"officially mad" – Der Mega-USA-Trip 06.08. bis 26.08.2008

#1

"officially mad" – Der Mega-USA-Trip 06.08. bis 26.08.2008

Letzte Bearbeitung am 11-Jan-09 um 18:57 Uhr ()
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Viele Neuigkeiten, viele noch unbesuchte Parks, zwei Mitreisende, die noch nie in den ganzen tollen Parks waren – das war der Anlass, für den Sommer 2008 einen sehr großen USA-Trip zu planen. Ca. 10 Monate hat Maren in die Planung investiert, es wurden Routen erdacht, wieder verworfen, Hotelbewertungen gewälzt, Listen erstellt und ganz viel Vorfreude aufgebaut. Dann endlich stand die Planung, und das ganze klang in der Tat verrückt: drei Wochen, 30 Parks, 200 Achterbahnen, 3300 Meilen. Die Gruppe bestand aus Maren (Queendaka), Lars (Maccoaster), Carsten (Mr. Oblivion) und mir. Die erste Woche war noch Uli, Lars frisch angetraute Ehefrau, dabei, aber diese paar Tage mit uns haben ihr gereicht. :) Und Projekt Eckbert hat sogar vor der Geburt schon seine ersten Counts gesammelt.

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Da uns alle, denen wir von dieser Reise erzählt haben, für verrückt erklärt haben, haben wir für den Trip den Titel „officially mad“ gewählt. Wir haben leider unser Ziel nicht ganz erreicht, aber am Ende haben wir doch auf unseren knapp über 3400 Meilen 28 Parks und 177 Achterbahnen geschafft (woran viele Kiddie-Coaster Schuld waren, für die wir es nicht geschafft haben, uns Kinder zu "borgen"). Auch alle wichtigen Darkrides wurden genossen, und sogar ein klein wenig "Kultur" war dabei. Unsere Ziele waren:

Kings Dominion
Busch Gardens Europe
GoKarts Plus
Six Flags America
Lakemont Park
Del Grosso’s
Knoebels
Hersheypark
Dorney Park
Six Flags Great Adventure
New York (Kultur-Quote 1)
Deno’s Wonderwheel
Astroland
Playland Park
Lake Compounce
Six Flags New England
Great Escape
La Ronde
Canada’s Wonderland
Niagarafälle (Kultur-Quote 2)
Martin’s Fantasy Island
Darien Lake
Waldameer
Cedar Point
Indiana Beach
Six Flags Great America
Timber Falls Adventure Park
Mt. Olympus
Valleyfair
Nickelodeon Universe

Mit unserer Planung haben wir einen sehr guten Durchschnitt durch die Parklandschaft erreicht. Es waren absolute Highlights dabei und sehr viel Gutes. Einige Parks waren für einen Besuch nett, und dann gab es auch ganz wenige sehr enttäuschende Erfahrungen. Dank der intensiven Vorbereitungen klappten alle Übernachtungen, wir haben uns nicht verfahren (ok, einmal), wir sind eigentlich immer zu annehmbaren Zeiten in den Hotels gewesen und es gab wenig Stress. Auch die mangelnde Flexibilität hat uns nicht gestört, da wir sowieso fast jeden Park längs der Route in unserem Zeitplan hatten. Es ist dafür im Gegenzug sehr entspannend, wenn man nach einem langen Parktag sicher ist, ein Hotelzimmer zu bekommen.

Allgemeine Tipps möchte in an dieser Stelle nicht geben, nur seien ein oder zwei Dinge erwähnt. Wir hatten zwei Navis dabei: ein Garmin Zumo und ein TomTom. Das TomTom hat die besseren Strecken gewählt und dabei viel Interstates genutzt. Allerdings hatte es Probleme mit den Hausnummern, und bei Hausnummern jenseits der Nr. 15000 kann man bei einem Versehen schon mal im falschen Ort landen. Das Garmin hat bei den Hausnummern eine viel bessere Figur gemacht, dafür war es oft der Meinung, uns anstatt über die Interstate lieber durch die Pampa zu schicken (dafür kennen wir jetzt die Batman Road, den Milky Way und den danach folgenden Hosensack Creek). Ein wenig Augenmaß und Skepsis bei der Berechnung der Routen ist also angebracht. Mit den Motels haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Gerade Motel 6 renoviert im Moment viele Häuser, so dass wir fast ausschließlich sehr gute Zimmer ohne Anlass zur Klage hatten. Für Telefonate empfiehlt sich ein Prepaid-Handy. Das haben wir für 20 $ inklusive 300 Gesprächsminuten gekauft. Ein Gespräch nach Europa wird mit ca. 2 Minuten pro Gesprächsminute berechnet, kostet also rund 15 Cent pro Minute. Das ist unschlagbar günstig im Gegensatz zu Vodafone und Co. WLAN gibt es mittlerweile auch überall, die Kommunikation mit der Heimat ist also sehr einfach möglich. Alles Weitere erfährt man, wenn man sich mal ein paar Monate mit der Planung so einer USA-Reise beschäftigt.

Was erstaunlich war, ist die Tatsache, dass es trotz Hochsaison (wenn Lehrer dabei sind, geht es halt nur in den großen Ferien) im Durchschnitt doch recht angenehm gefüllt war. Von fast 2 Stunden Wartezeit bei Maverick und brechend vollen Bahnen in Canada’s Wonderland mal abgesehen, konnten wir nicht über zu volle Parks klagen. Das hatte ich schlimmer erwartet.

Ich werde unsere Route chronologisch abarbeiten, und das alles nur in diesem einen Thread. Allerdings beschränke ich mich auf Besonderheiten, weitgehend Unbekanntes oder Skurrilitäten, da ja doch viele Parks schon ausreichend behandelt wurden. Sollte allerdings noch Bedarf an weiteren Infos zu einem Park bestehen, gehe ich gerne etwas in die Tiefe – gebt dann einfach Bescheid.

Eventuell werden auch meine Mitreisenden etwas dazu sagen, denn ab und zu gingen unsere Meinungen über die Qualität der Bahnen doch ganz schön auseinander…

Es gibt leider nicht von allen Parks Fotos, da teilweise das Wetter dagegen war oder wir einfach nicht genug Zeit hatten. Also bitte nicht wundern. Die wichtigsten Sachen sind aber bildlich dokumentiert.

So, dann fangen wir mal an mit unserem absoluten Traum-Trip! Viel Spaß dabei!

Das Copyright aller Fotos liegt bei Lars Krumrey und Carsten Wähner.

Diskussionsübersicht

  1. #1 "officially mad" – Der Mega-USA-Trip 06.08. bis 26.08.2008 Coastermeister
    1. #3 Tag 2 - 07.08.2008 - Kings Dominion Coastermeister
      1. #4 RE: Tag 2 - 07.08.2008 - Kings Dominion Tomsc
    2. #8 Tag 3 - 08.08.2008 - Busch Gardens Europe / GoKarts Plus Coastermeister
    3. #11 Tag 5 - 10.08.2008 - Lakemont Park / Del Grosso’s / Knoebels Coastermeister
      1. #14 RE: Tag 5 - 10.08.2008 - Lakemont Park / Del Grosso’s / Knoebels Maccoaster
    4. #18 UUhhhhh....Neeiidddd.... AxelOWL
    5. #21 Tag 6 - 11.08.2008 - Hersheypark Coastermeister
    6. #23 Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park Coastermeister
      1. #24 RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park DragonKhan
        1. #25 RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park vekoma fan
          1. #27 RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park MIB
            1. #28 RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park The Knowledge
    7. #31 Tag 8 - 13.08.2008 - Six Flags Great Adventure Coastermeister
      1. #32 RE: Tag 8 - 13.08.2008 - Six Flags Great Adventure Maccoaster
        1. #33 RE: Tag 8 - 13.08.2008 - Six Flags Great Adventure Alex Korting
    8. #36 Tag 9 - 14.08.2008 - New York / Coney Island Coastermeister
    9. #38 Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce Coastermeister
      1. #39 RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce DragonKhan
        1. #40 RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce Coastermeister
      2. #42 RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce MIB
        1. #43 RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce Coastermeister
          1. #44 RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce MIB
            1. #45 RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce tricktrack
              1. #46 RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce Real Coasterfreak
    10. #49 Tag 11 - 16.08.2008 - Six Flags New England Coastermeister
    11. #51 Tag 12 - 17.08.2008 - The Great Escape Coastermeister
      1. #52 RE: Tag 12 - 17.08.2008 - The Great Escape jwahl
    12. #54 Tag 13 - 18.08.2008 - La Ronde Coastermeister
    13. #57 Tag 14 - 19.08.2008 - Canada’s Wonderland Coastermeister
    14. #59 Tag 15 - 20.08.2008 - Niagarafälle / Martin’s Fantasy Island Coastermeister
    15. #64 Tag 17 - 22.08.2008 - Cedar Point Coastermeister
      1. #66 RE: Tag 17 - 22.08.2008 - Cedar Point QueendaKa
        1. #68 RE: Tag 17 - 22.08.2008 - Cedar Point stilbruch
    16. #72 Tag 20 - 25.08.2008 - Timber Falls / Mt. Olympus Coastermeister
      1. #74 RE: Tag 20 - 25.08.2008 - Timber Falls / Mt. Olympus Maccoaster
    17. #77 Fazit Coastermeister
      1. #78 RE: Fazit Maccoaster
    18. #79 Diverses Coastermeister
    19. #81 Special: Trains on tracks without guests Coastermeister
#2

Tag 1 - 06.08.2008 - Anreise und Start

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 11-Jan-09 um 18:58 Uhr ()
Relativ entspannt begann unser Trip mit dem Direktflug Hamburg-Newark. Ist doch wirklich praktisch, nicht in Frankfurt oder Heathrow umsteigen zu müssen. Dann noch kurz ein Anschlussflug nach Washington, dort den Mietwagen abgeholt, und ab geht es zum Extrem-Coastern. Es war zwar mittlerweile 18 Uhr, aber das stört den wahren Freak nicht.

Der Ring um Washington war nicht ganz so voll wie befürchtet, und so kamen wir um 19:30 Uhr in Six Flags America an. Unseren Season’s Pass (den wir Anfang des Jahres für umgerechnet 32,- € online gekauft haben) gab es ohne Wartezeit, und dann ging es endlich los. Im Eiltempo zu Superman Ride of Steel, schockiert darüber, dass die tranige Angestellte nur die Hälfte des Zuges kontrolliert hat (auf der Bahn, auf der schon mal jemand rausgefallen ist!), war unsere erste Fahrt der Reise leider enttäuschend. Dieser RoS gehört wohl zu den schlechtesten Intamins, die irgendwo rumstehen. Ruckeln, Schlagen, Schlingern – das muss nicht sein. Dazu das langweilige Layout – bäh. Aber das passt zu dem Park, wie wir später noch feststellen mussten. Eine Fahrt auf Batwing konnten wir mit Überredungskünsten auch noch erschleichen, 10 Minuten nach Parkschließung. Zu unserem Nacht-Domizil fuhren wir noch ein Stück und landeten ganz in der Nähe des nächsten Parks, Kings Dominion.
#3

Tag 2 - 07.08.2008 - Kings Dominion

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 11-Jan-09 um 18:58 Uhr ()
Das ist doch ein viel besserer Anfang! Dominator war ja schon als Knight Flight brillant, und auch in seiner neuen Reinkarnation überzeugt diese B&M-Perle mit Sanftheit, tollen Figuren und ordentlich G’s. Die Wartezeit morgens waren ca. 10 Minuten für die Frontrow, so soll das sein. Der Rest des Parks ist schön, aber ohne wirkliche Highlights. Im Gegensatz zu vielen anderen gefällt mir Volcano richtig gut, dank des genialen Doppel-Abschusses. Flight of Fear ist immer wieder nett, Backlot Stunt Tour glänzt durch die Abwesenheit der tollen Effekte, die Woodies sind nicht erwähnenswert.

Was uns begeisterte war Drop Zone. Man merkt dem Turm die zusätzlichen 12 Meter Fallhöhe gegenüber Scream definitiv an. Auch das Rafting ist das Beste, mit dem wir auf der ganzen Tour gefahren sind. Was für eine Geländeausnutzung, was für Fontänen-Effekte. Der Togo-StandUp war nicht so schlimm, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Alles in allem hatten wir einen schönen Tag, der durch ein Weltuntergangsgewitter beendet wurde – dieses hatte gnädigerweise so lange gewartet, bis wir mit allem im Park gefahren waren. Also nass ins Auto und ab nach Williamsburg.

