D [small].: Lifthill.net :.[/small]
Letzte Bearbeitung am 15-Dez-09 um 22:12 Uhr () Hallo Zusammen
Bevor es wieder in die Freizeitparks ging, stand erst noch Nara auf dem Programm. Nara da war doch was? Richtig das Nara Dreamland! Eine heruntergekommene Disneylandkopie, mit einer Holzachterbahn die ein paar Fanboys in die Top 10 gehievt hatten. Der Park ist seit ein paar Jahren dicht. Trotzdem ist Nara eine Reise wert schließlich war die Stadt im 8. Jahrhundertr Japans erste Hauptstadt. Nachdem wir in Kamakura den zweitgrößten sitzenden Buddha bewundern durften, war nun der Größte an der Reihe. Von Kyoto nach Nara fährt man am komfortabelsten mit Kintetsu. Daher haben wir uns zum bekannten Japan Railpass noch den Kintetsu Railpass besorgt.
Warten auf den Zug.
Nach Verlassen des Bahnhofs stößt man als erstes auf den Kofuku-ji-Tempel
Im Nara Park trifft man überall auf zahmes Wild. Fast wie bei der Tierweihnacht nur ohne eiskalten Zwiebelkuchen.
Auf dem Weg zum Todai-ji
Der Todai-ji Tempel, laut Reiseführer das größte Holzgebäude der Welt und darin befindet sich der große Buddha.
Und da ist der 16m hohe Prachterl!
Rückseite
Da der Tag noch jung war wanderten wir durch den weitläufigen Nara Park zum Kasuga Schrein.
Der Weg dorthin ist gesäumt von 3000 Steinlaternen
Auf den Rückweg nach Kyoto machten wir noch einml in Fushimi halt. Südlich von Kyoto befindet sich nämlich der Fushimi Inari schrein. Beindruckend ist die 4km lange Allee die mit Tausenden roter Torii gesäumt ist.
Jetzt geht es los!
Die Karte ist bei weitem nicht maßstäblich gezeichet wie wir erfahren mussten. Allein der Weg zum Rundkurs dauert eine gute halbe Stunde.
Oben angekommen hat man einen schönen Blick über Kyoto
Es fehlt noch der Rundkurs der eine gute dreiviertel Stunde dauert.
Alle paar Meter gibt es einen Schrein und ein Erfrischungsstation
Zum Schluss noch ein paar Bilder vom wirklich beieindruckenen Bahnhof von Kyoto. Auf dem ersten Bild sieht man am rechten Rand lange Rolltreppen, mit denen man auf das Dach (siehe zweites und drittes Bild)des Eingangsgebäudes gelangt.
Am folgenden Tag wechselten wir von Kyoto in das Gebiet um Nagoya.
>mit einer Holzachterbahn die ein paar Fanboys in die Top 10 gehievt hatten.
Gut, dann bin ich jetzt wohl ein Fanboy. Nicht schlecht, mit fast 40. "Aska" war eine Offenbarung - der beste Cyclone-Klon aller Zeiten.
Naja, du interessierst dich jetzt ja mehr für Tempel und Schreine und son Zeugs, wie sollst du das auch wissen? Trotzdem danke für die interessanten Bilder! Bei meinen zwei Japan-Reisen beschränkt sich die Tempelsache ja auf das, was der straffe Zeitplan zulässt.
Allen Maze-Fans empfehle ich übrigens die Fushimi Inari-Toriis mal im Dunkeln zu begehen. Wir haben 2007 so lange mit Tempeln in Kyoto verbummelt, dass wir erst abends am Fushimi Inari-Schrein waren. Eigentlich hatten wir fest damit gerechnet, dass das Ding schon längst geschlossen hätte, aber der Schrein ist wohl 24/7 geöffnet- nur ist dort abends halt keine Menschenseele mehr. Nun gut, wir sind trotzdem mal rein. Die ersten paar hundert Meter waren die Toriis auch noch schön ausgeleuchtet, dann ging es aber einen Berg hoch, der Wald um uns wurde dichter, dann kam eine Torii-Kreuzung, irgendwann wurde es ganz dunkel und man hat nur noch schwach den Torii-Tunnel überhaupt gesehen. Dazu Totenstille. Nun ist Japan ja eigentlich sehr sicher, aber das war dann doch der Punkt, wo wir umgekehrt sind. It was too scary... hab mir dann nur noch gedacht, dass man daraus echt ein hervorragendes Maze machen könnte. Bei Tag ist's aber wahrscheinlich völlig unspektakulär :-)
>Allen Maze-Fans empfehle ich übrigens die Fushimi Inari-Toriis mal im Dunkeln zu >begehen.
