Kommen wir nun zu einem der größten, schönsten und bekanntesten Resorts in Vegas: Dem Caesars Palace
Das Hotel verfügt über mehr als 2400 Gästezimmer, selbstverständlich ein Casino und die weltberühmte Showarena „The Colosseum“, in der u.a. mehrmals im Jahr Elton John mit seinem „Red Piano“ auftritt.

Auf gar keinen Fall sollte man im Caesars die „Forum Shops“ verpassen. Ein riesiges Einkaufszentrum, welches sehr aufwendig im römischen Stil gestaltet wurde.

Im hinteren Ende der Mall findet sich ein großer Brunnen, bei dem das Verweilen lohnt. Einmal pro Stunde findet hier nämlich ein Kräftemessen der Götter statt, bei dem zahlreiche Spezialeffekte zum Einsatz kommen.
Einige Hotelanlagen auf dem Strip sind mit Fußgängerbrücken untereinander verbunden. Diese ermöglichen nicht nur ein sicheres überqueren der vielbefahrenen Straße, sondern offenbaren auch oft einen tollen Ausblick.
Auf der Brücke vom Caesars Palace zum Flamingo, in Blickrichtung des Mirage:

Blick auf den Eingang des Bally‘s LV, von der Überführung zum Bellagio:

Im Bally‘s läuft die klassische Las Vegas Revue „Jubilee!“, die schon seit vielen Jahren das Publikum begeistert.
Wenn es ein absolutes Muss in Vegas gibt, dann ist dies wohl ein Besuch des Hotelcasinos Bellagio, welches den meisten aus dem Film „Oceans Eleven“ bekannt sein dürfte.
Das was man hier auf gar keinen Fall verpassen darf befindet sich allerdings nicht im Casino, sondern auf einem See davor: „The Fountains of Bellagio“

Das Wort „Wasserspiele“ kann nicht wirklich das beschreiben, was einen hier mehrmals täglich erwartet. In perfekter Synchronität zu Musik, die aus einer gigantischen Soundanlage rund um den See erschallt, schießen die Fontänen aus einer 330 Meter langen Anlage in die Höhe. Teilweise bis zu 80 Meter hoch!
Wenn sich an gut besuchten Tagen tausende Besucher um den See scharen, herrscht bei den Fontänenshows eine Stimmung, wie bei einem grandiosen OpenAir Konzert.
Ein Mehrfachbesuch lohnt sich, da es ganz verschiedene Shows zur Musik von zahlreichen Titeln unterschiedlichster Musikrichtungen gibt. Vom aktuellen Chart-Hit, über Filmsoundtracks und Rock‘n‘Roll-Evergreens, bis hin zu Jazz und Klassik.
An der Hotelrezeption des Bellagios liegt immer eine Liste aus, auf der man nachlesen kann, wann welches Lied gespielt wird (einfach danach fragen). Sicherlich ist für jeden etwas dabei.
Besonders empfehlenswert sind meiner Meinung nach die Shows zu „My Heart Will Go On“ und „Viva Las Vegas“.

Man sollte sich die Wasserspiele unbedingt bei Dunkelheit ansehen, da diese dann fantastisch illuminiert werden und auch Nebeleffekte zum Einsatz kommen.
Bei Wind werden die Fontänen übrigens ein paar Gänge runtergeschaltet. Dies ist notwendig, da sonst die Passanten auf den Gehwegen geduscht werden (selbst erlebt). Sollten die „Fountains of Bellagio“ also nicht ganz so imposant erscheinen: Einfach später nochmal vorbei schauen.
Im Inneren des Bellagio ist der Botanical Garden einen Besuch wert, der je nach Jahreszeit anders gestaltet ist.


Kunstliebhaber sollten sich im Bellagio die „Gallery of Fine Art“ nicht entgehen lassen, in der Originalwerke von bekannten Künstlern ausgestellt werden.
Auch im Showbereich bietet das Hotel ein echtes Highlight: „O“ vom „Cirque du Soleil“ wird von vielen als beste Show der Stadt bezeichnet - und das will in Vegas nun wirklich was heißen.
Beim Hotelcasino gegenüber, hat man sich ganz offensichtlich auch von „Good old Europe“ inspirieren lassen. Neben einem Nachbau des Eifelturms, immerhin halb so groß wie das Original, zieren das „Paris Las Vegas“ Repliken von berühmten Häuserfassaden der französischen Hauptstadt. Auch der Triumphbogen darf da selbstverständlich nicht fehlen.
Im Inneren finden sich Pariser Straßenszenen mit Cafés und Boutiquen, die das Spielcasino umgeben.


Paris und Hollywood sind in Las Vegas nur wenige Schritte voneinander entfernt:

Die Handlung des aktuellen Kinofilms „21“ spielt übrigens in diesem Hotelcasino, welches u.a. mit einer großen Einkaufsmeile aufwartet.
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