Hier haben wir leider nur Fotos der Neuheit 2008, da der Wolkenbruch exakt zu Beginn unserer Foto-Runde begann:

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#4

RE: Tag 2 - 07.08.2008 - Kings Dominion

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #3

Eine ähnliche Meinung hab ich zu Kings Dominion auch.
Was sagst du/ihr denn zu Anaconda? Ich finde diese Custom-Arrow-Looper (warum auch immer) ja meist recht charmant und Anaconda hat auch ein gutes Layout mit toller Lage. Ein unglaublich deftiger Schlag (hier bei 1:09 zu sehen und hier bei 1:00 zu hören :+) hat mir die Bahn allerdings ziemlich vermiest.

Grizzly fand ich zwar vom Layout und der Lage her toll, allerdings ist die Bahn äusserst unangenehm gefahren.
Und Hurler ist der schlechteste Woodie den ich je gefahren bin! Hässlich, beschissenes Layout und unfahrbar.

Wenn ich eine Achterbahn nur 1 mal fahre, obwohl ich sitzen bleiben kann, dann sind sie wirklich schlecht! ;-)

MfG TomSC
[small]"Der wo es erstaunlich findet dass es diesen Kack gleich 2 mal gibt"
[/small]
#5

RE: Tag 2 - 07.08.2008 - Kings Dominion

Antwort auf Tomsc, Beitrag #4

Ich teile Deine Meinung zu Anaconda. Irgendwie schaffte Arrow es nicht, ordentliche Übergänge zu bauen. Schläge und Hangtime in diesen miesen Schulterbügeln sind wirklich alles andere als toll. Es kommt mir so vor, als wären dort Elemente einfach aneinander geklebt worden. Das ist aber auch bei anderen Arrows so, z.B. Vortex. Aber das Setting mit dem Pullout unter der Seeoberfläche ist genial.

Grizzly mochte ich seltsamerweise. Ich fand andere Woodies auf unserer Tour viel schlimmer. Allerdings stehe ich mit dieser Meinung alleine da. :)

Hurler ist für mich auch sinnbefreit, aber auch da ging die Meinung in unserem Team auseinander. Aber als den schlechtesten Woodie würde ich ihn nicht bezeichnen - da gab es auf dem Trip noch ganz andere Kaliber.

Viele Grüße

Jan

#6

RE: Tag 2 - 07.08.2008 - Kings Dominion

Antwort auf Tomsc, Beitrag #4

>Was sagst du/ihr denn zu Anaconda? Ich finde diese Custom-Arrow-Looper (warum auch
>immer) ja meist recht charmant und Anaconda hat auch ein gutes Layout mit toller Lage.
>Ein unglaublich deftiger Schlag (hier bei
>1:09 zu sehen und hier bei 1:00 zu hören :+)
>hat mir die Bahn allerdings ziemlich vermiest.

:7 Ja, aua, ich sag nur Knie! Mit dieser Bahn fing mein "Blaue-Flecken an den Beinen"-Count gleich mit Nummer 1 und 2 an...

>Und Hurler ist der schlechteste Woodie den ich je
>gefahren bin! Hässlich, beschissenes Layout und unfahrbar.

Da liegen Son of Beast im Jahre 2005 und der Coney Island Cyclone Backrow bei mir aber noch deutlich davor. Da hatte ich echt Angst...

Mir persönlich hat der Park ja von der Atmosphäre her sehr gut gefallen, wir hatten aber auch super Wetter!

:) Maren
#7

RE: Tag 2 - 07.08.2008 - Kings Dominion

Antwort auf Tomsc, Beitrag #4

Halli-Hallo,

nur kurz meine Anmerkung zu dem Grizzly Problem:

Die Bahn sah von außen toll aus (was man sehen konnte) und war die erste Holzbahn der Tour. Dann gab es keine Wartezeit und wir sind direkt in der letzten Reihe gefahren - ich war auch noch so naiv, ohne Spannung im Körper und mit gehobenen Armen zu fahren.
Jedenfalls hat mich diese Bahn (in der letzten Reihe) während der ersten 30 Sekunden Fahrzeit so sehr verprügelt, dass ich einen extrem schmerzenden Musikantenknochen davon trug und nur so von der einen zur anderen Seite geworfen wurde.

Bei allen weiteren Woodys bin ich dann im Verlauf der Tour immer vom Schlimmsten ausgegangen, meistens vorne gefahren und wurde oft positiv überrascht. Bei Grizzly war es aber leider umgekehrt, daher stand und steht diese Bahn für mich als der Begriff eines "Nicht-mehr-Spaß-machenden-Woody".
Im Laufe der Tour kamen dann allerdings noch schlimmer Bahnen dazu, doch dazu später mehr im Verlauf dieses Berichts...

Auch noch betonen möchte ich den tollen (und kapazitätsstarken) Drop-Tower und das geniale Rafting. Auf meiner persönlichen Liste rangiert es nach dem Popeye & Bluto-Rafting auf Platz zwei.

#8

Tag 3 - 08.08.2008 - Busch Gardens Europe / GoKarts Plus

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 11-Jan-09 um 18:59 Uhr ()
Muss man über den schönsten Park der Welt noch was schreiben? Wenig. Griffon hat auch meine Mitreisenden überzeugt, wir mussten übrigens nicht lange anstehen. Und sogar eine Evakuierung durften wir mit ansehen - und wären wir eine Fahrt früher eingestiegen, wären wir sogar dabei gewesen.

Alpengeist als Fast-Walk-On ist auch angenehm. Die anderthalb Tage, die wir im Park waren, haben wir von vorne bis hinten genossen. Was ein absolutes Highlight war, war die Abendshow "Kinetix", eine Mischung aus Liveband, Tanz- und Gesangsperformance und asiatischer Hardcore-Akrobatik. Das sollten sich die Freizeitparktester mal anschauen, bevor sie gewisse deutsche Shows über den grünen Klee loben.

Nach Parkschluß sind Maren und ich dann noch bei GoKarts Plus den teuersten Kiddie-Coaster unseres Lebens gefahren. Aber irgendwie musste ich dieses Teil bezwingen, nachdem ich schon mal davor gestanden habe. :)

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Rrrrrrrrrr.... :)

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Immer noch ein Augenschmaus und Fahrgenuss

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Was für eine Skyline!

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Die ist Kult und sieht toll aus - da muss sie nicht auch noch gut fahren... ;)

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Das Runterschlingen eines ganzen Bechers Frozen Lemonade führt übrigens zu Magenschmerzen... :)

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#9

RE: Tag 3 - 08.08.2008 - Busch Gardens Europe / GoKarts Plus

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #8

Halli-Hallo,

Busch Gardens Europe hat mich von vorne bis hinten überzeugt und ist in meinen Augen auch noch etwas schöner als das Pendant BG Africa in Florida. Auch wenn andere Parks vielleicht mehr Rollercoaster haben: Hier muss man einmal gewesen sein! Und wenn man einmal Gast in diesem genialen Park war, kommt man sowieso zurück. Schöne Wege, üppige Natur, detaillierte Themenbereiche und Top Attraktionen.

Griffon: imposant, fotogen, Adrenalin, smooth. Was soll man mehr zu dieser tollen Bahn sagen :+

Alpengeist: Groß, G's, tolles Layout und sogar ein perfektes Theming an den Zügen und um die Bahn (für mich als bekennenden Wintersportler ;-) ).

Apollo's Chariot: Zieht sich am Parkplatz entlang, produziert schon vor dem Besuch Sabberfäden und ist vom Layout um einiges kreativer als der Bruder in Rust. Auch hier wieder sahen Schienen und Stützen aus wie frisch aus den Produktionshallen.

Loch Ness Monster: fotogen }> [sub]und einen Extrapunkt für den runden Geburtstag[/sub].

Big Bad Wolf: lang, nutzt schön das Gelände aus und bietet eine gute Fahrt. Auch hier ist wieder ein schönes Theming der Station und während der Fahrt zu finden.

DarKastle: Spiderman ist zwar besser, jedoch braucht sich dieser Darkride nirgendwo verstecken. Auch Wiederholungsfahrten sind nicht langweilig und lassen einen neue Effekte entdecken. Schade, dass sich nicht mehr Parks dieses System leisten wollen/können.

Kinetix: Wow! Was für eine Show. Tolle Sänger und Live Musiker, tolle Akrobaten, tolles Konzept und perfekt inszeniert. Ein Must Do!

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Das war die Wasserbahn :+ Tipp von mir: Teva Sandalen und Crinkle Pants von Wolfskin. Während die anderen noch überlegten, ob sie nun klitschnass oder gesoakt sind, war ich schon wieder trocken }>

Neben den genannten Highlights gibt es noch so viel mehr in diesem Park zu entdecken. Ich werde definitiv zurückkehren!

#10

Tag 4 - 09.08.2008 - Busch Gardens Europe / Six Flags America

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 11-Jan-09 um 20:46 Uhr ()
Der Vormittag war für einen zusätzlichen Besuch in Busch Gardens eingeplant. Das war auch gut so, denn damit konnten wir ganz entspannt noch mal alles Wichtige fahren. Maren allerdings tauschte unseren Mietwagen, den wir am Tag zuvor bekommen hatten. Background: die Miete für einen Wagen von Washington nach Williamsburg und dann für einen neuen von Williamsburg nach Minneapolis war billiger als wenn wir für die Strecke nur ein Auto gemietet hätten. Keine Ahnung warum. Nur war unser erster Wagen toll, den, den wir in Williamsburg bekommen haben aber nicht. Also haben wir mit viel Reden doch den tollen schwarzen großen Toyota wiederbekommen.

In diesem ging es dann am frühen Nachmittag mit einem Kurzstopp in einer Mall wieder zurück nach Norden. Der zweite Besuch in Six Flags America war zu absolvieren. Und das war schlimm. Dieser Park ist definitiv ein Lowlight unserer Tour gewesen. Das Publikum war das, was ich eigentlich in Six Flags Great Adventure erwartet hatte (schwarz, cool, unfähig, Warteschlangen zu nutzen). Das Anstehen machte keinen Spaß. Leider retteten auch die Bahnen nichts. Das Beste im Park war noch der schon zwei Tage vorher gefahrene Batwing sowie Joker’s Jinx – und die toll thematisierte Westernecke. Alles andere war Müll. Roar als zweiter GCI-Woodie war enttäuschend, und der SLC hatte die längste Abfertigungszeit, die wir je bei einem Vekoma erlebt haben. Man ließ den Zug teilweise über 5 Minuten in der Bremse hängen. Es ging im Bahnhof so: mit den Kollegen labern, blöd dreinschauen, Bügel öffnen, den Leuten bloß nicht beim Aussteigen helfen, blöd labern, warten, irgendwann die Tore öffnen, den Leuten bloß nicht beim Einsteigen helfen, blöd labern, noch mehr blöd labern, Bügel schließen, den Zug abgehen, wieder nach vorne, nochmal den Zug abgehen, Gurte kontrollieren, blöd labern, warten - und dann den Zug losschicken. Ok, vielleicht wussten die Ride-Ops einfach, wie ##### die Kiste fährt, und wollten den Fahrgästen die Pein ersparen. Übrigens fing damit eine leidige Tradition an, in der wir mehrere Parkbesuche mit einer letzten Fahrt auf einer Vekoma-Gurke beendeten. Gerne verließen wir diesen Schandfleck und hofften, dass die noch folgenden Six-Flags besser sein würden.
#11

Tag 5 - 10.08.2008 - Lakemont Park / Del Grosso’s / Knoebels

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 11-Jan-09 um 23:18 Uhr ()
Die kleine Pennsylvania-Schleife, die wir eingebaut hatten, sollte uns an einem Tag in drei Parks führen, die uns, da möchte ich vorgreifen, alle überzeugt haben.
Der erste Park war Lakemont Park. Ein sehr eigenwilliger, kleiner und sehr sympathischer Park, in dem wir so ziemlich die einzigen Besucher waren. Hier landen viele alte Fahrgeschäfte, die man so teilweise woanders gar nicht mehr findet.

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Die Top-Attraktion in Lakemont ist die älteste noch in Betrieb befindliche Achterbahn der Welt – Leap The Dips. An dieser Bahn wurde nichts modernisiert, so dass sie noch immer per Hand gestoppt und gestartet wird. Dann muss der Ride-Op den Wagen zum Lifthill schieben, wo es dann sehr gemächlich und mit einer sehr eigenwilligen, aber verblüffend einfachen Rückrollsicherung auf 12 Meter geht. Oben angekommen, beginnt die recht langsame, aber sehr angenehme Fahrt – sogar mit ein wenig Airtime. Es ist erstaunlich, dass so ein alter Coaster in Sachen Fahrspaß und Komfort so manche neue Kreation übertrifft. Das war eines der Highlights der Tour.