Ich habe mir dieses Erlebnis gegeben - absichtlich. Bei Tageslicht am späten Nachmittag bis ganz nach oben, danach in der Nacht zurück. Gut, dass ihr umgedreht habt, ohne Taschenlampe sollte man soetwas nicht machen - dann kann man nämlich viele der (einzelnen) Treppenstufen sehr leicht übersehen.
Übrigens wohnen dort tatsächlich mehrere Leute, die sich um die allgemeine Pflege (und wahrscheinlich auch um die gefühlt 100.000 Katzen) kümmern. Ein Bewohner hat mich dann auch davor bewahrt, auf dem Rundkurs in der Nacht auf einen falschen Weg abzubiegen.
Ich hab irgendwo gelesen, dass man Fushimi Inari auch gut den Kommerz-Schrein nennen könnte und es stimmt: Die vielen Toriis sind nämlich alle (?) von Unternehmen bzw. Privatpersonen gesponsert. Man sollte gut zu Fuß sein, aber ich kann den Kurs jedem empfehlen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht.
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Am zwölften Tag verließen wir morgends Kyoto und fuhren nach Nagoya. Koffer schnell im Schließfach verstaut und anschließend den Regionalzug genommen, um pünktlich zur Parköffnung vor Ort zu sein. So war der Plan!
Bahnhof Nagashima hörte sich gut an. Also ausgestigen und dann schnell gemerkt, dass das nicht sein kann.
Es fehlte wirklich nur noch der obligatorische Strohballen.
Hier kamen wir nicht weiter! Laut Plan fuhren von dort gerade mal 8 Busse am Tag, wobei nicht zu ersehen war, ob diese überhaup zum Park fuhren. Aber nichts geht über die japanische Hilfsbereitschaft. Flugs den einzigen Japaner gesprochen, der zu finden war, und 5 Minuten später saßen wir in einem privaten Nacharschaftsbus der uns zum Park brachte. Natürlich mussten wir nichts bezahlen und der Busfahrer platzte vor Stolz. Als ich dann noch FZPW erwähnte...
Jede Menge Eingangstore
Erstes Ziel war natürlich der Steel Dragon 2000. Mir gefällt die Bahn! Es gibt zwar nur wenig Airtime, dafür ist die Bahn lang, schnell und verdammt hoch. Allerdings ist durch die tiefen Morgansitze gewährleistet dass man davon nicht so viel mitbekommt.
Nagashima hat zwar hauptsächlich Standardbahnen, aber dafür die guten. Shuttle Loop, Looping Star, Corkscrew findet man weltweit nicht mehr so oft. Das ganze hat was von einem Museum.
Merkwürdige Einschienenbahn
Auch ein japanischer Klassiker darf nicht fehlen. Jet Coaster!
Die Bahn ist schön schnell und fiese Schläge gibt es auch nicht
Ich bin kein Fan der klassische Freefalls, daher durfte Tino alleine fahren.
Corkscrew in klassischer Aufmachung. Auch hier fuhr nur selten ein Zug.
Mein erster und einiger Ultra Twister: War OK!
Die großen Schaukeln waren am vormittag leider noch zu. Später haben wir dann gesehen, dass wir nichts verpasst haben.
Und jetzt zur schönsten Achterbhn der Welt: White Cyclone
Das White Cyclone nicht die beste Bahn ist, ist ja hinlänglich bekannt. Die Bahn hat keine Airtime, fährt sich lahm und Schläge gibts auch. Wer aber Mean Streak oder Monstre schon nicht so schlimm fand, wird auch White Cyclone noch was abgewinnen können.
Nagashima ist Top gepflegt und die ganzen Klassiker auf einem Haufen zu sehen reicht mir schon. Dazu gibt es ja noch den Steel Dragon.
Super Park!
Nach dem Mittagessen nahmen wir einen Bus der vom Park direkt zum Hauptbahnhof von Nagoya fuhr. Von dort aus ging es mit dem Nahverkehrszug nach Gamagori und dann mit dem Tai nach Lagunasia. Zwei Minuten vor Kassenschluss sind wir dann angekommen.
Im Park waren vielleicht noch 10 weitere Besucher
Erste Station war der It's a small world Verschitt "Magical Powder". Der Eingang ist als Spielzeugladen thematisiert. Ich zitiere mal den vorausgehenden Tino:"ö das ist nur ein Laden drin"
Auch wenn es uf den Fotos etwas plastikhaft ussieht, Aquawind ist richtig gut gestaltet udn ist meiner Meinung der bisher beste Bobsled von Gerstlauer.
Kommen wir nun zum Hauptkomplex. Oberhalb befinden sich zwei zum Wasserpark gehörende Rutschen. Rechts im Gebäude befindet sich ein richtig gute Wildwasserbahn mit langem und schönem Darkrideteil und einem Rückwärtsschuss.