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Aber auch die anderen Coaster und Attraktionen sind sehr spaßig. Einen echten Toboggan zu fahren ist zwar eng und etwas brutal, aber sicher ein einmaliges Erlebnis. Ein weiterer netter Woodie, ein Kiddie-Coaster und mehrere Rundfahrgeschäfte sorgen für angenehme Kurzweil.

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Sehr extrem ist dieses Gerät, das ich mir geschenkt habe. Es soll wohl Spaß bringen, aber Carsten und Lars sahen etwas mitgenommen aus nach der Fahrt...

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Bei schönstem Wetter fuhren wir ein wenig weiter zum nächsten Park – Del Grosso’s.

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Dieser Park ist als Projekt einer italienischen Familie entstanden, die eigentlich Tomatensaucen und Pizzabeläge herstellt. Es gibt dort neben einem Wasserpark auch einen kleinen Vergnügungspark mit Pay-per-ride-Attraktionen. Diese sind eher Standard, z.B. eine Maus und ein Big Apple.

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Der Park hat eine angenehme, familiäre Atmosphäre, die man, wenn man mal dran vorbeikommt, unbedingt genießen sollte. Und die Pizza dort war wirklich lecker.

Der letzte Stop unseres Tages führte uns erstmal in heftigen Regen, mit dem wir dann abends zusammen in Knoebels angekommen sind. Aber so eklig das auch war, hatte es einen angenehmen Nebeneffekt: fast alle Besucher verließen fluchtartig den Park, obwohl er noch mehrere Stunden geöffnet hatte. Im Matsch geparkt, kurz untergestellt, und dann konnte es losgehen. Dank Pay-per-ride konnten wir selektiv alle Highlights fahren, und das ohne Anstehen.

Vorbei am noch nicht geöffneten Flying Turns (so was tut weh) war der Twister unsere erste Bahn.

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Ein schöner Woodie mit interessantem Layout. Danach ritten wir auf dem nächsten Highlight unserer Tour - dem Phoenix. Wie bitte hat man es geschafft, so viel Airtime in einen Woodie zu pressen? Das mussten wir spontan noch mal ausprobieren...

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/knoebels_4.jpg

Phoenix - World Class Coaster

Nach dieser Coaster-Packung haben wir den Park explorativ erkundet – andere würden das wahrscheinlich "Verlaufen" nennen... :-) Knoebels ist wirklich extrem unübersichtlich, so dass wir uns erstmal verloren haben. Doch nach erfolgreicher Reunion unserer Truppe sind wir mit einer der besten Geisterbahnen gefahren, die ich kenne. Das Ding ist sehr lang und hat tolle Effekte. Danach noch kurz den mittlerweile wohl verschwundenen High Speed Thrill Coaster (ein Kiddie :-)) gefahren, ein paar Gurken für Uli und Eckbert gekauft, und dann war der Tag rum.
#12

RE: Tag 5 - 10.08.2008 - Lakemont Park / Del Grosso’s / Knoebels

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #11

Jan, das sind ganz ausserordentlich schöne Bilder. Tolle Reise, ich bin ganz baff.
Bei den Fotos von Bush Gardens Europe bin ich ganz sentimental geworden. Schon 7 lange Jahre ist es her, dass ich dort war.
Auf den weiteren Bericht bin ich sehr gespannt. Vielen Dank bis hierher, und lieben Gruss.
#13

RE: Tag 5 - 10.08.2008 - Lakemont Park / Del Grosso’s / Knoebels

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #11

>Ein sehr eigenwilliger, kleiner und sehr
>sympathischer Park, in dem wir so ziemlich die einzigen Besucher waren.
>
>http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/lakemont_6.jpg

Also bei euch war schonmal mehr los als bei uns ;-)

Irgendwie lustig, so einen Park fast für sich zu haben, aber auch sehr trist - ein bischen was hätte schon los sein können. Und ich hätte lieber einen vollen Park gehabt (gibts den Zustand bei Lakemont überhaupt? :-)), wenn Leap the Dips dafür auf gehabt hätte :-(
Laut dem Chef für die Rides wollten die eigentlich an unserem Tag wieder öffnen, aber habens nicht geschafft *argh* - dafür als Frustabbau zig Runden auf dem Starliner gedreht.

Auch die Bilder von Knoebels kommen mir sehr bekannt vor - bei uns wars auch leer und regnerisch. Fand ich sehr schade, da kommt nämlich sehr wenig Flair auf - bei so einem Park wie Knoebels muss einfach die Sonne scheinen und was los sein!

Danke für die Bilder & Eindrücke!


Keep on riding
Real Coasterfreak :D
[small].: Lifthill.net :.[/small]
#14

RE: Tag 5 - 10.08.2008 - Lakemont Park / Del Grosso’s / Knoebels

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #11

Halli-Hallo,

nur ganz kurz:

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/lakemont_1.jpg
Dieses Fahrgeschäft ist der Hammer! Riesenrad mit Enterprise Gondeln, welche mit einem Lenkrad drehbar sind. Man kann also eine Aussichtsfahrt daraus machen und die Gondel immer so drehen, dass der Kopf nach oben zeigt... oder man macht es einfach anders rum }>

Beitragsbild

Beitragsbild

Hier ist man noch selber RideOp und kann die perversesten Fahrfiguren erschaffen :9 Auch wenn das Ding leider eine lausige Kapazität durch das ewig dauernde Boarding hat: Ich will so etwas auch hier in Deutschland!

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/knoebels_4.jpg
Lecker! Die Bahn hat in der Frontrow so eine Airtime, dass es mich aus dem Sitz katapultiert hat und ich mit meinem Allerwertesten AUF der Zwischenlehne gelandet bin.
Und die Geisterbahn hat sogar mir als alten Boo-Crew'ler und sich als abgebrüht bezeichnenden Kerl eine Gänsehaut verschafft sowie mehrere Scares versetzt. So muss das sein!

#15

RE: Tag 5 - 10.08.2008 - Lakemont Park / Del Grosso’s / Knoebels

Antwort auf Maccoaster, Beitrag #14

Schöne Tour! Ich kann Euch bei der Einschätzung von SFA und den Rides nur Recht geben.

Allerdings wundere ich mich über Eure Kritik an Nessie. Ich war nun ein paar Jahre nicht mehr im Park, aber ich habe die Bahn immer als eine der besten Arrow-Coaster erlebt. Schade...

M.E. wird Phoenix in Punkto Airtime und Wildheit noch von Vancouver´s "Coaster" übertroffen. Die Bahn, die 2008 ihren 50. Geburtstag feierte ist leider in diesem Jahr in Mitch´s Coaster Poll von Platz 20 auf 23 gefallen (aber dort wird ja auch ein SBNO Coaster in der Top 10 gelistet), und ist somit die älteste, ununterbrochen operierende Holzbahn unter den ersten 25.

"Coaster" hat kriminelle, stand-up Airtime, obszöne lateral Kräfte und das Alles ohne Zwischenlehne aber mit einem "one-click-one-size-fits-all"-Bügel. Auf den letzten 300 Streckenmetern hält Niemand mehr die Hände hoch.
Die Bahn hat einzigartige Wagen, die mit einem kleinen Ölbehälter ausgestattet sind, der dafür sorgt, dass die Schiene immer perfekt geölt ist!




[hr noshade size="1" color="E96A1C"]StellaVista
#16

RE: Tag 5 - 10.08.2008 - Lakemont Park / Del Grosso’s / Knoebels

Antwort auf Maccoaster, Beitrag #14

Unter den Sitzen sind übrigens noch Zusatzgurte. Der dortige "TÜV" hat vorgeschrieben, dass man diese montieren muss, von anlegen war keine Rede, so der Bereiber. :+

Diesen Park auch liebende Grüße
Dirk

Der neue oMS - Mit onride besser auf Events informiert!
Der onride Kalender 2009 - Achterbahnen, Freizeitparks & Kirmes gekonnt in Szene gesetzt!
#17

RE: Tag 5 - 10.08.2008 - Lakemont Park / Del Grosso’s / Knoebels

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #11

Erstmal Danke für die ganzen Berichte und Fotos, ein Bild hats mir besonders angetan:

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/lakemont_11.jpg

Sehr sehr netter RideOP ;-)

Grüssle Daniel
#18

UUhhhhh....Neeiidddd....

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Hallo,
Ihr habt da eine echt klasse Tour gemacht!!
Ich habe im Jahr 2000 eine zweiwöchige Tour in der gleichen Ecke gemacht; ähnlich volles Programm, allerdings nur große Parks, leider, und ich hatte von Deutschland nur die Parks geplant. Alles andere (Hotels, Routen) haben wir vor Ort improvisiert....hat auch irgendwie geklappt.

Was mir als erstes aufgefallen ist bei der Parkliste: Kennywood fehlt. Fand ich damals irgendwie schrill, klasse und typisch Stahlstadt Pittsburgh.

Was mir als zweites aufgefallen ist sind die tollen Fotos aus Buschgardens. Alpengeist und Loch Ness Monster sehen immer noch klasse aus. Da scheint aber jemand seine Spaßmaschinen zu pflegen. Wenn ich mir meine Bilder so angucke...da sieht man die acht Jahre Unterschied nicht.

Auf jeden Fall beneide ich Euch um diese wirklich klasse Tour! Tolles Programm, und offensichtlich eine mehr als gute Planung (wir hatten damals auch meist ein Motel6 und waren mehr als zufrieden damit).

Bin gespannt auf die weiteren Bilder.

Lieben Gruß
Axel

PS: Habt Ihr es tatsächlich geschafft, ohne Socken und mit Sandalen ohne Blasen einen ganzen Tag zu überstehen?? DAS ist uns nicht gelungen....;-)
#19

RE: UUhhhhh....Neeiidddd....

Antwort auf AxelOWL, Beitrag #18

>Was mir als erstes aufgefallen ist bei der Parkliste: Kennywood fehlt. Fand ich damals
>irgendwie schrill, klasse und typisch Stahlstadt Pittsburgh.

Da war ich 2004 mit Ralf. Leider passte Kennywood diesmal nicht mehr rein - irgendwo muss halt bei so einer Tour eine Grenze gezogen werden - leider!!!!! aber es stimmt: Kennywood ist irgendwie anders. Besonders die tolle Aussicht längs des großen Drops von Phantom's Revenge auf die Industrieanlagen am Fluß.

>Was mir als zweites aufgefallen ist sind die tollen Fotos aus Buschgardens. Alpengeist
>und Loch Ness Monster sehen immer noch klasse aus. Da scheint aber jemand seine
>Spaßmaschinen zu pflegen. Wenn ich mir meine Bilder so angucke...da sieht man die acht
>Jahre Unterschied nicht.

Oh ja, in Busch Gardens sehen alle Bahnen aus, als wären sie gerade erst aufgestellt worden. Das trägt unter anderem auch zu dieser tollen Atmosphäre bei, weil man merkt, dass dort Leute am Werk sind, die ihren Job und ihren Park lieben.

>Auf jeden Fall beneide ich Euch um diese wirklich klasse Tour! Tolles Programm, und
>offensichtlich eine mehr als gute Planung (wir hatten damals auch meist ein Motel6 und
>waren mehr als zufrieden damit).

Gerade von den Motels her kann ich gar nicht genug Lob über Maren ausschütten. Das war alles super organisiert. Und nur dank der straffen Planung war es überhaupt möglich, die vielen kleineren Parks unterzubringen. Das sind dann ja auch teilweise Parks, die man wirklich nur "im Vorbeifahren" mitnimmt und nicht extra deswegen eine komplette Reise macht.

>PS: Habt Ihr es tatsächlich geschafft, ohne Socken und mit Sandalen ohne Blasen einen
>ganzen Tag zu überstehen?? DAS ist uns nicht gelungen....;-)

Du wirst lachen: der einzige, der sich Blasen gelaufen hat, war ich in New York - allerdings mit Socken und Turnschuhen. Also Respekt an meine Mitreisenden. Das einzige Manko sind mit Sandalen lustige Bräunungsmuster auf den Füssen... ;)
#20

RE: Navi

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

>Wir hatten zwei Navis dabei: ein Garmin Zumo und ein TomTom. Das TomTom hat die besseren Strecken gewählt und dabei viel Interstates genutzt. Allerdings hatte es Probleme mit den Hausnummern, und bei Hausnummern jenseits der Nr. 15000 kann man bei einem Versehen schon mal im falschen Ort landen. Das Garmin hat bei den Hausnummern eine viel bessere Figur gemacht, dafür war es oft der Meinung, uns anstatt über die Interstate lieber durch die Pampa zu schicken...<

Ich weiß nicht welche Modelle von Navis ich hatte, habe auf die Marke nicht geachtet. Wir hatten in jedem Leihwagen (Wyoming, Hawaii, Kalifornien, Nevada und Washington) ein Navi dazubestellt. Jedes Navi hat uns perfekt, auf den Meter genau, zu unseren Adressen geführt und auch die Routen waren zu 95 Prozent optimal gewählt. Wir waren mit den Leihnavis somit wirklich sehr zufrieden.
#21

Tag 6 - 11.08.2008 - Hersheypark

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 12-Jan-09 um 21:30 Uhr ()
Der nächste Park liegt direkt neben der Hershey-Schokoladen-Fabrik. Diese haben wir nicht besucht, denn 1. finde ich schmeckt Hershey-Schokolade nicht, 2. hatten wir keine Zeit und 3. wusste Maren zum Glück nicht, dass es dort die World of Chocolate gibt. :)

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_2.jpg

Im Park angekommen, sollte heute als erstes die Neuheit des Jahres ausprobiert werden.

Der erste 95-Grad-Coaster von Intamin namens Fahrenheit versprach eine heiße Fahrt. Auf diese mussten wir zum Glück nicht allzu lange warten, und so saßen wir also in den Wagen und warteten darauf, laut Slogan "schnell zu fallen". Der Aufzug geschieht mittels zwei Ketten, die nacheinander in den Zug einhaken. Dann geht es wie von den Eurofightern gewohnt nach oben, über die Kuppe - und ab ins Vergnügen. Die erste Figur, der Norwegian Loop, macht extrem Laune. Dann eine Cobra, und danach kommt der Rest der Bahn.

Und wie ist Fahrenheit nun? Das ist so eine Sache. Auf jeden Fall macht die Bahn Spaß und bietet ein kurzweiliges Coastervergnügen. ABER: abgesehen davon, dass zumindest mir die Figurenfolge irgendwie nicht ganz stimmig vorkam, hat Fahrenheit ein großes Problem: die Wagen vibrieren. Wir haben gerätselt, woran das liegen könnte, denn es ist während der ganzen Fahrt ein kontinuierliches leichtes Rütteln zu bemerken. Das führt leider zu einer Abwertung, denn eigentlich darf eine neue Intamin-Bahn nicht so fahren – außer, sie steht in Port Aventura. :) Dass es anders geht, beweist z.B. die 8 Jahre alte Millennium Force, die immer noch butterweich fährt.

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_5.jpg

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_6.jpg

"95 degrees...

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_7.jpg

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_9.jpg

...and falling fast!"

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_8.jpg

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_10.jpg

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Einen besseren Eindruck hinterließ die vorherige Intamin-Neuheit, Storm Runner. Kaum Wartezeit, ein besseres Fahrgefühl und interessante Fahrfiguren zeichnen diesen Rocket-Coaster aus.

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_18.jpg

"Now get ready...

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_1.jpg

...here we go!"

Im Hersheypark gibt es aber neben diesen beiden Intamins noch sehr viel mehr Bahnen zu bezwingen. Die nennenswerten sind: Wildcat, der erste GCI-Woodie (macht Spaß), Lightning Racer (fährt klasse und macht noch mehr Spaß), Great Bear (ich wurde bekehrt und finde diesen B&M-Inverter jetzt doch gut :)) und Superdooperlooper, ein kultiger, quietschender Schwarzkopf. Nicht gefahren sind wir den Minetrain (weil zu) und den Rollersoaker (weil miese Kapazität).

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_14.jpg

Lightning Racer

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Great Bear

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_4.jpg

Wenn erstmal die Coastersucht gestillt ist, bietet der Hersheypark noch einiges mehr. Zuerst kann man sich richtig nass machen lassen. Den Spillwater sind wir oben ohne gefahren, weil der richtig gemein ist – über dem Auslauf ist nämlich ein Netz gespannt, das die Welle nach unten reflektiert.

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_20.jpg

Das Nassmachnetz des Grauens

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_19.jpg

You WILL get soaked

Danach war dann natürlich das mittlerweile abgerissene Rafting Pflicht, dass wir ebenfalls mit Minimalbekleidung gefahren sind. Zum Glück liegt das Rapid direkt am Boardwalk (dem Wasserparkbereich mitten im Park), so dass wir uns schon vorher lästiger, leicht zu durchnässender Textilien entledigen konnten – ansonsten muss man nämlich dank der prüden Amis die Ausziehaktion durchziehen, nachdem das Boot losgefahren ist.

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/hershey_13.jpg

Der Boardwalk

Das Mittagessen haben wir in der kleinen Westernstadt im Inneren des Storm-Runner-Tracks eingenommen. Ich stehe ja auf Gegrilltes… :) War auch sehr lecker und sättigend. Ziemlich zum Schluss waren wir dann noch im interaktiven Darkride „Reese’s Xtreme Cup Challenge“. Das Ding war lustig, aber ich habe die Story nicht so ganz begriffen.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Atmosphäre im Hersheypark fantastisch ist. Gerade in der Dämmerung ist es dort richtig schön. Das Portfolio an Coastern bietet genug und für jeden Geschmack etwas, und das Drumherum lässt einen langen Tag sehr schnell vergehen.

Einen Minuspunkt gibt es vom mir und Maren allerdings für den angegliederten Zoo (ZooAmerica). Das einzige, was uns dort gefallen hat, waren die niedlichen Luchsbabys. Der Rest ist enttäuschend und überflüssig. Die Gehege sind sehr klein und die Auswahl an Tieren gering.

Auch ein noch so schöner Tag geht mal zu Ende, und spät am Abend bezogen wir ein feines, kleines Motel im Dunkel neben der Interstate (wenn die Straße zu Ende ist noch ein Stückchen weiter ;)), wo wir von der älteren pakistanischen Besitzerin mit indischem Brot und Getränken versorgt wurden.
#22

RE: Tag 6 - 11.08.2008 - Hersheypark

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #21

Schade dass ihr nicht in der World of Chocolate wart!
Dort gibts einen kostenlosen, recht langen, sehr gut inszinierten Darkride über die Entstehung der Hershey-Produkte. Und da Endlossystem, ohne Wartezeit und vorallem auch noch nach Parkschluss geöffnet! Haben Georges und ich zum Glück noch schnell auf dem Weg vom Park zum Auto mitgemacht! :)

Fahrenheit fand ich auch eher dürftig. Vorallem haben wir wegen der miesen Kapazität ewig angestanden. Da sind wir lieber mehrmals den überraschend guten StormRunner gefahren ;-)

MfG TomSC
[small]"Der wo im Park stilvoll und mit Hochgenuss Reese's konsumiert hat"
[/small]
#23

Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 13-Jan-09 um 19:05 Uhr ()
Der Dorney Park ist nicht besonders groß, hat aber eine schöne Auswahl an Coastern, einen schicken Wasserpark – und irgendwie immer gutes Wetter (Maren erinnert sich noch gut an ihren Dorney-Sonnenbrand von 2005 :)).

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/dorney_5.jpg

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/dorney_6.jpg

Den Anfang machten wir selbstverständlich mit dem zweitneuesten Coaster, Hydra the Revenge. Dieses knallgrüne B&M-Floorless-Maschinchen hat auf dem leider recht kurzen Kurs 7 knackige Inversionen, die seltsame Jojo-Roll direkt nach dem Bahnhof sowie die meiner Meinung nach beste Cobra-Roll, die es gibt. Und bei so gut wie keiner Wartezeit wagt man gerne die eine oder andere Wiederholungsfahrt.

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Danach ging es zur Neuheit 2008, Voodoo. Dieser aus Six Flags Geauga Lake importierte Intamin-Shuttle fährt sich wie alle anderen – mit anderen Worten: spaßig. Auch hier sehr wenig Wartezeit, und das meiner Meinung nach geilste Achterbahnlogo 2008.

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/dorney_10.jpg

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Direkt neben Voodoo stand Laser, den ja viele demnächst auf einem deutschen Festplatz genießen dürfen. Freut Euch drauf, denn diese alte Schwarzkopf-Schleuder hat es richtig in sich.

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http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/dorney_14.jpg

Zwischendurch als Erholung einen Kiddie-Coaster bezwungen...

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/dorney_15.jpg

...und ab zur größten Bahn im Dorney Park, Steel Force.

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/dorney_16.jpg

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Mal wieder keine Wartezeiten, so ging es sehr bald zum Lifthill und rauf auf 61 Meter...und rauf...und rauf...das kann ich hier ewig so weiterführen, denn diese Morgan-Coaster haben sehr schnarchige Lifts. Der Rest der Fahrt ist dann geprägt von annehmbarer Geschwindigkeit, lustigen Schlägen durch die Upstop-Wheels (die nur bei negativen G-Kräften Kontakt zur Schiene haben, so dass der Zug danach lecker fein auf die Schiene knallt) und den Morgan-typischen aufwärts-Knick-abwärts-Knick. Nicht unbedingt schlimm, aber auch nicht der Reißer.

Die kleinen Bahnen lasse ich jetzt mal aus, denn es fehlt ja noch ein Highlight – Talon, Grip of Fear.

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/dorney_21.jpg

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Das einzig Negative, was ich über die Bahn sagen kann, ist, dass man fürs Fotografieren zwei Leute braucht – einen, der die Kamera bedient, und einen, der ansagt, wenn der Zug kommt. Es ist unbeschreiblich, wie leise dieser Coaster ist. Daher kann ich mich ganz dem Lob über dieses B&M-Prachtstückes widmen: schön lang, tolle Figuren, butterweiche Fahrt und keine Blockbremse. Ein Inverter, wie er im Buche steht. B&M kann ohne Zögern potentielle Kunden in den Dorney Park schicken, denn einen besseren Showcase für die Qualität ihrer Bahnen gibt es wohl nicht.

Später erfuhren wir übrigens auch, wieso wir überall so kurz anstehen mussten. Es hatten sich nämlich augenscheinlich alle Besucher an der wilden Maus versammelt; anders lassen sich die über 45 Minuten Wartezeit für so ein Standard-Gerät kaum erklären. Was tut man sich nicht alles für den Count an.

Nach dem Parkbesuch genossen wir dann noch die lauen Abendstunden im Wasserpark, wo wir dank vielfältiger Rutschenauswahl unser nasses Vergnügen hatten.

Ein passender Sonnenuntergang untermalte dann am Ende des Tages unseren Abschied von einem sehr empfehlenswerten Park.

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/dorney_2.jpg

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/dorney_3.jpg

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/dorney_4.jpg
#24

RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #23


>Der Dorney Park ist nicht besonders groß, hat aber eine schöne Auswahl an Coastern,
>einen schicken Wasserpark – und irgendwie immer gutes Wetter (Maren erinnert sich noch
>gut an ihren Dorney-Sonnenbrand von 2005 :)).

Von wegen! Bei meinem einzigen Besuch damals war meine einzige Fahrt am Tag Talon wegen heftigem Gewitter. Bei Steel Force durft ich schon den Sitz vorwärmen, musste aber aussteigen, das freut dann natürlich...
Was Talon angeht kann ich dir aber in allen Punkten zustimmen! ;)

The only difference between genius and insanity is success.
Gruss, DragonKhan
#25

RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park

Antwort auf DragonKhan, Beitrag #24

>Von wegen! Bei meinem einzigen Besuch damals war meine einzige Fahrt am Tag Talon wegen
>heftigem Gewitter. Bei Steel Force durft ich schon den Sitz vorwärmen, musste aber
>aussteigen, das freut dann natürlich...
>Was Talon angeht kann ich dir aber in allen Punkten zustimmen! ;)

Ging uns bei unserem Besuch im vergangenen Mai ähnlich. das Besch***** Wetter was man sich nur vorstellen kann. Schade, war oder ist ein geiler Park.
#26

RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park

Antwort auf vekoma fan, Beitrag #25

Da habt Ihr ja wirklich Pech gehabt. Ich war jetzt dreimal dort, und jedesmal herrschte bestes Wetter.