Im linken Teil befand sich mal ein Indiana Jones ähnlicher Darkride. Jetzt fährt man per Achterbahn durch die Kulissen. Es gibt daher aufwendig ausgestattet Szenen n der die Bahn einfach vorbeirast. Die Bahnhatein paar brutale Stellen aber ist interessant genug um auch eine zweite Fahrt zu wagen.
Der Vollständigkeithalber noch die dritte Achterbahn. Daneben geht es noch einen interaktiven Darkride mit Hänggondeln. Dieser hat mir wegen seinem Spielhallencharakter aber nicht so gut gefallen.
Gespenstischen Atmosphäre im menschenleeren Park.
Der stressige Abstecher nach Lagunasia hat sich definitiv gelohnt. Es gibt zwar nur 6 größere Attraktionen, davon sind vier aber richtig toll.
Ich hab da auch keine, die Bahn liegt fernab von jedem Weg. Das aussagekraeftigste Foto, was auf die Schnelle zu finden war, findet sich in diesem Blogeintrag:
>Danke für die schönen Bilder, nur eine Frage zu Nagashima: Habt ihr auch die beiden >Bobkart Bahnen gemacht und eventuell abgelichtet? > >Danke >jakob
Leider nein. Dafür habe ich für dich extra viele Seilbahnbilder gemacht. Kommt noch!
Letzte Bearbeitung am 20-Dez-09 um 13:48 Uhr () Hallo Zusammen
Jochen hat mir im Vorfeld klar abgeraten den Park am Ende der Welt zu besuchen. Der Park wäre ziemlich heruntergekommen und würde dem Hype nicht gerecht werden. Trotzdem die Neugier war bei mir einfach zu groß.
Der Tag begann wie so oft sehr früh. Hier noch mal ein Blick zurück auf unser Hotel direkt am Bahnhof von Nagoya.
Auf dem Weg zum Bahnhof
Unterhalb der zwei Türme befindet sich der Hauptbahnhof. Unter dem großen Klotz liegt der Bahhhof der privaten Kintetsu Bahngesellschaft. Kintetsu ist die einzige Bahngesellschaft die zum Parque Espana fährt.
Der etwas trostlose Eingang
Ein Blick auf den Parkplan
Die Mainstreet
Nachbau der Plaza Major aus Madrid
In der großen Halle befindet sich ein Indoor Coaster zum Thema Stierkampf. Das Ganze ist mit Schwarzlichtspießen und Ole-Gebrüll interessant gemacht, aber die japanische Bahn ist einfach zu rappelig, eng und unbequem.
Auf dem oberen Platz gibt es noch einen wirklich miesen Darkride, deren Fahrt einzig mit ein paar Lichtschläüchen und drehenden Kleidern ausgetattet ist. Dazu läuft eine spanische Dudelmusik in der Endlosschleife. Zum unteren Teil des Parks führt ein Weg, an dem sich Geschäfte mit Kunsthandwerk befinden.
Unten befinden sich zwei richtig gute Darkrides, die sich aber leider nicht mehr in bestem Zustand befinden. Zum einen ist dies eine unheimlich aufwendige Piratenthemenfahrt. Wobei Piraten nur am Anfang kurz vorkommen. Danach geht es auf den Meeresgrund und es gibt jede Menge Götter Hokuspokus. Am Ende fährt das Boot in eine Sackgasse, der Bodenklappt überraschend runter und man schießt ins Freie. Das Ganze ist sehr abgefahren und damit typisch japanisch.
Der andere ist ein Peter Pan ähnlicher Darkride mit einem japanischen Don Quijote Zeichentrickfilm als Thema. Der Ride ist gut und gern doppelt so lang wie die Disneyversion und nicht minder aufwendig. Leider ist auch hier nach der Eröffnung nicht mehr viel gemacht worden.
Zurück nach oben kommt man mittels Rolltreppe, welche sich in dieser Kapelle versteckt.
In dieser Burg befindet sich ein Museum. Allerdings sind nur Nachdrucke bekannter spanischer Bilder ausgestellt.
Parade
Bestes Kostüm EVAR!
Lider Mainstreet befindet sich der interessanteste Bereich des Parks.
In dieser Halle befindet sich ein interaktiver Darkride, der mir nicht besonders gut gefallen hat.
Kommen wir nun zu Gran Montserrat der ohne Zweifel besten Achterbahn von Mack. Mack ist hier wohl auf Nummer sicher gegangen und hat ausschließlich Abwärtspassagen eingebaut. Unglaublich schnelle und intensive Fahrt. Es ist mir ein Rätsel warum man eine solche Bahn mal nicht im Europa Park gebaut hat und man uns stattdessen mit "Perlen" wie der Euro-Mir beglückt. Wahrscheinlich ist Roland Mack Gran Montserrat nie gefahren.