Viele Grüße

Jan
#27

RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park

Antwort auf vekoma fan, Beitrag #25

Letzte Bearbeitung am 14-Jan-09 um 15:08 Uhr ()
Also über das Wetter konnte ich mich 2006 im Dorney Park auch nicht beklagen. Über den Woodie, die damit verbundene Rippenprellung und die darauf folgenden zwei Blackouts nach der Fahrt dann schon eher. War ja klar, ich muss mich ja auf einem der durchschnittlichsten Woodies unserer Tour Arztbesuch reif fahren *grrrr* (Tipp: NICHT letzte Reihe links sitzen und die Arme hoch. Das kann böööööse werden ;-) ).

CU,
Michael
*It's gonna be legen...wait for it....dary!*
Halloween bei Coastershop mit Häusern und Figuren von Lemax
Jetzt neu: Karussells und Weihnachtshäuser bei Santa's Decoshop
#28

RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park

Antwort auf MIB, Beitrag #27

Ich war jedenfalls ziemlich geschockt, als du plötzlich zusammen sacktest ...
#29

RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park

Antwort auf The Knowledge, Beitrag #28

>Ich war jedenfalls ziemlich geschockt, als du plötzlich zusammen sacktest ...

Ich auch, als ich endlich wieder klar denken konnte. Es gibt Dinge, die braucht man einfach nicht.
Nochmal danke!

CU,
Michael
*It's gonna be legen...wait for it....dary!*
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#30

RE: Tag 7 - 12.08.2008 - Dorney Park

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #23

Sehr schöne Bilder:-)

Bei uns gibts jetzt auch welche aus der Tour 2008 sowie jetzt auch unseren Newsbereich ;-)

Viel Spass beim Lesen
#31

Tag 8 - 13.08.2008 - Six Flags Great Adventure

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 13-Jan-09 um 22:32 Uhr ()
Auf diesen Park hat sich unsere kleine Gruppe besonders gefreut – kein Wunder, stehen hier doch El Toro und Kingda Ka. Da es sich hier um einen der großen Six Flags-Parks und den drittgrößten Park auf unserer Reise handelt, hatten wir bereits den Flash Pass in der Gold-Version vorbestellt. Dieser kostet zwar umgerechnet ca. 50,- € pro Person, da wir aber für die Six Flags-Jahreskarte so wenig bezahlt hatten, gönnten wir uns das kleine Hilfsmittel. Und das hat sich absolut gelohnt!

Eine Erklärung dieser zeitsparenden Technik: die Gruppe bekommt ein kleines, Tamagotchi-ähnliches Gerät ausgehändigt. Auf diesem werden die aktuellen Wartezeiten angezeigt, die man mit dem Flash-Pass zu erwarten hat. Mit dem normalen Pass wartet man virtuell, d.h. man bucht sich für einen Ride ein und kann dann entsprechend der Wartezeit irgendwann fahren – muss dafür aber nicht anstehen, sondern kommt nach der Wartezeit direkt dran. Mit dem Gold-Pass wird sogar diese Wartezeit noch verringert – auf in der Regel ca. 10 Minuten. Das sieht dann so aus: "Sie können Kingda Ka in 10 Minuten fahren" – einbuchen – 10 Minuten vertrödeln – direkt in die Station gehen – sofort den nächsten Ride einbuchen "Sie können El Toro in 10 Minuten fahren" – Kingda Ka fahren – zu El Toro gehen – direkt einsteigen usw…. Auf diese Weise haben wir ohne Probleme alle Rides im Park geschafft, die meisten sogar mehrfach (3 Fahrten auf Kingda Ka sind schon ganz anständig). Unsere Argumentation war auch, dass wir eine sehr weite Reise in Kauf genommen haben, um mit den Coastern zu fahren, da wollten wir nicht aus falscher Sparsamkeit einen Tag dadurch versauen, dass wir nur in Warteschlangen rumgammeln. So war es einer der entspanntesten Großpark-Besuche, die wir hatten.

Genug über die Organisation geredet, auf in den Park! Ich gehe nicht genau nach unserer Reihenfolge vor, weil ich mich erstens nicht mehr daran erinnere und wir zweitens dank Fast-Pass mehrfach quer durch den Park gelaufen sind.

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Meine bisherigen Erfahrungen in Great Adventure waren die, dass man zur Parköffnung direkt zu Kingda Ka sollte – denn wenn die Kiste mal fährt, sollte man das tunlichst sofort ausnutzen. Sie fuhr zwar nicht sofort, aber nach annehmbarer Wartezeit waren alle Startprobleme im Griff, und der Höllenritt konnte beginnen.

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Meine Meinung über diese absolut verrückte Bahn mit der brachialen Beschleunigung habe ich 2005 schon in blumigen Worten kundgetan, daher wird Lars wohl im Anschluss darlegen, wie er seine erste Fahrt auf dem grünen Monster erlebt hat. Nur soviel: es mag viele bessere und interessantere Coaster geben, aber Kingda Ka hat eine Größe, einen Start und eine Höhe, die sprachlos machen. Dieses Ding ist ein Statement.

Gleich nebenan steht eines der absoluten Highlights auf der Tour, El Toro.

http://www.werft72.de/jan/coastertrip2008usa/sfgadv_13.jpg

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Ich habe diese Bahn scherzhaft "Colossos in Gut" genannt, und das trifft es eigentlich ziemlich gut. Der Seillift ist erschreckend schnell, der Drop pervers steil, die Geschwindigkeit unverschämt hoch und besonders der letzte Teil einfach nur obszön gut. Nach der Fahrt ist man sprachlos, und der Spruch "So sollte ein Coaster sein" trifft auf El Toro exakt zu.

Weitere schöne Bahnen in Great Adventure sind der Floorless Medusa (mit einer Station, dessen Theming ich nicht verstanden habe – was hat Western-Style mit Medusa zu tun?), der Flyer Superman - Ultimate Flight (bei dem ich jetzt sogar den Pretzel mag :)), der Hyper Nitro, der trotz verblichener Farben erstaunlich gut fährt und durch tolles Layout und hohe Geschwindigkeit SilverStar in seine Schranken verweist, ein Standard Batman – The Ride sowie die Neuheit 2008, der Dark Knight Coaster.

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Der Dark Knight Coaster ist so eine Sache für sich. Es handelt sich um eine Standard-Maus in einer Halle, mit Preshow, ein wenig Theming im Eingangsbereich und Theming-Elementen während der Fahrt. Leider erreicht das Theming nicht die Qualität von anderen Rides, selbst Batman - The Ride wirkt irgendwie authentischer. Und auch wenn die Effekte während der Fahrt ganz gut sind, haben sie doch das Problem, dass sie einfach nur so an der Bahn stehen – d.h. man sieht sie von unten. Dadurch wird die Illusion einer durchgängigen Story ein wenig zerstört. Warum man keine Zwischenböden eingezogen hat, weiß wohl nur der Geldbeutel von Six Flags.

Als Fazit dieses Tages muss ich sagen, dass mich Six Flags Great Adventure positiv überrascht hat. Man sieht, dass langsam aber sicher alle Ecken aufgehübscht werden, und teilweise ist dabei schon eine ganz respektable Theming-Atmosphäre bei rausgekommen. Die Bahnen fuhren alle gut mit ausreichender Kapazität, und das von mir erwartete üble Publikum befand sich ja, wie wir bereits wissen, komplett in Six Flags America. So ein Tag lässt sich richtig genießen. Die Lichtparade am Ende des Tages hatte ebenfalls eine erstaunliche Qualität. Na also Six Flags, es geht doch! :)
#32

RE: Tag 8 - 13.08.2008 - Six Flags Great Adventure

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #31

Halli-Hallo,

mir hat der Besuch in SF Great Adventure sehr gut gefallen. Wenn man gute und sehr gute Achterbahnen fahren will, ist man hier genau richtig. Auch das Publikum war bis zum Abend recht angenehm und familiär. Später tauchten dann einige "Checker" mit ihren Cliquen auf, diese waren aber in der eindeutigen Unterzahl.
Durch unseren Luxus mit dem goldenen Flash Pass mussten wir uns in den Wartebereichen auch nie lange aufhalten ;-) Ich kann diese Investition nur jedem ans Herz legen, der in der Hochsaison oder am Wochenende den Park besucht. Für diese weite Anreise sollte man nicht seine Zeit in den Queues verschwenden, dafür bietet der Park zu viele Attraktionen.

El Torro: Diese Bahn ist der Hammer! Sehr hoch, noch viel steiler und brachiale Airtime. Den Anfang meint man noch aus Soltau zu kennen. Doch wenn einen der um einen Wagen längere Zug in die Tiefe reißt (und ich meine wirklich reißt), erlebt man eine perfekte Achterbahnfahrt. Und dort, wo die Fahrt in der Lüneburger Heide vorbei ist, dreht der Stier erst richtig auf. Nach der Kurve über dem First Drop kommt eine Streckenführung, welche einen von der einen zur anderen Seite hin- und herschleudert (auf perfekt berechneter Herzlinie) und mehrmals aus den Sitzen katapultiert. In der Schlussbremse sieht man dann auch nur noch offene Münder und hört "awesome", "unbelievable" und "amazing". Dem ist nichts hinzuzufügen.

Kingda Ka: Was soll man sagen? Wenn man schon aus einer Entfernung von mehreren Kilometern eine Achterbahn sehen kann, und diese dann bei der Annäherung immer größer wird, dann muss sie etwas besonderes sein. Diese Struktur ist so gigantisch und furchteinflössend.
Unser Hobby bringt es ja mit sich, dass man sich an viele Attraktionen und die Belastungen gewöhnt. Wer erinnert sich nicht an seine ersten Fahrten mit den Achterbahnen und wie schlimm sie damals auf einen wirkten. Heute ist das leider, zumindest bei mir, nur noch selten der Fall. Bei Kingda Ka war aber dieses alte Gefühl wieder da. Diese Bahn besitzt durch ihr Äußeres Autorität, und als wir auf die Launchstrecke geschoben wurde, fühlte ich dieses geniale Kribbeln so intensiv wie schon lange nicht mehr.
Und dann dieser Abschuss. Brachial, intensiv, lange und mit Zusatzbeschleunigung am Ende der Strecke. Vorne im Zug gut zu ertragen, in der letzten Reihe leider sehr "geschüttelt". Über den Tophat, einen klitzekleinen Moment, um die Höhe wahrzunehmen, und durch die Spirale abwärts. Der anschließende Hill ist eigentlich unnütz, den bekommt man nach diesem Beginn kaum noch mit.
Ein Körper voller Adrenalin und ein ausgeschalteter Sprachschatz waren bei mir die Folge. Ich wollte meine Eindrücke gerne mitteilen, allerdings glaube ich nicht, dass meine Begleiter aus diesen Sprachfetzen schlau geworden sind :+
Eine unglaublich Bahn - auch wenn ich später noch feststellen sollte, dass es mit elf Meter weniger noch besser geht ;-)

Nitro: Solides Schmuckstück, etwas verwahrlost. Ich bin bekennender Fan der B&M HyperCoaster, und Nitro ist ein tolles Exemplar. Mir haben vor allem die beiden abgeknickten Airtimehills gefallen.

Medusa: Ebenfalls eine gute Bahn. Spult die Elemente grazil und smooth ab - und hat sogar einen DiveLoop. Gefällt mir immer noch besser als die Immelmänner, ist aber mein persönlicher Geschmack.

Dark Knight: Für fünf Minuten Wartezeit eine kleine Abwechslung für Zwischendurch. Hätte ich länger gewartet (so wie die armen Menschen, die 75 min dafür angestanden haben), wäre meine Enttäuschung riesig gewesen. Eine recht annehmbare Preshow, gut thematisierte Wagen und eine stinknormale Maus in einer schummrigen Halle. Die Effekte sind OK, nur wie Jan schon schrieb: Sie sind von überall einsehbar, und die Stützen sind auch meistens noch im Weg. Da hätte man mehr draus machen müssen.
Auf keinen Fall eine Hauptattraktion, auch wenn sie so beworben wird.

Superman - UF: Mir gefällt die Bahn und der Effekt des Fliegens. Auch wenn die Strecke nicht besonders einfallsreich ist - der Pretzel drückt angenehm und die anschließenden Kurven machen einfach Laune.

Der Rest des Parks ist gut, auch wenn ich schöne Themenbereiche toller finde. Aber für einen Tag mit tollen und außergewöhnlichen Achterbahnen würde ich diesen Park sofort wieder besuchen.