Die Bahn hält jedem Hype stand. Einfach Super! Leider gibt es die Flying Island nicht mehr, weshalb es nur ein paar semioptimale Bilder dieses Prachtstücks gibt.
Dazwischen schlängelt sich noch eine, mit den Anlagen im Europa PArk und Gardaland baugleiche Wildwasserbahn.
Tja und da wäre noch Pyrenees, dem weltweit längsten Inverted Coaster.
Auch hier wollte keiner fahren.
Der berühmte Airtimehügel
Mal hat Tino mich fotografiert
Mal ich ihn
Die großen B&M Inverter fahren sich meiner Meinung nicht so knackig wie die Kompakteren. Aber es ist immer wieder ein majestätisches Gefühl sich von Ihnen durch die Lüfte tragen zu lassen.
Kurzes Fazit: Jochen hatte mit seinen Angaben recht. Allerdings sollte man gerade deshalb hinfahren. Wer weiß wie lange der Park noch existiert. Die Bahnen Gran Montserrat und Pyrenees gehören eindeutig in die japanische Top 10.
Auf dem Rückweg nach Nagoya machten wir noch einmal in Futamigaura halt um noch ein berühmtes Fotomotiv zu erhaschen.
Wunderschöner Badestrand
Die "Vereinten Felsen"
Mmmh?
Diese verkörpern Izanami und Izanagi die Gründergötter Japans
>Kommen wir nun zu Gran Montserrat der ohne Zweifel besten Achterbahn von Mack. Mack ist >hier wohl auf Nummer sicher gegangen und hat ausschließlich Abwärtspassagen eingebaut. >Unglaublich schnelle und intensive Fahrt. Es ist mir ein Rätsel warum man eine solche >Bahn mal nicht im Europa Park gebaut hat und man uns stattdessen mit "Perlen" wie der >Euro-Mir beglückt. Wahrscheinlich ist Roland Mack Gran Montserrat nie gefahren.
Ja, vermutlich! Die Bahn ist wirklich der absolute Knaller. Nach einer Runde durch den Park und ein paar mal Pyrenées habe ich den Rest des Tages auf Gran Montserrat verbracht.
Eventuell die beste Familien-Achterbahn auf diesem Planeten. Sorry, Liseberg!
Grüße,
Tim :+ Excess all Areas!
P.S.: Ist das schmale Haus auch ein berühmtes Fotomotiv?
Bis auf den Taifun hatten wir bisher immer Glück mit dem Wetter gehabt. Da sich der zweite Regentag ankündigte beschlossen wir einen Ausflug nach Takayama in die japanischen Alpen zu machen. Takayama erreicht man von Nagoya bequem mit dem Hida Express, benannt nach dergleichnamigen Region.
Bei schönerem Wetter würde die Stadt betimmet einladender aussehen.
Das Zentrum der Stadt ist weitgehend erhalten geblieben. Hier reihen sich jede Menge alte Warenhäuser, an Antikläden Sakebrauereien und Restaurants.
Danach haben wir den örtlichen Wochenmarkt besucht.
Statt Obst und Gemüse gab es hauptsächlich Fisch
Aber in erster Linie gab es überall etwas zum direkten Verzehr
Es dauerte nicht lang und ich konnte einem köstlisch riechenden Fleischspieß aus Hidabeef nicht widerstehen
Im Abgang schmeckte der zwar etwas stallig aber insgesamt sehr lecker! Tino tat es mir gleich und dann wurden wir übermütig.
Wir enttdeckten die gegrillten Ricecakes am Stiel. "Healthy" und "Delicious" sollten sie sein.
Noch lachen wir!
Nach dem Verzehr dieser harzigen Angelegenheit, mussten wir erstmal einen Sake trinken Gott sei dank kann man das in Takayama, dank der zahlreichen Sakebrauereien, an jeder Ecke.
Wir lassen uns beraten.
Sake riecht wie Schnaps aber schmeckt dazu sehr mild. Das japanische Herrengedeck inklusive "speziellem" Salz kostete dann auch nur umgerechnet einen EURO.
Der Regen ließ nicht nach und wir fuhren mit dem Bus auf die andere Seite der Alpen in das Dorf Shirakawago. In Shirakawago stehen noch über hundert der traditionellen Gassho Häuser und das Dorf hat daher Weltkulturerbestatus.
Hobbingen auf japanisch
Ein paar der Bauernhäuser kann man auch von Innen anschauen
Ob die schicken Einbauschränke wirklich bäuerlicher Standard waren?
Auf dem Weg zum Aussichtspunkt
Ab folgenden Tag machten wir uns wieder auf den Weg nach Tokio.