#33

RE: Tag 8 - 13.08.2008 - Six Flags Great Adventure

Antwort auf Maccoaster, Beitrag #32

Konntet ihr den goldenen Flash Pass unbegrenzt nutzen? Und war er für alle Achterbahnen gültig oder gab es Einschränkungen?
#34

RE: Tag 8 - 13.08.2008 - Six Flags Great Adventure

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #33

Halli-Hallo,

der Golden Flash Pass war für alle wichtigen Attraktionen gültig und man konnte die Bahnen so oft buchen wie man wollte. Deshalb können wir diesen, trotz des Preises, auch uneingeschränkt empfehlen. Meines Wissens sind nur die Kinderbahnen nicht mit dem Flash Pass buchbar.

Ein Beispiel hat Jan ja schon beschrieben. Kingda Ka gebucht, 10 min später durch den Mitarbeiter am Hintereingang quittiert bekommen, sofort El Torro gebucht. Nach der Fahrt mit Kingda Ka die Bestätigung empfangen, dass wir den Stier fahren dürfen. Sofort rüber, durch den separaten Eingang rein, Medusa gebucht, usw.

Dadurch sind wir bei einem sehr gut gefüllten Park auch 3x Kingda Ka und El Torro gefahren, 2x Superman und Nitro, alle anderen Achterbahnen 1x und alle Wasserattraktionen - ohne einmal mehr als 10 Minuten in der Warteschlange zu stehen. Also völlig stressfrei, was in meinen Augen auch noch etwas wert ist.

#35

RE: Tag 8 - 13.08.2008 - Six Flags Great Adventure

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #33

Letzte Bearbeitung am 14-Jan-09 um 19:58 Uhr ()
Nein, der Flash Pass (egal ob Gold oder normal) gilt nur für bestimmte Attraktionen. Diese sind auf der Six Flags Homepage auch aufgeführt, allerdings haben wir in einigen Parks auch erlebt, daß es wechselte, bei welchen Attraktionen der Flash-Pass an diesem Tag gültig war. Im Falle SF Great Adventure gilt er für folgende Attraktionen (kopiert von der Homepage):


The Dark Knight Coaster
Batman the Ride
Congo Rapids
El Toro
Great American Scream Machine
Kingda Ka
Medusa
Nitro
Rolling Thunder
Runaway Mine Train
Saw Mill Log Flume
Skull Mountain
Fly Me To The Moon 3-D
Superman: Ultimate Flight

Die von Jan bereits beschriebene Nutzungstechnik des goldenen Flash-Passes war jedoch extrem praktisch:

Sobald der zuständige Operator den Flash-Pass geprüft hat, wird die nächste Bahn eingeloggt. Diese Überprüfung des Flash-Passes findet mal mehr, mal weniger kurz vor der Station statt, so daß man es teilweise noch nicht einmal so schnell zur nächsten Bahn schaffen kann, wie man schon fahren dürfte.

In manchen Parks allerdings hatten die Operator das Prinzip nicht so ganz verstanden, und haben die Leute am Flash-Pass-Eingang teils warten lassen... Ansonsten gilt: Bei Stationen mit viel Platz für Wartende hat man noch einige Züge vor sich, während man in anderen Stationen direkt in den nächsten Zug einsteigen kann.

Alles in allem macht es einem SixFlags echt leicht, das Geld für diese praktischen kleinen Dinger locker zu machen, wenn man so günstig eine Jahreskarte erwerben kann, die ja dann für alle Parks gilt. Wir haben unsere Toer extra mit einem Kurzstopp in SF America gestartet, um den vorher im Internet gekauften SeasonPass für ca. 45 Dollar abzuholen. :7


EDIT: Da war der Lars wohl schneller ;-) . Dieses Forum braucht eine Warnfunktion für "da hat grad einer schon was geschrieben" :+
#36

Tag 9 - 14.08.2008 - New York / Coney Island

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 18-Jan-09 um 16:31 Uhr ()
Wir ignorieren auf unseren Trips viel Landschaft, viele Sehenswürdigkeiten und bringen uns um manchen kulturellen Genuss. Aber an New York sind wir dann doch nicht vorbeigekommen, und so verlebten wir hier unseren einzigen Achterbahnfreien Tag der Reise.

Dank der Übernachtung in der Nähe vom Airport Newark residierten wir relativ nah an der Stadt. Für den Start unseres "New York in a day"-Ausfluges fuhren wir daher nach Staten Island. Hier verkehrt die bekannte Staten Island Ferry, die praktischerweise gratis genutzt werden kann.

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Während der Fahrt passiert die Fähre bereits die ersten Sehenswürdigkeiten, nämlich die Freiheitsstatue und Ellis Island. Das wäre für uns interessant gewesen, schließlich haben mehr als 5 Millionen Europäer, die an dieser Stelle in die USA eingewandert sind, in Hamburg den alten Kontinent verlassen. Aber in einem Tag ist dafür leider keine Zeit.

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Es ist irgendwie toll, das mal live zu sehen.

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Ellis Island

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Wir näherten uns dann der Südspitze Manhattans und gingen am Fähranleger Battery Park an Land. Hier trennten sich unsere Wege, so dass der folgende Bericht nur die Erlebnisse des Teams Maren/Carsten/Jan wiedergibt. Der Hunger ließ uns erstmal ein leckeres Frühstück vertilgen, bevor wir uns auf die Socken machten. Unser Plan war, einmal quer durch Manhattan zum Central Park zu laufen und so ein Gefühl für die Stadt zu bekommen.

Den Start machten wir in der Wall Street, dem Zentrum der US-Amerikanischen Finanzwelt.

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Anschließend wanderten wir zum Ground Zero. Ungeachtet der Hintergründe ist es schon beklemmend, am Ort dieses Geschehens zu sein. Der weitere Weg führte uns ein ganzes Stück den Broadway hoch, wobei wir einen kleinen Abstecher nach Soho machten. Ein Kuriosum ist der Laden "Evolution", wo man von Dinosaurier-Knochen über versteinerte Insekten bis hin zu Schädeln und anderen teilweise etwas befremdlichen Artikeln alles bekommt, was, effektvoll auf einem Regal drapiert, Gäste verschrecken kann. :) Ein kleiner Snack brachte uns wieder auf die Beine, denn das ewige Straßenseitenwechseln (um nicht in der Sonne zu laufen) und die drückende Hitze haben uns ein wenig matschig gemacht.

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Die bekannte Brooklyn-Bridge

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A glimpse of Chinatown

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SO stellt man sich New York, vor, oder?

Vom Broadway bogen wir ab zum Washington Square Park, auf dem sich viele Studenten und Musiker tummelten. Mal wieder kurz verschnaufen, und ab in die bekannte Fifth Avenue, die an diesem Park beginnt. Hier fanden wir die typischen großen Wohnhäuser mit den Markisen über den Eingängen – halt so, wie man es aus Filmen kennt.

An der Kreuzung Fifth Avenue/Broadway befindet sich das berühmte Flat Iron Building, das wir fast verpasst hätten, weil es an der Südseite der Kreuzung steht – man sollte sich also umdrehen, wenn man nach Norden marschiert... :)

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Ein wenig weiter gelaufen, erreicht man auch schon das Empire State Building. Wir hatten uns allerdings entschieden, lieber aufs Rockefeller-Center zu steigen, damit wir das Empire State Building auf dem Foto haben können. Also ein kurzer Blick in die eingerüstete Halle, und weiter gings zum Times Square.

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Es war wie erwartet sehr wuselig, aber es galt ja sowieso "been there, seen that", also sollte uns das nicht weiter stören. Ein paar Querstraßen weiter erreichten wir dann endlich das Rockefeller Center. Mittlerweile hatte es angefangen zu regnen, was die Aussicht auf eine schöne Aussicht (verzeiht das Wortspiel ;)) etwas minderte. Also rein, ein wenig in der beeindruckenden Art-Déco-Mall verlaufen, fanden wir dann doch noch den Ticket-Counter für die Aussichtsplattform. Und das lief so: "Is the plattform still open? – Yes – Thank you, three tickets, please – here you are - *funkspruch* - oh sorry, they just closed the platform due to lightning". Na ja, wir waren jetzt da, dann wollten wir auch hoch.

Zuerst mussten wir eine kleine Multimedia-Show über Rockefeller über uns ergehen lassen und konnten die Touristen-Fotografierer erfolgreich abwimmeln. Die Fahrstuhlfahrt ist sehr beeindruckend, und dann waren wir oben. Wie erwartet waren die Außenplattformen gesperrt, so dass wir uns erstmal die seltsame Multimedia-Installation ansehen konnten.

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Und dann machte die normale Plattform doch wieder auf. Das haben wir dadurch bemerkt, dass wir eine Rolltreppe nach oben genommen haben. Unten wunderten wir uns über die nassen Handläufe...was sich oben aufklärte, denn dort standen wir plötzlich im Regen. Und gemeinerweise muss man einmal ganz ums Gebäude rumlaufen, bevor man wieder ins Trockene kann. Auf dieser Etage sind allerdings leider Fensterscheiben angebracht, doch die oberste Plattform, wo man völlig frei steht, war immer noch gesperrt. Nehmen wir also, was wir bekommen können. Und ich muss sagen: trotz des Regens war die Aussicht fantastisch.

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Nach diesem halberfolgreichen Wolkenkratzer-Besuch traten wir den Rückweg an. Dabei sollte der letzte Punkt die Grand Central Station sein, die in der Tat sehr imposant ist.

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Hier bestiegen wir dann die Metro und fuhren zurück zum Battery Park, wo wir im noch immer anhaltenden Regen die Fähre zurück nach Staten Island nahmen. Ok, als wir auf der Fähre waren, hörte der Regen dann langsam auf. :)

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Da der Abend noch jung war und wir ja Achterbahn-Fans sind, fuhren wir über die volle Verazzano-Bridge nach Brooklyn, genauer gesagt nach Coney Island. Entgegen sämtlicher Ankündigungen auf der Website war allerdings alles bereits geschlossen, so dass wir den Abend mit einem traurigen Blick auf den Cyclone sowie einigem Geschimpfe beendet haben.

Ein Fazit dieses Tages: natürlich ist ein Tag für New York eigentlich zu wenig. Aber nichtsdestotrotz haben wir einen schönen Tag in einer tollen Stadt mit vielen einmaligen Eindrücken erlebt, und ich kann jedem, der in der Nähe ist (KingdaKa lässt grüßen) nur raten, sich einmal auf diese niemals schlafende Stadt einzulassen. Es ist klasse, das mal gesehen zu haben.
#37

RE: Tag 9 - 14.08.2008 - New York / Coney Island

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #36


>Während der Fahrt passiert die Fähre bereits die ersten Sehenswürdigkeiten, nämlich die Freiheitsstatue und Ellis Island. Das wäre für uns interessant gewesen, schließlich haben mehr als 5 Millionen Europäer, die an dieser Stelle in die USA eingewandert sind, in Hamburg den alten Kontinent verlassen. Aber in einem Tag ist dafür leider keine Zeit.<

Mit der Staten Island Ferry hat man einen guten Blick auf die Lady Liberty und Ellis Island. Dort hin zu Fahren bedeutet in jede Richtung so etwa 3 Std. Wartezeit - und so besonders oder anders sieht es von der Nähe angeblich auch nicht aus. Habe selber den Tipp bekommen den direkten Trip dorthin auf jeden Fall zu vermeiden.
#38

Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 18-Jan-09 um 19:00 Uhr ()
Nachdem unser Besuch im Astroland am Vorabend nicht gerade von Erfolg gekrönt war, wollten wir da nochmal hin und haben eine spontane Umplanung des Tages vorgenommen – im Endeffekt ist dann Quassy rausgefallen. Im Nachhinein war allerdings der Verzicht auf einen Kiddie und eine Maus gegenüber der Tatsache, dass Astroland tatsächlich kurz nach unserem Besuch wohl für immer geschlossen wurde, eine gute Entscheidung.

Wir kamen also am Vormittag erneut in einer der eher runtergekommen Gegenden New Yorks an und parkten vor einem verschlossenen Park. Nur einige Futterstände hatten offen – angesichts der aber doch eklatanten Unterschiede zum deutschen Festplatz-Hygiene-Standard verzichteten wir auf ein spätes Frühstück. Nach und nach öffneten dann die Rides, zuerst bei Deno’s nebenan. Da wartete ein Kiddie auf die mutigen Mitfahrer. Das seltsame Riesenrad ließen wir allerdings aus. Kann uns jemand sagen, ob wir da was verpasst haben?

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Dann endlich öffnete Astroland seine Pforten, und als erstes musste ich als bekennender Darkride-Fan die Geisterbahn Dante’s Inferno ausprobieren. Netterweise ließen die Latino-Bediener, die scheinbar kein Englisch verstanden, mich nochmal fahren, nachdem ich das angeschaltete Arbeitslicht bei meiner ersten Fahrt reklamiert hatte. :) Die Bahn gefiel mir richtig gut, auch wenn sie in meiner Geisterbahnenliste nicht unbedingt auf den ersten Plätzen zu finden ist.

Der Big Apple, den Maren und ich danach fuhren, war auch wieder ein Zeichen dafür, warum der Park nicht unbedingt florierte. Während wir noch auf den Einlass warteten, wurde erstmal in aller Seelenruhe die Bahn gefettet, wobei die Ride-Ops keinen besonders kompetenten oder motivierten Eindruck machten. Das ganze Ambiente und die Rides wirkten irgendwie schäbig.

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Und dann endlich, gegen Mittag, öffnete der Cyclone.

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Die Anzahl der Besucher außer uns war im unteren einstelligen Bereich angesiedelt, so dass wir sofort fahren konnten. Und dann begingen Maren und ich einen folgenschweren Fehler – und stiegen hinten ein. Erstens ist uns dadurch ein spannendes Erlebnis mit einem Balken quer über den Track durch die Lappen gegangen (Lars, bitte detailliert berichten :)) und zweitens haben wir so eine der übelsten Holzachterbahnfahrten seit Son of Beast erlebt. Es ist einfach nur unschön, wie sehr der Cyclone hinten schlägt, rüttelt und springt. Ehrlich gesagt, war ich froh, als die Fahrt zu Ende war und ich diesen historischen Coaster ohne folgenden Krankenhausaufenthalt meinem Count hinzufügen konnte.

Nach dem Abschied von Coney Island ging es in Richtung Norden raus aus New York zum Playland Park. Er hinterließ bei uns gemischte Gefühle. Einerseits ist er recht traditionell, schön gepflegt und hat einige anständige Attraktionen. Auf der anderen Seite war das Publikum schlimm, die Musik, die im Park lief, gelinde gesagt anstrengend, und der Zamperla-Flyer enttäuschend. Die Fahrt macht nun wirklich keinen Spaß.

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Die Zamperla-Maus dagegen war richtig lustig und hatte mehr Drive als so manches Maurer- oder Gerstlauer-Exemplar.

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Der Dragon Coaster hat ebenfalls Spaß gebracht und war durchaus fahrbar.

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Richtig schick waren die beiden Geisterbahnen. Flying Witch war ordentlich, hatte prima Figuren und war recht lang, und Zombie Castle fand ich so klasse, dass diese Bahn jetzt zu meinen Favoriten zählt.

Das sollte es aber für diesen Tag noch nicht gewesen sein, und so machten wir uns wieder auf den Weg, den nächsten Park zu erkunden.

Wie sollte es anders sein – als wir in Lake Compounce ankamen, goss es in Strömen. Aber auch hier hatte der Regen einen leerenden Effekt, und auch hier konnten wir den Park, genau wie in Knoebels, fast alleine genießen.

Als erstes stellten wir uns nichtsahnend bei einem der absoluten Highlights unserer Tour an – d.h. wir gingen direkt in die Station und stiegen gleich ein. Und was dann kam, hat uns alle geflasht. Der Drop ist ja schon nett, aber danach legt Boulder Dash ein Tempo hin, das nicht mehr feierlich ist. Dazu kommt, dass die Strecke ziemlich schwer einzusehen ist und man ohne Orientierung durch den Wald rast. Was für ein Feeling! Außer dem einen Umschwung auf dem Rückweg, der bei Unwissenheit ein wenig hart ist, gibt es nichts auszusetzen an diesem Weltklasse-Woodie. Die Kiste wurde mit zunehmender Stunde scheinbar immer schneller, und da man uns mangels nachfolgender Fahrgäste einfach hat sitzenlassen, konnten wir mehrere Fahrten genießen. Alle Daumen hoch!

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Fröhlich gestimmt durch dieses Erlebnis, genossen wir den Rest des Parks, nachdem wir die eher mittelmäßige Wildcat abgehakt hatten. Eine S&S-Schaukel, ein tolles Karussell, ein fantastischer Darkride und ein paar weitere spaßige Fahrgeschäfte sorgten für einen schönen Abend. Nur den Kiddie-Coaster hat uns der übereifrige Ride-Op nicht fahren lassen – obwohl wir uns Kinder hätten leihen können. Diesen Betrug konnte uns der ehrliche Angestellte aber nicht durchgehen lassen und fertigte uns mit einem "Forget it" ab. Für diesen unflexiblen jungen Mann gibt es den Daumen nach unten. Zum Glück war das das einzig Negative in diesem wirklich tollen Park, in dem sogar der Bumerang erträglich war.

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Nach drei Parks hatten wir für den Tag auch genug und fuhren in Richtung des nächsten Six-Flags-Parks.

An dieser Stelle möchte noch bemerken, dass zwischenzeitlich auch einige Fotos von Maren dazwischen sind. Ich kann nur leider den Foto-Hinweis im ersten Posting nicht mehr verändern. :)
#39

RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #38

Letzte Bearbeitung am 18-Jan-09 um 19:36 Uhr ()
>Nur den Kiddie-Coaster hat uns der übereifrige Ride-Op nicht fahren
>lassen – obwohl wir uns Kinder hätten leihen können. Diesen Betrug konnte uns der
>ehrliche Angestellte aber nicht durchgehen lassen und fertigte uns mit einem "Forget
>it" ab. Für diesen unflexiblen jungen Mann gibt es den Daumen nach unten.

Und von mir beide Daumen nach oben. Es gibt imho kaum was demütigenderes für einen "Fan" irgendwelche fremde Kinder zu "klauen" nur um nen schäbigen Kiddie zu fahren...

Ansonsten ein schöner Bericht, nur schade dass ihr das Riesenrad nicht gefahren seid. Dieses hat einen änlichen Nostalgiefaktor wie die Cyclone und steht ebenso unter Schutz. Mit anderen Worten, fährt auch heute noch.

The only difference between genius and insanity is success.
Gruss, DragonKhan
#40

RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf DragonKhan, Beitrag #39

>Und von mir beide Daumen nach oben. Es gibt imho kaum was demütigenderes für einen
>"Fan" irgendwelche fremde Kinder zu "klauen" nur um nen schäbigen Kiddie zu fahren...

Was heisst hier "klauen". Meistens ist es so, dass die Kinder fahren wollen, die Eltern aber nicht. Die freuen sich dann, wenn jemand anders mitfährt. Und ansonsten ist es ja auch nur so, dass wir uns daneben setzen. Mehr ist es nicht. Also die Inanspruchnahme eines Erwachsenen-Platzes bei einem alleinfahrenden Kind. :)

Ich verstehe vielmehr die Starrheit dieser Regelungen nicht. Gut, wenn der Park voller Kinder ist, dann sehe ich ein, dass die kleinen Coaster auch nur für die Kleinen gedacht sind. Das akzeptiere ich dann gerne. Ist der Park aber leer, sehe ich keinen Grund, einen normalen Erwachsenen nicht mitfahren zu lassen. Im Falle unseres Lake Compounce-Besuches waren außer uns noch genau zwei Kinder an der Bahn - wem hätten wir da also die Plätze wegnehmen sollen? Und mit Sicherheitsaspekten hat das auch nur bei wenigen Bahnen zu tun - und dort akzeptiere ich sie auch ohne Murren (wer will schon mit einem Kiddie auf dem Lifthill hängenbleiben). Also Prinzipienreiterei hoch drei - und das nervt mich.

Übrigens haben wir sehr lustige Fahrten mit "geborgten" Kindern gehabt. :)

Was das "demütigende" angeht: einige der Kiddies, die wir gefahren sind, machen wirklich Spaß. Da wäre es schade gewesen, diese nicht zu fahren. Also keine Scham unsererseits. :)

Back OT: sind denn bei dem Riesenrad die beweglichen Gondeln sehr spaßig? Sieht ja zumindest extrem lustig aus...

Viele Grüße

Jan
#41

RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #40

>Übrigens haben wir sehr lustige Fahrten mit "geborgten" Kindern gehabt. :)

Oh jaaaaa :-). Vor allem die wartenden Eltern die sich hinterher Fragen: "Warum mach ich das eigentlich nicht?" können auch sehr lustig sein.

>Back OT: sind denn bei dem Riesenrad die beweglichen Gondeln sehr spaßig? Sieht ja
>zumindest extrem lustig aus...

Ja, vor allem diese "near death experience" wenn man außen ankommt und keine Schiene mehr sieht ;-)
Ne, mal im Ernst, dass ist vor allem Aufgrund des Alters von dem Ding echt witzig.

CU,
Michael
*It's gonna be legen...wait for it....dary!*
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#42

RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #38

Ok, der Backseat ist beim Cyclone einfach nur ****** und ********** und vor allem *****************.
Die anderen Reihen sind definitiv heftig, aber fahrbar. Ein Klassiker eben :-)

CU,
Michael
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#43

RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf MIB, Beitrag #42

Ok, dann haben also nicht nur wir das so empfunden. Das hat ganz schön für Diskussionen gesorgt, weil Lars und Carsten (die vorne gefahren sind) den Cyclone ganz passabel fanden, wir uns dagegen gefühlt haben, als wären wir auf mit einer Waschmaschinentrommel eine Schotterpiste runtergerast.

Viele Grüße

Jan
#44

RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #43

> als wären wir auf mit einer
>Waschmaschinentrommel eine Schotterpiste runtergerast.

... und dabei auf einem wilden Bullen geritten. So, jetzt passts für den Backseat ;-)

CU,
Michael
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#45

RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf MIB, Beitrag #44

Letzte Bearbeitung am 18-Jan-09 um 21:57 Uhr ()
Bis vor einigen Jahren war der Backseat der Cyclone der absolute Oberhammer! Die Sitze waren dort immer besonders dick gepolstert und das hatte seinen Grund, da dort die Airtime so unglaublich intensiv war. Washboarding und Schmerzen gab es bis zu meinem letzten Besuch im Park 1999 nicht. Da muss sich in der letzten Dekade wohl einiges geändert haben. Damals war die Bahn auch fantastisch gepflegt (im Gegensatz zum Rest des Parks.)

Und: Shame on you!!! Wonder Wheel ist ein absoluter Klassiker der Vergnügnungsanlagen- und Coney Island Geschichte! Die Fahrt ist wirklich sehr spassig und thrillig (besonders im Vergleich zur neuen Version im California Adventure).
Ihr als Counter hättet alleine aus dem Grund fahren müssen, weil man theoretisch die "suspended"-Gondeln sogar als Coaster zählen kann.


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#46

RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf tricktrack, Beitrag #45

>Ihr als Counter hättet alleine aus dem Grund fahren müssen, weil man theoretisch die
>"suspended"-Gondeln sogar als Coaster zählen kann.

Also wenns soweit kommt, dann sind auch alle Geisterbahnen Powered Coaster...

Fand die Gondeln im Wonder Wheel auch sehr spaßig, da habt ihr was verpasst. Besonders eben der Moment, in dem man ins "Nichts" zu rollen scheint und kurz darauf die Gondel wild ausschwingt. Den Vergleich zu Californias Adventure hab ich nicht - inwiefern ist die neue Variante dort schlechter / das Wonder Wheel besser?

Der Ride-Op war bei uns sehr lustig drauf - das Rad fuhr zwei Runden und bei der Stationsdurchfahrt (war nichts los) schreit er auf einmal panisch los "Oh my god, watch out, the beam is coming loose!" - um uns kurz darauf mit einem "just kidding" in die neue Runde zu verabschieden. ;-)

Achja, wir sind Cyclone etwa in der Mitte gefahren und dort wars ganz nett, aber nicht extrem in irgendeiner Hinsicht.


Keep on riding
Real Coasterfreak :D
[small].: Lifthill.net :.[/small]
#47

RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf Real Coasterfreak, Beitrag #46

Das ist halt der Preis eines so vollen Zeitplanes - irgendwas bleibt immer auf der Strecke. Aber Deno's ist ja momentan wohl noch nicht geschlossen, so dass es für uns eine realistische Chance gibt, das Wonder Wheel noch zu fahren. Klingt ja wirklich spannend... :)

Viele Grüße

Jan
#48

RE: Tag 10 - 15.08.2008 - Coney Island / Playland Park / Lake Compounce

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #38

Halli-Hallo,

einer der grusligsten Tage auf der Tour. Durch das Gewitter am vorherigen Abend sind wir erst einen Tag später am Mittag in Coney Island eingetroffen und haben uns in dieser Gegend etwas umgesehen. Wohl habe ich mich nicht eine Sekunde gefühlt und ständig meinen Geldbeutel und die Umgebung im Auge gehabt. Was hier für Menschen herumlaufen und was diese Gegend für eine Atmosphäre hat - alles andere als anziehend.

Anyway, eine Runde durch die beiden (irgendwie sind es zwei, obwohl sie wie einer wirken und auch keine Grenzen oder Unterschiede zu sehen sind) Parks gelaufen und den Mitarbeitern beim Reparieren der Fahrgeschäfte zugesehen. Die beiden Kiddie Coaster habe ich mir geschenkt, da sie doch recht teuer waren und ich irgendwie schnell von diesem Ort verschwinden wollte. Und was Jan vergessen hat zu schreiben: der Big Apple ist auf der Strecke (den Wellen im oberen Abschnitt) liegen geblieben und wurde von einem Mitarbeiter bis zum Drop geschoben. Im Anschluss kam dann das Fett zum Einsatz.

Dann hat der Cyclone endlich geöffnet und wir sind gleich mit dem ersten Zug gefahren. Ein Fehler!
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die Betreiber immer ihre Fahrgeschäfte instand halten und sich um die Sicherheit der Besucher kümmern. Und das will ich auch weiter glauben. Vom Heide Park weiß ich es durch eigene Erfahrungen (Ablaufen der Strecke von Colossos), in anderen Parks habe ich auch schon Mitarbeiter bei der Inspektion der Fahrgeschäfte gesehen und ich wünsche mir, dass dieses überall so ist. In Coney Island aber irgendwie nicht.

Was ist passiert: Der Zug fährt mit uns in der zweiten Reihe aus der Station durch den 180° Turn auf den Lift rauf. Ich möchte gerne die Fahrt mit einem Meilenstein der Achterbahngeschichte genießen und schaue den Lifthill hinauf - und sehe oben einen Balken quer auf der Kuppe des Lifthills liegen. Panik in den Augen, ungläubige Blicke mit den anderen Fahrgästen gewechselt. Es war kein Special Effekt, es war ein Balken direkt auf der Strecke. Alternativen gesucht und keine gefunden, also nur hoffen, dass der Zug den Balken irgendwie von der Strecke schiebt und wir uns nicht verletzen. Hat er dann nach der Hälfte des First Drop getan, der Balken flog zur Seite und der Zug fuhr den Rest der Strecke. Muss man nicht erlebt haben...

So richtig genießen konnte ich die anschließende Fahrt natürlich nicht, so schlimmm wie Jan und Marens sie empfunden haben war sie aber für mich im vorderen Teil des Zugs nicht. Sogar deutlich besser als die Fahrten auf Grizzly, Predator, Mean Streak oder dem New England Cyclone. Und relativ bequem sind die Züge mit den riesigen Polstersitzen auch - für jemanden mit meiner Größe :P

Naja, ich hoffe einfach mal, dass dieser Vorfall etwas einmaliges war und wir einfach einen schlechten Tag hatten. Ich kann auch nicht einmal sagen, wo dieser Balken her kam. Er sah aber zumindest nicht nach einem Teil der Strecke aus, eher wie etwas vom Geländer oder ähnliches.

An diesem Tag hatten wir dafür dann aber noch ein echtes Highlight der Tour: Boulder Dash, ein richtig toller Coaster und alleine schon den Weg nach Lake Compounce wert. Nach dem heftigen Gewitter hatten wir den Park fast für uns allein und konnten die Bahn auf fast allen Positionen testen - inklusive sitzen bleiben. Was diese Bahn nach dem Lifthill seinen Mitfahrern bietet ist unbeschreiblich. Speed, Airtime, out of controll und das alles direkt im Wald an einem Hang. Dazu bei uns die schummrige Atmosphäre des Abends und dampfender Waldboden :+ Diese Bahn ist der Hammer!

Aber der gesamte Park ist schön und einen Besuch wert. Tolle Fahrgeschäfte, nette Mitarbeiter und kostenlose Getränke aus dem Pepsi Konzern an vielen Ständen im Park. Leider sind wir, durch die späte Ankunft und das sowieso schon feuchte Wetter, nicht mit dem Rafting und der Wasserbahn gefahren. Auch der Wasserpark sah eigentlich sehr schön aus. Müssen wir also irgendwann noch einmal in die New England Staaten reisen ;-)

#49

Tag 11 - 16.08.2008 - Six Flags New England

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 24-Jan-09 um 00:13 Uhr ()
Neuer Six Flags Park – neues Glück. Wir hatten jetzt ja schon ein High- und ein Lowlight aus der Kette mit den sechs Flaggen, deshalb sind wir mal ganz neutral an die Sache rangegangen und hatten wenig Erwartungen. Ok, die beste Stahlachterbahn der Welt soll hier stehen, also schauen wir mal.

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Das Wetter war schon mal prima, bester Sonnenschein erwartete uns in Neu England. Das übliche Ritual (Taschen wegbringen, Fast Pass holen, alle noch mal auf Klo, kurz die Marschroute überlegen, dann los) war schnell erledigt, und schon strebten wir zu den ersten Bahnen. Auf dem Weg dahin kommt man an dem sehr gut thematisierten Spillwater sowie an der noch besser aussehenden Station der Seilbahn vorbei. Zusammen mit der ebenfalls ansprechenden Westernstadt ist dieser Parkteil wirklich fein anzusehen.

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Mit dem Bumerang begannen wir den Achterbahntag ohne besondere Vorkommnisse.

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Anschließend drehten wir ein bisschen auf Pandemonium durch, und das machte schon mehr Spaß.

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Das Rapid lässt erkennen, mit welcher Liebe zum Detail Six Flags vor langer Zeit zu Werke gegangen ist. Die Station und der Ride selber sind wirklich schick.

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Über unsere folgende Fahrt auf dem Cyclone decken wir den Mantel des Schweigens. Das war einfach nur Aua. Da der Thundebolt noch geschlossen war, sollte es nun soweit sein – Superman wartete!

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Das wird jetzt schwer, und wahrscheinlich wird es einige Hass-Postings geben – aber ich finde mitnichten, dass Superman – RoS die beste Stahlachterbahn der Welt ist. Da wären zuerst einmal die dämlichen Bein-Klammern, die mir auf dieser und auch auf der Darien-Lake-Version von Superman blaue Flecken an den Schienbeinen verpasst haben. Wegen unbequem gibt es daher schon mal einen Punkt Abzug. Dann fahren die Züge bei weitem nicht so sanft wie z.B. die von Millennium Force oder Maverick, auch dafür einen Punkt Abzug (wenn ich es rau will, gehe ich auf einen Woodie oder auf irgendwas von Vekoma :)). Und dann das Layout. Die Höhe ist fein, der Drop sauber, dann ein Hügel, der Turnaround, zwei kleine Hügel und zum Abschluß ein etwas unübersichtliches Gekurve mitsamt Unterführung und Nebel. Aber gerade dieser Part war mir irgendwie zu unspektakulär, ohne richtige Choreographie. Und von der vielbeschworenen Airtime haben wir wenig mitbekommen, da hat uns Phoenix sehr viel länger aus den Sitzen gehebelt. Das soll jetzt keiner falsch verstehen: Superman ist eine sehr gute Bahn, die wirklich Spaß macht. Aber für die Nr. 1 fehlt irgendwie der Wow-Effekt. Aber das sieht ja zum Glück jeder anders, Herr Krumrey wird sicher auch noch seine Meinung kundtun. :)

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Die meiner Meinung nach zweitbeste Bahn im Park steht ganz in der Nähe vom Superhelden. Es handelt sich um den B&M-Floorless Batman – The Dark Knight. Dieser Coaster ist kurz aber knackig – B&M eben.

Und dann war da noch….ääääh….wie heisst die Kiste noch….aaah ja: Mind Eraser. Mich schüttelt es, wenn ich daran denke. Wenn es eine Negativ-Top-Ten der SLCs gibt, dann ist dieses kopfverdrehende Teil ganz weit vorne dabei. Dank Flash-Pass haben wir es schnell hinter uns gebracht – andere mussten da gaaaaanz lange warten für die tolle Fahrt. Der Large Tivoli Catwoman’s Whip war da viel besser.

Den Nachmittag haben wir im Wasserpark verbracht. Typhoon war unser erster Water-Coaster, wobei die lange Wartezeit die recht spaßige Fahrt ein wenig getrübt hat. Tornado dagegen hat uns richtig geflasht, denn wir sind dank effektiver Beladung des Reifens mit ordentlich Schmackes und Airtime im Trichter hin- und hergeschossen. Feines Teil!

Abends ging es dann erneut in den Park, um Thunderbolt zu fahren und ein paar Nachtaufnahmen zu machen.

Das Fazit dieses Tages: ein recht schöner Park mit gutem Portfolio, der allerdings kein "Top-Park"-Gefühl hinterlassen hat.
#50

RE: Tag 11 - 16.08.2008 - Six Flags New England

Antwort auf Coastermeister, Beitrag #49

Halli-Hallo,

Aber das sieht ja zum Glück jeder anders, Herr Krumrey wird sicher auch noch seine Meinung kundtun.

Macht er doch gerne. Nur dieses Mal muss ich den Ausführungen von Jan im Bezug auf Superman zustimmen. Die Bahn ist richtig gut, sie hat sich jedoch nicht auf einen meiner vorderen Rangplätze gefahren. Wir hatten unsere Fahrt in der letzten Reihe. Die Höhe und das Gefälle des First Drop gefallen, auch der erste Hill ist lecker. Der Horseshoe (oder Turn) ist mir aber zu langweilig ausgefallen. Da gibt es schönere Versionen.
Die beiden anschließenden Hills sind wiederum sehr nett, da sie eben nicht "normal" rauf und runter gehen. Diese unterschiedlichen Rhythmen haben mir sehr gut gefallen. Der verschlungene Rest der Bahn war dann für die zusehenden Gäste recht spektakulär, da der Zug immer wieder verschwindet und wieder auftaucht. Beängstigend übrigens, wie weit der Zug in die Schlussbremse einfährt. Der Abstand zum Zug in der Station war oft nicht groß.
Insgesamt hat auch mir hat der entscheidende Kick bei der Bahn gefehlt.

Zum NE Cyclone kann ich auch nur "AUA" sagen. Die Bahn hat zu viel Spiel zwischen den Schienen und die Züge nutzen diesen Raum auch in alle Richtungen aus. Rums, Schepper, Bang.
Interessant war aber, dass man die alte Streckenführung noch erkennen konnte. Der Drop der Bahn wurde entschärft, in dem man ihn höher gebaut hat. Nun ist noch ein alter Track in der Holzstruktur zu sehen. Ich möchte mir aber nicht ausmalen, wie sich die Bahn mit dem tieferen Drop und dieser Fahrqualität angefühlt haben muss. Manche Dinge müssen einfach nicht sein ;-)

Der Floorless Coaster wurde ja, durch den aktuellsten Batman Film, umbenannt und heißt nun auch Batman - the Ride. Hier aber mit Schienen unter den Füßen. Gute Bahn, interessante Abfolge der Inversionen und natürlich ein sehr guter Fahrkomfort. Allerdings hatte SF hier die inkompetentesten OPs des Parks versammelt. Ein Einteiler für die Wartereihen ist ja sehr sinnvoll, gerade an gut besuchten Tagen. Wenn diese dann aber in Zeitlupe fragt und bei einem B&M Coaster folgendermaßen einteilt: "how many persons" - "two" - "Row three, please" - "how many persons" - "two, too" - "Row four, please" - to be continued... und Singlerider auch in einzelne Reihen verweist, dann hat das alles eher das Gegenteil als eine kürzere Wartezeit zur Folge. Die Bügel OPs haben dann natürlich auch noch entsprechend langsam gearbeitet, und schon macht das Warten keinen Spaß mehr.
Das es auch anders geht, haben wir in vielen Parks erlebt.

Der Wasserpark war übrigens sehr gut, auch wenn leider hoffnungslos überfüllt. Z. T. längere Wartezeiten als an den Fahrattraktionen.

Fazit: Vom Theming her ein recht schöner Park. Der Super- und Batman sind sehr gute Bahnen und rechtfertigen den Besuch allemal. Ein richtiger Knallerpark ist SF New England aber leider in meinen Augen nicht.

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